Fragen zur Paragon 12 und 12 A

  • Hallo,


    ich habe mal die "Off-Topic" Beiträge aussortiert.


    Denke, wenn wir den Thread mit weiteren Fotos, Berichten, Klangbeschreibungen, technischen Details etc. füllen, wird das eine runde Sache zum Thema Paragon.


    Liebe Grüße


    Thomas

    Meine Hörschmeichler sieht man im Profil "Über mich" ;)

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  • Foto aus dem Hifi-Jahrbuch #8 (1976)
    Aus dem hier (noch) erwähnten Paragon 10 wurde mit minimalen Verbesserungen ganz schnell der Paragon 12. Beide Geräte sind nahezu identisch.
    Man wählte gleich die 12, da Harman-Kardon mit dem Citation-TransistorVV bereits ein Model Eleven auf dem Markt hatte.



    Das mit dem `Moving-Coil` Eingängen ist natürlich ein Tippfehler.





    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/46566/

  • Hallo,



    mal wieder was neues:



    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/47094/ analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/47093/



    Habe die Paragon am Montag zurück bekommen :) , die Fotos zeigen das Gehäuse mit ausgelagertem Trafo und den Anschluss an der Paragon.



    Ist prima geworden, sitze schon die ganze Woche vor der Anlage und bin glücklich <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f60d@2x.png 2x">



    Liebe Grüße



    Thomas

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  • Hallo zusammen,


    seitdem der Paragon in meiner Anlage musiziert habe ich folgendes Problem:
    Beim Ausschalten der Endstufe knallt es meistens derart stark in meine Lautsprecher dass ich fast um deren Überleben fürchte!
    Das passiert sowohl mit der YBA als auch mit der Lectron.
    Meine Paragon ist ein US-Gerät das ich mit einem Vorschalttrafo (der oft für diesen Fall übliche Minwa, 300VA, Spartrafo. Brummt schön ...) betreibe. Und dieses Teilchen habe ich irgendwie im Verdacht an allem Schuld zu sein. Denn auch bei abgeklemmter Vorstufe knallt es wenn das Teilchen eingeschaltet ist.
    Meine YBA-Vorstufe (ausgelagerter Trafo) ist in dieser Hinsicht problemlos.
    Die Endstufen sind 2-polig angeschlossen, der Vorschalttrafo 3-polig. Bei der Paragon ist wohl, soweit ich es erkenne, die Signalmasse an das Gehäuse angeschlossen.
    Hoffe diese Infos helfen weiter.


    Die Lautsprecher vor jedem Ausschalten abzuklemmen halte ich nicht für die optimale Lösung.


    Hat jemand eine Idee ?( ??
    Schon einmal vielen Dank dafür.


    Viele Grüße


    Micha

    1: YBA Gala, YBA 1 vor/end/MC-module , McIntosh MR78, YBA CD2, DIY Phonostage, Oracle Delphi 5/SME5/Benz Micro Ebony TR, Accuphase T103, Isoda HZ20D/HA08/HC05, 2: YBA Intégré, YBA CD Integré, Harbeth LS3/5a, PW: Loricraft PRC-3

  • Hi Micha,


    alte Hifi-Regel #X...beim Einschalten: erst Vorstufe, dann Endstufe(n) anschalten...beim Auschalten: erst Endstufe(n), dann Vorstufe ausschaten ;)


    Ich hatte auch anfangs einen Vorschalttrafo am Paragon. Hatte dort aber kein Probleme...möglicherweise bringt hier eine andere Masseführung etwas. Ich erde meine Geräte normalerweise sternförmig und hatte damit nie Probleme.


    Gruß


    Ron

  • Die Endstufen sind 2-polig angeschlossen,


    Sind die so angeschlossen oder auch so gebaut, Schutzklasse2 ?


    Wenn dann in deinem Vorschalttrafo der Schutzleiter nicht zur Paragon durchgeschliffen wird, hat man keine definierten Erdungsverhältnisse.


    LG,
    Reinhard

  • Hallo,


    danke fürs schnelle reagieren.


    Ron:
    Klar beachte ich den "HiFi-Knigge" beim Ein- und Ausschalten ;) . Bei mir läuft auch alles was zu erden ist am Preamp zusammen.


    Reinhard:
    Die Endstufen sind beide so gebaut. Und im Trafo ist der Schutzleiter durchgeschliffen und ist auch sauber bis zur Paragon durchverbunden.


