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Hört eigentlich überhaupt noch jemand DAB ?

  • SequerraFan
  • 27. Januar 2012 um 08:36
  • Bonzo
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    • 21. Dezember 2025 um 23:14
    • #1.001
    Zitat von 528

    Als man mit DAB+ angefangen hat gab es hier das Genöhle, daß DAB+ gar nicht für regionale und lokale Anbieter geeignet sei. Niemand würde sie berücksichtigen, eine DAB+-Verbreitung sei für sie nicht finanzierbar.

    Das war schon 1998 Thema, als es das "+" noch nicht mal in Gedanken gab.

  • 528
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    • 22. Dezember 2025 um 12:28
    • #1.002
    Zitat von Bonzo

    Das war schon 1998 Thema, als es das "+" noch nicht mal in Gedanken gab.

    Dann wurde das Problem mit der Aufschaltung auf DAB+ in Bayern, Hessen und jetzt in NRW gelöst. Warum wird dann schon wieder genöhlt?

  • tomfritz
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    • 22. Dezember 2025 um 19:29
    • #1.003
    Zitat von 528

    Warum wird dann schon wieder genöhlt?

    Na, ist doch klar. In 2 Tagen startet Bon Noël. :*

    Gruß tomfritz

  • Bonzo
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    • 22. Dezember 2025 um 20:02
    • #1.004
    Zitat von 528

    Warum wird dann schon wieder genöhlt?

    Falsch verstanden. War kein Genöhle, nur ein Hinweis ohne Wertung.

  • Eiserner Walti
    Ein Stein nach dem An...
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    • 22. Dezember 2025 um 20:44
    • #1.005

    Das Wort kannte ich gar nicht.... https://www.duden.de/rechtschreibung/Genoele

    Viele Grüße
    Walter

    „Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten.“ - Albert Einstein

    Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
    Marcus Tullius Cicero

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    • 22. Dezember 2025 um 22:16
    • #1.006
    Zitat von Bonzo

    Falsch verstanden. War kein Genöhle, nur ein Hinweis ohne Wertung.

    Falsch verstanden, Du warst nicht gemeint.

  • wbe
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    • 23. Dezember 2025 um 10:38
    • #1.007

    Wer sich noch vor Weihnachten odee danach für Adapter entscheiden will,

    Der beste Tuner für DAB+ im Test – Digitalradio & Internetradio für Stereoanlage | Heise online bestenlisten
    Digitalradio kann man einfach nachrüsten: Wir zeigen die besten DAB+-Adapter für die Stereoanlage mit Extras wie Bluetooth, Internetradio und gutem Klang. |…
    www.heise.de

    eine Zusammenstellung von Heise. Erstaunlicherweise landet TechiSat im Mittelfeld. Tatsächlich wäre mir diese Marke lieber, so wie Albrecht Midland.

    Die Adapter sind kompakt gehalten und sind vielleicht deswegen eine unauffälligere Nachrüstlösung. TechiSat hat verschiedene Modelle. Mehr als das getestete Gerät.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • wbe
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    • 23. Dezember 2025 um 10:46
    • #1.008

    Da sich der Faden nun dem 14. Jahr nähert eine kleine Beobachtung.

    Die Unkenrufe zu Beginn des Jahres 2012 sind praktisch nicht eingetreten. DAB+ ist gewachsen, nahezu flächendeckend ausgerollt und es gibt inzwischen immer mehr Haushalte und Fahrzeuge, die mit DAB+ ausgestattet sind und es auch nutzen.

    Es spricht nichts gegen die Verwendung unterwegs. Wer's zu Hause schöner möchte kann neben UKW auch auf Internetradio ausweichen.

    Inzwischen bediene ich mich gerne DAB+ im Auto. Der TechiSat 143 V3 wartet zu Hause auf die Inbetriebnahme nach Weihnachten.

