Posts by groove-o-matic

    ups, da ist mir doch jemand zuvorgekommen...
    Ich schiebe nämlich schon seit 2 Wochen eine angemessene Rezension vor mir her...
    Ich bin ja nun ebenfalls seit langem mit Reza und den beiden anderen Musikern befreundet und darf das hier geschriebene voll bestätigen.
    Reza ist einer der spannendsten Bassisten seiner Generation und fühlt sich besonders in kleinen Besetzungen wohl, gerne auch so wie hier ohne Harmonieinstrument. Es gibt nur wenige Kollegen, die so wie er die Gegensätze von Swing, freiem Spiel und Klangfarbe in einem einzigen Set/Konzert vereinen können. Wenn er auf Gleichgesinnte trifft, kocht die Luft. Nicht umsonst hatte ich ihn daher vor zwei Jahren gebeten, das Vernissage-Konzert meiner ersten Jazzfoto-Ausstellung zu bestreiten.
    Reza ist Vinylhörer, was bei heutigen Mittdreissigern nicht selbstverständlich ist. Er ist aber kein High-Ender und es kommt es ihm als Musiker selbstverständlich immer vorrangig auf die Musik an. Trotzdem ist er an diese Produktion von vornherein mit dem höchstmöglichen Qualitätsanspruch herangegangen, was bei dieser Produktion auch voll aufgegangen ist.
    Reza war bereits letzten Winter mit einer Testpressung zum Abhören bei mir und war sich noch nicht ganz sicher bzgl.
    a) der Produktqualität und
    b) der Marktchancen.
    Angesichts/Angeohrs der damals bereits hörbaren Qualität von Musik, Produktion und Pressung (a) konnte ihn aber recht schnell davon überzeugen, dass auch b) keinerlei Probleme bereiten würde.
    Eine erste Pressung mit deutlich hörbaren Fehlern hat er nochmals komplett neu machen lassen. Das Ergebnis klingt fantastisch, mir sind in den letzten Jahren nur wenige solche Kleinproduktionen untergekommen, die da mithalten könnten.
    Inzwischen dürfte die Auflage bereits gut zur Hälfte verkauft sein - ohne dass Reza sie - coronabedingt - bisher hätte auf Konzerten promoten können.
    Also greift zu bevor sie vergriffen ist!

    Christian Lillinger (33) ist wohl jedem, der sich für zeitgenössischen Jazz in Deutschland interessiert, inzwischen ein Begriff. Das Ausnahmetalent durfte bereits mit 15 Jahren aufgrund eines Genie-Passus Schlagzeug studieren. Er hat seitdem einzigartige Spieltechniken und einen völlig eigenen Stil entwickelt, was ihn in den Bereichen Free/Impro und Modern Creative im letzten Jahrzehnt zu einem der bedeutendsten Schlagzeuger Europas gemacht hat.


    Wer sich näher mit ihm beschäftigen will, sollte einmal im Netz nach dem im letzten Jahr über ihn erschienenen Dokumentarfilm „Gegen den Beat“ suchen.


    Christian hat nun sein eigenes Label gegründet: Plaist Music
    Erste und bisher einzige Veröffentlichung ist die neue Platte „COR“ seines Septetts GRUND, erhältlich als CD und - in einer limitierten 300er-Auflage - als Vinyl-LP.

    [Blocked Image: https://static.wixstatic.com/media/cffe62_e04e6e0ddd6d46038c4c8c5cf71a598b~mv2_d_1760_1776_s_2.jpg/v1/fill/w_500,h_500,q_85,usm_0.66_1.00_0.01/cffe62_e04e6e0ddd6d46038c4c8c5cf71a598b~mv2_d_1760_1776_s_2.jpg]

    GRUND ist wohl Christians kompromisslosestes und intensivstes Projekt. In der ungewöhnlichen Besetzung mit zwei Kontrabässen (Jonas Westergaard und Robert Landfermann), zwei Saxophonen (Tobias Delius und Pierre Borel) sowie Piano (Achim Kaufmann), Vibraphon (Christopher Dell) und Schlagzeug (CL) erfolgt auf COR eine außergewöhnlich dichte Verwebung von strukturierter Improvisation, Energie und Klangfarbe. Nichts für mainstreamverwöhnte Weicheier – wer sich aber darauf einlässt, wird in den 8 Titeln der LP immer wieder mit neuen Momenten reinster musikalischer Schönheit belohnt.


