Erfahrungen mit dem "Vinyl Flat" Record Flattener

  • Den muss man aber erstmal haben. Meiner ist dafür nicht geeignet. Ein neuer Backofen ist übrigens teurer als die Pouch ;)

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  • Hallo,


    ich bin mit dem Flat und dem Beutel sehr zufrieden. Eine Platte von vielleicht 60 oder so hat es nicht überstanden, eine Erroll Garner, aber an das Label kann ich mich gerade nicht erinnern. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nicht damals die Zeituhr falsch eingestellt habe.


    Gruß


    Frank

  • Hallo,

    bei mir funktioniert`s alles bestens. Habe damit eine 50er Jahre Miles Davis gebügelt - ohne Probleme.

    Manche LPs lassen sich aber nicht bügeln, wie du sicherlich schon weißt z.B. farbige Vinyls ( natürlich nicht alle ).

    Die Pouch hat seinerzeit der Zoll beschlagnahmt, bin aber mit nem einfachen Fleischthermometer und der Temperatur 55 - 56 Grad sehr zufrieden.

    Und ich sag mal jede dritte neue LP muß in den Ofen.

  • Hallo Micha,

    noch mal explizit gefragt: Funktioniert das ganze auch bei 40 - 50 Jahre alten Platten?

    ja, geht gut, auch bei schlimmen Schüsseln, mit o. G. Ausnahme. Wenn ich sie gefunden habe, nenne ich auch das Label. Könnte Philips gewesen sein.


    Gruß


    Frank

  • ...stimmt, ich meine sogar jede Zweite und fast jede neue 180g, zumindest bei mir.

    ...und so auch bei mir. Habe schon mehr als hundert Platten gebügelt mit dem vinyl-flat. Alles prima! Manchmal braucht es einen zweiten Durchgang. Farbiges Vinyl war dabei nie ein Problem. Habe auch hier schon viele plan bekommen. Pictures gehen aber nicht, zumindest hatte ich es mit einigen aus den Achtzigern probiert.


    Grüße,


    Ingo

    Jazz is the teacher, funk is the preacher.

  • Eine Frage (eigentlich immer noch dieselbe, die ich oben vor 5 Jahren schon mal gestellt habe ) an Euch Nutzer des vinyl flat:

    Wie schafft ihr es, dass ihr die beiden Ringe ohne Staub und statische Aufladung auf dem Vinyl platziert, bevor ihr sie in den Flattener legt? Ich bekomme das nie wirklich zufriedenstellend hin, die LPs sind dabei nicht das Problem, die sind sauber und ohne statische Aufladung, aber den Ringen sammeln sich immer irgendwelche Staubpartikel, die bekomme ich nie ganz "sauber" auf das Vinyl.

    Größere Schäden gab es dadurch zwar nicht, aber wenn sich mal ein größerer Staubpartikel bei 50 Grad in das Vinyl "einbrennt", ist das ärgerlich weil vermeidbar.

    PS: Das mit der Bestellung der Filzringe (sind die wirklich vorteilhafter?) hat damals leider nicht geklappt, ich nutze immer noch die glatten Kunststoffringe.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Hallo Rudi,


    ich fand das Ergebnis nach Umstellung auf die Filzmatten besser als mit den Kunststoffringen. Ein Kunststoffpartikel hat sich bei mir allerdings noch nie in das Vinyl "eingebrannt". Anstatt der von Vinylflat gelieferten Filzringe sollten doch auch ganz normale Slip-Mats funktionieren. Die sind ja schneller und günstiger zu besorgen.


    Gruß

    Marc

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  • Hallo zusammen

    ich mochte mich an einer DIY-Büglmaschiene versuchen

    deshalb stöbere ich hier ein wenig

    mich interessiert vor allen die Groovy Rings

    kann mir jemand sagen was für Abmessungen die haben ?

    hier steht dass die durch filz ersetzt wurden? (auf der Herstellerseite steht da nix von)

    oder nehmt ihr jetzt einfach ne slipmat?

    slipmat innen Label ausgeschnitten?

  • Hallo Florian,


    ich hatte mir mit den ursprünglich mitgelieferten Groovy Rings sogar eine Platte ruiniert. Wahrscheinlich etwas zu heiß gebügelt hat sich die Außenkante eines der beiden Ringe in die

    Einlaufrille der Platte gedrückt. War Gott sei Dank kein wirklich großer Verlust. Danach wurden die Filzmatten angeboten und ich meine dass die identisch zu denen von z.B. Pro-ject sind. Eine Labelaussparung zu schneiden ist nicht nötig.


    Beste Grüße

    Anton

  • Bei mir ist in all den Jahren noch nie etwas schief gegangen, man benötigt halt einen Backofen mit exakter Temperatureinstellung. Ich bügele immer mit etwas niedrigerer Temperatur, dafür etwas länger. Die Abkühlphase sollte eher zu lange als zu kurz gewählt werden. Die Groovy-Rings nutze ich immer noch, die putze ich aber auch vor jedem Einsatz.

    Viele Grüße


    Jørg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler.

    Bei DISCOGS ist die Sammlung in Arbeit.




  • ...Eine Frage (eigentlich immer noch dieselbe, die ich oben vor 5 Jahren schon mal gestellt

    Wie schafft ihr es, dass ihr die beiden Ringe ohne Staub und statische Aufladung auf dem Vinyl platziert, bevor ihr sie in den Flattener legt?...

    Probleme mit statische Aufladung hatte ich dort noch nicht.

    Ggf. würde ich die Ringe mit Mirasol waschen.

    Mit Druckluft aus der Dose kriege ich bisher den Staub für mich ausreichend gut weg.

  • aus was für material sind die ringe und wie stark sind sie?

    kann man die selber machen?

    Aus je 3 mm poliertem Vinyl, Durchmesser ~29,2 cm, innere Aussparung ~11 cm

    Die Stärke halte ich für nicht so relevant.


    Zum Thema Selbermachen fällt mir spontan nur Drehen oder Fräsen ein, was großer Maschinen bedarf... Polieren dürfte das kleinste Problem sein...


    Auftragsarbeit dürfte teuer werden.....