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Alte historische Übertrager besser als Neue?

  • MartinR
  • 14. November 2012 um 20:02
  • MartinR
    Erleuchteter
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    • 14. November 2012 um 20:02
    • #1

    Hallo Zusammen,

    schön des öfteren habe ich gelesen, daß alte Übertrager, wie z.B. Haufe T41, besser sein sollen als die aktuell auf dem Markt befindlichen. Hat hier jemand vielleicht Erfahrungen gesammelt? Insbesondere würden mich Übertrager interessieren, die zum DL103 passen. Der T41 soll so einer sein. Wie sieht es z.B. mit dem Neumann BV33 aus. Laut den Angaben einiger Verkäufer ist er geeignet für Systeme bis 100R.

    Vielen herzlichen Dank schon einmal im voraus.

    Viele Grüße,
    Martin

  • Techniclassic
    Klangschrauber
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    • 14. November 2012 um 22:15
    • #2

    Das stimmt. Die Übertrager haben eine andere eisenlegierung, die heute - glaube ich - nicht mehr zulässig ist. Ich kann nur bestätigen, dass viele Geräte-Restaurateure hinter originalen hersind, um den originalklang wieder zu erhalten. Selbst bei minutiösem Nachbau fehlt halt dieses quentchen....

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist Realist und plant Wunder ;)

  • Online
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    • 16. November 2012 um 10:20
    • #3

    Hallo Martin,

    ich habe einen Stepup-Transformer mit diesen T41 Kapseln von Haufe zu Hause rumliegen. Leider passt mein TA (AT33 PTG) von den Werten her nicht ganz dazu, sodass ich mir vor einiger Zeit einen anderen Übertrager zugelegt habe, der angeblich besser mit ihm harmoniert. Auch klanglich fehlt es mir mit den T41 ein wenig oben herum, was sicherlich mit dem Mismatch zusammenhängt. Das kann bei einem anderen TA schon wieder ganz anders aussehen. Ich habe auch gehört, dass ein DL103 ideal dazu passt. Leider kenne ich niemanden in meiner Umgebung, der ein solchen TA hat, sodass ich also keine Erfahrungen mit dieser Paarung habe.

    Gruß Jan

  • Captn Difool
    BastlWastl
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    • 16. November 2012 um 10:32
    • #4

    Früher waren das Weicheisenbleche aus unlegierten Eisen. Heute sind es sog. Dynamobleche aus Eisen-Silizium-Legierung. Für moderne Trafos und Maschinen sind diese Bleche heute besser, weil mehr Wirkungsgrad, stabiler und rosthemmend gewalzt. Für die Übertragung klanglicher Eigenschaften ist der Marktanteil anscheinend so gering, das man wohl kein Reineisen mehr dafür ansetzt ?(

    Gruß André
    Keine Emails mehr, nur PN. Emailfunktion ist deaktiviert.

  • raetsken
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    • 16. November 2012 um 12:39
    • #5

    Moin

    es ist keineswegs so, das Weicheisen völlig Silizium-frei wäre.
    Es fehlen ggüber legierten Stählen aber zusätze wie Ni,Co oder Vanadium.

    Die gerne erwähnte Überlegenheit von vintage -ÜT im Ggs zu 'neuen' sehe ich eher in der gleichen Kategorie wie die gebetsmühlenartigen 'Führer war alles besser' 8) - Schwanengesänge mancher retro-Fans.

    Ganz sicher gab es auch damals den ein o anderen grossen Wurf- aber hinsichtlich nicht mehr verfügbarer Materialien und Verarbeitungsstandards meine ich da auch mehr Kulturpessimismus als Fakten zu hören..
    (ähnlich der Stories um 'den letzten' halbblinden xx-San auf einer kleinen Insel vor Japan, der das Geheimnis seiner vollendet gewickelten TA's mit ins Grab nehmen wird etc..)
    Siehe auch: "Letztes Einhorn", "nach Elvis kam nichts neues mehr" und 'ohne Raumfahrt hätten wir keinen Kugelschreiber/Teflonpfanne..' :)

  • GandRalf
    Auf den Hund gekommen.
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    • 16. November 2012 um 12:49
    • #6
    Zitat von raetsken

    Führer war alles besser

    Aua Haua... Freud lässt grüßen? ;):D

    Gruß

    GandRalf

    It`s 106 miles to chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it`s dark and we`re wearin´sunglasses...

    Get it!!!

  • jewgeni
    Gast
    • 16. November 2012 um 15:04
    • #7

    Hallo

    Zitat von GandRalf

    Aua Haua... Freud lässt grüßen? ;):D

    Ich dachte auch nur: Hoppala, das ist aber mal sauber vertippt...

