Beschädigung der Phonostufe durch Platten-/TA-Reinigung?

  • 1. Ohne dem Trottel zu nahe zu treten, die Platte putz ich vorher.


    2. Wenn ich jetzt nicht total daneben liege induziert man eine Spannung über die Spulen im TA, um also die statische Ladung in den Signalweg zu bekommen müsste erstmal die Isolation der Spulen durchschlagen werden.


    3. Wenn die Gates bei JFets durchschlagen hast du wohl andere Sorgen als Klangverschlechterungen...



    Mal so meine naive Meinung...

    Mit freundlicher Lichthupe,
    der Audio-Phil :whistling:

  • Halte den Artikel aus oben genannten Gründen auch nicht für sehr hilfreich. Bereits im ersten Satz wird allerding klar, dass es sich um einen Einsteiger handelt, dies dürfte einiges erklären.


    Lg


    Alex

  • Marcus, Dein Thread-Titel ist irreführend.


    Die Beschädigung geschah nicht einfach durch Platten-/TA-Reinung, sondern durch eine statische Entladung nach Aufladung - verursacht durch Reinigung der Platte mit einer Bürste während der Wiedergabe.


    Ich habe früher mit genau so einer mächtigen Entladung über den TA in die Vorstufe einen MC-Kanal einer Camtech Phono kaputt gemacht.
    Es geht also.

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • Oh, auf die Idee muss man erst mal kommen. :rolleyes:


    Ich würde es meinen Ohren ja überhaupt nicht antun wollen, den TA auf der Platten zu lassen, wenn ich mit der Bürste drauf gehe.


    Gerry

    Amps Audionet, LFD + CD-Player Marantz - Dreher Rega - Pre SXono - TA Benz / Denon - PWM PRC4 - Tapedeck Onkyo / Revox / Akai - Speaker SF - KHV was mit Röhren - KH Sennheiser / Denon / + weitere - Hörfutter (teilweise erfasst): MacGerry@Discogs

  • Interessant auch, dass beim Tuner Tuning zwar Kondensatoren getauscht werden, aber absolut nicht ein Neuabgleich durchgeführt wird....wenn ein Tuner schlecht klingt, ist das bei einem älteren Gerät die erste Maßnahme. Dann beschäftigt man sich mit dem Stereodecoder etc. Etc.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • "Den Tonabnehmer niemals mit einem Pinsel / Bürste reinigen, wenn das Phonokabel noch am Phono-Vorverstärker angeschlossen ist. Man kann den Staub auch von der Nadel pusten"


    Bei solchen Tipp`s wär`s doch besser er wäre bei der CD geblieben. :thumbsup::D:thumbsup:


    Gruß Michael

    DIY TD 126, Dr.Fuß, Schick 12" + Graphit Headshell, Lyra Kleos SL, VdH DDT, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, JR Concerto, Digam LD 1404, LS DIY, Loricraft PRC3.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang "

  • Quote

    Ich habe früher mit genau so einer mächtigen Entladung über den TA in die Vorstufe einen MC-Kanal einer Camtech Phono kaputt gemacht. Es geht also.



    Jojo, wie auch immer die Entladung ihren Weg gefunden hat... Aber die Klangverschlechterung fiel bei dir in Form von Totenstille aus, was ja auch der normale (Ab)Gang der Transistoren wäre...

    Mit freundlicher Lichthupe,
    der Audio-Phil :whistling:

  • "Den Tonabnehmer niemals mit einem Pinsel / Bürste reinigen, wenn das Phonokabel noch am Phono-Vorverstärker angeschlossen ist. Man kann den Staub auch von der Nadel pusten"


    Bei solchen Tipp`s wär`s doch besser er wäre bei der CD geblieben. :thumbsup::D:thumbsup:


    ..jo,der satz hat was :thumbsup:


    gruß
    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • @ Michael, Volkmar: Ich schrieb bereits, er ist ja Einsteiger. Der zitierte Satz mag sonderlich klingen (klang er für mich auch), aber das ist noch lange kein Grund für solche Kommentare :thumbdown:


    Lg


    Alex

    Edited once, last by Soundchaser ().

