Das Tonband-Kettenpaket

  • Es tut mir sehr leid, ist mir noch nicht passiert.

    Willi lass die Ohren nicht hängen, davon geht die Welt nicht unter ;)


    Liebe Grüße aus der Nordsee


    Jürgen


    Für das Kettenband


    In der nächsten Runde werde ich eine vernünftige Drossel inklusive einer Anleitung zum richtigen Gebrauch beilegen. Die Anleitung ist nur für die Maschinisten gedacht, die nicht ganz sicher in dem richtigen Gebrauch einer Drossel sind.


    Es zeigt sich immer wieder das aus großer Routine, gepaart mit ebensolchem Fachwissen, Fehler entstehen.

    Man ist der Meinung, alles zu können und zu wissen und über den Dingen zu schweben.

    Dann ist es nicht mehr weit zu irgendeinem "dummen" Fehler.

    Aber diese Fehler sind wichtig, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen und Sorgfalt nicht durch Routine zu ersetzen.

    Ich wünsche mir und allen anderen Kettenbandteilnehmern die Größe, bei solch einem Vorkommen zu sagen, "Hallo Mädels es war mein Fehler"


    Damit ist die Angelegenheit erledigt und wird unter Lebenserfahrung abgelegt.


    Mit den besten Grüßen aus der Nordsee


    Jürgen


    P.S.: Zur Sicherheit werde ich trotzdem meine B67 untersuchen.

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • So ein Ding kann man auch selber zusammenbauen, das ist keine Hexerei.
    Im Prinzip braucht es nur 6000...7000 Windungen CuL 0,2 mm, einen passenden vorne abgeschrägten Eisenkern, das Ganze in einem berührungssicheren kleinen Gehäuse mit Eurokabel dran, feddsch.
    Den Draht hätte ich schonmal hier :thumbup:

    Grüße, Peter

    Edited 2 times, last by Peter Ruhrberg ().

  • Da ich seit letzter Woche eine Bernsteindrossel habe, könnte ich die nicht mehr benötigte ins Paket legen.


    Grüße

    Erhard

    Wir treffen uns an einem Ort, jenseits von richtig und falsch.

    RUMI

  • Wir können da doch zusammenlegen Jürgen. Du musst die Drossel nicht kaufen.

    Hallo Tom,


    lieb gemeint, aber kaufen wollte ich keinen :merci:


    Ich habe noch einen sehr brauchbaren Akai AH-15 im Fundus.


    Akai.JPG


    Zur Not habe ich auch noch eine Bernstein-Drossel in Reserve. Da erscheint mir aber das Risiko zu groß, nicht das Die Drossel Beine bekommt, sondern das ein ungeübter damit Schaden an seiner Maschine Verursacht. Man kann sich, bei ungeschickter Handhabe, auch höllisch die Finger daran verbrennen :D


    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee


    Jürgen

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    Theresia von Avila

  • So eine Entmagnetisierungsdrossel sollte eigentlich bei jedem Tonbandler zur Grundausstattung gehören. Die von Jürgen gezeigte ist sicherlich für Heimgeräte ausreichend. Für Studiogeräte sollte es aber, wie Peter schon erwähnt hat, etwas stärkeres sein. Bernstein oder wie bei mir Telefunken sind da geeignet.

    Ich entmagnetisiere grundsätzlich regelmässig bzw. bevor ich aufnehme.


    Gruß

    Harald

    hört hauptsächlich mit altem "Rundfunkzeugs" und Röhren

  • Der Bernstein-"Faustkeil" wurde ursprünglich nicht für Tonköpfe entwickelt. Bei unsachgemäßer Handhabung kann man den Kopf damit auch schädigen.
    Die kleinere Drossel tut es zumindest bei Revoxköpfen und Cassettendecks gut genug. Bei Tonbandköpfen sollte sie möglichst genau an den Blechpaketen (Spuren) orientiert werden. Das Ding ist immer noch stark genug, um auch magnetisierte Schraubendreher zu "neutralisieren", da ist weit mehr Magnetismus drauf als auf Tonkopfblechpaketen.

    Schwieriger wird es und da kommt der "Faustkeil" ins Spiel, bei den anspruchsvolleren Spezialeisen der Studioköpfe. Paßt man hier nicht gut auf, kann ein Restmagnetismus bleiben.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Ja, schön, dass die Ursache gefunden ist.


    Mich würde mal interessieren, wie so eine starke Magnetisierung denn in der Regel passiert? Steigert sich das einfach kontinuierlich, bis das Band beeinträchtigt wird oder ist es eher irgendein Ereignis, das dafür sorgt?