    Gruß von eugen

  • Robert G.
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    • 16. November 2012 um 23:13
    • #8

    Hallo,

    solche Ammenmärchen gibt es immer wieder. Es ist schlicht nicht war, das heutige Übertrager aufgrund nicht verfügbarer Materialien schlechter klingen als früher. Es kommt immer darauf an, mit welchen Vorgaben ein Übertrager gefertigt wird und wurde. Ich lasse seit mehr als 10 Jahren einen Telefunken-Übertrager nach originalen Vorgaben von dem ehemaligen Zulieferer fertigen. Natürlich ist es ein grösserer Aufwand, aber mit viel Liebe im Detail bekommt man die damalige Spitzenqualität auch heute hin. Ich habe den Vergleich zum Original, welches die klangliche Referenz darstellt.

    MfG
    Robert Graetke

    (Gewerblicher Teilnehmer)

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    McRiem
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    • 16. November 2012 um 23:44
    • #9

    Hallo.

    Früher war das Meiste schlechter ! ^^

    Gruss,
    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

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    • 17. November 2012 um 00:03
    • #10

    Die laut Hersteller von einem alten Telefunken Mitarbeiter hergestellten Übertrager meiner 45er Dynavox Endstufe entpuppten sich als Soundmacher erster Güte. Ein Wechsel zu Arkadis Übertragern (eigene Herstellung) brachte echtes Licht ins vorher schummrig diffuse Klangbild. Das gleiche gilt für seine MC-Übertrager, die alles Renommierte schlagartig obsoletierten. Das gefällt nicht jedem, weil es nach dem Wechsel extrem breitbandig klang und eine 45er Triode nicht nur Stimmen eindrucksvoll reproduzieren konnte, sondern auch im Bass und Hochton zu überzeugen wusste und immer noch weiß.

    Freundlichst
    Heiner

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    McRiem
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    • 17. November 2012 um 00:09
    • #11

    Alter Kram bedeutet in der Regel Vintage Sound. Also hauptsächlich viel Mitten und eine gewisse Weichheit.

    Und nicht zwingend bester oder besserer Klang.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Ronken
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    • 17. November 2012 um 09:47
    • #12

    Dasmuß nicht immer so sein!

  • Goodnews
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    • 17. November 2012 um 10:16
    • #13
    Zitat von Ronken

    Dasmuß nicht immer so sein!

    ... "Vintage" ÜT in neue Technik integriert hat nie so richtig funktioniert , während neue ÜT in " Vintage " Technik schon eher ...

  • AlexK
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    • 17. November 2012 um 11:01
    • #14

    hat sich erledigt.............sorry :D .
    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

    Einmal editiert, zuletzt von AlexK (17. November 2012 um 11:04)

  • Robert G.
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    • 17. November 2012 um 13:35
    • #15

    ...unter den Blinden ist der Einäugige König! :D

    MfG
    Robert

    (Gewerblicher Teilnehmer)

    Einmal editiert, zuletzt von Robert G. (17. November 2012 um 13:36)

  • Online
    volkmar II
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    • 17. November 2012 um 14:21
    • #16
    Zitat von McRiem

    Alter Kram bedeutet in der Regel Vintage Sound. Also hauptsächlich viel Mitten und eine gewisse Weichheit.
    Und nicht zwingend bester oder besserer Klang.


    ..das mit dem Vintagesound stimmt auch aus meiner Erfahrung in der Regel,trotzdem hab ich auch schon "besseres" altes Equipment gehabt an die neuere nie und nimmer rankommen.Hab da natürlich auch die verschiedenen Bauteile und Metalle untersucht und da ist mir nicht unbedingt aufgefallen das früher besseres Material (bewusst oder unbewusst) eingesetzt wurde.Manch Entwickler ging ja sogar soweit Heiligstes Kulturgut bis auf die letzte Schraube auseinanderzunehmen nur um auf die "Klanggeheimnisse" der alten Meister zu kommen,aber ich denke das ist alles nur Erfahrungssache..gewürzt mit ein wenig Voodoo :D

    gruß
    volkmar

    AAA Mitglied

    300B Röhren Endstufe Backes & Müller Vorstufe Quad Röhren Phonovorstufe Sono Röhren Kopfhörerverstärker Ultrasone 3D Kopfhörer Teac X-2000M Masterbandmaschine Thorens TD2001 + DJY mit AT-ML180 AT-160ML

  • Gast
    Gast
    • 17. November 2012 um 16:13
    • #17

    Servus,

    Zitat von volkmar II

    ... das ist alles nur Erfahrungssache..gewürzt mit ein wenig Voodoo :D

    ... yepp ... ich würde allerdings die "Vorzeichen" umdrehen ... meint, der Entwickler hat die Erfahrung, der Anwender erklärt das Anderen mit Voodoo ... :D

    Ich habe z.B. noch nirgends einen wirklich aussagekräftigen Vergleich gesehen ... bewertet wird mit der Lieblingsmusik per Ohr in einem unbekannten Raum mit einer unbekannten Anlagenkombination und einer unbekannten Hörpräferenz sowie "Hörbildung" ... davon wird berichtet und nachher kursiert, daß Übertrager XY besonders gut zu Abtaster Z passen würde ... Voodoo wird´s dann, wenn das als bare Münze (im Sinne von allgemeingültig aka z.B. das ist die unumstößliche Bestenliste) genommen wird und als absolute, allgemeingültige Aussage durch das Netz der Netze kreist ...