    Bin immer noch etwas ratlos


    Viele Grüße


    Micha

    1: YBA Gala, YBA 1 vor/end/MC-module , McIntosh MR78, YBA CD2, DIY Phonostage, Oracle Delphi 5/SME5/Benz Micro Ebony TR, Accuphase T103, Isoda HZ20D/HA08/HC05, 2: YBA Intégré, YBA CD Integré, Harbeth LS3/5a, PW: Loricraft PRC-3

  • Hallo, zum Thema Einschaltverzögerung folgende Frage: ich hab leihweise einen Son of Ampzilla bekommen - 2 x 80 Watt. Klingt mit der Paragon und den Spendors nicht schlecht 8)


    Jedoch hat der Son keinen Ein-/Ausschalter, wir also in meinem Falle über den Netzstecker (2 Polig) angemacht. Dabei macht es immer einen gehörigen Knackser im Lautsprecher? Mit was könnte man dies umgehen ? Der Knackser kommt also beim Einschalten, nicht beim Ausschalten !

    Danke und Gruß
    Drazen

  • Moin,


    nachdem mein anderer Paragon-Thread bestürzend schnell geschlossen wurde 8o , will ich diesen hier ein wenig erweitern und ein davon berichten, wie sich der Klang meiner Anlage verändert hat.


    Ich hatte die 300B über viele Monate nur über einen Pegelregler betrieben. Das ging zwar, und auch garnicht schlecht, aber mit der Paragon (12A) hört man erst, was alles fehlte...
    Das Fazit zuerst: Die Paragon ist die ideale Ergänzung! Nun kommen die 300B erst voll zur Geltung. Und das beste: Wie von "Zauberhand" sind die manchmal recht vorwitzigen Höhen der Thöress 2CD12 nicht gekappt, aber gemildert, ohne dass die Details verloren gehen. Gerade diese Details sind offenbar die absolute Stärke der Paragon, nicht analytisch, sondern alles perfekt eingebunden...


    Als Beispiel die WAY OUT WEST von Sonny Rollins (Analogue Productions, 1992), Seite 2, Titel 1 "Wagon Wheels", Shelly Manne an den Drums - feinste Abstufungen der Jazzbesen, das "Nachklingen", hauchzarte Tupfer, alles da... der Bass, das Saxophon sowieso, und zwar nicht wie vorher "anspringend", sondern etwas und damit wohltuend zurück gesetzt, trotzdem die unglaublich dichte Musik... Klangbad.


    Ähnliches gilt für die Symphonie fantastique, Hector Berlioz, DG von 1973, Boston Symphony Orchestra, Seiji Ozawa, insbes. der ziemlich dynamische 5. Satz "Beim Hexensabbat"... die komplexen Passagen (von denen es einige hat) viel besser durchhörbar als früher, Paukenwirbel, unglaubliche Dynamiksprünge, quasi aus dem Nichts, dann wieder ins Nichts, die Ränder ausgefüllter, breiter... wirklich fantastique...


    Ihr merkt schon, das isses für mich, und ich bin sicher, dass ich mit dieser Kombination lange sehr zufrieden Musik hören werde. Das Risiko hat sich gelohnt, denn ich "kannte" die Paragon nur von diversen Klangbeschreibungen. Meine Hörbeispiele gelten übrigens für die integrierte Phonostufe (3 MM-Eingänge), mein Ortofon Vienna im Fuchs-Tonarm läuft über den ELAC 21, das Clearaudio Maestro Wood im SME 3012R (im Bass etwas zurückhaltender), das Shibui im 10.5 mit Übertrager hier aus dem Forum (Lundahl 9206).


    Vielleicht hat der eine oder andere, der auch auf Suche ist, ein wenig Appetit bekommen und schaut mal, wann wieder eine Paragon angeboten wird. Ich kenne den Kang der frei verdrahteten Version nicht, denke aber, die 12A ist viel mehr als nur zweite Wahl :) .

    Phile Grüße


    Fritz




    = Welt der Wirkungen und Symbole =

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  • Alex und Thomas,


    sagt mir doch bitte einmal, was so begehrenswert an dieser Amerikanischen Vorstufe ist. Ich kenne persönlich jemanden der eine solche hatte, diese aber verkauft hat, da es offenbar doch anderes gab was ihm besser gefiel. Diese Entscheidung konnte ich sehr gut nachvollziehen.


