aktuelle hochwertige D/A-Wandler - damit Digital endlich analog wird! ;-)

  • Hallo,
    habe in den letzten Zeiten den Markt für DACs nicht so recht verfolgt. Was gibt es im hochwertigen Bereich aktuelle Geräte? Also oberhalb von Benchmark & co.?
    - früher waren die PS Audio DL III recht angesagt, für die es bereits 2 Moll-Modifikationen gibt.
    - von Weiss gab es früher den Minerva bzw. den DAC2 (beide sind identisch, nur einmal für den Hifi und einmal für den Profimarkt), heutzutage gibt es einige andere auch mit Firewire
    - weiterhin die kleine RME ADI-2
    - Apogee Rosetta 200 (beide mit A/D-Wandlung, die ich sehr gut für meinen DAT-Recorder nutzen könnte!)
    - Lavry und andere kleine Firmen
    - div. DIY von kleinen Firmen wie Hoerwege (soll überragend sein!), Altmann (ebenso), DIY Paradise Monica, etc


    Wie sind diese im Vergleich zu den alten großen Wadias (15, 25, 27, etc)? Konnte das jemand direkt vergleichen?


    Mir geht es darum, ein Wadia Laufwerk und meinen Sony DAT zu wandeln, bei den wenigen Geräten sogar auch mit A/D-Wandlung die "Eingangswandlung" in meinen DAT zu ersetzen.


    Weiterhin bin ich mir über einige Funktionen nicht ganz auf dem Laufenden. Wann und wozu benötigt man Firewire Anschlüsse, bzw. welche Vorteile bieten sie ggü. USB, etc. Wenn ich zukünftig auch einen PC/Mac/Server als Quelle integrieren möchte, was ist von Vorteil, gerade wenn man die volle 192kHz/24bit nutzen möchte?


    Oder doch alles verkaufen, und nur einen Mac und einen Tascam oder Korg nutzen???


    Über Eure Meinungen und Erfahrungen bin ich dankbar!

  • Hi, Mac ist gut, dazu ein RME Fireface 400 und einen guten Wandler an dessen SP-Dif Buchse. Den Wandler bestimmt das Budget. Auf dem Mac läuft iTunes mit Pure Music und den Wadia brauchst du nicht mehr. Digitale Aufnahmen machst du über die Eingänge des RME - wenn du dir nicht einen besseren A/D-Wandler kaufen möchtest. Dann gehst du über den SP-Dif-Eingang und nimmst auf deine Festplatte auf.
    Voila. RME kostet 800€, den Mac hast du schon und ein Wandler, den ich empfehlen kann ist von Horch.
    g
    sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • Nein, einen Mac habe ich leider noch nicht. :(
    Da ich aber aktuell ein Wadia-LW (und noch einen anderen herkömmlichen CD-Spieler, aber leider ohne Digital-Ausgang ;( ) habe, spielt die Mac-Lösung vorerst nur eine sekundäre Rolle. Primär geht es erstmal nur um den DA-, oder evtl. gleich um einen AD/DA-Wandler.

    Schöne Grüße
    Balázs

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  • Tja, was Du ausgeben musst hängt nicht nur von der Qualität eines Wandlers ab, sondern auch von seinem Image.
    Eine gute Soundkarte mit ASIO Treiber dürfte bessere Aufnahmequalität liefern, als alle dir zu Verfügung stehenden Quellgeräte.


    Ich selbst hatte lange eine ESI, passt leider nicht zu meinem aktuellen Rechner. Drum schaue ich sporadisch nach Ersatz und wenn ich Werbung ausblende, ist kein spürbarer Fortschritt mit einer neuen Karte zu erwarten.


    Firewire braucht heute kein Mensch mehr - wers hat muss es aber nicht wegweerfen ;). Für die Zukunft dürften (hoffentlich von Anfang an störungsfrei arbeitende) USB3 Interfaces der Standard werden.


    Ach ja: Mehr als 300 EU sind aus technischer Sicht nicht zu rechtfertigen. Mit der Aussage geht natürlich dann eine Diskussion los, die HighEnd typisch verlaufen wird :):)



    Gruß


    Achim

    Beschallung nicht nur Hobby, Plattenspieler als Nostalgie-Steckenpferd.

