Der SPU-Thread

  • Durch den höheren Flächenkontakt mehr Auslenkung als rund


    Spu Rund 18um


    Spu E 8/18um

    Dachte immer, das die sphärischen Nadeln eher den Hochtonbereich nicht so detailliert darstellen können. Die tiefen Frequenzen in einer Vinylrille sind doch bzgl. ihrer Auslenkungen großzügiger geschnitten, oder?

    Bin aber absoluter technischer Laie.



    Gruß

    Volker

    Qui habet aures audiendi audiat

  • Kannst Du vielleicht etwas zu dem Lundahl 1:32 sagen? Bei mir läuft es an einem Silvercore ÜT, One to Twenty (1:20).

    Hallo zusammen,


    generell gefallen mir die niederohmigen SPU an einem Übertrager mit höherer Übersetzung (Ludahl LL 1941 in 1:32 oder Hashimoto HM 3 in 1:40) besser.

    Ich habe aber auch an meiner Phonostufe die Möglichkeit, den Gain zwischen 38 und 68 dB in vier Schritten anzupassen.

    Also läuft meistens der Lundahl in 1:32 mit 48 dB Verstärkung von der Phono.

    Abgeschlossen ist das SPU dann ungefähr mit 45 Ohm.

    Wenn ich dann noch den Eingang der Phono mit Parallelwiderständen (47 kOhm) bestücke, komme ich auf einen Abschluss von ca. 23 Ohm, das passt super!!

    An meinem Ortofon ST 90 mit 1:16 Übersetzung sieht das SPU dann ca. 90 Ohm.

    Die niedrigen Abschlüsse gefallen dem SPU in meinen Ohren besser.

    Zum Silvercore One to Twenty kann ich leider nichts sagen, habe ich noch nicht ausprobiert....


    LG Guido

  • Hi Volker,


    der Bass ist ins Vinyl mit ca. -19dB geschnitten und die Höhen mit etwa

    +20db --> RIAA Phono verstärkt den Bass um etwa +19db und senkt die Höhen um -20db ab, der Bass bräuchte sonst mehr Platz auf der LP

    Das Ganze aber auf 20Hz und 20KHz bezogen als Eckfrequenz


    LG Thomas

    Freundliche Grüße ins Forum


    Gruß Thomas

  • Durch den höheren Flächenkontakt mehr Auslenkung als rund


    Spu Rund 18um


    Spu E 8/18um

    Hallo Thomas,

    Deine Argumentation verstehe ich nicht. Wieso hängt die Größe der Kontaktfläche mit der Auslenkung zusammen? Könnte mir nur so einen Zusammenhang erklären, dass eine (ganz) kleine Auflagefläche eher in den Vinyl sich reindrückt, und deswegen nicht die volle Auslenkung tatsächlich mitmacht.

    Ich denke, das ist aber praktisch nicht wirklich relevant, und wenn, dann fast eher bei höheren Frequenzen.

    Oder??

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Bei mir läuft ein Synergy SPU an einem normalen Silvercore 1:20 und bin damit sehr zufrieden. Ich habe keine anderen Erfahrungen aber ich kann nicht klagen. lG Andreas

    Die Kombi läuft bei mir auch, kann man gut mit Leben allerdings fehlt natürlich der direkte Vergleich.

    Von daher ist da garantiert noch Luft nach oben...


    Grüße Harry

    Rille,Röhre,Horn und co…… 8)

  • Grundsätzlich macht ein E Diamant mehr Bass

    Nöö, ich habe das miteinander verglichen. Die Rundnadel macht mehr Dynamik und ist einen Tick voluminöser und strammer im Bass.

    Ich hatte zum Vergleich das Classic GM Mk2, das Classic GM E Mk2, sowie das SPU #1S und SPU #1E.


    Aufgefallen ist mir besonders bei dem SPU #1 das diese SPUs im vergleich deutlich heller tönen als die Classic SPUs. Der Generator scheint bei den SPU #1 etwas anders zu sein.


    MfG

    Robert

    Fachwerkstatt für analoges Hifi
    www.analogtubeaudio.de
    (Gewerblicher Teilnehmer)


    Suche: Nadelschutz für Yamaha MC11 oder kompatibel (MC9/MC5)

  • genau den Eindruck habe ich auch

  • Das was mir eher noch aufgefallen ist:

    Viele moderne SPU klingen eher 2 Dimensional.

    Gerade das #1 und #1E.

    Besonders enttäuscht war ich vom Wood…


    Alles im Vergleich zum Classic A…

  • Tja, und wo liegt die Wahrheit? Wie soll es denn überhaupt tönen?

    Was ist neutral? Was ist nur subjektiv besser, weil mehr anmachend, fetter, dynamischer, größer, kräftiger, …..er und ……..er?

    Wird werden es wohl nie objektiv beantworten…


    Und wie klingt ein Century (laut Ortofon bester SPU aller Zeiten) oder meinetwegen auch ein 90, 95 im Vergleich zu den #1 und Classics und Synergy? Bringt dieser Vergleich zumindest etwas eine Art „Objektivierung“ in die Sache?

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Ich habe das Synergy GM schon mit 1:5, 1:10, 1:16… probiert, komme

    aber immer wieder auf den Betrieb ohne SUT zurück.

    Ich habe das Synergy GM (0,5mV) mit 3 unterschiedlichen Übertragern getestet.

    1) Silvercore MC pro 1:10

    2) Hashimoto HM 7 1:15

    3) Hashimoto HM 3 1:20

    Der Silvercore und der HM7 spielten sehr nahe bei einander. Der Silvercore hatte ein paar Prozent mehr Bass und spielte im Hochton marginal seidiger. Der HM7 vielleicht ein paar Prozent dynamischer. Tonal waren beide nahezu identisch.


    Der HM 3 spielte mit dem Synergy im Vergleich zu 1) und 2) unter seinen Möglichkeiten.

    10 mV an der Phonovorstufe (1:20) ist schon viel Holz.

    Mit anderen Systemen sah es schon wieder ganz anders aus.


    Einfach probieren. :)

    LG


    Horst

  • Bei mir lief das #1-E und z.Zt. laufen das SPU Wood A, das Meister Silver A und ein altes Classic Ae.


    Die von dir geschilderten Höreindrücke kann ich so nicht bestätigen.


    Natürlich klingen alle SPU unterschiedlich. Das alleine ist ja schon ihrem technischen Aufbau und den verschiedenen Nadelschliffen zu verdanken, aber Zweidimensionalität konnte ich keinem dieser TA attestieren.

    Je nach Qualität der Aufnahme war die Bühne sehr gut ausgeprägt, sowohl in der Breite als auch in der Tiefe.


    Erstaunlich wie unterschiedlich doch unsere Höreindrücke sind.


    Bei mir klingt das Wood A am musikalischsten, das Ae klingt detaillierter ebenso wie das Meister Silver, daß außerdem das lauteste meiner SPU A ist. Aber wie schon gesagt, nix mit Zweidimensionalität.


    Darf man vielleicht einmal erfahren in welchem Setup diese TA bei dir liefen?



    Gruß

    Volker

    Qui habet aures audiendi audiat

  • Tja, und wo liegt die Wahrheit? Wie soll es denn überhaupt tönen?

    Was ist neutral? Was ist nur subjektiv besser, weil mehr anmachend, fetter, dynamischer, größer, kräftiger, …..er und ……..er?

    Wird werden es wohl nie objektiv beantworten…


    Und wie klingt ein Century (laut Ortofon bester SPU aller Zeiten) oder meinetwegen auch ein 90, 95 im Vergleich zu den #1 und Classics und Synergy? Bringt dieser Vergleich zumindest etwas eine Art „Objektivierung“ in die Sache?

    Aber das ist doch nicht wirklich ein Problem, oder? Sondern der Kern unseres Hobbys: Was klingt wie unter welchen Bedingungen?!

    😊