    Nichtsdestotrotz verwende ich UKW nach wie vor unterwegs sehr gerne. Besonders leistungsstarke Sender wie HR3 auf 89,3MHz bieten guten Empfang, selten von schlechter Empfangslage bedingtem Rauschen. Das macht UKW natürlich weiterhin top.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

    Einmal editiert, zuletzt von wbe (23. Dezember 2025 um 10:54)

  • tomfritz
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    • 23. Dezember 2025 um 12:38
    • #1.009
    Zitat von wbe

    ...eine Zusammenstellung von Heise.

    Ja, aber vom August 2023. Viele Geräte, wie z.B. Imperial oder Telestar werden gar nicht mehr hergestellt.

    Gruß tomfritz

  • wbe
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    • 23. Dezember 2025 um 13:02
    • #1.010
    Zitat von tomfritz

    Ja, aber vom August 2023. Viele Geräte, wie z.B. Imperial oder Telestar werden gar nicht mehr hergestellt.

    "Veröffentlicht 17.12.2025 19:54 Uhr"

    Dann haben sie es wieder aufgewärmt.

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    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • kurgan
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    • 23. Dezember 2025 um 16:20
    • #1.011

    Hier ein interessanter Artikel:
    Radioempfang: Weiterbetrieb von UKW bis 2031 – Umstellung auf DAB+ verzögert sich

    Gruß Peter

  • wbe
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    • 23. Dezember 2025 um 17:36
    • #1.012

    Immerhin bis 2031 ist für die Schweiz die Dualität geplant.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • tomfritz
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    • 24. Dezember 2025 um 13:12
    • #1.013
    Zitat von 528

    Das ändert aber nichts daran, das man dort auf UKW auch keine Vielfalt hat, da der Mantel überall gleich ist.

    Vielleicht interessant in dem Zusammenhang. M.W. gehören die nicht zur Radio NRW-Gruppe...

    Lemgo Radio will als sublokales Programm auf UKW - SatelliFax

    Gruß tomfritz

  • blademage
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    • 24. Dezember 2025 um 13:30
    • #1.014

    Inzwischen gibt es in der EU keine Neuwagen mehr ohne DAB, sogar der "Österreichische Rundfunk" (ORF) plant erste Testläufe mit dem neuen Teufelszeug.

    Ich bin überzeugter UKW Freund als großer Skeptiker der Digital-Abhängigkeit, habe mich aber inzwischen an DAB gewöhnt.

    UKW zu verlieren wäre aus meiner Sicht ein schwerer Schlag gegen die Sicherheit, da ich digitalem weit weniger vertraue, was Krisensicherheit, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, etc. angeht.

    Aus Sicht des sich im Büro berieseln lassenden, der Wert auf ein wenig Überraschung abseits der eigenen Playlists sucht, finde ich, ist DAB aber eine praktische Ergänzung.

    schöne Grüße aus Wien

    Stefan

  • Eiserner Walti
    Ein Stein nach dem An...
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    • 24. Dezember 2025 um 23:22
    • #1.015

    Hallo Stefan blademage
    da kann ich Dir nur den von Tomfritz eröffneten Thread "Die Wahrheit über DAB+" empfehlen besonders das erste Posting...

    Beitrag

    Die Wahrheit über DAB+

    1 ) Die Kapazitäten für die Programmanbieter sind ähnlich eingeschränkt wie beim analogen Rundfunk. Vielleicht sogar noch knapper. Es gibt Überlegungen küntig auch den VHF-Kanal 13 zu nutzen, sollte das Militär eine Freigabe erteilen. Bereits jetzt gibt es Doppelbelegungen z.B. in Bayern und NRW oder in Sachsen-Anhalt und Hessen, sodass sich die Ausstrahlungen gegenseitig in die Quere kommen.

    2 ) Die Empfangsmöglichkeiten in geschlossenen Räumen sind deutlich eingeschränkt, selbst im Freien…
    tomfritz
    4. Juni 2017 um 21:38

    da setzt sich Tomfritz kritisch mit dessen Technik auseinander. Das eine oder andere kann man durchaus kritisch betrachten und diskutieren, aber im großen und ganzen entspricht es den Tatsachen...

