Der SPU-Thread

  • Ich bewundere ehrlich deine hier gezeigte Arbeit. :thumbup:


    Aber das alles hier nur weil man die Montage eines APJ-1 mit seinen angeblich klangverschlechternden Kontakten scheut? :rolleyes:


    Ist ein SME Montageschlittens eigentlich Voraussetzung?




    Grüße

    Volker

    Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es behalten. Ist schließlich seins!

  • Hallo Volker,

    das ist ein wenig knifflig zu beantworten z.B. stelle ich den empfohlenen

    Spindle to Pivot Abstand für den 3012R ein 295,6mm.

    Ich habe aus defekten Tonabnhemer Dummys erstellt wo anstelle der TA Nadel eine Nähnadel eingesetzt wurde. Ich stelle mit dem Dummy dann

    den Abstand für den Überhang ein -> Grundsätzlich immer 52mm.

    ( am Schlitten des SME ! )

    So kann ich von Spu auf alle meiner TA im SME Headshell zu greifen.

    Fällt der Adapter für die A Spu´s weg verändere ich die Plattenspielerbasis

    um 21mm. Wie gesagt habe ich auch einige Adapter in Betrieb. Ist ja nur mal zum testen, ob man etwas feststellen kann.

    Ich benutze deshalb an den SME Tonarmen nicht die Headshell von SME

    weil ich dann immer den Überhang wieder einstellen muß.

    Stelle alle Tonarme mit Bajonettanschluß auf den Abstand der Spu´s ein.

    Somit ist der Wechsel deutlich einfacherer, bei den Blechschachteln von Decca macht ein Dummy auch Sinn, den stecke ich drauf und justiere und zum Schluß wechsele ich auf das System.


    Mal eine Frage an Euch:


    Die neuen Spu´s Ethos und GTE 105 von der japanischen HP, gibt es da vertrauenswürdige Bezugsquellen aus Japan oder ähnlich ?

    Hat diese schon jemand im Einsatz ?


    Gruß Thomas

    Freundliche Grüße ins Forum


    Gruß Thomas

  • Ich wollte schon seit längerem mit dem alten Enjoy-the-music Excel-sheet durchrechnen, wie viel Spurfehlwinkel es wirklich bedeutet, wenn man bei einem 12“ Arm für GM-SPUs nur den Montageabstand (und somit Überhang und effektive Länge) als Kompromiss (also nicht nur streng den korrekten Montageabstand für SPU A, sondern man findet den besten Kompromiss zur Minimierung des Spurfehlwinkels) für den SPU A einstellt.

    Ich hatte das schon mal mit dem Sheet simuliert und an anderer Stelle gezeigt:

    Auch ein SPU A kann am 3012-R (und an jedem anderen Arm mit verstellbarer Basis) -der Theorie entsprechend- völlig korrekt eingestellt werden.


    Hier nochmal die Ergebnisse am Beispiel SME 3012-R mit Nullstellen nach Baerwald bei 66 & 121 mm:


    1. Mit "Standard" SPU, Abstand Flansch-Nadel 51mm

    Eff. Länge: 307,34 mm (gemäß SME BDA)

    Ang. Offset: 17,71 Grad

    Überhang: 13,28 mm


    Bei einer "Verkürzung" des Headshells um 20 mm ergeben sich:


    2. Mit SPU-A, Abstand Flansch-Nadel 31 mm

    Eff. Länge: 288,35 mm

    Ang. Offset: 18,92 Grad

    Überhang: 14,20 mm

    ……

    Einmal editiert, zuletzt von Nemesis ()

  • Dann kann ich das Ortofon SPU A doch gleich am langen Sony Tonarm hängen,
    der hat elfeinviertel Zoll.













    :merci:

    Viele Grüße, Tony

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    "Music's real, the rest is seeming" (Fats Waller)

  • Das war auch nach meiner Berechnung so...ein SME kann man nicht einfach auf 19° Kröpfung verbiegen!!!