    ... falsch ist dies deshalb, weil jeder eine individuelle Hörbildung und Hörpräferenz mitbringt, in einem anderen Raum und mit anderer Elektronik und Plattenspieler hört ... der kleinste gemeinsamme Nenner (aka Übertrager an TA) kann nicht das einzige klangbestimmende Element darstellen ... dafür existieren hier viel zu viele andere Abhängigkeiten und beeinflussende Parameter.

    Anders sähe das allerdings aus, wenn so ein Übertrager messtechnisch durchleuchtet werden würde und man bei verschiedenen Lastsituationen die Auswirkungen auf den Frequenzgang etc. darstellen würde. Das kann man zwar nicht auf den ersten Blick in "paßt zu TA xyz" übersetzen, aber man hätte einen aussagekräftigen und echten Vergleich zwischen zwei Übertragern.

    Nur darüber wäre die Eingangsfrage übrigens auch realsistisch beantwortbar ...

  • erhard
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    • 17. November 2012 um 18:03
    • #18
    Zitat von be.audiophil

    Anders sähe das allerdings aus, wenn so ein Übertrager messtechnisch durchleuchtet werden würde und man bei verschiedenen Lastsituationen die Auswirkungen auf den Frequenzgang etc. darstellen würde.

    Hallo Rolf,
    das war früher üblich und auch heute noch veröffentlichen seriöse Hersteller Meßdaten ihrer Produkte.
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo z.B. die Rechteckwiedergabe von Geräten auch in Testzeitschriften publiziert wurden.
    Das fiel dann mit dem CD-Boom weg, offenbar hatte diese "perfekte Wiedergabe" da noch schlechter als manche "veraltete Technik" ausgesehen.
    Über klangliche Aspekte ohne jegliche technische Grundlagen läßt es sich eben hemmungsloser schwadronieren.
    Darüber hinaus war Qualität auch damals teuer.
    Ein Fisher Vollverstärker X-202-C kostete 1965 1710,00 DM, das war sicher weit mehr als ein Monatseinkommen. Heute sind die Hungerlöhne asiatischer Fabrikarbeiter Garant für billige Geräte, die dann bitte auch auf neueste europäische Sicherheitsstandards umgebaut werden möchten.
    Ein "Eisensatz" für einen hochqualitativen Röhrenverstärker aus europäischer Fertigung kostet heute mehr als ein Importgerät komplett aufgebaut.
    Abgesehen von dem gigantischen Lohngefälle greift auch hier die Regel "You get what you pay for".
    Gruß
    Erhard

  • Franz-Otto
    Gast
    • 19. November 2012 um 17:15
    • #19
    Zitat von Captn Difool

    Früher waren das Weicheisenbleche aus unlegierten Eisen. Heute sind es sog. Dynamobleche aus Eisen-Silizium-Legierung. Für moderne Trafos und Maschinen sind diese Bleche heute besser, weil mehr Wirkungsgrad, stabiler und rosthemmend gewalzt. Für die Übertragung klanglicher Eigenschaften ist der Marktanteil anscheinend so gering, das man wohl kein Reineisen mehr dafür ansetzt ?(

    Servus!

    Mit Verlaub, aber das taugt lediglich als Beweis für die Aussage Deiner Signatur.
    Zumindest wirft es einige interessante Fragen auf:

    Welches Früher meinst Du, in welchem Signalübertrager mit Weicheisenblechen gebaut worden sein sollen? Marconi oder doch deutlich eher?

    Und wer baute/baut bitte solche Übertrager mit Dynamoblechen?

    Wie walzt man Stahlblech rosthemmend?

    Viele Grüße
    Franz

  • Franz-Otto
    Gast
    • 19. November 2012 um 17:20
    • #20
    Zitat von Techniclassic

    Das stimmt. Die Übertrager haben eine andere eisenlegierung, die heute - glaube ich - nicht mehr zulässig ist.

    Servus!

    Welche Eisenlegierung soll das sein?

    Was ist nun richtig? Daß das stimmt, oder das du irgend etwas glaubst?

    Viele Grüße
    Franz

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