    Viele Grüße
    Walter

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    • 25. Dezember 2025 um 00:03
    • #1.016
    Zitat von Eiserner Walti

    Hallo Stefan blademage
    da kann ich Dir nur den von Tomfritz eröffneten Thread "Die Wahrheit über DAB+" empfehlen besonders das erste Posting...

    Beitrag

    Die Wahrheit über DAB+

    1 ) Die Kapazitäten für die Programmanbieter sind ähnlich eingeschränkt wie beim analogen Rundfunk. Vielleicht sogar noch knapper. Es gibt Überlegungen küntig auch den VHF-Kanal 13 zu nutzen, sollte das Militär eine Freigabe erteilen. Bereits jetzt gibt es Doppelbelegungen z.B. in Bayern und NRW oder in Sachsen-Anhalt und Hessen, sodass sich die Ausstrahlungen gegenseitig in die Quere kommen.

    2 ) Die Empfangsmöglichkeiten in geschlossenen Räumen sind deutlich eingeschränkt, selbst im Freien…
    tomfritz
    4. Juni 2017 um 21:38

    da setzt sich Tomfritz kritisch mit dessen Technik auseinander. Das eine oder andere kann man durchaus kritisch betrachten und diskutieren, aber im großen und ganzen entspricht es den Tatsachen...

    Sei mir bitte nicht böse, aber für den Witz gibt es einen lachenden Smiley.

  • wbe
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    • 25. Dezember 2025 um 10:14
    • #1.017

    Dabei dachte ich an eine ruhige Weihnachtszeit.

    Sieht man sich den Beitrag von 2017 und die Wurzeln dieses Fadens an, ist der Großteil nicht eingetreten.

    Für den entwickelten Zweck eines Unterwegs-/mobiles Digitales Radio, hat sich DAB+ inzwischen fest etabliert. Ein solches Investment in Infrastruktur ist für 25-40 Jahre angelegt.

    Anstatt anzuerkennen dass es endlich mal eine digitale Verbreitung etabliert hat, nach all den gescheiterten Vorgängern, wird unermüdlich an alten Kamellen festgehalten. Doch der Drops ist gelutscht.

    Niemand behauptet DAB+ sei die Krönung von Hifi. Laufe ich heutzutage durch Media Markt und Co, genug billigste Ware. Ganze All-in-one-Würfel sind in Großserie gefertigt Ware aus Fernost. Selbst Markenware ist verdächtig billig. Was inzwischen an Strom wie selbstverständlich in Navigationsgeräte oder Smartphone rausgehauen wird ist sehr hoch . Mit den Serverfarmen und KI-Rechenzentren sah ich Modellrechnungen um 20% und mehr am Gesamtstromverbrauch. Da rettet uns DAB+ auch nicht mehr. Digitaltechnik und unsere "Segnungen" der Informationsgeschellschaft sind sehr energieintensiv. Leider. Das DAB+ nachzutragen ist irgendwie wie Don Quichote gegen Windmühlen zu kämpfen.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

    Gehen sollen Thorens TD240-2. Pioneer PLX-1000. Schreibt, wenn Interesse besteht.

  • lg74
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    • 25. Dezember 2025 um 12:40
    • #1.018
    Zitat von wbe

    Selbst Markenware ist verdächtig billig.

    ...weil drin das gleiche Modul und das gleiche Display steckt wie in den Billigkisten nicht mit jahrzehntelangem Wohlklang gesegneter Markennamen. Das Menü wird mit dem Softwarebaukasten angepasst, das Markenlogo rein - fertig. Wenns kaputt geht, wird komplett entsorgt - Rundfunk- und Fernsehtechniker gibt es sowieso fast nur noch im Museum und ganz ganz selten in der freien Wildbahn. Und was die dann reparieren, sind die reparablen Geräte von "früher":