    Maßgeblich trägt zu diesem Erlebnis der fantastische sound der im RBB-Tonstudio entstandenen HD-Aufnahme bei. Die Vinylplatte ist außergewöhnlich gut gemastered und setzt die mir von Christian auch als 96/24 file zur Verfügung gestellten Aufnahmen ohne Dynamikverlust und mit einer kleinen Prise Wärme versehen perfekt um.


    Die LP kann für nur 20.- € + Versand direkt bei Christian Lillinger bezogen werden: klick
    Unbedingte Empfehlung!


    Hier noch ein kleiner teaser:


    Guten Morgen zusammen,


    hier noch eine letzte kurze Meldung vor unserem Sonderevent heute Nachmittag.
    Ich habe gestern schon mal den Veranstaltungsraum in der Eigelsteintorburg besucht.

    Der Eingang in die Burg liegt etwas unscheinbar im Tordurchgang, Westseite.
    Durch die dortige Stahltür einige steile Treppen nach oben gehen.
    Unser Raum ist in der ersten Etage direkt linke Seite.


    Bis heute Nachmittag,
    es wird toll!

    Peter

    Liebe Stammtisch- und Jazzfreunde,


    auch wenn sich in diesem thread nicht viel tut, habe ich inzwischen über den Kölner Stammtischverteiler und private Anmeldungen ungefähr 20 Zusagen erhalten.

    Die Veranstaltung ist somit gesichert, es sind also immer noch einige Plätze frei.
    Also, nur zu: Meldet Euch noch an! Macht Euch einen schönen Tag in Köln, vormittags shoppen und nachmittags zu unserem spannenden event in der Eigelsteintorburg, alleine die Besichtigung dieses Gebäudes ist schon einen Besuch wert!


    Da der Termin (nächsten Samstag!) sich unaufhaltsam nähert, hier noch ein paar Infos:

    Hier findet Ihr eine Anfahrtbeschreibung zur Eigelsteintorburg.

    Wir bekommen Einlass ab 15.00 Uhr. Falls Ihr später kommt, kein Problem, unser Raum ist in der 1. Etage und sollte nicht zu verfehlen sein.

    Es gibt leider kein Catering, ich werde aber ein paar Getränke zum Selbstausschank besorgen.
    Ich hätte auch nichts dagegen, wenn jemand ein paar snacks o. ä. mitbringen würde, muss aber nicht unbedingt sein...

    Norbert Stein und Georg Wissel haben inzwischen ein spannendes musikalisches Programm vorbereitet. Wer schon einmal dabei war, weiss bestimmt noch, wie eindrucksvoll es sein kann, solche Cracks aus nächster Nähe live zu erleben!

    Als kleiner "Appetizer" anbei eine Kopie des Konzeptzettels, den Norbert mir und Gerd bei einem Vortreffen überlassen hat...

    SKM_C25817091210400.pdf


    Ich freue mich schon sehr auf diesen Nachmittag!

    Samstag, 7. Oktober 2017, 15 - 18.30 Uhr
    Eigelsteintorburg, Köln


    Liebe Stammtischfreunde,


    nach dem großartigen Erfolg der Vorjahre möchte ich auch in diesem Jahr wieder eine „musikalische Erwachsenenfortbildung“ mit Musikern der Kölner Jazz-Szene anbieten.


    Wir haben bei den bisherigen Veranstaltungen ja bereits zwei mal einzelne Instrumente (Piano und Kontrabass) in den Vordergrund gerückt. Daher wird es Zeit, uns endlich mit dem Instrument zu beschäftigen, welches wie kein anderes mit dem Jazz identifiziert wird, nämlich dem Saxophon!


