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Das Satohorn

  • yogibaer
  • 24. Juli 2010 um 18:47
  • W124
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    • 7. April 2026 um 20:37
    • #6.001

    Ich hab auch weiter IM Horn gemessen, bei der Schnittstelle "Schaufel/Trog". Auch hier das gleiche (Sehr ähnliche) Ergebnis.

    Eine PWT hab ich nicht...

  • Hannes 1977
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    • 7. April 2026 um 20:50
    • #6.002

    Kannst du ausschließen das es vom Dsp und den Endstufen kommt?

    Grüsse Hannes

  • Dietmar
    Pragmatiker
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    • 7. April 2026 um 22:18
    • #6.003
    Zitat von Hannes 1977

    Wie verhält es sich wenn nichts im Horn hängt?

    Hallo Jan .

    Willkommen im SATO Thread.

    Kein Wunder dass diese Resonanz nervt, zumal sie genau in dem Tonbereich auftritt, mit dem wir fast durchgehend "beschossen" werden .

    Nach dem Ausschlussverfahren kannst du erstmal die Treiber testen.:

    Ganz ohne Horn : , Mikrofon in 50cm Abstand, 1Volt Testrauschen auf die Treiber ,100 Hz bis 1600 Hz Gleitsinus im REW einstellen, .... und messen.

    K2 und K3 dürfen sich zwischen 0,5 und 5 % bewegen.

    Viel Erfolg

    Dietmar

  • gpo32
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    • 7. April 2026 um 22:21
    • #6.004

    Guten Abend Jan,

    ich stimme Hannes zu, schließ erstmal aus, dass - wenngleich unwahrscheinlich - die Elektronik die Ursache ist. Bei den Pegeln, mit denen Du gemessen hast, sind die Endstufen bei dem hohen Wirkungsgrad der Hörner ja quasi im Milliwatt-Bereich. Aber Du misst schlagartigen Anstieg von K3 und K5 mit steigendem Pegel. Alles, was vor dem SPL Volume 8 liegt, arbeitet immer mit gleichem Pegel, scheidet also aus. Im SPL Volume 8 könnten es die Ausgänge sein, oder es gibt einen extremen Mismatch zu den Eingängen der Endstufen. Dürfte alles aber sehr unwahrscheinlich sein. Ich kenne Deine Class-D Module nicht. Da sie direkt an die Treiber angeschlossen sein dürften, ist wichtig, dass sie keinen DC-Offset haben, um die Schwingspulen nicht permanent aus der Nullposition zu verschieben. Falls doch, würde ein großer Kondensator vor dem Treiber helfen. Mach die Messung doch noch einmal mit Sato und Treiber pur, ganz ohne irgendwelche Frequenzweiche etc., nur mit einem kleinen regelbaren (Voll-)Verstärker und eventuell einem großen Schutzkondensator. Wenn das Bild dann dasselbe bleibt, müsste Dietmar sich die Treiber wohl nochmal anschauen, denke ich. Ich betreibe selber auch Treiber von ihm an Satos von Norbert Gütte (LignoLab) mit langem gestreckten Halsstück ab 150 Hz aktiv getrennt mit Linkwitz 48dB/Okt. und bin so zufrieden, dass ich all die anderen Treiber, die ich für den Zweck gesammelt habe, bislang nicht ausprobiert habe. Mache ich aber bestimmt noch irgendwann :).

    Drücke die Daumen,
    Gerd

    Einmal editiert, zuletzt von gpo32 (7. April 2026 um 22:37)

  • gpo32
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    • 7. April 2026 um 22:23
    • #6.005

    Hat sich überschnitten, Dietmar war schneller :S

  • W124
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    • 7. April 2026 um 22:59
    • #6.006

    Hui...ich dachte der Thread ist schon fast tot...🤭

    Hallo Dietmar!

    Also erstens hab ich beim abflanschen des Treibers bemerkt, dass ein Anschluss locker war...das dürfte aber nicht das Problem sein, ist auch schon wieder behoben.

    Ohne Horn mit 50cm Abstand gemessen (ohne weiche, in REW von 100 - 1600hz) habe ich folgendes Ergebnis:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich schließe die Elektronik also eher aus...!?

    Die "innenoberfläche" des Horns kann doch nicht solchen Klirr verursachen, oder? Das Sato ist innen nur geschliffen (korn 150), da ich es sowieso nicht höher als 1khz betreibe - also NICHT lackiert.

  • W124
    Γιάννης
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    • 7. April 2026 um 23:03
    • #6.007

    Danke für deinen input, Gerd. Ich komme leider erst morgen Abend zu weiteren Experimenten.

    Eine gute Nacht wünsche ich euch allen...

  • Dietmar
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    • 8. April 2026 um 00:13
    • #6.008
    Zitat von W124

    Also erstens hab ich beim abflanschen des Treibers bemerkt, dass ein Anschluss locker war...

    .... kenne deinen Flanschanschluss nicht.

    Mal mechanisch messen ob die Dichtung(en) Horn zum Treiber auch fest klemmen.