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    Auf der "Habenseite" von DAB+ steht für mich in einzelnen Fällen eine heute doch bei eigentlich gleicher Bitrate und gleichem AAC-Profil deutlich verbesserte Audioqualität im Vergleich zu vor wenigen Jahren, wo ich teils nicht weiß, woher das kommt. Es müssen nicht einmal neue Encoder sein, beim MDR war es nach dem Encodertausch vor 2 oder 3 Jahren (selbst das habe ich inzwischen wieder vergessen) nicht besser geworden, aber später passierte irgendwas, was es dramatisch verbesserte (zumindest in meinen Kurztests, ich höre eigentlich kein Radio mehr, MDR hörte ich sowieso eigentlich nie, es war rein technisches Interesse). Möglicherweise war es das Audioprocessing, das grundlegend erneuert wurde (weg von Multiband / Optimod hin zu Multi-Loop / Jünger).

    Für mich krankt DAB+ vor allem an der nicht vorhandenen inhaltlichen Vielfalt. Wenn gefühlt 90% der Programme Gedudel sind, wie man es auch auf UKW hat, während die Zahl der Programme, die was eigenständiges und aus meiner Sicht wertvolles bieten und nicht auf UKW zu haben sind, irgendwo von ein bis drei variiert, lohnt das System nicht für mich. Und auch nicht für andere, die nicht an Popdudel interessiert sind.

    Hätte ich meiner Mutter als Ersatz für das mehrfach unbrauchbar / reparaturbedürftig gewordene UKW-Gerät

    Rundfunkgerät Lausitz 2002 :: Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR :: museum-digital:deutschland

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    ein DAB-Küchenradio hingestellt, hätte sie damit neben den ohnehin (noch) auf UKW empfangbaren Programmen DLF, DLF Kultur und MDR Kultur (letztere beide kaum attraktiv, da Popmusik-lastig) nur MDR Klassik und das schauderhafte Klassikradio bekommen als Zuwachs. Alles andere wäre irgendwelcher Popdudel gewesen oder Radau. Mit einem DVB-Kabelradio gibt es aber dank des noch existierenden Kleinkabelnetzes Swiss Classic und wenn das Gerät AAC-tauglich ist, kommen auch noch Ö1, BR Klassik, SWR Kultur, SR 2, WDR 3, hr2, rbb Radio 3 sowie MDR Klassik dazu und wenns kein TechniSat ist auch NDR Kultur.

    So läuft bei meiner Mutter seit knapp 4 Jahren nun ein Mix aus DLF und Swiss Classic (das nun auch wie alle anderen SRG-Radioprogramme seit 8. Dezember nicht mehr alle paar Sekunden knackt, sie mussten halt mal darauf hingewiesen werden, sich den Encoder mal anzuschauen).

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    Und weil sich das bewährt hat, kam ins Wohnzimmer vor wenigen Wochen nochmal das gleiche Konstrukt und spielt in die vorhandene Anlage, die seit der AAC-Umstellung des ARD-Satellitenradios über die nicht mehr mögliche UKW-Kabelumsetzung weitgehend entwertet war (nur noch DLF, alles andere unattraktiv).

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    Es war ein zäher Kampf, bis die Freigabe kam, wegen der Optik. Im Wohnzimmer sind keine "Technik-Gerümpelhaufen" geduldet, es ist aber sowieso immer mein Anspruch gewesen, Technik so zu verstecken, dass sie nicht optisch stört.

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    Der Cablestar im Wohnzimmer kam über die Kleinanzeigen, Gerät vermutlich defekt, nach 30 Minuten "Knarzgeräusche". 10 EUR und selbst abgeholt, das Risiko ging ich ein. Es war das Steckernetzteil, das bei mir dann völlig verstarb (4 V im Betrieb, einige Sekunden nach Rausziehen aus der Steckdose dann Anstieg auf ca. 13 V und abrupter Abfall auf 0, innen kondensierte Feuchtigkeit). Ich hätte sogar noch ein 12-V-Netzteil mit passendem Hohlstecker da gehabt, entschied mich aber für ein neues, Effizienz-Level VI (Standby kann man damit dann wirklich nicht mehr mit Hausmitteln messen) für 5,40 EUR (!). Brauchte eh vom gleichen Händler noch ein Hohlstecker-Verlängerungskabel für meine "Versteck-Aktion". Auch da: Glück gehabt, konnte beides abholen, Versand gespart. Dazu noch eine "parkinsontaugliche" Fernbedienung