    Ich freue mich besonders, mit Norbert Stein für dieses schöne Thema einen Musiker gewonnen zu haben, der uns vor zwei Jahren bereits einmal mit seiner Vortragskunst und Spielweise begeistert hat.

    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4380/36341759446_b6b2bc94f5_z.jpg]_DSC9783-b by Peter Tümmers, auf Flickr
    Norbert ist seit 4 Jahrzehnten weit über Köln hinaus als Jazz-Saxophonist und -Komponist bekannt. Er war/ist Mitglied in vielen bedeutenden Kölner Jazzformationen (Saxophon-Mafia, Boury, NoNett usw.). Im vergangenen Jahr wurde ihm die Ehre einer Auftragskomposition zum 30-jährigen Bestehen des Stadtgartens zuteil.


    Unterstützung erhält Norbert von Georg Wissel, der vor allem in der Improvisationsmusik zu Hause ist. Wissel ist Spezialist für alternative Spielweisen auf dem Saxophon. Er hat u. a. bereits mit so renommierten Leuten wie Barry Guy , Frank Köllges oder Misha Mengelberg gespielt.

    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4339/36218436122_47851d851b_c.jpg]wissel_15jan_wissel-tang-camatta_web_4_foto-gerhard-richter by c by Gerhard Richter, auf Flickr


    Norbert und Georg werden uns einen spannenden Streifzug durch die Historie des Saxophons, seine Spieltechniken und Besonderheiten liefern. Wie immer kommen dabei auch diverse konzertante Musikdarbietungen nicht zu kurz.


    Ich kann Euch wieder einmal einen hochspannenden Nachmittag versprechen! Falls Ihr bei den vergangenen Sonderstammtischen dabei wart, brauche ich Euch sowieso nichts zu erzählen...


    Die Veranstaltung findet diesmal in der historischen Eigelsteintorburg (Nähe Saturn/Hansaring) statt. Wir treffen uns um 15.00 Uhr. Als lockere Programmvorgabe sind wieder zwei thematische Blöcke vorgesehen. Zwischendurch gibt es viel Zeit für Fragen an die Musiker und die üblichen Stammtischgespräche. Das Ende ist so gegen 18:30 Uhr angepeilt, wonach sich sicherlich im angrenzenden Eigelsteinviertel noch die Gelegenheit zur Einnahme einer ordentlichen Mahlzeit ergibt.


    Da diesmal neben den Musikerhonoraren auch der Raum bezahlt werden muss, wird eine Pauschale von 25.- Euro je Teilnehmer erhoben. Wir werden hiervon auch einige Getränke anschaffen.


    Um besser planen zu können (die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt) bitte ich um Anmeldung bzw. Teilnahmeankündigung hier im thread.


    Insbesondere auswärtige Gäste sind uns sehr willkommen. Unbedingt vorbei kommen, es lohnt sich!!


    [Blocked Image: https://farm5.staticflickr.com/4419/36341714126_f41b5df1f7_c.jpg]_DSC9996c by Peter Tümmers, auf Flickr

    Etwas verspätet noch eine kleine Nachlese von mir...


    Unter folgendem link findet Ihr eine dropbox mit diversen Fotos.
    Joscha und Dieter haben uns einen kurzweiligen Nachmittag bereitet, in dem alle Facetten des Jazz-Kontrabasses zur Geltung gekommen sind. Besonders eindrucksvoll fand ich die Solodarbietungen, in denen die besondere Stilistik dieser beiden Spitzenbassisten erkennbar waren: Dieter Manderscheids hochvirtuoser, präziser und eher klassischer Ansatz - Joscha Oetz dagegen fantastisch groovy und rhythmisch, ein Erlebnis!
    Vielleicht kann Michael ja hiervon noch eine Tonaufnahme oder ein Video zur Verfügung stellen...


    Abschließend möchte ich mich nochmal für Euer zahlreiches Erscheinen und die bisherigen positiven feedbacks bedanken!
    Danke auch nochmals an die auswärtigen Besucher vom Mittelrhein und aus dem fernen Westfalen (Reinhard)!


