DIY Projekt Röhrenphono MM mit MC ÜT Option (Vorankündigung)

  • Ja Stefan, mach mal Bilder rein hier.
    Ich werde für das NT eine Platine fräsen wo auch die Massepunkte mit erschlagen werden. Das Heizungszeugs wird da auch noch Platz finden. Die Idee steht schon.

    LG
    Thomas


    Accuphase,Penaudio,Dr.Feickert,Kuzma,Hannl.





  • Hallo.


    Grundsätzlich sollte man mal mit DIN A4 Grundfläche planen. Mindestens.


    Wer es luftig aufgebaut mag, und die Röhren auch gerne im Gerät versteckt, der könnte sich mit einem 19" / 2HE Gehäuse anfreunden.
    http://www.henri.de/audiotechn…OyC28WjwcwCFWQq0wodcUwO4A
    (kann man natürlich auch deutlich teuerer einkaufen ;-) )


    Kompakt, aber rustikal wäre so ein #202 Schubert Gehäuse
    http://www.schubert-gehaeuse.de/images/Geraetegehaeuse_1.jpg
    http://www.amidon.de/contents/de/d255.html
    Da könnte man die Europlatine für's Netzteil hochkant drin montieren, und sparte immens Platz


    Heitis Gehäuse ist irgendein Recycle Gedöns von Antique Sound Labs (A.S.L.) - evtl. ASL Mini-Phono ?!


    Gruss,
    Dieter.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

    The post was edited 2 times, last by McRiem ().

  • Guten Morgen



    @ Dieter


    Na da bin ich ja dann mal empört :rolleyes::D


    Das Gehäuse ist selber gebaut. ;(


    Voraussetzung ist eine Oberfräse.


    Man nehme ein Vierkantlatte. Hier fräse man eine Nut. Dort schob ich später die Deckplatte ein.


    Zur Verschönerung kann man so gleich die Sichtkante abschrägen.


    Dann nehme man eine Blech oder Aluplatte. Meine Aluplatte habe ich selber mit der Flex auf Maß geschnitten und mit der Schwabbelscheibe poliert.


    Da die Blechgrundplatte später die Röhren pp. Trägt, sägte ich meine vorgefräste Latte im 90 Grad Winkel für den Rahmen. Verleimen von Vorder- und Seitenteile, schleifen, beizen, Wachs drüber,...., feddisch.


    In diesen nach hinten offenen halben Rahmen, kann man die Blechplatte schieben.


    Die Rückseite hat dann ein Aluflachprofil bekommen. Dort sind dann das Buchsengedöns und der Netzanschluß befestigt.


    Füße sind die Enden von Gardinenstangen.


    Zeitaufwand, mit sämtl. Bohrungen und Fräsungen, vielleicht 6 h.


    Dieter packt ja eine Eurolohrasterplatine bei. Hier passten dann beide Trafos und die GR,mso wie Siebung drauf.


    Diese montierte ich on the top und führte die Kabel nach unten ins Gehäuseinnere, wo weitere Kondis zur Siebung setzen, um mglst. Kurze Wege zur Anode zu bekommen.


    Hier ist dann der beigepackte Lötnagelstreifen toll. Diesen auf die Gehäuseinnenseite geschraubt, ergibt sämtliche Abgriffe für die Spannungen und auch den zentralen Massepunkt.


    Der Rest ist frei verdrahtet.


    Auf die Masseführung achten, dann brummt auch nichts.


    Und Spannungen für die Röhrenheizungen vorhalten. Also 6,3 / 7 / 7,6 / 12,6 V.


    Dann steht auch dem extremly Tuberolling nichts im Wege.


    Hier ist ein Philips Päärchen und die Kombi aus TFK PC 86 und PCC88 bzw. PC 189 meine Favorites :thumbsup::thumbsup::thumbsup: :


    Seit gestern spielen Siemens PC 86, haben mehr Schmelz als TFK, bei ähnlich sauberer Wiedergabe und die Sperry.
    Diese 189er gehen insgesamt mächtig nach vorne los, wobei die PCC 88 mehr flächig, an der Grundlinie der Speaker, bzw. auch dahinter abbilden.


    Dieter hat mich da aus seiner Röhrenapotheke gut eingedeckt. Dieter hat mich da wirklich umfassend eingedeckt, so dass ich nicht mehr zum Basteln komme und nur noch Musik höre
    ;(:thumbsup:


    Was noch ganz geil geht, ist die Neumannkonstante (200 Ohm ans Ende des Riaa Netzwerks auf Masse legen). Ohne diese, werde ich keine Riaa mehr bauen ;)


    PS
    Für den lieben Dieter


    Die Kombi aus Siemens und der Sperry gehen in den musikalischen Bereich. Sind nicht so preußisch durchzeichnend, wie die TFK. Mehr Grundton und mehr Farbe. Aber leider auch nicht so gestochen scharf, wie die TFK. Aber die Tuben müssen noch einspielen. Melde mich dann noch zu den Details.



    LG
    Und einen schönen Bollerwagentag


    Heiti

  • Achja


    Foddos,...., glaube nicht :rolleyes:


    Mittlerweile schreit der Aufbau schon nach Überholung.


    Denn Dieters Schalte habe ich an einigen Punkten immer mal wieder verändert.


    PS
    Einige User dieser dieses Forums würden vermutlich beim Anblick Schnappatmung, Herzrythmusstörungen bekommen. :whistling:


    Foddos sind daher nach dem JöschG unerlaubt :D


    Auf den Aufbau, bez- etwaiges Customizing, weise ich aber hin.