    My SeKi - SeKi Slim

    mit "unfehlbedienbarer" Gerätekonfiguration. Mutter ist im Wohnzimmer genau wie in der Küche in den Favoriten "gefangen", kann nichts falsch machen und nichts vemurksen. Im Wohnzimmer ist das Motorpoti der Onkyo-Anlage angelernt auf die Fernbedienung, in der Küche wird die Lautstärke über die Einstellung des Cablestar gewählt, der Drehknopf an den Bose-Aktivböxchen steht fest auf Mitte. Einschalten in der Küche mit primärseitigem zweipoligem Steckerschalter unter der Arbeitsplatte. Klack ... 10 Sekunden später läuft es, weil der Cablestar automatisch hochfährt.

    Kosten im Wohnzimmer inkl. Netzteil und Fernbedienung ca. 25 EUR, in der Küche bekam ich den Cablestar von einem Nachbarn geschenkt, da musste ich die Boxen in den Kleinanzeigen holen und die Fernbedienung kaufen.

    Besser (gemessen am Zweck) konnte ich das nicht lösen und billiger auch nicht. Mit DAB+ wäre ich weitaus schlechter gefahren, wegen der Programmauswahl und vermutlich auch wegen der Bedienung. Audioqualität wäre da eher zweitrangig gewesen, aber hol mal z.B. Swiss Classic in Mitteldeutschland von DAB+... Solange das Kabelnetz noch existiert (der Inhaber ist längst im Rentenalter), mag das bitte so spielen.

  • tomfritz
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    • 25. Dezember 2025 um 13:04
    • #1.019
    Zitat von wbe

    Sieht man sich den Beitrag von 2017 und die Wurzeln dieses Fadens an, ist der Großteil nicht eingetreten.

    Diesen thread hatte ich 2017 eröffnet, weil mir zunehmend die irreführende Werbung aus den bekannten DAB-Lobbykreisen auf den Keks ging und nicht weil ich DAB+ ablehnte. Vielleicht könnt ihr euch noch an so Floskeln wie "glasklarer Klang in CD-Qualität", "überall empfangbar" usw. erinnern. Natürlich ging die Entwicklung weiter und zu den einzelnen Punkten von damals wäre heute folgendes zu sagen bzw. zu ergänzen:

    1. Die Doppelbelegung Sachsen-Anhalt vs. Hessen wurde mittlerweile aufgelöst. Die Doppelbelegung Bayern vs. NRW im Kanal 11D existiert aber weiterhin. Dadurch sah man sich gezwungen einerseits im Sauerland und anderseits in Nordbayern massiv in die Senderinfrastruktur zu investieren, um im Kanal 11D jeweils die Oberhand zu behalten. Doppelbelegungen gibt es aber leider heute sogar noch mehr als damals. Man findet sie mittlerweile auch innerhalb von Bundesländern, z.B. Bayern, Niedersachsen und zuletzt NRW fallen mir da spontan ein.

    2. Der Ausbau ist weiter voran geschritten, dennoch gehören nicht alle Empfangsprobleme der Vergangenheit an. Aussetzer sind nach wie vor ein Problem. Die Ursachen sind vielfältig. Manchmal löschen sich die Signale in einem SFN gegenseitig aus, insbesondere bei Überreichweiten kann man das beobachten. Manchmal stört ein anderer Mux auf dem gleichen Kanal (s. Punkt 1). Manchmal ist die Raumdämpfung einfach zu hoch (Problem in geschlossenen Räumen), manchmal sind Störquellen in der Nähe der Grund für Aussetzer (Schaltnetzteile, LED-Leuchten, Ampelanlagen, Tramoberleitungen...).