  • Es fehlt auf der Liste der PS Audio Perfect Wave DAC.


    In Kürze kommt eine Erweiterung, um ihn direkt ans Netzwerk anzuschliessen,
    man braucht dann nur einen kleinen PC oder Handy, um dann von einem zentralen Storage abzuspielen
    und zum DAC zu streamen..


    Das Teil läuft bei mir an einem PC mit der ESI Juli zur Zeit und hat andere DAC wie Sonic Frontiers Prozessor 3 oder Audio Note DAC 3.1x
    abgelöst.

  • "Firewire braucht heute kein Mensch mehr - wers hat muss es aber nicht wegweerfen . Für die Zukunft dürften (hoffentlich von Anfang an störungsfrei arbeitende) USB3 Interfaces der Standard werden."
    Das Problem ist nicht nur die Schnittstelle (also USB oder FW) sondern vor allem die Software, die die Daten in PCM zurückrechnet. Da ist die proprietäre Lösungen von RME allen anderen dramatisch überlegen - in FW oder in USB. Die 800 €sind da gut angelegt, wenn man ein gewisses Niveau erreichen möchte. Wer drunter bleiben will, der darf das auch.;-))
    m2p
    sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • Ach ja: Mehr als 300 EU sind aus technischer Sicht nicht zu rechtfertigen. Mit der Aussage geht natürlich dann eine Diskussion los, die HighEnd typisch verlaufen wird


    Na, die Frage ging ja gezielt in die andere Richtung:


    Was gibt es im hochwertigen Bereich aktuelle Geräte? Also oberhalb von Benchmark & co.?


    Ich habe den Benchmark DAC1 PRE mit USB und eingebautem Kopfhörerverstärker und bin sehr zufrieden damit. Möchte später damit auch die Daten eines Musikservers sauber wandeln und die festeingebauten D/A Wandler dieser Gerätschaften sind ja meistens doch eher minderwertig.
    Für mich waren hier auch die Anschlussmöglichkeiten und die Begebenheit des Kopfhörerverstärkers kaufentscheidend, da mein Verstärker keinen Kopfhörerausgang hat. Und als mir dann letztes Jahr ein in jeder Hinsicht absolut neuwertiges Händler-Vorführmodell für weniger als 1000 EUR angeboten worden ist, habe ich zugeschlagen.


    Ciao
    Rudi

    Kann Spuren von Ironie, Sarkasmus oder Zynismus enthalten.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Verstand oder nutzen die Ignorier-Funktion.

  • Ich bin mit meinem Electrocompaniet ECD-1 (Neupreis ca 2000€, zum halben Preis gebraucht gekauft) sehr zufrieden. Ich benutze ihn mit allenmöglichen Quellen (CD-Player, Blu-ray-Player (Stereo), PC (bis 24/96), Sat-Receiver). Bei CD klingt er besser als mein (SA)CD-Player Sony SCD-XA777ES (3.800€ Listenpreis). Plastischer, transparenter, weniger steril.


    Einzig die Ausstattung des ECD-1 ist mir etwas zu minimalistisch. 4 Eingange (1 AES/EBU, 2 S/PDIF-Cinch, 1 S/PDIF optisch), 2 Ausgänge (Cinch und XLR). Zwischen den Eingängen wird mit einer Taste zyklisch umgeschaltet, was etwas umständlich ist.


    An den PC (herkömmlicher Realtek "HD" Audiochip auf Mainboard) ist er per elektrischem S/PDIF-anschluss verbunden. Als Playersoftware nutze ich Foobar2000, der den Windows-Mixer (Vista 32bit) übergeht und die Daten "bit perfect" an den Wandler weitergibt. Bedient wird der PC dabei mit einer Windows Mediacenter Fernbedienung.


    Einen USB-Anschluss habe ich nie vermisst. Da ich inzwischen vermehrt hochaufgelöste PCM-Daten wiedergebe (z.B. habe ich DVD-As gesammelt, ohne einen Player zu besitzen, und diese am PC nach 24/96 FLAC gerippt), wäre ein USB-Anschluss sowieso nicht geeignet.


