Posts by betamax

    Hallo,


    auf jeden Fall ist ein Millivoltmeter oder Oszi viel flexibler als die `Hi-Fi - Lösungen ´, da auch für zahlreiche andere Messungen geeignet. Wichtig ist eine hohe Empfindlichkeit, die Genauigkeit sollte für diesen Anwendungsfall keine so große Rolle spielen, da wir ja nur vergleichen, nicht aber einen exakten Messwert erfassen wollen.

    Was genau sein muss, sind die Messstrecken bei der Messung mit einem zweikanaligen Messgerät, von den Tonabnehmerpins bis zum Ausgang des Messgeräteverstärkers sollten exakt gleiche Verhältnisse vorliegen.

    Ist dies gegeben, kann man auch mit einem Oszi eine Differenzmessung durchführen, in dem ein Kanal invertiert und in Summe mit dem anderen Kanal auf dem Schirm dargestellt wird.

    Misst man einkanalig, hat man zwar die gleiche Messstrecke für links und rechts, es können sich aber Ablesefehler einschleichen.

    Des weiteren sollte auch eine Platte mit möglichst langer Aufnahme des Testsignals vorhanden sein, alles unter einer Minute halte ich für - sagen wir mal - unpraktisch.


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    leider kann ich mich nicht mehr erinnern, in welchem Jahr mein erster Besuch in Krefeld war ( ab da regelmäßig ). Wir waren im damals noch nicht so stark frequentierten Vintage - Raum , ein Tuner spielte........die Bundesliga8).

    Habe mir tatsächlich ein Tütchen bunte Schnecken gegönnt und werde nachher diese zur Betrachtung obiger Bilder verspeisen, ob ich allerdings dazu Take Five höre =O ?

    Auf das es nächstes Jahr wieder rund gehen möge,


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    nein, schon so wie das Bild in # 129. Da sieht es so aus, als ob die Waage nicht mittig liegt. Befestigungsschrauben und Markierungen auf der Waage fluchten nicht. Nun interessiert es, ob der Arm kippelt, wenn die Waage nach rechts oder links verschoben wird.


    Grüße,


    betamax

    Hallo Mario,


    ich versuche mal zu erklären.

    Zunächst muss man wissen, wie der TA mit den beiden Cinch - Kabeln verbunden ist, es gibt zwei Möglichkeiten :

    1. symmetrisch, zwei Kabel für rechts an einen Stecker, zwei Kabel für links an einen Stecker

    2. unsymmetrisch, irgendwo im Dreher sind minus rechts und minus links verbunden. Oft ist dies bei MM - Systemen schon am ( oder im ) TA der Fall.

    Nach der Verschaltung lt. Tri - Planar müssen nun für Fall 1. die beiden minus - Anschlüsse zusammen geführt werden, dies geschieht indem die beiden Massepins zweier Buchsen des Adapters verbunden werden. Von den beiden Mittelpins der Buchsen geht es nun mit zwei Kabeln an einen Cinch - Stecker, eins an den Mittelpin, eins an den Massepin des Steckers. Der gemeinsame Masseanschluss der Eingangsbuchsen ist nicht mit diesem Stecker verbunden !

    Der Stecker wird nun in den linken oder rechten Kanal der Vorstufe gestöpselt, eine Monoplatte abgespielt und das System so lange verdreht bis das Signal minimal ist, entweder gemessen oder aber verstärkt und über einen Lautsprecher abgehört bis es am leisesten erscheint.

    Der Dreher darf auch nicht anderweitig ( Massekabel ) mit dem Verstärker verbunden sein.

    Für 2. gilt das Gleiche, die Masseanschlüsse der Buchsen des Adapters brauchen dann aber nicht verbunden sein, schaden kann es aber nicht.


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    weder möchte ich mich noch andere Personen verrückt machen, aber gedanklich das Ganze mal durchspielen ( und hier wiedergeben ) wird doch noch möglich sein, oder?

    Spricht denn etwas gegen die Vorgehensweise von Tri - Planar ?

    Da sowieso ein Adapter gelötet werden soll ( wenn man ungern die Headshellpins wechselt ) ist der Aufwand gleich groß, im Gegenteil : die Motorhaube kann zu bleiben, eine Brücke ( zwecks Monobildung ) ist nicht erforderlich.

    Und, ja, der Schneidstichel könnte schief stehen8)....


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    ich mache mir schon lange Gedanken um dieses Thema. Zunächst Frank : die Mittelpins kurzzuschließen dient lediglich dazu, eine Monotaste, wenn diese nicht vorhanden ist, zu simulieren - siehe Ulis Beschreibung.

    Leider gibt es bei allen Verfahren ein Problem : wenn beide Spulen des TA nicht exakt gleich sind, nutzt alles nix.

    Auch hat man Probleme, wenn nicht alle Verstärkerzüge gleich verstärken, hinzu kommen Lautsprecher, welche nicht gleich laut spielen.

    Hier mal was die BA des Tri - Planar vorschlägt :

    die Masse zweier Cinchbuchsen verbinden, der `Pluspol´ eines Kanals an die Masse eines Cinchsteckers und den anderen Kanal an den Mittelpunkt dieses Steckers. Den dann in die Vorstufe, den anderen Kanal der Vorstufe kurzschließen, damit dieser nicht `reinbrummt´. Anschließend mit Monoplatte auf geringste Lautstärke justieren ( also : System verdrehen ). Was nicht erwähnt wird : es sollte keine weitere Masseverbindung zum Dreher bestehen.

    Damit hat man zumindest Ungleichheiten zweier Kanäle und zweier Lautsprecher vermieden.


    Aber, mal ganz pragmatisch : wenn man nicht wöchentlich einen TA wechselt, und wenn die richtige Stellung der Nadel sich klanglich soooo deutlich bemerkbar macht, warum nicht einfach mal nach Gehör einstellen ? Tasse Kaffee dazu und gut:)....


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    ich besitze einen von Herrn Grötzinger verkabelten Arm des Herstellers Jelco. Wenn ich mich recht erinnere, sieht es da so aus :

    - pro Kanal gehen die beiden Adern des TA an den RCA - Stecker, die Schirmung ist hier nicht angeschlossen, sondern wird über eine Litze mit Kabelschuh herausgeführt-

    - eine extra Litze, ebenfalls mit Kabelschuh, stellt eine Verbindung zum Tonarm her-

    Somit wäre, vorausgesetzt die Vorstufe würde eine entsprechende Beschaltung aufweisen, auch ein vollsymetrischer Betrieb des TA möglich.

    Schön gelöst, meiner Meinung nach.


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    nicht nur das Gegengewicht fehlt beim S 500, sondern auch die Achse, auf welche es aufgeschraubt wird. Ist wahrscheinlich mit einem Stück Kunststoff des Lagergehäuses abgebrochen, dies passiert bei diesem Arm öfters. Dafür ist die Liftbank um 90 Grad verwürgt, dies kann man dank der nicht vorhandenen Abdeckhaube gut erkennen :pinch:<X....


    Grüße,


    betamax

    Hallo,


    was wäre denn mit einem in der Höhe verstellbaren Rollbrett ? Stabiles Brett mit Rollen, darauf Windbags oder Schubkarrenschlauch. Das Ganze unter das Rack bringen, aufpumpen und verfahren. An der neuen Position Luft ablassen, Rollbrett weg, Rack ausrichten, fertig.


    Grüße,


    betamax