Ta 3020 Tripath Schaltverstärker -> Bestellung / Aufbau / Hinweise


  • Hallo Heinz,


    da ich davon 2 benötige, würde ich angesichts des Preises eher auf ein anderes Gehäuse umsteigen. Zumal ich hier nicht erkenne kann, ob es sich um eine vergossene Variante handelt.


    Wenn ich die postings richtig verstanden habe, ist der Wechsel der schwarzen Dosen nicht so problmatisch.
    Die Varainte "externes Netzteil" hat natürlich auch ihren Charme, da ja auch die befürchtete Streuung ausbleibt.
    Frage: Wie ist der Aufbau eines solchen, auf der Basis von Haukes Trafo?


    Welche Platine ist denn dann erste Wahl? auch 3c?


    Peter


    Peter

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  • Moin Peter,


    Du hast von jedem Trafo 4 Abgriffe die zur Platine gehen, bei 2 Trafos also 8 Abgriffe.
    Darüber hinaus würde ich noch einen SL vom eigentlichen Amp zum Netzteil und von da zur Steckdose durchleiten, das bedeutet in Deinem Fall, dass Du ein 9-poliges Kabel mit den entsprechenden Steckern brauchst, damit Du das Netzteil auch mal abmontieren und transportieren kannst.
    An dem Netzteil oder besser gesagt Trafogehäuse brauchst Du noch einen Netzstecker und eine Sicherung.
    Wenn Du die Einschaltverzögerung verbaust, dann mußt Du das Gehäuse so groß wählen, dass diese zu den beiden Trafos auch noch ins Netzteilgehäuse passt.
    Ich weiß jetzt nicht ob auf der Platine zur Einschaltverzögerung vielleicht schon eine Sicherung vorhanden ist, was ich aber für gut möglich halte...


    VG


    Tom

    Liebe Grüße


    Tom

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  • Hallo Tom,


    das gilt für die V2?


    Ich möchte dann eigentlich je Mono ein eigenes Netzteilgehäuse bauen.


    Peter

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  • Hallo Peter,


    nach dem Verdrahtungsplan, den Heinz auf der letzten Seite gepostet hat, brauchst Du vom Trafo zur Platine genau drei Drähte (mono). Okay, auf einem fließt dann mehr Strom, als auf den anderen beiden. Den könnte man evt. doppeln.


    Bei der V2 ist auf den Drähten dann Wackelsaft, bei den V3 Versionen kannst Du das so oder so machen. Entweder die Gleichrichtung ins Netzteil oder ins Mono Gehäuse. Oder die Gleichrichtung ins Netzteil und die Elkos in die Monos. Einen Schutzleiter brauchst Du in beiden Fällen nicht zu den Monos führen.


    Ob V2 oder V3 ist m.E. nur die Frage, ob man eine schnell und einfach Lösung (V2) möchte, oder ob man gerne etwas experimentieren möchte (V3). Warum die V3 allerdings teurer sind, weiß ich nicht. Vielleicht sollte man die Beschreibungen noch einmal genau lesen und nach weiteren Unterschieden suchen.


    Gruß
    Bernd

    Don't feed trolls! Man darf Beiträge beantworten, man muss es aber nicht.

  • Hallo Bernd,


    danke für die Info. ich denke mit der v2 wäre man gut bedient (nicht nur vom Preis). Man lagert die Trafos einfach aus und läßt Einschaltstrombegrenzung und den Amp zusammen und verbindet den Kram mit einer schönen Leitung. So braucht man sich um die Gleichrichtung etc. nicht extra kümmern.
    Könnte man die Verbindung über eine XLR Buchse herstellen, oder sind die für solche Stromführunge nicht zugelassen?



    Peter

  • Man lagert die Trafos einfach aus und läßt Einschaltstrombegrenzung und den Amp zusammen und verbindet den Kram mit einer schönen Leitung.

    Hmm, also die Einschaltstrombegrenzung von Thel sollte wohl am Trafo sitzen, sonst musst Du ja die 220 erst zum Verstärkergehäuse und zurück führen. Wenn Du die Möglichkeit zum Einschalten mit NF nutzen willst, musst Du dann allerdings noch 2 NF Adern zum Netzteil führen. Macht das ganze auch nicht einfacher.


    Brauchst Du denn überhaupt 1 kW? Was sollen denn da für Boxen dran? Sonst könntest Du vielleicht auch einen Trafo mit weniger Leistung verwenden.


