Der SPU-Thread

  • Jonas, ich komme immer sehr gerne zu Dir, das sind immer Hörabende mit bleibenden Erinnerungen der absolut positiven Art. Synergy und Wood A kann ich gerne mitbringen, der Shindo hat aber einen neuen Besitzer.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Da es mein absolutes Lieblings-SPU ist, habe ich mir vor ein paar Wochen noch ein neues GM-E MKII gekauft, um es als Reserve aufzubewahren. Mein derzeit verwendetes ist gerade mal eingespielt.

    Bei dem neuen fiel mir nun auf, dass es eine andere Bezeichnung hat...

    Auf der OVP steht nun: Classic GE MKII...also nix mehr "GM"

    ...ausserdem gibt es die klassische SPU-Schatulle wohl auch nicht mehr. Die neue ist zwar optisch nicht mehr so schön, dafür wesentlich praktischer, was die Entnahme des Systems angeht:

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    Gruss Andre

  • Hallo zusammen,

    habe seit ein paar Tagen einen Feickert Blackbird mit 12 " Bokrand AB309 Arm.

    Als Tonabnehmer nutze ich ein SPU GME MKII. Ich bin sehr zufrieden, überlege mir aber dennoch den Aufstieg auf ein SPU Wood A. Hat jemand von Euch Erfahrungen hierzu. Lohnt sich der Aufpreis?

    Herzlichen Dank für einen Rat.

    Beste Grüsse

    Jürgen

  • Hallo Sebastian.

    Ja, kein Problem.

    Habe von einem Forumskollegen ein gebrauchtes GME MKII

    gekauft, was eine Steigerung zum auch schon guten #1 E.

    Ob da wesentlich mehr geht? Da wäre ich für Erfahrungen dankbar.

    Beste Grüsse

  • Natürlich, da ein gebondeter Diamant nie die Auflösung eines "hart" eingeschlagenen "nackten" Diamanten erreicht muß ein #1E immer schlechter als ein Classic GM E klingen... Aber deswegen gibt es für mich kein Kompromiss, ich habe ein Royal GM MK 1.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Hallo Herbert,


    Natürlich, da ein gebondeter Diamant nie die Auflösung eines "hart" eingeschlagenen "nackten" Diamanten erreicht ........

    Kannst du mir bitte erklären warum das so ist?


    Gruß

    Volker

    "Besser Schweigen und als möglicher Idiot gelten, als Sprechen und alle Zweifel beseitigen" - A. Lincoln


    McIntosh, Cary Audio, Thorens, Schick, Ortofon, Heco

  • Ja, die direkte Verbindung zwischen Diamant und Nadelträger gibt das Signal (Schwingung) immer direkter an die Schwingspule weiter, als noch ein Lötkelch dazwischen ( Verlötung durch ein "weiches" Element = Lötzinn: Diamant-Lötkelch-Lötkelch-Nadelträger) und dann muss die Auflösung (Präzision) zwangsläufig darunter leiden!!!

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

    Edited 3 times, last by bilauaudio ().

  • Hallo Herbert,


    Danke für deine Erklärung.


    Ich benutze ja, wie du an meinem Avatar siehst, ein Wood A das mein #1E ersetzt.

    Da beide aber einen keinen nackten Diamanten besitzen, konnte ich die These geklebter/nackter Diamant nicht selber prüfen.


    Ich dachte auch, der Diamant beim Wood A sei geklebt (so jedenfalls die Aussage von Ortofon, da nach deren Aussage der Gebrauch von flüssigem Nadelreiniger zu unterlassen sei, da dieser u.U. den Kleber angreifen könnte).

    Da der Kleber allerdings hart sein muß (ansonsten würde der Diamant ja durch die Kräfte bei der Abtastung irgend wann einmal "wegrutschen") würde das dann aber auch heißen, es gibt keine weiche "Lötstelle" zwischen Diamant und Nadelträger und damit auch kein "weiches" Element im Signalweg. Damit dürfte von dieser Seite auch kein Auflösungs- / Präzisionsverlust auftreten.


    Oder sehe ich das falsch?



    Gruß

    Volker

    Volker

    "Besser Schweigen und als möglicher Idiot gelten, als Sprechen und alle Zweifel beseitigen" - A. Lincoln


    McIntosh, Cary Audio, Thorens, Schick, Ortofon, Heco

  • Es ist kein Kleber so hart wie Metall auf Diamant. Aber Du hast recht, wiele Hersteller kleben auch Ihre nackten Diamanten. Das ist grundsetztlich bei Boron so, da haelt das ohne zu kleben wohl auch nicht, außerdem ist es leichter Korrekturen im Azimut und VTA zu bewerkstelligen . Aber Diamant eingeschlagen in Alunadeltraeger ist wohl eine sehr feste Verbindung. Die Ortofons mit Alu-Nadeltraeger sind bei deren nackten Diamanten aber wohl auch nicht geklebt.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Bei Ortofon Systemen wird der ganze Diamant ins Röhrchen gesteckt und verklebt, so ist es bei allen meinen Ortofon Systemen (MC30/Vienna/Royal N usw.). Auch bei Boron Nadelträgern wird der Diamant meistens gesteckt und verklebt.


    Der Diamant ist zwar das härteste natürliche Material, er ist aber spröde und würde beim einschlagen in den Nadelträger zersplittern. Bei getippten Systemen wird der Nadelgrundträger eingepresst und die Diamantenspitze aufgeklebt.


    Das ein Diamant eingelötet wird habe ich noch nie gehört oder gesehen, gibt es dazu Bilder und weitere Fakten?

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Man nennt es auf jeden Fall " Lötkelch" bei getippten Diamanten.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Hallo,

    Und wo steht es offiziell bzw. wer behauptet, dass bei geklebten Diamanten eine relevante und im Vergleich zu gesteckten signifikant größere Relativbewegung vorliegen würde?

    Ich persönlich glaube an dieser Behauptung nicht und kann es auch nicht wirklich vorstellen, dass sich da irgendetwas bewegen würde.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Aber dämpfen, was im Bereich über 10 kHz schon was ausmachen dürfte! Könnte man ja mal messen, wenn man hoch genaue Schwingungsaufnehmer hat. Leider hätte ich das vor 10 Jahren gehabt. Da gab es oft Messungen mit dem Messsystem von Head Acoustic Systems.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Ich würde mich auch dafür interessieren ob nun gesteckt oder nur geklebt das Ergebnis verändert.

    Beruflich habe ich auch mit Hochleistungsklebern zu tun und wenn die Vorarbeit richtig ist, dann ist eine moderne Verklebung wirklich extrem haltbar.

    Aber: einen Kleber an einem mineralischen Stoff zu befestigen, ist sehr anspruchsvoll.

    Da bedarf es schon die richtigen Bonder…

  • In #3.234 hatte ich einen Informationstext von Ortofon verlinkt -- vermutlich ist der Text out-of-date und der Link scheint nicht zu funktionieren. Wenn man allerdings in eine Suchmaschine "Ortofon" und


    everything_you_need_to_know_about_styli_types.pdf


    eingibt, dann erhält man die entsprechende PDF-Datei. In diesem Text betont Ortofon die qualitativen Vorteile nackter Diamanten. Dabei argumentiert Ortofon nicht mit der festeren Verbindung von nacktem Diamant und Nadelträger gegenüber einem an einem Metallschaft angeklebten Diamanten (wobei der Metallschaft am Nadelträger befestigt ist), wie in einigen Beiträgen oben, sondern mit der erhöhten Masse von

    Metallschaft + angeklebtem Diamant gegenüber einem nackten Diamanten.


    Aus dieser Sicht ist es erstaunlich, dass Ortofon im preiswerteren SPU classic nackte Diamanten verwendet und im erheblich teureren SPU-A Wood geklebte.


    Viele Grüße


    Joachim