DER MCINTOSH SOUND

  • Hallo Peter,


    ja - danke für den Tipp. Sofern ich irgendwie die Möglichkeit habe, mal leihweise eine C-28, oder -29 zu bekommen, würde ich es gerne ausprobieren.
    Eins allerdings habe ich schon ausprobiert: Habe ja einen bestens überholten MAC-1700 Receiver (der 'Stand alone' auch sehr gut klingt).
    Den hat mir Forumsmitglied Kessler-Biloxi dahingehend umgebaut (umgelötet), daß ich auf dessen Tape-Out das komplette Pre-Out-Signal (der 1700 hat kein Pre-Out/Main-In) habe - so, wie hier: http://www.ebay.com/itm/McInto…sh=item2578a80ede&afsrc=1


    Den habe ich dann zum Antrieb der MC-30 eine Weile genutzt. Klangl. Ergebnis: Nicht nur über den Röhrentuner, sondern auch ganz klar die Vorstufensektion des 1700ers selbst betreffend, klingt das Ganze eindeutig zu fett und bassbetont.
    Da müßten MX-110, 113, 117 oder C-28/29 schon deutlich präziser und akzentuierter spielen, damit die Klangbalance stimmt.
    Derzeit habe ich eine (allgemein als klangl. 'schlank' bekannte) Camtech 'Der Vorverstärker' an den Mc-30 laufen. Gar nicht mal schlecht (mehr geht natürlich bestimmt noch) - auf jeden Fall besser, als über den Pre-Out des MAC-1700.


    Beste Grüße
    Bernhard

  • nein - an den Tape-Out-Buchsen liegt nach dem Umlöten nun das ganz normale, volle Vorverstärker-Ausgangs-Signal an; keinerlei Pufferung oder Buffer dazwischen.


    Vielleicht liegt es in diesem Fall an einer ungünstigen Ausgangsimpedanz.


    Peter

  • Hallo Peter,


    ja - ich nehme schon an, daß der MAC-1700-Receiver, als Preiceiver, nur bedingt geeignet ist. Es funktioniert zwar einwandfrei, eine optimale Klangbalance hinzubekommen, scheint jedoch nicht so recht möglich zu sein. Der Vorstufenteil des Receivers ist wohl schlicht und ergreifend für dessen Endstufen ausgelegt und nicht per se zum Antrieb von separaten Endstufen (auch nicht, wenn sie von McIntosh kommen) gedacht.
    Von daher bleibt für mich auch ein Test mit C-28/29 (etc.) oder MX-110, 113, 117 (etc.) auf der Tagesordnung.
    Müßte nur mal schauen, wo ich sowas zum Testen mal leihweise herbekommen könnte, ohne gleich Kaufen zu müssen (falls Du einen Tipp hast - gerne).


    Beste Grüße
    Bernhard

  • Moin,
    mit der C32 läßt sich ja alles einstellen,
    ob alte Monos, Equalizer Frequency 30 Hz , 150 Hz
    500 Hz, 1500 Hz, 10 kHz
    Volume - Step; Widerstandsschalter
    Expander: Off, Variable Ratio 1.0 - 2.0, Loudness - Variable
    Controls; Monitor Amplifer Gain (L, R) Monitor Amplifer Input: Record/Listen
    Expander Level, Expander Speed: Fast, Norm, Slow
    Switches:
    Listen Selector: Aux, Tuner, Tape 1, Tape 2, Tape 3, Phono
    Record Selector: Aux, Tuner, Tape 1, Tape 2, Tape 3, Phono
    Mode Selector: L to L+R, R to L+R, Stereo Reverse, Stereo, Mono, L+R to L, L+R to R
    Phono: 1/2
    Record Monitor, EQ Out, LF Filter, HF Filter
    Speaker/Output 1, Speaker/Output 2
    Wiegt dann auch als Vorstufe 16Kg, soviel wie manche Endstufen.



    Einmal mußt sie zum Vertrieb, muß im Jahr 2000 gewesen sein,
    knackte unaufhörlich aus den Lautsprechern.
    Es kam dann unter anderem ein neues Widerstandspoti rein,
    wurde durchgecheckt und neu abgeglichen, sollte 1500DM kosten,
    (die C32 ist bis unters Dach vollgeproft mit Bauteilen).


    Ich ließ es damals über meinen Händler laufen, er drückte den Preis
    beim Vertrieb um 500DM nach unten.
    Gibt es heute noch Händler die sich so für den Kunden so einsetzen?
    Ich sagte nur Oha, malsehen was sich da noch machen läßt, seine Antwort.
    Leider hat er inzwischen aufgegeben.


    Carlos, was befeuerst Du denn mit den 2505 ?

