• Ich kenne den Synchron auch aus meiner Handelsphase. Ich habe mitgearbeitet ein paar davon an den Mann zu bringen und kenne auch Prototypen von Reinhard W.. Was mir in Erinnerung geblieben ist das enorme Gewicht, was man dem Teil überhaupt nicht ansieht. Der Konstant ist dagegen ein Leichtgewicht.


    Voffi

  • Ich kenne den Synchron auch aus meiner Handelsphase. Ich habe mitgearbeitet ein paar davon an den Mann zu bringen und kenne auch Prototypen von Reinhard W.. Was mir in Erinnerung geblieben ist das enorme Gewicht, was man dem Teil überhaupt nicht ansieht. Der Konstant ist dagegen ein Leichtgewicht.


    Voffi

    mir hat es auf jeden Fall immer Spass gemacht einen Syncron für einen Kunden aufzubauen, war damals ja häufig mit einem SME V zusammen. Für mich als angehenden Maschinenbauer war das reduzierte Äussere, verbunden mit der hohen Funktionalität dieser Kombination immer wieder faszinierend, wirkt bis heute nach :-)

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Ist schon bemerkenswert wie sich Lebensläufe ähneln. Ich habe damals Elektrotechnik studiert. Allerdings habe ich mehrmals "nur" einen SME IV draufgebaut. An einen Ver kann ich mich nicht erinnern.


    Voffi

  • Allerdings habe ich mehrmals "nur" einen SME IV draufgebaut.

    mein Chef fand dem SME IV damals "hässlich" auf dem Synchron,
    da musste für ihn immer ein schwarzer Arm drauf, da hat er lieber Rabatt gegeben :-)

    *Erinnerungen*

    Das Plattenspieler montieren (und verkaufen) hat mir damals auf jeden Fall gut mein Studium finanziert . Auch wenn es dann meistens doch Thorens oder Rega Dreher waren.
    Auf jeden Fall schön zu lesen, dass dies auch bei anderen MitForisten so war :-)

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hallo,


    ich war schon länger auf der Suche nach dem Modell ` Vorverstärker´ der Firma Brinkmann, da dieser mir bei einem Bekannten klanglich sehr zugesagt hatte. Aus diversen Gründen ist es aber leider nie dazu gekommen, als mir dann ein Audiolabor Klar angeboten wurde, vermutete ich auch die `Brinkmann- Gene´ und habe das Gerät erworben.

    Und ja, soweit meine Erinnerung dies zulässt, habe ich richtig vermutet. Besonders gefällt mir der Hochtonbereich welcher ganz leicht `gerundet´ ist; rund genug, um niemals aggressiv zu wirken, aber immer noch mit genügend Strahlkraft um z.Bsp. Blasinstrumente natürlich dar zu stellen.


    Die Ausstattung des Klar lässt eigentlich keine Wünsche offen, ein MM und ein MC Eingang, beide mit umschaltbarer Verstärkung und zuschaltbaren, praxisgerechten Kapazitäten / Widerständen sowie zwei Hochpegeleingänge und zwei Tapeschleifen sind eingangsseitig zu finden. Zuschaltbar ist ein Subsonicfilter; eine Monofunktion ist ebenso wie eine dezente Beeinflussung der Balance vorhanden.

    Ausgangsseitig können zwei Wege angewählt werden, zusätzlich steht ein Kopfhörerausgang zur Verfügung.


    Die Bedienung über die Tasten ist haptisch das Beste, was ich bisher in den Fingern hatte. Die Tastkappen sind aus Vollaluminium und mit Gewindestiften mit den eigentlichen Kurzhubtastern verschraubt.


    Ein Synchron spielt bei mir den beiden Phonoeingängen zu, bestückt mit Jelco SA 750 LB / Denon 103 sowie Eminent Technology ET2 / Grado Reference Platinum.


    Eine fein MC - Vorstufe ist noch in Wartestellung, bei Zeiten möchte ich mit ihr eine High End - Kette in dem Sinne aufbauen, wie ich diesen Begriff kennen gelernt habe : nur das Allernötigste, so minimal wie irgend möglich.


    Grüße,


    betamax

  • Das einzige was beim Klar etwas problematisch ist, ist der schaltbare Subsonic Filter. Er trennt nicht nur den Subsonic Bereich ab sondern beeinflusst auch im verbleibenden Frequenzbereich.

