Frage zur Reinigung mit Okki Nokki

  • Hallo,


    ich habe folgende Frage zur Okki Nokki: Immer an der Stelle wo ich das Absaugrohr von der Platte nach der Reinigung absetze bleibt ein "feuchter Streifen" auf der Platte. Gibt es einen Trick dies zu verhindern oder einfach trocknen lassen?


    Vielen Dank und viele Grüße


    Daniel

  • Ich glaube das passiert dann , wenn die Samtstreifen der Absaugung schon sehr feucht sind. Oder die Samtstreifen müssen ausgetauscht werden .Versuch mal die von Hannl . Im shop einfach Abholung anklicken , dann geht es als Briefversand. Gruß Stefan.

  • Schalte mal die Absaugung aus und lass dabei die Platte noch ein wenig weiterdrehen. Der Saugarm hebt sich dann von selber ab und Du hast keinen nassen Streifen!


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Moinsen,


    ich habe einen Mikrofaserschwamm (wie man in z.B. im Auto benutzt) neben der ON liegen. Damit nehme ich Flüssigkeit auf, die versehentlich auf das Label gekommen ist und optional kann man damit auch eine Umdrehung lang Restfeuchte aufnehmen.


    Vor jeder neuen Absaugung schalte ich die Absaugung kurz an und streife mit dem Schwamm die Sauglippen ab, damit diese möglichst trocken sind wenn sie auf die Platte kommen.


    Gruß


    Ron

  • Ich sauge 2 Umdrehungen im Linkslauf und eine Umdrehung im Rechtslauf und dann nochmal eine im Linkslauf ab. Danach lasse ich den Teller weiter drehen und schalte nur die Turbine aus - trocken.

    Viele Grüße, Martin

  • Ich sauge 2 Umdrehungen im Linkslauf und eine Umdrehung im Rechtslauf und dann nochmal eine im Linkslauf ab. Danach lasse ich den Teller weiter drehen und schalte nur die Turbine aus - trocken.


    Wird in der Bedienungsanleitung nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, die Absaugung nur im Rechtslauf durchzuführen?

  • 2 Runden links und 2 Runden rechts - dann ist die Samtbürste meist auch trockengelaufen. Falls nicht - einmal mit einem trocken Microfasertuch über die Samtlippen wischen und noch eine runde saugen. Oder 2 Runden saugen - dann die Samlippen abwischen und dann nochmal 2 Runden die andere Richtung - einfach ausprobieren.

    LS: Klipsch Heresy III, Vollverstärker: Mission Cyrus II + PSX, CD: Creek CD42, Blu-Ray: Panasonic DMP-UB900EGK, Plattespieler: Reson RS1 m. Ortofon 2M Blue, Phonostufe: Albs RAM IV

  • Das war exakt der Grund mich von meinem DIY Flächensauger zu verabschieden und einen Punktsauger zu bauen .

    Gruß , Dirk.


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    Mitglied, obwohl mich der Verein als solches akzeptiert 8)

  • Das war exakt der Grund mich von meinem DIY Flächensauger zu verabschieden


    nicht nötig, dirk, ist ne reine fehlbedienung.
    bei mir sind samt und platte vollkommen trocken, ...immer.
    oswald

  • Zu spät Oswald , alles durch den Kamin , was brennbar war .

    Gruß , Dirk.


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    Mitglied, obwohl mich der Verein als solches akzeptiert 8)

  • Ich sauge 2 Umdrehungen im Linkslauf und eine Umdrehung im Rechtslauf und dann nochmal eine im Linkslauf ab. Danach lasse ich den Teller weiter drehen und schalte nur die Turbine aus - trocken.
    Genau so mache ich es aúch und das funktioniert sehr gut.
    Die Samtstreifen werden nach jeder Reinigung trocken gewischt.
    Gruss Dieter

    Monohörer

  • Normalerweise würde eine Absaugung, 2 x links rum und 2 x rechts rum reichen,
    es sei denn du befindest dich in südlichen Gefilden, da halbiert sich
    meist aufgrund der Höhenlage die Anzahl der Rotationsvorgänge.
    Das ist wie mit dem Wasser, das kocht ja auch schneller wie man in den Bergen ist.