    Eine XLR Buchse könnte man benutzen, würde ich aber schon wegen der Verwechslungsgefahr nicht machen. Da gibt es andere schöne Buchsen.


    Gruß
    Bernd

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  • Quote


    Eine XLR Buchse könnte man benutzen, würde ich aber schon wegen der Verwechslungsgefahr nicht machen. Da gibt es andere schöne Buchsen.


    Peter, insbesondere wenn Du ohnehin vorhast, den Amp symmetrisch zu betreiben, wäre mir das auch zu gefährlich. Wird mächtig rumsen, wenn Du wirklich mal die Stecker vertauschen solltest...


    Darüberhinaus sind die XLR (zumindest die von Neutrik) nur bis 50V spezifiziert. Dann schon eher sowas für 250V.



    Gruß,
    Achim

    Gruß,
    Achim


    Wenn du tot bist, weißt du nicht, daß du tot bist. Aber für dein Umfeld ist es hart......genauso ist es, wenn du blöd bist.

  • "Brauchen" ist ein relativer Begriff, da sollen zwei Dipol Subs dran mit je sechs 25cm chassis, da könnte man schon ein paar Watt mehr vertragen.
    Aber in der tat könnte man den nächst kleineren Trafo mit einer max Höhe von 9cm verwenden, dann kann alles in ein Gehäuse.


    Peter

  • nach dem Verdrahtungsplan, den Heinz auf der letzten Seite gepostet hat, brauchst Du vom Trafo zur Platine genau drei Drähte (mono)


    wir reden hier von einer symetrischen Spannungsversorgung. Aus dem Trafo kommen sekundärseitig 4 Drähte, z.B. 40V - 0, 0 - 40V. Die beiden Nulleiter werden zusammengefasst. Sehr gut beschrieben ist die Vorgehensweise im symasym Wiki:


    Quote

    Den Trafo schließt man Sekundärseitig (die vier dicken Drähte) folgendermaßen an: Von Sekundärwicklung 1 einen Draht mit einem Draht von Sekundärwicklung 2 verbinden. Wenn man nun an den beiden offenen Drähten die doppelte Spannung misst (z. B. 2x27V = 1x 54V) ist alles in Ordung. Falls man 0V misst, muss man bei einer Sekundärwicklung die beiden Drähte vertauschen. Dort wo die Drähte aus den beiden Sekundärwicklungen verbunden sind ist die Masse.

    Gruß,
    Heinz


  • Zitat
    Sicherheitshinweise: Unbedingt lesen


    ...Das Modul muss in das Gehäuse des Verbrauchers eingebaut werden!...

    Hmm, fragt sich was die damit meinen. Nicht frei rumliegen lassen, Verbraucher = Trafo, oder Verbraucher = Verstärker? Warum sollte das Teil nicht in einem abgesetztem Netzteil sitzen? Das Sicherheitsproblem kann ich im Moment nicht erkennen. Aber ich bin ja lernfähig.


    Gruß
    Bernd

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  • Nein! XLR Buchsen sind nicht für 230V spezifiziert. Dafür gibt es geeigneteres, z.B. das hier:

    Ich dachte Peter wollte die Spannung hinter dem Trafo über das Kabel führen? Von Netzspannung war doch gar nicht die Rede. oder? Aber egal, ich halte XLR auch für unpassend.


    Gruß
    Bernd

    Don't feed trolls! Man darf Beiträge beantworten, man muss es aber nicht.

  • danke für die Info. ich denke mit der v2 wäre man gut bedient (nicht nur vom Preis). Man lagert die Trafos einfach aus und läßt Einschaltstrombegrenzung und den Amp zusammen und verbindet den Kram mit einer schönen Leitung. So braucht man sich um die Gleichrichtung etc. nicht extra kümmern.


    so würde ich das an Deiner Stelle auch machen. Alles andere wird zu komplizert oder es liegen noch keine Erfahrungswerte dazu vor. Die von Dir beschriebene Vorgehensweise klingt hervorragend und ist auch von Nicht-Technikern lösbar aufzubauen.


    Quote

    "Brauchen" ist ein relativer Begriff, da sollen zwei Dipol Subs dran mit je sechs 25cm chassis, da könnte man schon ein paar Watt mehr vertragen.
    Aber in der tat könnte man den nächst kleineren Trafo mit einer max Höhe von 9cm verwenden, dann kann alles in ein Gehäuse.

    Dipole brauchen Power! Kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, ich experimentiere gerade auch mit Dipol-Subs. In Deinem Falle heißt das: großer Trafo und eventuell Kapazitäten aufrüsten.