    Dann wieder einbauen und einen ca. 370 Hz Sinuston über den Messverstärker dem Treiber zuführen und langsam "hochdrehen"..... kommt irgend ein Teil ins Schwingen, so kann man das auch fühlen.

    Unabhängig davon nochmal checken ob im DSP alle Filter ausgeschaltet sind.

    Nächtle

    Dietmar

    PS: eine raue Horninnenseite bewirkt nur einen mäßigen ,aber gleichmäßigen Frequenzabfall zu hohen Frequenzen hin.

    Einmal editiert, zuletzt von Dietmar (8. April 2026 um 00:20)

  • Hannes 1977
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    • 8. April 2026 um 07:51
    • #6.009
    Zitat von W124

    Hui...ich dachte der Thread ist schon fast tot...🤭

    Hallo Dietmar!

    Also erstens hab ich beim abflanschen des Treibers bemerkt, dass ein Anschluss locker war...das dürfte aber nicht das Problem sein, ist auch schon wieder behoben.

    Ohne Horn mit 50cm Abstand gemessen (ohne weiche, in REW von 100 - 1600hz) habe ich folgendes Ergebnis:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich schließe die Elektronik also eher aus...!?

    Die "innenoberfläche" des Horns kann doch nicht solchen Klirr verursachen, oder? Das Sato ist innen nur geschliffen (korn 150), da ich es sowieso nicht höher als 1khz betreibe - also NICHT lackiert.

    Alles anzeigen

    Guten Morgen Jan,

    Mit passenden Dichtungen für den Treiber am Flansch kann ich dich unterstützen solltest du was brauchen.

    Grüsse Hannes

  • RalphL
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    • 8. April 2026 um 10:18
    • #6.010

    Ich hatte einen sehr ähnlichen Klirrfaktorverlauf bei meinem letzten Projekt. Ursache war das nackt auf die Basskiste gelegte Horn. Geholfen hatte Moosgummi dazwischen. Versuch doch mal probeweise die Aufhängung des Horns - sind das die Karabinerhaken?- mechanisch mit irgendwas weichem zu entkoppeln.

  • annalognicht
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    • 8. April 2026 um 12:46
    • #6.011

    Hallo,

    wenn man ausschließen kann, dass die Treiber selbst den Klirr produzieren und seitens der Elektronik alles in Ordnung ist, so bleibt das Horn oder die Hörner.

    Mit zunehmendem Pegel steigt der Klirr. Das ist wohl normal.

    Wenn das Horn selbst in ungewollte Resonanzen angeregt wird, so ist dafür möglicher Weise die Aufhängung oder Aufstellung der Grund. Wie man auf den schönen Bildern sieht, sind verschiedene Hochtöner an Multizellern im Horn platziert. Vielleicht ist die Position dieser Hochtöner im Sato ungünstig. Da mag Dietmar sicher aus seinem großen Erfahrungsschatz etwas sagen können.

    Ich kann mir vorstellen, dass bei ungünstiger Position des Hochtöners im Sato ungewollte Schallströmungsverläufe entstehen.

    Um das auszuschließen würde ich eine Messung ohne dem Hochtöner im Horn versuchen.

    Aber vorher würde ich Dietmars Rat befolgen

    Zitat von Dietmar

    Dann wieder einbauen und einen ca. 370 Hz Sinuston über den Messverstärker dem Treiber zuführen und langsam "hochdrehen"..... kommt irgend ein Teil ins Schwingen, so kann man das auch fühlen.

    Unabhängig davon nochmal checken ob im DSP alle Filter ausgeschaltet sind.

    Nächtle

    Dietmar

    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • Dietmar
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    • 8. April 2026 um 13:33
    • #6.012
    Wohnzimmer

    Hallo Jan .

    Wenn obiges Bild deine letzte Installation ist, so kann ich nur gratulieren.

    So stimmig, wie dieser auch optisch gelungene Aufbau begeistert , sollte er auch klingen.

    Dazu wirst du deinen DSP feinfühlig bemühen müssen.

    Nicht vergessen: die Neigung des Sato (ca. 15-18 Grad nach hinten ) hat enormen Einfluss auf Dynamik im Mitteltonbereich.( ! Bodenreflexionen).

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Dietmar

  • Hannes 1977
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    • 8. April 2026 um 16:17
    • #6.013

    Hallo,

    Hattest du die Hörner schon immer aus Rotzeder?
    Das Holz wird im Gitarrenbau eingesetzt und könnte in diesem Frequenzbereich Resonanzen verursachen!?!


    Grüsse Hannes

  • W124
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    • 8. April 2026 um 19:47
    • #6.014

    Guten Abend die Herren!

    Gar nicht mal so einfach hier alles zu beantworten/darauf einzugehen/zu probieren was da an input auf mich einschlägt...aber ich nehme das alles dankend an und versuche mich!

    Angeflanscht ist mein Treiber so:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Locker war ein "Kabelanschluss" am Treiber, warum und wie auch immer. Ließ sich aber wieder problemlos festschrauben.