  • Das einzige was beim Klar etwas problematisch ist, ist der schaltbare Subsonic Filter. Er trennt nicht nur den Subsonic Bereich ab sondern beeinflusst auch im verbleibenden Frequenzbereich.

    das ist mir neu, muss ich mal ausprobieren. Gebe zu, dass ich die Taste noch nie verwendet habe...

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Heute ist die Brinkmann Vollverstärker Granitplatte geliefert worden.

    offensichtlich bleibt sich Brinkmann seit über 30 Jahren auf den mm treu, was die Abmaße seiner Geräte anbelangt :-)

    Die Basis passt zum Audiolabor Klar, wie dafür gemacht !

    *freu*

    Gruss

    Juergen


    IMG_3193.jpgIMG_3194.jpg

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Eine fein MC - Vorstufe ist noch in Wartestellung, bei Zeiten möchte ich mit ihr eine High End - Kette in dem Sinne aufbauen, wie ich diesen Begriff kennen gelernt habe : nur das Allernötigste, so minimal wie irgend möglich.

    Hallo,

    dann eine Brinkmann Fein, eine Brinkmann Stereo Endstufe und fertig ist der Lack!

    Eine Phono Brinkmann Fein wäre bei mir über.

    Grüße Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • Nun würde mir noch ein Audiolabor Syncron Plattenspieler in schwarz gefallen :-)

    Gruss

    Juergen


    Mir auch ! :)


    Womit sich die Frage stellt, wie dieses Laufwerk heute klanglich zu bewerten ist?

    Obwohl mit hohem Gewicht ausgestattet, scheint die Konstruktion doch relativ einfach zu sein.

    Insbesondere der nicht verrückbare Motor schränkt natürlich die Riemenauswahl wahrscheinlich im Wesentlichen auf Nachbauten des Originalteils ein.


    Frage (@Jürgen):


    Im Vergleich zu den klassischen Micro Seiki Laufwerken, welchem würde der Audiolabor Synchron am ehesten qualitativ entsprechen ?


    Rx/RY-1500, DDX-1000/1500, BL91, Bl111,.....???


    VG

    Michael

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • Frage (@Jürgen):


    Im Vergleich zu den klassischen Micro Seiki Laufwerken, welchem würde der Audiolabor Synchron am ehesten qualitativ entsprechen ?


    Rx/RY-1500, DDX-1000/1500, BL91, Bl111,.....???

    aus der Erinnerung hatte ich den Synchron zwischen RX 1500 und dem RX 5000 angesiedelt.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Ja, denke ich auch, da das Laufwerk einen Synchronmotor hat, der über die Netzfrequenz gesteuert wird.


    Z.B. sowas hier:


    Audio Consequent QPS


    VG

    Michael

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • Ende der Neunziger hatte ich eine Traumkombi zusammen: 4 Schnell Endstufen(natürlich direkt mit neuen 68.000er Roederstein recappt) im Bi-amping angesteuert durch einen Brinkmann Vorverstärker, kurze Zeit später kam dann noch ein drittes Päärchen Schnell dazu für die Hochtöner,

    das war der Wahnsinn, sehr druckvoll und konnte erdbebenlaut ohne in die Knie zu gehen, an Selbstbau Dynaudios(D260, 15W75 und 20W75)...

    20W15WD260Esotec2.jpg

    "And sometimes there are barely perceptible nuances in its sound which do not allow it to cross the fine line between the good and the great sound."

    Edited once, last by citationfan ().

  • Der Synchron hatte eine Geschwindigkeitsumschaltung und den passenden Rundriemen müsste es noch von Transrotor geben.

    Den Riemen gibt es auch günstiger, nämlich hier! Der Synchron war ganz nett, aber sicher kein Überflieger. Haptisch und optisch ne Wucht durch den sauschweren Klotz aus gehärtetem Aluminium, aber technisch sehr einfach.


    Gruß


    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • Ich habe vor gut zehn Jahren von einem Sammler zwei Audiolabor ES-100-Monoendstufen erstanden. Die Einzelstücke (offiziell gab es die ES 100 ja nur als Stereoendstufe) sind wohl für einen zahlungskräftigen Kunden entstanden. Leider habe ich die E-Mail-Korrespondenz mit dem Verkäufer nicht mehr. Seit einer vor zwei Jahren durchgeführten Komplettrevision tun die Verstärker hervorragenden Dienst in meiner Kette. Sie klingen im besten Sinne neutral und treiben auch schwierige Lautsprecher mühelos an. Ich wüsste gar nicht, welche Neuware man sich hinstellen müsste, um etwas Vergleichbares zu haben.