    Viele Grüße

    Reinhard



    Hallo Reinhard,


    ich versuche mal eine Erklärung.


    Ich hatte schon viele Vorstufen im Vergleich hier, Röhre und Transistor.


    Der größte Unterschied für mich ist, dass die Paragon das ist, was ich "durchlässig"


    nennen würde. Bei allen anderen Vorstufen fiel mir bei gut bekannten Musikstücken auf,


    dass diese mehr oder weniger Feinheiten "verschlucken", diese nicht zu hören sind.


    Bei der Paragon hört man winzigste Feinheiten in der Musik, die man bei anderen Vorstufen


    nur erahnen kann, bzw. werden diese schlicht und einfach nicht wiedergegeben/weitergereicht.


    Zudem scheint mir die Paragon ziemlich neutral, ohne einen Anflug von "Röhrencharme" zu


    vernachlässigen. In allen Disziplinen hat sie mir bisher auch besser als alles andere gefallen.


    Das Gleiche gilt für die Phonostufe. Hier mag es besseres geben, für mich ist auch hier der


    Klang aber so gut, dass ich noch nie einen Gedanken an externe Lösungen verschwendet habe.


    In die gleiche Richtung ging für mich nur eine Hovland HP 100, die ich einige Zeit ebenso hatte.


    Die musste sich letztendendlich auch, wenn auch knapp, geschlagen geben.


    Dass jemand anderem eine andere Vorstufe besser gefallen kann ist auch klar.


    Da wäre es nur interessant, in welchem technischen Zustand diese Paragon war, denn bei dem


    Alter des Geräts sollte sicherlich das ein oder andere zumindest überprüft werden.


    Aber grundsätzlich ist das auch Geschmackssache, für mich persönlich ist die Paragon halt


    das Beste, was ich bisher gehört habe. Alles andere war bisher ein Rückschritt.


    Liebe Grüße


    Thomas

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  • Hallo Alex,

    ist das jetzt eine 12 oder 12A ?


    @all: eine weitere Frage, die mir spontan einfällt: wie wird eigentlich im täglichen Gebrauch die Lautstärke eingestellt ?

    Verwendet man hierzu den Einsteller "Input Level" oder die beiden "Output Level" (wie wohl z.B. bei Croft häufig anzutreffen) ?


    Diese einstellbare "Contour finde ich übrigens sehr reizvoll. Vielleicht berichtest Du /Ihr gelegentlich, inwieweit sie praxisgerecht einsetzbar ist - auch wenn das naturgemäß von der Kombination LS/Raum abhängt.

    Viele Grüße
    Eberhard

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    Die Menschen verhalten sich heutzutage auf der Erde wie in einem Spiel, in dem sie die Spielanleitung verloren haben.

    ( Christina von Dreien )

  • Hallo Eberhard,


    Alex´Paragon ist eine 12A, also die Ausführung mit Platinen.


    Die Output Level Regler dienen zur Anpassung der Paragon an die Endstufe,


    man kann damit die Paragon so einstellen, dass dann die Benutzung des Input


    Level Reglers als Lautstärkeregler im optimalen Bereich ist.


    Natürlich kann man sie auch zur Regelung der Balance nutzen.


    Liebe Grüße


    Thomas

    Meine Hörschmeichler sieht man im Profil "Über mich" ;)

  • Danke, Thomas - alles klar !


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    halb OT: mich interessiert diese Vorstufe schon länger und habe, da sie wohl selten und teuer ist, vor Jahren erwogen, einen Eigenbau zu starten.

    Natürlich keine platte 1:1-Kopie, sondern mit durchdachten Anpassungen an die aktuellen Verhältnisse. Z.B. nur zwei Phonoeingänge (davon einer mit MC-Pre), etwas gestraffter Signalverlauf durch Quellenwahl via Relais, Volume-Einstellung mittels Stufenschalter für perfekten Gleichlauf usw. usf.

    Man kann (sicher berechtigt) einwenden, daß es dann keine 12(A) mehr ist. Aber eine Reverenz hat vielleicht auch seinen Reiz, sofern adäquat konzipiert und umgesetzt...
    (ein Vorlauf liegt noch auf dem ausrangierten PC - leider ungewiss, ob das in diesem Leben noch etwas wird...)

    Viele Grüße
    Eberhard

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    ( Christina von Dreien )

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