  • Er mag zwar Anfänger in Sachen Plattenspieler sein. Aber er betreibt eine Webseite, die sich mit Klangtuning beschäftigt.
    Also scheint er schon eine Ahnung in Sachen HiFi zu haben.
    Wenn er nun solchen Humbug schreibt, wird das einige Leser verunsichern. Und dem gebührt das Daumenruntersymbol wohl eher! :thumbdown:


    Gruss
    Michael

    autocorrection made me write things I Nintendo

  • @ Alex


    nachdem ich mir seine Homepage jetzt mal genauer angeschaut habe :pinch: :rolleyes:;( , ich könnte noch ganz andere Kommentare abgeben zu dem Geschwurbel das da drin steht.


    :merci: der Tag ist gerettet :D


    Gruß Michael

    DIY TD 126, Dr.Fuß, Schick 12" + Graphit Headshell, Lyra Kleos SL, VdH DDT, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, JR Concerto, Digam LD 1404, LS DIY, Loricraft PRC3.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang "

  • Gut, leuchtet mir alles ein. Ich fand den Kommentar in seiner Wortwahl etwas unpassend (da leicht spöttisch - war sicher nicht so gemeint), aber ihr habt recht. Wer sich als Experte ausgibt und letzlich Mist schreibt, sollte auch kritisiert werden. Werde mir die Page auch noch etwas genauer ansehen. Insofern: Passt schon :)


    Lg


    Alex

    Edited once, last by Soundchaser ().

  • Man kann den Staub auch von der Nadel pusten"

    (Michael D. hat zitiert.)


    Genau! Beim Pusten kommt ein bisschen Spuke hinzu, die die elektrostatische Aufladung ableitet. Also, spuken wir auf unsere Lieblings-Tonabnehmer, die werden es uns danken!
    K.

    Thorens TD-535, Sumiko MMT.
    Audio Technica AT-OC9XSL und AT-3Mono LP, Nagaoka MP15, Ortofon MC30super, General Electric VRII.

    SAC gamma, Onkyo, ASW, Sennheiser, Stax

    Edited once, last by KonstantinT ().

  • Die Lösung ist doch ganz einfach:


    Zitat: "Man kann davon
    ausgehen, dass alle Phonoeingänge, die mit FETs im Eingangskreis
    bestückt sind (Auch ICs mit FET-Eingängen gehören dazu) und keine
    Koppel Kondensatoren im Signalweg haben ohne Ausnahme ESD-beschädigt
    sind wen sie schon mal benutzt wurden. Die Klangminderung dürfte
    meines Erachtens sich zwischen 30 bis 40% bewegen.
    "


    Der Mann will was verkaufen und muss daher suggerieren, dass die meisten Geräte beschädigt sind und schxxxe klingen. Nur so als Gedankenspiel ... Also schickt mal schnell alle eure Phonostufen hin! Die Rettung ist nah! :P


    Grüße von Tom

    Edited once, last by Borthorpe ().

  • Gerade die Seite auszugsweise überflogen. Rechtschreibfehler und fragwürdige Formulierungen lassen an der Seriösität derselben zusätzlich zweifeln.


    Lg


    Alex


  • ..sollte es wirklich so sein das viele Phonostufen Ausnahmslos beschädigt sind,also fast zur hälfte im Klangpotential zu Weich,Dynamkreduziert bzw.Hochtonbeschnitten klingen müsste das doch nicht nur hör sondern auch messbar sein,vielleicht hat ja irgend jemand schon mal so was (am besten noch im vergleich) gehört oder gemessen?


    gruß
    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Hallo Volkmar
    Hast du nicht das Gefühl, dass die Hersteller bei der Entwicklung ihrer Phonoamps, die ja sicher dann und wann mal einen Plattenspieler anschliessen, nicht schon längstens auf das Problem gestossen wären?
    Ich würde da wirklich nicht allzu viel Gedanken dran verschwenden....


    Aber vielleicht sollte man den Threadtitel um Wollenweber-Audio ergänzen, damit Leute die ab dieser Seite stutzig werden, auch auf diesen Thread
    aufmerksam werden! Ist ja irgendwo auch die Aufgabe der AAA solchem Unsinn was entgegen zu halten!! :meld:


    Gruss
    Michael

    autocorrection made me write things I Nintendo