    Gerade für Vergleiche macht es Sinn, kurzfristig in die Schalte einzugreifen. Dieses habe ich beim Aufbau geplant, so dass das Formel 1 Benetton Team Schnecken sind, wenn es um Veränderungen geht.


    Immerhin konnten die in 3 Minuten nen Motor wechseln 8|



    Heiti

  • Hach ja (seufz). :rolleyes:


    Falls DICH das glücklich machte, könnten wir mbMn. gerne so verfahren... :D


    Ich - oder beliebige Andere - könnten auch die hier möglicherweise relevanten Informationen und Details in den jeweils anderen Fred rüber kopieren... ^^


    In diesem Sinne,
    Dieter.

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  • OK -
    dann werde ich das tun.
    Mir ging es nicht ums "machen lassen" bzw. drücken vom Tun ...
    Ich wollte nur niemanden auf den Schlips treten, eigenmächtig
    etwas entscheiden, das vielleicht mit den Moderatoren abgeklärt
    hätte werden müsste ...


    Wie mann´s macht macht mann`s verkehrt :wacko:


    MfG
    Nano1

  • Sorry.


    Aber wer sich angesprochen fühlte, und wo der Schuh auch passte... :D;):P^^:rolleyes:


    Gruss,
    Dieter.

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  • Hi Dieter,


    "Jahre" später habe ich diesen Thread nun auch endlich entdeckt :D
    Nur für's Verständnis, weil ich jetzt nicht alles gelesen habe:
    behandeln diese 12 Thread-Seiten eine RIAA mit über 200k Ausgangsimpedanz?


    LG, Peter

    ///////////////////////
    Laut oder aus!

  • Hallo Peter.


    Nein, diese 12 Thread-Seiten behandeln keineswegs eine RIAA mit über 200k Ausgangsimpedanz !


    Diese 12 Thread-Seiten behandeln vielmehr eine RIAA mit 2,5-4,2k Ausgangsimpedanz.


    Da ist zwar ein 220k Widerstand quer im Ausgang, aber der definiert nicht den Ausgangswiderstand der Schaltung.
    Der Ausgangswiderstand ist bestimmt durch die elektrischen Eigenschaften der Doppeltriode, sowie deren Anodenwiderstand.


    Gruss,
    Dieter.

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  • Guten Abend Dieter,

    Diese 12 Thread-Seiten behandeln vielmehr eine RIAA mit 2,5-4,2k Ausgangsimpedanz.

    lieben Dank für die Klarstellung! :) Das klingt schon viel besser....


    Viele Grüße,
    Peter

    ///////////////////////
    Laut oder aus!

  • Mal ganz blasphemisch gefragt: Wenn die beiden Phono-Pre Projekte so gut liefen, wäre es doch an der Zeit, dieses Konzept auch auf eine Endstufe zu übertragen? Also Kostenpunkt festsetzen (z.B. 200€ ohne Gehäuse) und dann eine Röhrenendstufe planen die mit diesem finanziellen Aufwand realisierbar ist.


    Keine Ahnung ob das realistisch ist, aber mir gefällt die Art und Weise wie Dieter das angeht und möchte ihm auf diese Art und Weise nochmal Dank und Lob aussprechen.


    Grüße,
    Walter

    Ich höre mit ... meinen Ohren!

  • Hallo Walter.


    Im Prinzip ginge vieles. ^^


    Die Frage ist aber auch, woran die Leute jetzt eigentlich mehr Interesse hätten:
    - eine Linestufe mit Röhre, die mit max. 100V läuft, für Anfänger geeignet. Evtl. mit Platine.
    - eine Hybridendstufe mit Röhre im Eingang, evtl. Chip Amps im Ausgang, für Anfänger geeignet. Evtl. mit Platine.
    - eine Röhrenendstufe, die aus Kostengründen auf un-typische NOS Röhren zurückgreift, dann aber wieder mit mindestens knapp 200V laufen wird. Aber welche Leistungsklasse ? PP oder SE ?


    Je niedriger die technischen Hürden, desto größer würde dann voraussichtlich die Nachfrage, und der logistische Aufwand. - Das würde ich dann mitunter auch nicht mehr alleine machen wollen.
    Und wenn man anfängt, mit Kilos von Trafos, Drosseln, Übertragern zu hantieren, wird eine SB auch relativ mühsam. (auch für die Paketboten ;) )


    Gruss,
    Dieter.

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  • Ich für meinen Teil hätte deutlich mehr Interesse an einer Line Stufe.


    Ein paar außergewöhnliche Gimmicks wie Tape-Schleife, zwei Ausgänge und v.a. eine gehörrichtige Loudness-Schaltung mit Pegelanpassung fände ich super.


    Röhre latürnich. 8)

  • Hallo Heinz.


    Ich dachte eigentlich an ein Minimalkonzept mit 1 Stufe. 8)


    Deine Idee klingt nach Röhrengrab. :rolleyes:


    Gruss,
    Dieter.

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  • Ich für meinen Teil plädiere für eine möglichst einfache Endstufe nur mit Röhren. Spannungen müssen natürlich höher sein. Die Topologie sollte so einfach wie möglich sein, damit der Aufbauer auch einfach die Schaltung und Funktion nachvollziehen und am Konzept experimentieren kann.


    Grüße,
    Walter

    Ich höre mit ... meinen Ohren!