DIY Projekt Phono-Pre MM/MC für ca. 80€

  • So, ich lieg nach dem Einbau der 220er bei +16,7V und -17,2V und nix fiept.

    Damit sollten um die 2 Volt Headroom bei den Reglern vorliegen.


    Tatsächlich sollten ursprünglich mal 47ohm Widerstände zwischen Siebung und Reglern liegen.

    Aber ich hatte etwas Sorge um die Verlustleistung der Regler, als sich die Leerlaufspannung der Stecker Trafos als recht hoch heraus stellte. Und zwei Kühlkörper hatten definitiv keinen Platz mehr im Budget für das Netzteil.

    So kam es dann zu den 56ohm Widerständen.


    Gruß,

    Dieter.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Ich will auch nochmal betonen (für alle, die hier mitlesen), dass ich eine komplett andere Stromversorgung nutze, als das Original von Dieter (symetrischer Behringer Stecker Trafo mit Gleichrichtern nachgerüstet, etc.).
    Soll heißen, Überlegungen, die Dieter sich gemacht hat, treffen bei mir ja gar nicht mehr zu.
    Ich hab mein LiTe nur einfach leicht aus den Specs raus modifiziert ;)

  • Bei einer Phono, die in der original Konfi läuft, ist die Lautstärke plötzlich stark gesunken. Am Verstärker muß nun das Poti bis auf Anschlag gedreht werden, um gehobene Zimmerlautstärke zu erreichen. Gab es so einen Fall hier schon einmal?

    Gruß Volker


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    Gewerblicher Teilnehmer und AAA-Mitglied

  • Moin,



    die Low-Drop Regler haben engere Anforderungen an den C an deren Ausgang als z.B. die normalen 78XX Kameraden. Im Datenblatt des LM2940 steht, dass mindestens 22uF vorhanden sein soll, und, für Ströme < 100mA liegt der stabile Bereich des ESR zwischen 0,1 und 1 Ohm, ab 200mA Ausgangsstrom ist dieser Bereich größer. LowESR Elkos können da schonmal drunter liegen, und viel hilft auch nicht viel, da größere C (also mehr uF) auch kleinere ESR Werte haben bei gleicher Bauform. Man müsste mit nem Oszilloskop prüfen, ob die Spannungsregler schwingen, aber gefühlt so rein vom mitlesen hört es sich danach an.


    Gruß

    Stephan

  • Hallo Stephan,


    die Lite lief über ein Jahr stabil, daher schon komisch. Ich denke, ich muß das Gehäuse mal aufmachen. Ein Oszi steht leider nicht zur Verfügung.

    Danke Dir für die Rückmeldung.

    Gruß Volker


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    Gewerblicher Teilnehmer und AAA-Mitglied

  • Ja um das Aufmachen komme ich nicht herum. Läuft auf MM. Ich habe noch eine Zweite, damit sollte das Problem dann zu finden sein, hoffe ich.

    Gruß Volker


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  • Moin. Meine Lite (gekauft fertig aufgebaut hier im Forum) fiept seit kurzem auch nach kurzer Spielzeit. Mal geht es schnell, manchmal dauert es auch etwas bis es beginnt. Es ist die Standardversion. Das fiepen ist auf einem Kanal lauter und moduliert leicht. Da ich keinerlei großartigen Kenntnisse auf dem Gebiet habe, kann ich wenig ausrichten und bin auf Hilfe von außen angewiesen. Die OP's habe ich schon getauscht. Ein Multimeter ist vorhanden, ne Spannung könnte ich noch messen.. :D


    LG, Michael

  • Prüfe mal die Betriebsspannungen. Vielleicht stimmt da etwas nicht. Mir ist bei einem Bausatz nach Jahren aufgefallen, daß da kein 12V Spannungsregler drin war sondern ein 5V Spannungsregler. Frag mich bitte nicht, warum es dann so lange funktioniert hat...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Hallo.


    Ich nehme an, das tritt mit dem 500mA Steckertrafo auf?!


    Das Beste wäre dann, über die beiden dicken Längswiderstände (56ohm) jeweils 220ohm Widerstände zu löten. 1/4W Typen reichen aus, von der Belastbarkeit her. Dann kommt an den Reglern ca 600mV an.


    Gruß,

    Dieter.

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  • Hallo,


    ich habe meine LiTe nach etwa 2 Jahren wieder in Betrieb genommen. Und was macht sie, sie fiept auch. Sie wird mit einem MM-System betrieben und von extern (Thel Netzteil) mit damals von Dieter enpfohlenen symmetrischen 20 V versorgt. Sie funktionierte damals prima und war sehr still.


    Habe nach ein paar Tagen festgestellt, dass das Fiepen aufhört, wenn die LiTe längere Zeit am Netz ist. Dann ist sie wieder fast so still wie früher. Ich hätte diese sehr gute Phono wieder gern so wie früher. Kann mir jemand Tipps geben? Sie immer am Netz zu lassen möchte ich nicht.


    Frohe Weihnacht - Jürgen.

  • So. 220 ohm drüber gelötet. Bisher ruhig... Ich beobachte noch ein wenig.. Nochmal vielen Dank für die schnelle Hilfe und Euch noch ein schönes Fest.. Michael

    In der geposteten PSU Konfiguration fehlen an den 78xx und 79xx Reglern die Abblock Caps in keramischer Ausführung da würde ich beim In und Out jeweils 100nF (im Datasheet sind es am In sogar 330nF) direkt am Regler reinlöten. Die keramischen Caps haben dabei die geringste parasitäre Induktivität und verhindern die hochfrequente Oszillation am Regler.
    Als Drop > 2V am Input.

    Allen ein schönes Fest.

  • Ho ho ho.


    Es handelt sich tatsächlich um LM2940 und LM2990 lowdrop Regler. Kicad hatte die nicht in der Bauteile Bibliothek, deswegen die Standard Typen als Platzhalter.

    Die 100uF am Ausgang sind low ESR.


    Gruß,

    Dieter.

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  • Nix verstehen.. :sorry::/^^Muss ich noch was tun? Bisher kein Fiepen. Ich würde auch ein anderes Netzteil aufbauen wenn es klanglich was bringt. Gibt es da konkrete und einfach machbare Ansätze? Die Liste ist in meiner Bestückung die Stufe die geblieben ist. Passt halt für meinen Geschmack bei mir mit 1115 und 412 am Hana SL.