    Gruß Maddin

    Un, duex, trois, du miroir noir.

  • Der entscheidende Punkt ist:


    immer erst die Turbine aus, dann etwas nachlaufen lassen bis Turbine wirklich aus, dann erst die Drehung beenden. Wenn man vorher lange genug (egal in welche Richtung) gesaugt hat, dann passts anschliessend.


    Weiterer wichtiger Punkt: Damit die Absaugung optimal wirkt und den gelösten Schmutz wirklich mitnimmt ist es wichtig dass vor der Absaugung genug Feuchtigkeit auf der Platte ist und dass der Samt auch wirklich die Platte vollflächig berührt. Wenn man die Turbine erst einschaltet und dann absenkt kommt es meist zu keinem vollflächigen, sauberen Kontakt des Samts. Darüberhinaus ist es deshalb auch nicht sinnvoll den Samt trocken zu haben beim aufsetzen. Er nimmt dann zuviel von der Flüssigkeit auf, die man eigentlich mit dem aufgeschwemmten Schmutz absaugen möchte. Martina hat das hier schonmal sehr gut erklärt...


    Also erst absenken, dann einschalten...


    Mike

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.

  • Moinsen,


    wusste doch, dass ich irgendwo so was gelesen hatte...in der mehrsprachigen BDA steht folgendes:


    Vacuum Operation
    Vacuuming is done in forward motion only. So make sure that the motor switch is in the
    top position.


    http://www.okkinokki.nl/manuals/Manual_OkkiNokki_web.pdf


    In der deutschen Übersetzung, findet man dagegen keine eindeutige Aussage in dieser Richtung.



    Auch wenn man nur in eine Richtung absaugt, liegt der Samt auf beiden Seiten auf.
    @Mike


    Warum die Samtlippen weniger Kontakt zur Platte haben sollen, wenn man erst die Absaugung einschaltet und dann den Arm auf die Platte setzt als anders herum, musst Du mir mal erläutern ?(
    Sind die Sauglippen schon von vorneherein durchtränkt, bleibt augenscheinlich nach 2-3 Umdrehungen mehr Restfeuchte auf der Platte, als bei trockenen Sauglippen.

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  • Warum die Samtlippen weniger Kontakt zur Platte haben sollen, wenn man erst die Absaugung einschaltet und dann den Arm auf die Platte setzt als anders herum, musst Du mir mal erläutern

    Da gibt es hier einige Threads zu (so ca. 2-3 Jahre alt) hab ich auf die schnelle aber nicht gefunden. Experimentieren, insbesondere mit 90g-120g Platten bringt aber Erkenntniss. Die Aussagen werden aber soweit ich mich erinnere von Hannl & Martina geteilt.

    Sind die Sauglippen schon von vorneherein durchtränkt, bleibt augenscheinlich nach 2-3 Umdrehungen mehr Restfeuchte auf der Platte, als bei trockenen Sauglippen.

    Wie ich schon schrieb ist es wichtig, dass ausreichend Flüssigkeit zum Absaugen bleibt, damit der Schmutz vom Luftstrom mitgerissen wird. Wenn der Siff stattdessen primär im Samt landet ist das eher wenig hilfreich. Restfeuchte ist eher sekundär und kann ja durch etwas längeres Absaugen reduziert werden. Auch die gelegentlich bemängelte nicht aussreichende Statikableitung liegt meist hieran.


    Wenn du mit den Ergebnissen natürlich zufrieden bist, gibts keinen Grund was zu ändern :).

    --- Ich höre hiermit und zwar das.

    Es gilt wie immer: das ist meine Meinung. Sie muss deshalb weder für andere passen noch erhebt sie Anspruch absolute Wahrheit zu sein.