    Ich möchte diese kleine Reihe auch in Zukunft gerne fortführen. Dabei kann durchaus auf Eure Wünsche oder Vorschläge eingegangen werden. Also, wer Ideen für den nächsten workshop hat, möge sich gerne melden.

    Samstag, 8. Oktober 2016, 15 - 19.00 Uhr
    Salon de Jazz, Severinskloster 3a, 50678 Köln


    Die Kölner Sonderstammtische unter Federführung bekannter Jazzmusiker haben sich inzwischen zu einer jährlich wiederkehrenden Tradition entwickelt. In diesem Jahr können wir ein ganz besonders spannendes Instrument in den Vordergrund unserer Betrachtungen stellen: den Kontrabass! Kaum ein anderes Instrument ist für den akustischen Jazz so unverzichtbar wie prägend und gleichzeitig von den meisten Zuhörern unbeachtet.


    Es ist mir eine große Ehre, für dieses schöne Thema gleich zwei der besten deutschen Kontrabassisten gewinnen zu können:


    [Blocked Image: https://c8.staticflickr.com/9/8789/28414598815_e1fbea1e34_b.jpg]


    Dieter Manderscheid (Jg. 1956) ist seit den 1990er Jahren Professor für Jazzkontrabass, zunächst in Frankfurt dann in Köln. Zurzeit ist er amtierender Dekan der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er hat ganze Generationen von Jazz-Kontrabassisten ausgebildet und geprägt. Als Bassist ist Manderscheid seit den späten 1970er Jahren in der Kölner und bundesdeutschen Jazzszene aktiv (Kölner Jazzhaus-Szene, Trio Wittek-Kaiser-Manderscheid, Projekte mit Georg Ruby, Frank Gratkowsky, Peter Brötzmann, Frank Heberer, Peter Herborn usw.).


    [Blocked Image: https://c4.staticflickr.com/9/8619/28414595795_c1f108ce6a_b.jpg]


    Joscha Oetz (Jg. 1971) hat seit ca. 1990 u. a. bei Dieter Manderscheid Kontrabass studiert. Von 2000 bis 2004 hat er in Kalifornien gelebt und von 2004 bis 2011 in Lima/Peru, wo er als Hochschullehrer tätig war. Vor allem in letzterer Station hat er seinen ganz eigenen, von lateinamerikanischen Rhythmen geprägten Stil entwickelt. Seit seiner Rückkehr nach Köln hat seine Band Perfektomat (mit Simon Nabatov, Bodek Janke und Niels Klein) Aufsehen erregt. Zur Zeit ist Joscha kommissarischer Leiter der Offenen Jazzhausschule Köln.


    Dieter und Joscha werden uns einen umfassenden Streifzug durch die Historie des Kontrabasses, seine Spieltechniken und Besonderheiten liefern. Selbstverständlich kommen dabei auch diverse konzertante Musikdarbietungen nicht zu kurz.


    Ich kann Euch jetzt schon einen hochspannenden Nachmittag versprechen! Falls Ihr bei den vergangenen Sonderstammtische dabei wart, brauche ich Euch sowieso nichts zu erzählen...


    Die Veranstaltung findet wie immer im Salon de Jazz in der Kölner Südstadt, Severinskloster 3a, statt. Wir treffen uns ab ca. 14.30 Uhr. Als lockere Programmvorgabe sind ab ca. 15.00 Uhr zwei thematische Blöcke vorgesehen. Zwischendurch gibt es natürlich wie immer viel Zeit für Fragen an die Musiker und die üblichen Stammtischgespräche. Das Ende ist so gegen 19 Uhr angepeilt, wonach sich sicherlich in der umliegenden Südstadt noch die Gelegenheit zur Einnahme einer ordentlichen Mahlzeit ergibt.


    Zur Finanzierung der Musikerhonorare wird eine Pauschale von 20.- Euro je Teilnehmer erhoben. Getränke sind im Salon de Jazz erhältlich.


    Um besser planen zu können (die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt) bitte ich um Anmeldung bzw. Teilnahmeankündigung hier im thread.
    Insbesondere auswärtige Gäste sind uns sehr willkommen. Unbedingt vorbei kommen, es lohnt sich!!