    Mit einem 370hz (oder auch 320,360 usw) Ton konnte ich bei keiner Lautstärke auch nur irgendwelche Schwingungen hören/wahrnehmen, nicht an den Seilen/Karabiner, keine Verbindungsschrauben o.ä., ich konnte lediglich minimalste Vibrationen am oberen Ende der baggerschaufel (da wo die schaufel mit dem Trog verbunden ist) beim Hand auflegen spüren.


    Die Installation sieht aktuell so aus:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Es sind die beiden kleinen Hörner so weit wie möglich aus dem Sato draußen und etwas über der soundachse des Satos.

    Aus Rotzeder sind auch originale WE Hörner, da das Holz sehr quell und schwindarm ist. Ob bedämpftes Sperrholz besser ist!?!?


    Ach ja, meine Satos sind (natürlich😉) 15grad nach hinten geneigt.

    Vielen Dank für die Blumen, Dietmar. Meinen DSP bediene ich mit viel "Gefühl", Geduld und sehr akribisch...meinst du etwas bestimmtes? Aber das öffnet schon mein nächstes Thema...mit Referenztönen kann man ja das Delay sehr schön über ETC messungen interpretieren...aber ein hoch-, tiefpass oder peq ändert das natürlich wieder.....

  • RalphL
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    • 8. April 2026 um 20:26
    • #6.015

    Berührt der Magnet des MitteltonTreibers den „Trog“? Konnte ich nicht gut erkennen. Falls ja, probier mal mit einem gefaltetenTaschentuch dazwischen zu entkoppeln. Das Holz sieht sehr edel aus. 🏆

  • W124
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    • 8. April 2026 um 20:48
    • #6.016

    Hallo Ralph (?)

    Nein, da ist luft. Ich bin sehr heikel bei solchen Dingen, da ich soetwas gleich im Vorhinein als potentielle Fehlerquelle ausschließen möchte. Auch der TAD sitzt so "ruhig" wie möglich am JBL, und durch sein Gewicht beruhigt er dieses zugleich:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

  • W124
    Γιάννης
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    • 8. April 2026 um 20:51
    • #6.017
    Zitat von RalphL

    Das Holz sieht sehr edel aus. 🏆

    Danke! Sobald ich endgültig (😂😂😂 endgültig) weiß, welches Horn da hänge soll, mache ich es aus holz nach...dann passts optisch und ich muss die JBL-Alu-Glocken nicht mehr beruhigen.

  • annalognicht
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    • 8. April 2026 um 21:11
    • #6.018

    Hallo,

    es ist natürlich aus der Ferne sehr schwierig überhaupt etwas zu sagen. Es sind Vermutungen im Blindflug.

    Vielleicht ist es so wie Gerd es angedacht hat

    Zitat von gpo32

    Guten Abend Jan,

    ich kenne Deine Class-D Module nicht. Da sie direkt an die Treiber angeschlossen sein dürften, ist wichtig, dass sie keinen DC-Offset haben, um die Schwingspulen nicht permanent aus der Nullposition zu verschieben.

    Da deine Satohörner aus massivem Holz gebaut sind, und darüber hinaus sehr schön anzuschauen sind, würde ich ausschließen, dass sie irgendwie in eine brutale Resonanz getrieben werden können.

    Daher bleibt mein Rat, tatsächlich die Hochtöner auszubauen und dann zu messen. Nur um eingrenzend zu analysieren wo das Klirr herkommt.

    Aber, schau dir die Endstufenmodule auch mal an. Vielleicht ist das ein Punkt, der Überprüfung benötigt.


    Grüße Uli

    Gruß Uli

  • Das Q
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    • 9. April 2026 um 01:58
    • #6.019

    Wahrscheinlichkeiten nacheinander aufgelistet.

    Natürlich unter Berücksichtigung, das alles was angeblich schon ausgeschlossen wurde, auch wirklich einwandfrei getestet wurde.


    1. Der Schall wird von der Rückseite des eh viel zu großen Hochtonhorns zurück auf die Membran des Sato Treibers geworfen.

    Dadurch entstehen sogenannte mouth reflections, oder auch internal reflections.


    2. Aus irgendeinem Grund stimmt die Dichtung tatsächlich nicht. Es geht Kompression verloren, was zu deutlich mehr Klirr führt.


    3. Das Rotzholz, was übrigens nicht von WE für ihre Hörner verwendet wurde. WE15A bestanden aus dünnem Sperrholz, das auf gebogene Esche-Holz-Stützen montiert war.

    Beim 13A, war es meistens Ahorn oder Mahagoni Vollholz.

    Sehr unwahrscheinlich ;)


    Viel Glück beim lösen des Problems.


    Liebe Grüße Christopher

    Hab keine Angst vor Perfektion, du wirst sie nie erreichen.

  • westerwälder
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    • 9. April 2026 um 06:12
    • #6.020

    Hallo Jan,

    um auszuschließen, dass die Hörner und Treiber, welche du vor/in das Sato gehängt hast durch Reflektion o.ä. Probleme verursachen, könntest du diese ausbauen und nur den Sato-Zweig antreiben und messen. Nacheinander die einzelnen Zweige geprüft hast du sicherlich schon.

    Viel Erfolg,

    Guido

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