Tag,
es wird in der Project-Reklame auf den LINN-Standard Bezug genommen (so bei diversen anderen Armen verschiedener Hersteller auch); d.h. 230 mm eff. Länge, Achsabstand 212 mm, Überhang 18 mm, Kröpfung 24°, dazu Nulldurchgänge 65/122 (bzw. 66/121 bei 229 eff.Länge). - Was nicht wirklich 9 Zoll ist, aber dennoch dahin gelangen kann, und zwar so: 228,6 mm, 212 mm, 16,6 mm Überhang, 23.45° Kröpfung, Nullpunkte 60/122, und insbesondere im kritischen Innenbereich von Platten, d.i. Ich habe Platten, die bis an 53 mm runter gehen, LP sowie eben Singles.
Der Stachel, 9 Zoll sind nicht 230 mm, hat eben doch etwas Gutes - der Stachel führt auf das Optimum.
Freundlich
Albus
mit welcher Schablone Pro-Ject 9cc einstellen?
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Das Problem hat sich erübrigt, war da wohl etwas vorschnell. Ich habe offensichtlich die Anleitung falsch verstanden und den Tonabnehmer zur Korrektur nach der falschen Seite verschoben. Manchmal ist es halt gut, wenn man zwischendurch eine kleine Pause einlegt zum Nachdenken.
Eingestellt habe ich ihn nun doch nach der Originalschablone, wo findet man eigentlich diese Schön-Schablone?
Richtig gut klingen tut es noch nicht, ist eben ein neues System. Das hatte ich beim RPM 1.3 Genie mit dem Ortofon 2M Red auch, der klingt mitlerweile richtig gut. -
Hallo Albus danke für die Werte,
die werd ich mal bei meinem 9C ausprobieren. Das Originalsetup ist im Innenbereich definitiv nicht brauchbar!
Mike
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...wo findet man eigentlich diese Schön-Schablone?
Auf meiner Schablone sind die Schönpunkte drauf. Das ergibt haargenau die gleiche Einstellung wie die Schön-Schablone. Nur kostenlos.
Gruß
Jürgen -
Danke Jürgen, hätte ich mir vorher mal besser anschauen sollen. Der Tip die Nullpunkte mit einer Nadel zu durchstechen ist genial, hätte mich etliche Nerven und Verrenkungen weniger gekostet.
Was hat es denn mit der "justiertolleranz" auf sich?
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Der Tip die Nullpunkte mit einer Nadel zu durchstechen ist genial
Man muß halt aufpassen, daß man nicht versehentlich an der Schablone ruckt und die Nadel beschädigt.
Justertoleranz bei den Schön-Punkten bedeutet, daß bei einer unterstellten Ungenauigkeit von bspw. 1° das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.
Eine sehr sinnvolle Idee.
Hier ists erklärt:Anleitung Schön-Schablone
Gruß
Jürgen -
Hier ein funktionierender Link zur Anleitung der Schön-Schablone - allerdings Typ 2.
http://www.dos-hifi.de/assets/applets…2_Anleitung.pdf
Was da schon Jahre in meinem Plattenschrank steht, muss Typ 1 sein, denn eine so detaillierte Anleitung war da nicht dabei.
Hab mir gleich diese ausgedruckt und studiere das gerade.Allerdings steht auch am Ende der Typ 1 Schablone der Hinweis, dass die Verzerrungen in Richtung des Innenradius, seine Ursache in einem falsch eingestellten Überhang hat.
Stimmt die Kröpfung nicht, bekommt man Verzerrungen am Außenradius. -
Siehe nächstes Feld.
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Was mich an dieser Abhandlung des Forums stört ist, dass es keine Berichte über positive Ergebnisse gibt.
Welche Nullpunkte haben denn nun bei irgend jemand am 9cc die Verzerrungen in Richtung Nabe verschwinden lassen ??Das sollten doch jene bitte einmal rein schreiben, denen es geglückt ist, ihren Plattenspieler diese Untugend auszutreiben.
Als mein Tonabnehmer (Aqvox Prestige) neu war und in den 3 Jahren danach, gab es keine Verzerrungen.
Das hat sich erst nach dieser Zeit eingeschlichen.Darüber unzufrieden, bin ich von meinem DJ Turntable der Marke Numark (der mit dem blauen Bullauge), auf einen Music Hall mmf 9.1 umgestiegen, welcher mir die Verzerrungen nun noch deutlicher zeigt.
Eine Feickert Schablone (die schwarze) steht jetzt auch da und ich konnte feststellen, dass die Baerwald Kurve bei mir enorm viele Verzerrungen produziert, also ungeeignet ist.
Viel besser klingt es mit der Kurve nach Stevenson (setzt den inneren Null bei reichlich 60mm) aber auch hier beginnt der Klang ab dem vorletzten Titel unsauber zu werden, was im letzten Titel nicht mehr zu überhören ist.
Auf beiden Kanälen treten Verzerrungen auf.Also muss mein Überhang wohl nicht stimmen (laut Erläuterung auf der Schön Anleitung).
