Welches Band habt ihr das letzte Mal eingefädelt?

  • Hallo,


    ich habe es schon wieder getan ;(


    Teil 1


    Wer erkennt es, war schon mal hier vertreten ?


    Inga Rumpf 3.JPG


    Inga Rumpf 4.JPG


    Inga Rumpf 6.JPG


    Inga Rumpf 7.jpg


    Na jetzt wird es jeder erkennen :D


    Und zwar die unvergleichliche Inga Rumpf :love:

    Mit

    Inga Rumpf 8.JPG


    Inga Rumpf 5.JPG


    Inga Rumpf 9 Detail.JPG


    Inga Rumpf 10 Detail.JPG


    Inga 1.JPG


    Inga 2.JPG


    Inga 3.JPG


    Inga 4.jpg


    So das war es erst mal für heute 8o


    Teil 2 mit Klangbeschreibung und allgemeiner Beurteilung folgt morgen :S


    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee


    Jürgen


    P.S.: Fast vergessen, wünsche allen ein schönes Wochenende ;)

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Das wird die LP-Version sicher noch toppen, besonders bei Zischlauten und komplexen Signalen. War sicher nicht ganz billig...aber wenn man schon auf Jagd nach dem Klang ist, dann wenigstens richtig :thumbup:

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Hallo,


    jetzt also Butter bei die Fische 8o


    ich habe es schon wieder getan ;(

    Teil 2


    Inga 5.JPG


    Versuch einer Klangbeschreibung:


    Also diese Bänder hören sich gut an, sehr gut sogar, hier passt einfach alles.

    Ingas Stimme klar und deutlich im Vordergrund, trotzdem bis auf das letzte Instrument durchhörbar . Allen Musikern ist förmlich der Spaß bei dieser Aufnahme anzuhören.

    @ André, Kein Zischen überhaupt nichts störendes.

    Ein ziemlich großer Wurf diese Aufnahme, was natürlich zum großen Teil Inga und Ihren Begleitern zu verdanken ist.


    Anmerkungen:


    Das "nur" 320 nWb/m für die Aufnahme genommen wurde fällt nicht wirklich auf.

    Die Dynamik ist nicht spektakulär aber auch nicht ohne :P


    Inga 8.JPG

    Unterschied innerhalb von 10 Sekunden Band 1, ziemlich an Anfang aufgenommen

    Inga 7.JPG


    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Über das ganze Band 1gemessen, leichte Kanalungleichheit.


    Band 1.JPG


    Über das ganze Band 2 gemessen, geht es ziemlich zur Sache.


    Band 2.JPG


    Ungereimtheiten


    Haptik von feinsten, aber warum nur LPR90 und nicht SM900, das Wäre weit besser gegen ein eventuellen Kopiereffekt gefeit.

    Sicherlich ist es schön für über siebzig Minuten mit nur einem Bandwechsel auszukommen, da stellt sich sogar etwas wie Konzertatmosphäre ein.

    Aber mit ein wenig guten Willen hätte man vielleicht auch ein Studioband auf die Spulen gebracht.


    In der Bandbeschreibung im AAA Shop steht unter anderem dies:


    "Der Ansatz war, eine sehr hohe Qualität in allen Belangen zu bieten. Mit dem Langspielband LPR90 von RTM und einem Aufnahmepegel von 320 nWb/m wird der im Studio übliche Maximalpegel von 510 nWb/m um 4 dB unterschritten. Neben den Besitzern von Studiotonbandgeräten richtet sich diese Edition damit vor allem auch an die Eigner von semiprofessionellen Zweispur-Geräten."


    Sicher semiprofessionelle Bandmaschinen haben meist auch 15 IPS, bei der IEC1 Entzerrung bin ich mir da nicht so sicher.

    Völlig kraus wird diese Argumentation wenn ich lese das die Trennspur 0,75 mm beträgt.

    Eine Trennspur von 0,75 mm ist selbst bei Studiogeräten eher die Ausnahme.


    Fazit: Außerordentlich ordentlich


    Ein sehr gute "Masterbandkopie" neben Der Paul Kuhn "Live in Birdland"

    und Rainers "JazzPrix Quintett 1&2" Aufnahmen die beste "Masterbandkopie" die ich besitze.

    Es fehlt nur ein klitzekleiner Hauch an einem "ganz großen Wurf"


    Billig ist natürlich etwas anderes, aber in Anbetracht des gebotenen ist dieses Angebot "Preiswert".

    Aber ich denke ich bin hier nicht der einzige, der für Studioband mit 514 nWb/m Aufgenommen, meinetwegen wenn es nicht anders gehen sollte mit einer dritten Spule, noch einen Hunderter drauflegen würde.


    Aber auf alle Fälle steht am Ende meiner Auslassungen eine ganz "dicke" Empfehlung für diese Masterbandkopie :thumbup::thumbup::thumbup:


    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Ganz herzlichen Dank, Jürgen!


    Auch für die lobenden Worte und die dennoch differenzierte technische Betrachtung.


    Mich bewegt jetzt die Frage ob die hier weit verbreiteten Maschinen wie A77, B77 oder ähnliche von Tandberg, Akai usw. tatsächlich Probleme mit 514 gehabt hätten?


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Mich bewegt jetzt die Frage ob die hier weit verbreiteten Maschinen wie A77, B77 oder ähnliche von Tandberg, Akai usw. tatsächlich Probleme mit 514 gehabt hätten?

    Ich glaube, nicht! Ich habe meine mit 514 nWb/m bespielten Bänder schon mal auf einer A77 gehört. VUs zwar am Anschlag, aber unverzerrt.


    Ich halte auch nichts von Langspielbändern im Masterband-Umfeld.

  • Mich bewegt jetzt die Frage ob die hier weit verbreiteten Maschinen wie A77, B77 oder ähnliche von Tandberg, Akai usw. tatsächlich Probleme mit 514 gehabt hätten?

    Hallo Doc,


    sicher gibt es da Probleme, Du musst Dir dass nur lang genug einreden :D

    Bei der A77 sind die VU´s in Wiedergabe nicht in Betrieb, können also auch nicht am Anschlag kleben :sorry:

    Es ist natürlich im Bereich des möglichen das die Ausgangs Übertrager dicke Backen machen.

    Aber das habe ich weder bei A77, Akai GX646, G36 und auch nicht bei der Technics RS1500 jemals erlebt.

    Du kannst es doch selber überprüfen, meine Aufnahmen im Kettenpaket sind alle mit 514 nWb/m aufgenommen, wenn bei denen nicht passiert ist doch alles in Butter.


    Liebe Grüße aus der Nordsee


    Jürgen

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    Theresia von Avila

  • Hat man LPR 90 nur genommen, damit alles auf zwei Spulen passt? Bis auf die Trägerdicke werden die Unterschiede zum SM900 aber gering sein, müsste mal in den Datenblättern vergleichen. Die 320nW wurden wohl auch gewählt, um den Kopiereffekt auf Langspielband zu reduzieren.


    Aber ein Langspielband auf High-Speed sollte möglichst nur auf Maschinen mit feinfühliger Bandzugregelung gespielt werden, auch das Spulen sollte sanft von statten gehen, damit nicht zu stark die Trägerfolie gezerrt wird. Vor allem sollte man auf rangieren verzichten, am besten nur einmal umspulen und dann durchlaufen lassen.

    Gruß André


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  • Hallo Jürgen!


    Meine Formulierung war bewusst diplomatisch gewählt. Wir begrüßen ja beide grundsätzlich das Projekt solcher Masterbänder.


    Mit Deinen Beiträgen im TBK habe ich mit A77 und B77 keinerlei technische Probleme - sondern immer besonders viel Spaß!


    Vielen Dank für Deine Einschätzung.


    Grüße von Doc No

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  • Ich habe keine Ahnung, und davon verstehe ich auch nichts :wacko:

  • Wenn ich mich recht entsinne, kann man bei der ReVox A77 die Kanäle umschalten, 1>2, 2>1.

    Ich glaube dann zeigen die VU an ...

    Kann ich gerade nicht verifizieren.

    Ich habe keine Ahnung, und davon verstehe ich auch nichts :wacko:

  • Ja kann man, aber hier sind die Pegel abgeschwächt. Ich nehme meist so mit 3,3 auf und muß für den gleichen VU-Pegel dann auf 7 drehen. Damals war man praktischer ausgerichtet. Vorband Aufnahme ist am Wichtigsten, bei korrekt eingemessenen Band ist Hinterband identisch und bei Wiedergabe nur "Spielerei". So ähnlich drückte es auch mal Heinz Bluthardt in einer Testbesprechung der A77 aus.

    Gruß André


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  • kann man bei der ReVox A77 die Kanäle umschalten, 1>2, 2>1.

    Ich glaube dann zeigen die VU an ...

    Hallo Willi,


    das Stimmt zwar aber das Angezeigte hat nicht wirklich etwas mit der Aufnahme zu tun.

    Die Zeiger zappeln halt, mehr nicht :D


    Mit den besten Grüßen aus der Nordsee


    Jürgen

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    Theresia von Avila

  • Heute kam ich endlich dazu Inga Rumpf anzuhören. Jürgen hat oben ja schon alles Wesentliche gesagt. Natürlich auch, dass die Bänder sehr sparsam ausgesteuert sind. An der lautesten Stelle +1,5 dB peak. Ob die Originalbänder so aufgenommen wurden oder ob das eine "weichgespülte" Version ist werden wir wohl nie erfahren. Davon abgesehen absolut hörenswert, sowohl musikalisch als auch klanglich!

    Gerhard

    AAA Mitglied;

  • Bei Langspielband sind moderatere Pegel sinnvoll, das kann sonst schneller in die Sättigung kommen, gerade im Hochtonbereich, welcher die teure Masterbandkopie so lohnenswert macht.

    Gruß André


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  • Hallo, Jürgen,


    Michael Vorbau hat mich heute besucht und ich durfte eine solche Verpackung mal live sehen. Die anfängliche Begeisterung über die Gesamtanmutung wurde doch sehr getrübt durch unschöne Details, die ich mir nicht erlauben würde (vor allem Aufkleber schief und handbeschriftet...). Also kochen die auch nur mit Wasser 😜


    und Rainers "JazzPrix Quintett 1&2" Aufnahmen die beste "Masterbandkopie" die ich besitze.

    Es fehlt nur ein klitzekleiner Hauch an einem "ganz großen Wurf"

    Danke, Jürgen! 🤪

    Und weißt du was? Ich habe es jetzt schon x-mal kopiert und verkauft und höre immer mit und höre es immer noch gern.🤭 Und, ganz ehrlich: an dem „großen Wurf“ arbeite ich gerade!

  • :/

    Moin Willi,


    du hast mir gerade zu einem besonderen (und doch ganz alltäglichen) Anlass ein tolles Geschenk gemacht:

    Endlich (es ging leider wirklich nicht eher) bin ich dazu gekommen, deine 38er 2 Spur CCIR Master-Kopie mit Igors feurigem Vogel anno 59 made in London auf meine viel zu kleinen (26,5) Teller zu legen und anzuhören: Lieben Dank! Ein Genuss!

    Auf ein "andächtiges" Anhören (nachts, in aller Ruhe) freue ich mich schon.


    Anbei ein Bild von dem 28cm Wickel, der sich sicher auf einer A 820 niedlich ausgenommen hätte, bei meinen B67 aber keinen Millimeter hätte breiter sein dürfen!


    Mit lieben Grüßen!



    280mm Wickel - keinen Millimeter mehr.jpg



    280mm Wickel - Musikalisches Kleinod.jpg

    Mit besten Grüßen