    3. Da hat sich leider keine Verbesserung ergeben. Dadurch, dass immer mehr (Regional-) Programme in einen Mux (wie z.B. beim hr) gepresst wurden, ist die Datenrate teils noch weiter gesunken. Hatten wir bundesweit damals mit hr2 und BR-Klassik immerhin ganze zwei Programme mit akzeptabler Datenrate, ist nunmehr nur noch BR-Klassik über geblieben.

    4. Hier hat sich tatsächlich einiges getan, durch den zweiten Bundesmux und weitere Landesmuxe sind viele neuen Spartenprogramme dazu gekommen. Leider wird aber die ARD im Rahmen der geplanten Reform diese wieder einstellen. Dennoch wird noch genügend Auswahl verbleiben, obwohl manche Genre (wie z.B. Jazz) immer noch unterrepräsentiert sind.

    5. Manche Bundesländer haben Überstrahlungsvereinbarungen getroffen, damit auch Pendler ihren Heimatsender weiter hören können. Andere Anbieter, wie z.B. 89.0 RTL konnten sich erfolgreich für die Verbreitung in den benachbarten Bundesländern bewerben, um somit annährend die UKW-Reichweite (ihrer Brockenfrequenz 89,0 MHz) zu erreichen.

    6. Viele Lokalstationen sind mittlerweile auf DAB+ verfügbar, was tatsächlich ein echter Fortschritt ist. Leider ist die Datenrate oft unterdurchschnittlich. Gestern Abend erst habe ich eine Sendung auf dem Stadtradio Göttingen verfolgt. Die Ausstrahlung erfolgt bei UKW (107,1 MHz) sowohl als auch bei DAB+ (Kanal 7D) über den Sender Bovenden und ist somit bei mir empfangbar. Im Vergleich war jedoch die Klangqualität auf DAB+ grausam. Das kann man dauerhaft keinem Hörer zumuten.

    7. Neben der teils irreführenden Werbung, hat man über weitere Lobbymaßnahmen Einfluss genommen. So kam es z.B. zur Verpflichtung Neuwagen entsprechend ausrüsten zu müssen. Immer lauter wird auch die unverhohlene Forderung nach einer UKW-Abschaltung, um DAB+ am Markt nach vorn zu bringen.

    8. Da ist es eher noch schlimmer geworden. Waren zu Anfang noch Tuner im HiFi-Rastermaß von z.B. Yamaha oder Onkyo verfügbar, wird der Umfang an Plasteschrott immer mehr.

    9. Hierzu hatte ich unlängst die Stromverbräuche einiger batteriebetriebenen Endgeräte gemessen... Stromverbräuche portabler Radios

    Gruß tomfritz

  • wbe
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    • 25. Dezember 2025 um 13:25
    • #1.020

    Es ist so wie es ist. Take it, love it or leave it. Mit allen Mängeln ist er da.

    Nach den 80ern, der Blütezeit von Hifi wurde die Kaufkraft mit Heim-PCs und Videorekordern " abgeschöpft". Heute mit Spielkonsolen und teuersten Smartphones.

    Mittelklasse ist faktisch obsolet. Entweder Ramsch oder Luxus,so scheint es. Die paar tapferen Recken wie Denon oder Yamaha, NAD und Co liefern noch brauchbares.

    Yamaha passt sich dem Zeitgeist an. Selbst die umfangreiche CD -Playerserien noch vergangener Jahren ist weg, der Einsteiger-CD-Player blieb. Yamaha hatte BlueRay - alles weg. Das damit Standalone DAB+ verschwinden, ist nur folgerichtig. Es ist in Receiver gerutscht, mit UKW in die Netzwerkreceiver. Da sind eigentlich ganz gute Würfe dabei .Ansonsten halte ich die TechiSat Adapter für eine brauchbare Alternative.

    Schön ist die Entwicklung sicherlich nicht.

    Linn LP12 Majik (Jelco) mit Lingo 4 und Thorens TD160/SME3009R

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    Einmal editiert, zuletzt von wbe (25. Dezember 2025 um 13:37)

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