    Gruß
    Wolfgang

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  • Carlos, was befeuerst Du denn mit den 2505 ?[/quote]



    bis 90Hz zwei aufeinander stehende Klipsch Eckhörner, der andere 2505 zwei Klipsch La Scalas bis 280Hz.
    Ein Sato Horn mit ner F2a11-Uchida von 280Hz bis 2000Hz, Hochton mit nem EL12er Verstärker ab 2000Hz


    Wäre natürlich schön alles mit den 2505ern zu befeuern..........die Suche nach schönen Exemplaren gestaltet sich jedoch immer schwieriger :S
    [Blocked Image: http://250kb.de/u/140807/j/eXWzawEBHqkD.JPG]

    Schalldruckstarke Grüße, Carlos

  • Quote

    Wäre natürlich schön alles mit den 2505ern zu befeuern.


    Warum nicht auch 2105 oder 2125? Die Drei unterscheiden sich doch letztendlich nur durch die Ausgangsleistung.


    Peter

  • Ja, tolle Kette. Und was ist da (ich seh's auf dem Foto nicht genau) für 'ne Vorstufe im Einsatz?


    BG
    Bernhard



    keine Vorstufe...........geht von einem cambridge audio magic 6 Streamer per toslink in ein Najda DSP und wird von da aus auf die Endstufen verteilt

    Schalldruckstarke Grüße, Carlos


  • Warum nicht auch 2105 oder 2125? Die Drei unterscheiden sich doch letztendlich nur durch die Ausgangsleistung.


    Peter


    ja, genau deswegen..........eigentlich besser man befeuert mit gleichen Verstärkern, es sei denn man schliesst die stärkeren Verstärker an die Lautsprecher mit weniger Schalldruck an.


    Aber 4 gleiche McIntosh haben eben ihren Reiz.


    mal sehen was ich für meine Uchida F2a11 (aufgebaut von Robert Grätke, es gibt nur 2 Stk.) noch bekomme..........

    Schalldruckstarke Grüße, Carlos

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  • Moin,
    vielleichtn liegt es daran, dass der MC2505 ein frühes Transistor Gerät mit
    Ausgangsübertragern ist, dass es feiner mit nicht so schwer zu treibenden Lautsprechern
    spielt, als seine später gebauten größeren Brüder.
    Bei den MC Röhrenendstufen verhält es sich ähnlich, MC225 zu MC275.

  • Wenn mich nicht alles täuscht, dann haben die Genannten alle den gleichen Verstärkungsfaktor und ÜT sowieso. Da könnteste dann 'wild' mischen.


    Peter

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  • Hallo Bernhard,



    ich betreibe mit großer Zufriedenheit zwei Mcintosh C8/C8S
    als Preamps an den MC30. Die klassische Variante.



    Mir hat damals mein Röhrenspezi dazu geraten.



    Andere Vorverstärker wie z.B. eine überarbeitete Croft Micro
    waren da deutlich schwächer.



    Der Spezi meinte übrigens auch, dass er einmal für einen
    Plattenladen eine dieser Monovorstufen restauriert hat. Der Inhaber konnte
    damit seine Platten besser an den Mann/Frau bringen, „da sich alle Platten einfach
    super mit dieser Vorstufe anhören“.



    Als Lautsprecherboxen verwende ich die Altec-Lansing
    Model 14 mit Mantaray-Horn.



    Gruß Franz

  • Moin Carlos,
    sieht echt lecker aus Dein Setup.
    Versuch es mal über Sound Exchange, USA Tampa Bay
    http://www.soundexchangetampabay.com/Das ist eine Kette, also mehrere Läden.
    Da hab ich vor gut 20Jahren meine C24 und C26 her.
    Da war es mit dem Internet noch ganz mau, hatte ich Vorort gekauft.
    Die C32 und MC2505 kamenm später aber aus Santa Barbara.

    Gruß
    Wolfgang

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  • Schöner alter thread.....hat mich direkt dazu animiert, meinen MA6200 mal wieder anzuschließen - ich muß sagen, läuft mit Tannoys gar nicht soooo schlecht..... :D


    VG Wolfram

  • Erlaube mir, diesen Thread auch noch ein zweites Mal wieder hochzuholen, (".....meinen MA6200 mal wieder anzuschließen - ich muß sagen, läuft mit Tannoys gar nicht soooo schlecht."), da ich nun auch so einen MA-6200 betreibe.


    Ja - auch an kompakten Spendor klingt er 'gar nicht soooo schlecht' - genauer gesagt, aufgrund einer umfangreichen Generalüberholung sogar richtig, richtig gut!


    Was McIntosh da Ausgangs der 70er (er wurde ab 1979 bis gegen 1991(!) gebaut) auf wirklich kompaktem Raum, Vollverstärker-seitig gelungen ist, ist schon aller Ehren und einer Erwähnung wert!

    Sehr schöne, warme Klangfarben, satter und doch präziser Bass und dabei kommen Feinauflösung und Detailwiedergabe trotzdem nicht zu kurz - ebenso sehr gute, weit gefasste Klangbühne.

    Und die beiden Phono-MM Eingänge sind auch hervorragend.


    Die (stabile) Leistung von 2x85W Sinus an 8 Ohm (gemessen), reicht völlig aus.






    Beste Grüße

    Bernhard