    So richtig habe ich mich mit dem Thema Entmagnetisierung bei meinen Geräten auch noch nicht beschäftigt. Ich hatte vor einiger Zeit so eine Drossel gekauft, wie sie bei Klaus/noctilus links auf dem Bild zu sehen ist und habe die Testweise an einer A77 verwendet, die ich selten nutze. Eine wirklich Veränderung habe ich nicht bemerkt.

    Da ich aber auch gelesen hatte, dass es bei falscher Anwendung hinterher vielleicht schlimmer ist als vorher, habe ich mich an die Geräte, die ich häufig nutze, noch nicht so recht heran getraut...


    Ich habe mir inzwischen das Band 30, von dem mein Hörbeispiel war, komplett angehört.

    Im direkten Vergleich scheint mir das Rauschen mit Schmetterlingsköpfen tatsächlich etwas geringer zu sein. Es war im Beitrag von Erhard/astia69 wirklich nur zwischen den Liedern zu hören und der Pegel war nach Ohr und RTW auch auf beiden Seiten in etwa gleich. Bei Michael/mvorbau fällt es auch zwischendurch auf, weil der Aufnahmepegel insgesamt niedriger ist. Bei Doris Day (Anfang vom Hörbeispiel) scheint aber wirklich die Quelle bereits rechts deutlich lauter gewesen sein, ist beim Rest von seinem Beitrag nämlich nicht so. Von daher war das Beispiel vielleicht etwas unglücklich gewählt und lässt das ganze etwas schlimmer wirken, als es ist.


    Gruß

    Robert

    THIS MONOPHONIC MICROGROOVE RECORDING IS PLAYABLE ON MONOPHONIC AND STEREO PHONOGRAPHS. IT CANNOT BECOME OBSOLETE. IT WILL CONTINUE TO BE A SOURCE OF OUTSTANDING SOUND REPRODUCTION, PROVIDING THE FINEST MONOPHONIC PERFORMANCE FROM ANY PHONOGRAPH.

  • Aus dem SM der Telefunken M28:
    M28 Entmagnetisieren.gif

    Das "langsame Kreisen" erspare ich mir; es reicht, die Drossel bei straff gespannten Taschentuch vom WK aus startend langsam Richtung LK und darüber hinaus zu führen. Die äußeren Bandführungen entmagnetisiere ich separat. Geprüft wird die Wirkung mit einem Sprossenband (Symmetierband), das leider sehr selten ist.

    Am effektivsten und sichersten ist der Einsatz eines Regeltransformators. So gleichmäßig kann keine Bewegung das Löschfeld abbauen :thumbup:

  • Ich bekomme die Tage ein Gaussmeter. Bin mal gespannt.

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  • Ja, schön, dass die Ursache gefunden ist.


    Mich würde mal interessieren, wie so eine starke Magnetisierung denn in der Regel passiert? Steigert sich das einfach kontinuierlich, bis das Band beeinträchtigt wird oder ist es eher irgendein Ereignis, das dafür sorgt?

    In der Regel passieren solche Aufmagnetisierungen tatsächlich durch einen ungünstigen Schaltknacks. Das kann ein einmaliger - vielleicht kurzer - Wackelkontakt sein, oder ein kurzer Stromausfall, während das Gerät wiedergibt oder aufnimmt.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Eine 12V-Drossel mit max 1A = 12W könnte man schön mit einem Modellbahntrafo regeln.

    -> Allerdings sollte der Gleichrichter dazu ausgebaut werden!

    Vorsicht: Viele Modellbahntrafos haben kleine Spannungsschritte - die Regelung ist zu grob! Ich mache es mit der Hin- und Wegmethode. Wichtig: Tonbandmaschine vom Netz trennen!

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
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  • Noch immer zerknirscht schaue ich mich im Netz um.

    Toll was da alles zu finden ist.

    Einzig daß Aufmagnetisierung auch durch Erschütterungen/Hammerschläge zu beseitigen ist, was stimmt, habe ich da kurioses gefunden.

    Ich habe mich beim Entmagnetisieren daran gehalten, daß es nur selten nötig ist ...

    in diesem Fall zu selten <X nochmal sorry.


    PS Ich habe eine einfache Emag Spule, so um die 25€ glaube ich, ist lange her.

    Die hat ohrenscheinlich geholfen, Ruhe im Bau ...

    Ich habe keine Ahnung, und davon verstehe ich auch nichts :wacko: