CD Player der sich fast schon Analog anhört

  • ein sehr guter Ansatz.


    Hallo Dieter


    Ja, das finde ich als großer Freund von Übertragern auch.


    Es sind ja noch mehr Vorteile, die man durch so eine Lösung genießt. Das Problem des Zusammenführens von digitaler und analoger Masse entfällt völlig, weil man eine echte galvanische Trennung hat. Auch bleibt man vom Ausgang des Wandlerchips bis zur XLR-Buchse durchgehend symmetrisch und muß nicht erst für Verstärkung und Filterung asymmetrisch arbeiten.
    Das analoge Netzteil kann wesentlich kleiner und edler ausfallen, weil ja nur noch der analoge Teil in den Wandlerchips versorgt werden muß.


    Das Problem ist eben nur der Preis für die beiden Übertrager. Amtliche Exemplare kosten nunmal soviel wie ein kompletter billiger CD-Player. Deshalb bietet das auch niemand so an und man ist mal wieder auf Selbstbau angewiesen.


    Gruß
    Michael

  • Audio Note hatte das mal.


    Heute arbeiten die mit Philips Chip, OHNE Filter, Röhre und Kupferfolienkondensator.


    Gruss,
    Reinhard

  • Vielen Dank für den Hinweis Reinhard, ich habe gleich mal nach einem Bild gesucht.
    Gefunden habe ich einen separaten DAC, keinen CD-Player.


    [Blocked Image: http://www.hificollective.co.uk/images/an_dac21c.jpg]


    Quelle des Bildes: http://www.hificollective.co.uk/kits/audionote_dac2.html


    Also die setzen hinter den Übertrager noch eine Triodenstufe mit niederohmigen 5687 und einen weiteren Übertrager, der für sehr niedrigen Ausgangswiderstand sorgt (33:1 !).
    Sehr interessant und bestimmt richtig gut.


    Auch für den Hobbybastler interessant, das ist ein so klares und einfaches Konzept, daß man sowas auch selbst bauen kann, ohne komplizierte Leiterplatten zu benötigen.


    Gruß
    Michael

  • Bei Audio Note haben sie ja schon alles ausprobiert.


    Peter Quortrup macht aus jedem Versuch eine Serie, sehr umtriebig der Mann.


    Gruss,
    Reinhard

  • Guten Morgen Reinhard



    Das ist mal wieder ein sehr guter Hinweis :thumbsup:



    PS
    Jetzt bin ich mal gespannt, was die Verfechter der reine CDP Lehre (mit all diesen unsaeglichen Filtern) hier entgegnen, wenn ein anerkannter Mann, wie P. Quortrup, so etwas In den Markt wirft ;)




    Gruss
    Heiti

  • Ich habe noch ein Paar LL1681 1:13 herumliegen, die müßten doch eigentlich funktionieren?


    Von der Übersetzung her müsste das gehen. Hier sind aber wesentlich höhere Spannungen als bei MC. Weiß nicht wie pegelfest die Lundahl sind.


    http://www.sowter.co.uk/dacs.php


    Gruss,
    Reinhard

  • Ähämm,
    ich möchte die Dinger nicht geschenkt haben. Alles, was ich von Audio Note bis jetzt gehört habe, hat sehr viel mit Geschmack und wenig mit Musikwiedergabe zu tun......so höre ich halt :rolleyes: . Diese Kombination habe ich natürlich nicht gehört, sie macht mich aber auch nicht neugierig.
    Mein Geschmack ist es nicht.....anderen darf es gerne schmecken.
    Viel Spaß damit!
    Gruß Kalle


    Edith meint, berümht, nöh, eher berüchtigt 8)

  • Moin Kalle


    Ich habe noch nichts von Audio Note gehört und bin darauf auch nicht neugierig. Auch den Namen Quortrup habe ich hier und heute zum ersten mal gelesen.


    Aber das technische Konzept mit Übertragern zu arbeiten finde ich hochinteressant. Reinhard hat ja schon die passenden Teile bei Sowter verlinkt. :thumbsup:


    Hier wäre ein schickes Digitalmodul dazu, 32Bit / 192kHz und mit verschiedensten Eingängen (S/P-DIF, USB, DSD) kombinierbar:


    http://www.twistedpearaudio.com/digital/buffalose.aspx


    Also man muß nicht die Mondpreise von Audio Note zugrunde legen.


    Gruß
    Michael

  • Ja Kalle, so ein Digitalmodul mit SMD-Bauteilen möchte ich auch nicht aufbauen müssen, das ist mir viel zu fummelig. Aber für die alte Technik, Röhren und bedrahtete Bauteile sind meine Augen noch gut genug und die Hand nicht zu zittrig.


    Aber wer weiß schon wie lange noch.


