Holz oder Eisen

  • Hallo zusammen,



    habe zusammen mit einem Schreiner zwei "Racks" aus Holz gestaltet und zusammen-geschustert;



    Jetzt stellt sich die Frage:


    Aus welchem Material sollten die Auflageflächen für die Gerätebasen (aus Stirnholz) sein:


    a) ebenfalls Holz etwas 30 x 30 mm)


    b) Eisen


    - Vierkantrohr (30 x 30 mm)


    - Doppel T-Träger



    Holz wäre mal was ganz anderes ^^ ==> Unterschiede gegenüber Eisen?


    Das Vierkantrohr könnte mit Sand gefüllt werden - bringt das tatsächlich was?


    Die T-Träger gefallen mir von der Optik;



    Bitte um wirklich ehrliche und konstruktive Beiträge ==> erspart mir allerhand aus-probieren :thumbsup:



    Liebe Grüße aus Mittelhessen,


    Thomas

    Stammtisch Mittelhessen: 25. Oktober2019 - Café Vinyl, Wetzlar ab 19:30 Uhr

  • Schönen guten Abend,


    bin ich mit meinem Thema soooooooo da-neben????


    Neues:


    Die T-Träger gefallen mir von der Optik;


    T-Träger fallen aus: gibt es erst ab 100 x 100 mm


    Immer noch neugierig auf eure Anregungen,


    Thomas

    Stammtisch Mittelhessen: 25. Oktober2019 - Café Vinyl, Wetzlar ab 19:30 Uhr

  • Hallo, Thomas,
    Dein Thema ist gar nicht sooo daneben, sondern durchaus entscheidend für den Erfolg.
    Gerätebasen sollten ja hauptsächlich Trittschall vom Fußboden und/oder Vibrationen der einzelnen Bauteile absorbieren. Meine Tipps:
    a) Baue Dir mit dem Schreiner einen Sandwichkonstruktion, bestehend aus 2 MDF-Platten (je 10 mm Stärke) und einer Zwischenschicht aus getrocknetem Quarzsand (ebenfalls 10 mm dick).
    Dazu muss zwischen die beiden MDF-Platten ein Rahmen aus Vierkanthölzern (10 x 10 mm) eingebracht werden, den Hohlraum füllst Du dann mit dem Quarzsand über ein Bohrloch.
    Das Loch wird anschließend luftdicht verschlossen. Lackierung der Platte nach Wunsch.
    Diese Basis stellst Du dann auf drei Spikes. Mit diesem Konzept habe ich beste Ergebnisse bei Analoglaufwerken und CD-Playern erzielt.
    b) Kostspielige Alternative: Die Gerätebasis von SSC (www.hifi-ssc.de) oder einzelne Gerätefüße von SSC. Sehr gute , aber teuere Lösung...
    c) Gerätebasis aus Schiefer (Naturschiefer) beim Steinmetz anfertigen lassen (Stärke 30 mm), dazu ebenfalls 3 Spikes. Hohes Gewicht, nicht gerade billig...aber die beste Lösung!
    Liebe Grüße
    Roland

  • Hallo, Thomas,
    noch ein Nachtrag zum Thema (falls ich Deine Frage missverstanden habe):
    Das Material der Trägerverbindungen (Holz oder Eisen) zwischen den einzelnen Bodenplatten hat keinen wesentlichen Einfluss, auch die Form (der Querschnitt) spielt dabei kaum eine Rolle.
    Entscheidend ist die akustische Entkopplung der Geräte mit den Konstruktionen, wie ich sie beschrieben habe. Stelle die Geräte nicht direkt auf die Stirnholzplatten, Holz ist
    akustisch aktiv (leitet Schall und Vibrationen) und daher als Gerätebasis ungeeignet.
    Gruß
    Roland

  • Baue Dir mit dem Schreiner einen Sandwichkonstruktion, bestehend aus 2 MDF-Platten (je 10 mm Stärke) und einer Zwischenschicht aus getrocknetem Quarzsand (ebenfalls 10 mm dick).
    Dazu muss zwischen die beiden MDF-Platten ein Rahmen aus Vierkanthölzern (10 x 10 mm) eingebracht werden, den Hohlraum füllst Du dann mit dem Quarzsand über ein Bohrloch.


    Besser wäre glaub ich die Methode a la Copulare. Man nimmt eine Zwischenplatte in Wunschstärke und schneidet mit der Stichsäge 4 cm vom Rand entfernt alles bis auf einen Zwischensteg genau in der Mitte raus. Gefüllt wird das ganze dann mit einer Mischung aus nicht zu feinem Quarzsand und Bleikugeln. Glattstreichen, Leim rundum auf die Kanten, Topplatte drauf und die Zwingen nicht zu fest anziehen. Fertig ist die Copulare Basis des armen Mannes. Wer etwas mehr ausgeben will, nimmt statt MDF Birke Multiplex.


    Gruß Jens

  • Hi,
    hier ein Foto meines Racks, als noch die Geräte drauf standen, für die ich es entworfen habe. Okay, eigentlich stand ursprünglich kein Manticore drauf, sondern ein Rega.
    Vorne auf dem Bild kann man die schönsten Boxen sehen, die ich je besaß, Audio Physic Spark mit den passenden Ständern.
    Ich finde, dass das sehr gut aussah.





    Jetzt ist das Rack zu klein für mein Zeug.
    Deshalb habe ich die alten Fotos rausgekramt.




    Ich bin dabei zu überlegen, ob ich das Rack verkaufen soll.




    Tschau,
    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich mag solche reduzierten Konstruktionen. Was nicht da ist, kann nicht resonieren. Gefällt mir! :thumbup:


    Gruß Jens