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Ich höre mit einem Ortofon Adapter. Für mich passt es.😀👍

  • Das war auch nach meiner Berechnung so...ein SME kann man nicht einfach auf 19° Kröpfung verbiegen!!!

    Vielleicht den SME-Arm zu einer Banane biegen? :P


    Ich verwende für das SPU-A und das CA25di Mono Tonarme mit A-Geometrie, dann muss man nicht viel justieren. Der bananenförmigen EMT 997 Arm mit einem angepassten Montageabstand soll aber auch für G-Tondosen gut funktionieren.


    -- Joachim

  • Ich höre mit einem Ortofon Adapter. Für mich passt es.😀👍

    Ob es genau passt hängt vom Arm ab -- z.B. bei den Ortofon RM(A) 309 versus RMG 309 Armen für SPU-A bzw. SPU-G: erreicht der RMG 309 + Adapter die gleiche Länge im vorderen Segment (nach dem Knick) wie der RMA 309?


    -- Joachim


    PS: hier ein Bild des RMG 309:


    RMG 309 vintage
    Ortofon
    ortofon.com


    Und hier der RM(A) 309 aus einem alten Katalog (als es nur den RMA 309 gab, der deshalb einfach mit RM 309 bezeichnet wurde):


    ortofon60p4.jpg

  • Bei den SPU Tonabnehmern ist ein geänderter Kröpfungswinkel

    nicht möglich . ;)


    Das war auch nach meiner Berechnung so...ein SME kann man nicht einfach auf 19° Kröpfung verbiegen!!!

    Der angular offset ist der Winkel der Nadel zur Verbindungslinie Nadel-Drehpunkt und damit veränderlich, abhängig vom Abstand Bajonett-Nadelspitze, und darf nicht mit der Tonarmkröpfung verwechselt werden. Diese ist natürlich konstant und sollte auch nicht verändert werden.

    Nicht ohne Grund hat SME in seinen Headshells deshalb keine Langlöcher vorgesehen damit man nicht auf die Idee kommt das System im HS zu verdrehen, sonst ist nämlich die vorgesehene Geometrie futsch…


    Gruß Jan

    Einmal editiert, zuletzt von Nemesis ()

  • Stimmt, bei den Tondosen kann man nur den Einbauabstand zwischen Arm- und Tellerlager ändern -- aber die Geometrie der alten Arme ist entweder für A- oder G-Tondosen optimiert. Ein besseres Kriterium als die Lage der Nulldurchgänge wäre das Integral des Betrages des Fehlerwinkels über den Abtastbereich einer 12-Zollplatte. Für meine A-Tondosen verwende ich einen Ortofon RF 297 und einen EMT 997 (beide 297 mm Einbauabstand), jedoch ist das obige Fehlerintegral bei der Banane geringer als beim RF 297 (den ich für Mono-Tondosen verwende).


    -- Joachim

  • Ein besseres Kriterium als die Lage der Nulldurchgänge wäre das Integral des Betrages des Fehlerwinkels über den Abtastbereich einer 12-Zollplatte.

    Was dann der Loefgren B Lösung entsprechen würde auf Kosten erhöhter Verzerrungen an den Aussenbereichen, alles halt ein Kompromiss…. :)


    Gruß Jan

  • Klar, man könnte sich auch auf den Bereich der Innenrillen konzentrieren um in dieser Problemzone die bestmögliche Abtastung zu erreichen -- und Platten, die weit bis an das Label heran geschnitten sind, entsorgen (in meiner Jugend fand ich solche Pressungen mit mehr Pegel toll, inzwischen sind mir andere Pressungen lieber ...).


    -- Joachim

  • Ralph, dann kannst Du ja frei SPU A und GM tauschen/verwenden. Mit der schwenkbaren Tonarmbase kannst Du ja auch den Montageabstand schön einstellen.


    (…oder einfach alles so lassen und zufrieden Musik hören…) ;)

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Ralle !

    Du mit deiner Gicht in den Fingern sollst doch das Spielen lassen..... ^^ ^^ ^^  ;) ;) ;)


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)