    Gruß
    Michael

  • Der TDA 1541 liefert, laut Datenblatt, max 4mA. Soweit ich mich erinnere kann man einen Widerstand im Bereich zwischen 20 Ohm und 100 Ohm zur I/U Wandlung verwenden. Bei einem Verhältnis 1:13 und einem Abschlußwiderstand von 260 Ohm käme man dann auf rund 1V. Ein Problem dabei ist jedoch ein DC Offset an den Ausgängen des TDA1541. Das heißt der Übertrager sollte einen relativ großen Kern haben. Von daher "geistern" ja Schaltungen mit 2 TDA1541 parallel im Internet, einer Invers gespeist, um den Offset dadurch aufzuheben.


    So in etwa: http://3.blog.xuite.net/3/6/d/…515248/txt/15314500/5.jpg

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

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  • Moin Moin


    Es gibt ja auch die Moeglichkeit die TDA parallel zu setzen. Mission tat dieses einmal!!


    Interessant ist aber, dass die Revox immer besser als die Philips klangen!
    Die Schaltungen sind identisch. Einzig die Koppelkondis am DAC sind groesser!


    Hier lohnt es, so mbM nach, etwas analogen touch zu bekommen!


    PS
    also wenn man das liest



    http://www.myownmusic.de/Profe…dio/news/show?newsid=3133


    so sind zumindest mir alle Mittel recht, um aus meinen alten Revox Buechsen diejenigen Phasendrehungen, Verzerrungen und Klirr zu erhalten, dass die Teile aber mal so richtig "analog" daher kommen!




    PSS
    Von daher, nueschte geht ueber nonoversampling ;) :D









    Gruss
    Heiti

    The post was edited 1 time, last by heistf ().

  • Moin,



    Quote

    PSS
    Von daher, nueschte geht ueber nonoversampling ;) :D


    im Moment spielt der umgebaute 304er meine DA-Wandler-Peripherie mit Ausgangsübertragern in Grund und Boden.


    *Hatte den 304 lange nicht mehr in Betrieb*



    Grüsse, Gunnar

    ---------------------------------------------------------------------------------------------TRANSFORMATOR---------------------------------------------------------------------------------------------------

  • Hallo Gunnar


    Dieses in Grund und Boden spielen drueckt es fast aus :thumbsup:



    PS
    Man eigentlich nur jeden Besitzer dieser Geraete dazu ermuntern, einen derartigen Umbau vorzunehmen. Im Moment klingen meine CDP besser als meine Dreher.
    1. Diy Dreher mit SME 3009, Goldring1025 an Albs
    2. Perpeetum Ebner, Audio Technica, Grado Prestige mit Silvereinschub an Lite
    Auch ein Accuphase DP 500 gehoert zu den Wiedergabemaschinskas, welcher nmM nicht an die Revoxe herankommen vermag.


    PSS
    Falls jemand meint, dass sei nur Geschnacke, dann biete ich mal an, sich das hier vor Ort anzuhoeren!
    Zweifler, you are welcome ;)




    Gruss
    Heiti

  • OK - habe auch noch den (erwähnten - der war doch gemeint, oder?) Philips CD-304 in der MkII-Version, derzeit auf'm Dachboden (läuft aber).
    Was würde da denn alles verändert/verbessert - lohnt sich ein Umbau tatsächlich?


    BG
    Bernhard

  • Moin


    Der Mk II hat schon den TDA 1541 an Bord. Der Umbau funzt dort auch!


    Diese Seite ist recht informativ.


    http://www.lampizator.eu/lampi…541%20corner/TDA1541.html


    Ferner findest du dort auch bebilderte Anleitungen.


    Man kann das Signal am I U OPV abgreifen. Damit funzt der Oldie klanglich schon recht gut.
    Eine Klasse A Ausgangsstufe, so wie in meinen Bildern als Schaltbild dargestellt, ist aber noch eine ganz andere Hausnummer.


    Als OPV ist der Muses 01 (viel Grundton, ein Schmeichler und megatoll ausloesend), Muses 02 (viel Praesenz), LME 49860, OP249 nmM gut klingend.


    Ganz wichtig ist der kleine Koppelkondi ueber diesen OPV. Bitte einen Silver Glimmer nehmen. Alles andere klingt sch.... ;)



    Viel Spass
    Heiti

  • Man eigentlich nur jeden Besitzer dieser Geraete dazu ermuntern, einen derartigen Umbau vorzunehmen. Im Moment klingen meine CDP besser als meine Dreher.
    1. Diy Dreher mit SME 3009, Goldring1025 an Albs
    2. Perpeetum Ebner, Audio Technica, Grado Prestige mit Silvereinschub an Lite


    Das kann ich wohl nachvollziehen... Aber dafür muss man doch nichts umbauen...