    Gruß,
    Heinz

  • Ich dachte Peter wollte die Spannung hinter dem Trafo über das Kabel führen? Von Netzspannung war doch gar nicht die Rede. oder? Aber egal, ich halte XLR auch für unpassend.


    Quote from Amati

    Man lagert die Trafos einfach aus und läßt Einschaltstrombegrenzung und den Amp zusammen und verbindet den Kram mit einer schönen Leitung.

    Wenn er das so macht, braucht er 230V vom Ampgehäuse (Einschaltstrombegrenzung) zum Trafogehäuse (+ natürlich dann 2 x 40V vom Trafogehäuse zum Ampgehäuse zurück)

  • "Brauchen" ist ein relativer Begriff, da sollen zwei Dipol Subs dran mit je sechs 25cm chassis, da könnte man schon ein paar Watt mehr vertragen.
    Peter


    Halo Peter,


    wenn du den Amp nur als Subamp nehmen willst, was sich ändern könnte, wenn du ihn mal an deine Lautsprecher hängst :P ; dann würde ich ein Schaltnetzteil nehmen, das von Connexelectronic ist sehr o.k. dafür. Das kommt nicht teurer als ein Trafo, ist kleiner und die grade die Bassperformance mit so einem NT ist besser als mit einem konventionellen.
    Ausserdem könnte es sei, dass das SNT auch sonst sehr gut ist, immerhin hat Cristi es selbst für Audiozwecke entworfen, ist also nicht ein für Audiozwecke unbrauchbares Zukaufteil.


    Liebe Grüsse,


    Jürgen


    P.S.: und eine Einschaltstrombegrenzung braucht man auch nicht...

    Besten Gruß, Jürgen

    Edited once, last by Jogi ().

  • Wenn er das so macht, braucht er 230V vom Ampgehäuse (Einschaltstrombegrenzung) zum Trafogehäuse (+ natürlich dann 2 x 40V vom Trafogehäuse zum Ampgehäuse zurück)

    Eben, sag ich ja. Deshalb würde ich die Einschaltstrombegrenzung in das Trafogehäuse einbauen. Ein Sicherheitsproblem kann ich dabei nicht erkennen. Im Gegenteil, dann ist im Amp-Gehäuse gar keine Netzspannung :) Also Trafogehäuse meinetwegen in Schutzklasse 1, Amp-Gehäuse nur für Kleinspannung.


    Wenn die Einschaltung über NF-Signal genutzt werden soll, muss man allerdings wie oben schon geschrieben die NF über 2 Drähte zum Trafogehäuse bringen. Auch nicht optimal.


    Gruß
    Bernd


    Gruß
    Bernd

    Don't feed trolls! Man darf Beiträge beantworten, man muss es aber nicht.

  • Hallo Heinz,


    nee, hab leider (noch?) keins; ich lese es nur immer wieder, dass Amps mit SMPS wie Linn oder Chord vor allem im Bass extrem präzise sein sollen.
    Ich habe nur am kleinen TA2020 den Unterschied zwischen Trafo/Elko und SNT feststellen können, auch da trifft es zu. Mit SNT präziser und kontrollierter, mit Trafo "musikalischer", wobei das Schaltteil eher für Computer gedacht war und deshalb im Mittelhochton etwas hart klingt.


    Cheers,


    Jürgen

    Besten Gruß, Jürgen

  • Hallo Gemeinde,


    kann von euch noch jemand was zum Klangcharakter von den Ta3020 sagen?


    Ich habe z.Zt. einen PowerAmp von HiFiAkademie, wie von Jogi empfohlen mit einem Röhren-VV. Grundsätzlich bin ich mit dem PowerAmp recht zufrieden.
    Er treibt alles, klingt dynamisch, hat Basskontrolle und ist weder schwächlich noch mager. Also ausgewogen. Man könnte schon behaupten charakterlos. Und genau das ist was mir vielleicht fehlt. Etwas mehr
    Klangfarbe, Opulenz oder Körper oder was auch immer.


    Wie würdet ihr den Ta3020 beschreiben? Hat ihn schon jemand gegen einen HiFiAkademie gehört?

    Die Beschreibung von Chris im Vergleich zu einem SymAsym hat mir schon ein wenig geholfen.
    Es geht auch nicht darum einen Verstärker besser oder schlechter zu machen, aber es gibt halt doch verschiedene Charaktere.


    Gruß Maxim