    Als regelmässiger Digitalhörer würde ich auf jeden Fall erneut einen sehr hochwertigen Wandler kaufen. Das mit "Mehr als 300 EU sind aus technischer Sicht nicht zu rechtfertigen" kann ich nicht nachvollziehen. Würde man das auch bei Verstärkern sagen?

    Claude


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    Scheu Premier MkIII + SME309/Benz Ace L + Scheu Classic 12"/Denon DL103R


    Electrocompaniet ECP-1, Electrocompaniet EC4.7+AW120, Dynaudio Contour s3.4, AKG K1000+Audio Valve RKV

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Miles ()


  • Na, die Frage ging ja gezielt in die andere Richtung:


    Rudi, ich möchte nicht, wenn es sein muss, unnötig viel ausgeben. Wenn es wirklich so ist/wäre, dass ein sub300EUR-PC-DAC besser als ein Weiss, PS Audio, Apogee, Universal, Wadia, etc. ist, dann OK. Ein DAC ist wirklich eine Gerätegattung für mich, die nur klanglich und preislich sich beweisen muss. Alles andere ist mir wirklich egal.


    @ Peter: Was ist denn der Unterschied zw. DAC 202 und DAC2 bzw. Minerva (die letzten beiden sind technisch identisch!)??

  • Meines Wissens unterstützen die aktuellen Wandler nur USB 1.1, d.h. bei 48 kHz ist Schluss. Abhilfe schafft ein USB-SP/Dif-Converter wie dieser hier


    http://www.fairaudio.de/leserb…h-hiface-usb-spdif-1.html. Für mich war dieses Upgrade in Verbindung mit dem Sox-Upsampling ein Riesenfortschritt gegenüber der Verbindung über USB und dem internen Upsampling des Aqvox. Sox-Upsampling gibt es fürFoobar und CMp², wobei vorher schon der Umstieg von Foobar+Asio zu CMP² mit einem völlig minimierten Windows schon eine ganz deutliche Verbesserung war. Das CMP/Cplay-Duo sollte jeder mal ausprobieren, der vom PC Musik hört, das ist kein Hype!



    Gruß Carsten

  • Holdrio,


    ich wusste es, das High End Gedudel geht los.


    Na dann


    Wolfgang


    PS: zweimal DAC, fein :D. Mönsch Sascha, hoffentlich ordentlich gesynct über eine MasterClock.


    PPS: Man kann schreiben, was man will (nicht nur ich), es geht einem mächtig ans Kreuz. Ich gebe auf! Also - lasst Mythen und Legenden entstehen, aber sucht nachher nicht die Verantwortung bei den Herstellern. :rolleyes:

  • Nur DAD2 und Minerva sind identisch, die DAC202 ist doch anders, und hat natürlich die erweiterte Funktionen. Das sagt Daniel Weiss selbst:


    "Ja, DAC2 und Minerva sind identisch, elektrisch gesehen.
    DAC202 hat einen anderen Analogteil, inkl. D/A Converter chip. Sowie die offensichtlichen Unterschiede wie Fernsteuerung, LCD Display, Kopfhörerausgang."

  • "zweimal DAC, fein . Mönsch Sascha, hoffentlich ordentlich gesynct über eine MasterClock."
    nee, nee du: geDACt wird nur einmal - im Horch. Den Takt macht der RME und der Horch generiert seinen eigenen Takt.
    Technische Details: Horch - und der sacht nix. Klingt aber ok
    g
    sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • Thema Mac Mini........
    Ok, dann grätsche ich mal mit. Macht es Sinn den Mac Mini zusätzlich noch mit dem M2Tech HiFace zu verheiraten oder reicht bspw. ein Apogee Duet vollkommen aus? Wer kann dazu was beisteuern?


    Gruß
    Mike

    Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

  • Hi Marko


    Ich zitiere mal aus dem Text den Du verlinkt hast:


    Zitat

    Die klanglichen Unterschiede durch Einsatz verschiedener höherwertiger USB-Kabel sind subtil bis heftig


    Das zeigt mir ganz deutlich, dass wir aufseiten der HiFi-Journalisten einen Durchbruch in eine ganz neue Dimension des technischen Nicht-Wissens erreicht haben.