Dies werde ich heute im Laufe des Tages mit der alten Schön Schablone nachmessen.
Denn im Unterschied, zu all den vielen Schablonen, die sonst so herum schwirren, kann man mit der Schön Schablone das Maß und den Verlauf des Fehlwinkels messen.
Das war mir mit der Zeit wieder entfallen und erst jetzt, da ich diesen Ärger bei der Wiedergabe habe, ist mir diese Kontrollfunktion wieder aufgefallen.
Damit müsste sich eigentlich mit jeder Tonarmgeometrie das Optimum finden lassen.
Bei allen anderen mir bekannten Schablonen, probiert man ja nur herum, ohne eine Kontrolltabelle zu haben, also wieder lauschen und neue probieren.Achso - nach Abgleich zwischen Feickert- und Schön Schablone, handelt es sich der Schön Schablone um die Nullpunkte der Abtastkurve nach Stevenson, ausgehend von einem 9inch Tonarm, bzw 212mm Achsabstand.
Weiter oben hatte ich die Frage nach der Kröpfung im Headshellbereich beim Project 9cc gelesen.
Die gibt es so nicht.
Der Arm und auch der abgeflachte Headshellbereich sind gerade - lediglich die Lochschlitze sind im entsprechenden Winkel ausgeführt.Frage:
Gibt es Tonarme, welche einen inneren Nullpunkt unterhalb der 60mm Grenze benötigen ? -
Moin,
eigentlich ist das ein unkomplizierter Tonarm,du bist sicher das du Azimuth/VTA richtig
eingestellt hast?
Habe Benz und Shelter schon mal dran justiert nix Auffälliges wegen Verzerrungen.Hier Anleitung welche Werte und Schrauben zuständig sind...
http://www.project-audio.com/inhalt/de/manual/manual_9ccevo.pdf
Gruß
Stephan -
Schön oder Stevenson sollten dein Problem lösen, wenn nicht ist mit der sonstigen Justage (Azimuth, Auflage, Antiskating, Armhöhe) dem TA oder dem Arm was faul.
Wenn TA: dan ist entweder die Nadel dreckig (dann Radierschaumschwamm), oder fertig (nach 3 Jahren durchaus denkbar) oder der Stein sitzt nicht korrekt oder es ist was mit Träger/Dämpfer/Spanndraht. Oder der Arm hat ein Lagerproblem.
Ich hab zumindest mit beiden Schablonen ein V15VxMR problemlos betrieben. Es gibt aber Platten, da hilft alles nichts, das bitte berücksichtigen!
Mike
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Allerdings steht auch am Ende der Typ 1 Schablone der Hinweis, dass die Verzerrungen in Richtung des Innenradius, seine Ursache in einem falsch eingestellten Überhang hat.
Stimmt die Kröpfung nicht, bekommt man Verzerrungen am Außenradius.Das wäre falsch ausgedrückt.
Ursache für die Verzerrung ist der Spurfehlwinkel. Und der wird durch die KOMBINATIONvon Kröpfung und effektiver Länge bestimmt.Eine Feickert Schablone (die schwarze) steht jetzt auch da und ich konnte feststellen, dass die Baerwald Kurve bei mir enorm viele Verzerrungen produziert, also ungeeignet ist.
Du meinst wohl damit die Baerwald-Geometrie für IEC-Platten
(Nullpunkte 66/121)?
Die ergibt im Innenbereich größere Spurfehlwinkel als z.B.die Schöngeometrie. Und somit hier auch größere Verzerrungen.
Im Mittel- und Außenbereich dagegen hat sie keine Nachteile. Und dürfte hier auch keinesfalls stärker verzerren.
Gruß
Jürgen -
@ PCPRO
Ich besitze die Align It Lehre von Pro Ject ich finde sie funktioniert sehr gut. Verleihen würde ich sie auch Bei Interesse näheres per pers. Mail -
Gibt es Tonarme, welche einen inneren Nullpunkt unterhalb der 60mm Grenze benötigen ?
Jepp Sony PUA-7/9 und die PS-X Derivate. Der innere Nullpunkt ist innerhalb des Labelbereichs.Mike
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Die Anleitung zur Schön Schablone Typ 2, ist ja sehr ausführlich.
Aber die Nullpunkte scheinen mit der Typ 1 überein zu stimmen und basieren auf den Angaben von Lofgren und Baerwald.
Sie liegen bei 62,5 mm und 117,2 mm.
Es handelt sich um überarbeitete Werte, welchen eine Einstelltoleranz von 0,3 % durch Schön integriert haben.
Die Herangehensweise von Herrn Schön liest sich absolut logisch und leuchtet ein und es stellt sich die Frage, wie andere Menschen nur auf andere Nullpunkte kommen können,
da es ja nur eine optimale Kurve für den geringsten relativen Spurfehlwinkel geben kann .Mein Überhang ist bei 15,5mm, sollte aber laut Schön bei 16,5 sein, was aber wohl daran liegt, dass ich noch nach Stevenson Geometrie justiert habe.
Die von Project angegebenen 18mm erreiche ich also nicht.Erste Verzerrungen höre ich ab Titel 3 bis 4.
Innerhalb der ersten beiden Titel ist der Klang sehr brilliant und fein.
Aqvox meint, dass der Tonabnehmer unmöglich hinüber sein kann, allerdings habe ich nahezu nur gebrauchte und teilweise sehr alte Schallplatten gehört.
Gewaschen von der Okki Nokki, bevor sie auf den Teller kommen.Ich geh mal Einstellen.....
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Die Anleitung zur Schön Schablone Typ 2, ist ja sehr ausführlich.
Aber die Nullpunkte scheinen mit der Typ 1 überein zu stimmen und basieren auf den Angaben von Lofgren und Baerwald.
Sie liegen bei 62,5 mm und 117,2 mm.
Es handelt sich um überarbeitete Werte, welchen eine Einstelltoleranz von 0,3 % durch Schön integriert haben.
Die Herangehensweise von Herrn Schön liest sich absolut logisch und leuchtet ein und es stellt sich die Frage, wie andere Menschen nur auf andere Nullpunkte kommen können,da es ja nur eine optimale Kurve für den geringsten relativen Spurfehlwinkel geben kann .
Das schon. Es gibt nur eine einzige mathematische Lösung für den minimalen über den inversen Radius gewichteten Spurwinkelfehler.
Anzuzweifeln ist aber, ob nicht noch zsätzliche Faktoren zu berücksichtigen sind.Denn selbst wenn man nach Baerwald ganz perfekt justiert, treten trotzdem im Innenbereich viel häufiger Verzerrungen auf als im Außenbereich. Streng nach Baerwald dürfte das nicht passieren. Nach seiner Logik müssten die Verzerrungen über den gesamten Abspielbereich gleichmäßig verteilt sein.
Rückt man die Baerwald-Nullpunkte etwas nach innen, reduziert man auf dem Innenbereich die Verzerrungen, ohne daß sie außen in gleichem Maße zunehmen.
Zufällig passiert dieses nach Innenrücken der Punkte bei Schön. "Zufällig", weil das nicht die eigentliche Absicht war. Er wollte eigentlich nur die Baerwaldgeometrie mit einer höheren Fehlertoleranz versehen.
Gruß
Jürgen -
Genau so ist das !
Den Gedanken hatte ich auch schon aber einfach mal so nach innen setzen, möchte ich nicht.Von wie vielen Millimetern reden wir hier ?
Ich möchte das gern ausprobieren.Das die Verzerrungen auf den inneren Radien größer werden als zu den äußeren, ist spätestens seit Lofgren bekannt.
Ich vermute, dass es in der Hauptsache Messungenauigkeiten sind, die sich beim Einstellen einschleichen.
Eben habe ich mir mit der Schön Schablone (Typ 1) die Nacht um die Ohren gehauen und weiß, wie schwer es bei der Kontrolle der vollbrachten Einstellung ist, auf dem innersten Radius bei 57,5 mm, bis auf +0,15 Grad herunter zu kommen.
Außerdem bin ich jetzt mit der Schön-Geometrie ca. 2,5 mm im Überhang nach vorn gekommen, was bedeutet, das die 18mm Überhang von Pro-ject korrekt sind !Nun noch eine Stunde mit Adjust+ und ich bin am Ziel - hoffe ich.
Was ich nun aber von der Feickert Schablone halten soll, weiß ich nicht - kam zu keinem guten Ergebnis mit ihr.
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Genau so ist das !
Den Gedanken hatte ich auch schon aber einfach mal so nach innen setzen, möchte ich nicht.Von wie vielen Millimetern reden wir hier ?
Ich möchte das gern ausprobieren.Das die Verzerrungen auf den inneren Radien größer werden als zu den äußeren, ist spätestens seit Lofgren bekannt.
Ich vermute, dass es in der Hauptsache Messungenauigkeiten sind, die sich beim Einstellen einschleichen.
.. und ich behaupte
,daß sie auch dann noch auftreten wenn man ganz exakt nach Loefgren/Baerwald einstellt. Eben weil er nicht alle Faktoren berücksichtigt hat.
Und daher ist es wohl sinnvoll, die Nullpunkte noch weiter nach innen zu versetzen, als es sich aus dem über den inversen Radius gewichteten Spurwinkelfehler ergibt.Ausprobieren hilft da wohl nicht wirklich weiter. Die kritischen Musikpassagen sind zu ungleichmäßig über die Platte verteilt.
Aber man kann sich das Ganze mal mit dem berühmten Excelsheet druchspielen.
Nach Loefgren/Baerwald bildet die Kurve der Verzerrungen, so wie er sie herleitet, 3 Peaks, die genau auf einer Horizontalen liegen.
Meinem Verständnis nach wärs besser, diese Gerade würde leicht zum Platteninnern hin abfallen. Und das ist auch so bei "Schön".
Gruß
Jürgen -
