Posts by Dirk S

    Hallo,


    es ist zu einer Entscheidung gekommen. Dummerweise sind sogar mehrere Dinge gleichzeitig passiert J


    Von einem netten Forenkollegen habe ich eine tolle Yamaha-Kombi erstanden, die in einem ausgezeichneten Zustand ist. Nachdem ich diese bezahlt hatte – und noch bevor ich diese erhalten hatte, tauchte plötzlich ein für mich bezahlbarer Accuphase C-222 mit passender Endstufe auf. Naja – die hab ich dann auch gekauft. Der Accuphase Vorverstärker war schon länger mein „Traumverstärker“, vor allem hinsichtlich der Phonostufe.


    Die Accuphase Geräte sind ebenfalls in einem traumhaften Zustand, sehen aus wie neu und sind technisch ohne Makel.


    Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden – konnte ich mich doch so gar nicht mit modernen Geräten anfreunden.


    Es wird nun also die Accuphase Kombi. Die Yamahas wandern vermutlich ins Wohnzimmer.


    Danke nochmal für Eure Tipps und Meinungen.


    Gruß

    Dirk

    ...ob das den Themensteller überhaupt noch interessiert; der hat sich doch, trotz vieler Tipps + Ratschläge, bis dato überhaupt nicht mehr gemeldet(!)

    Hallo und tolle Bemerkung! Hut ab. Meine letzte Reaktion war am 29.07. ich komme eben von einem achttägigen Arbeitseinsatz zurück. Und damit meine ich wirklich arbeiten. Wo man abends müde ist und keine Energie mehr hat am Handy mit schlechtem Empfang rumzudaddeln.


    Allen anderen vielen Dank für Euren Input.

    Ich werde irgendwann zu einer grundsätzlichen Entscheidung kommen und hier dann auch kundtun.


    Liebe Grüße, Dirk

    Hallo Dirk

    Kann ich mir so ehrlicherweise nicht vorstellen. Ich denke(ohne das wirklich beweisen zu können), daß du mit einem neuen Yamaha AS 1200 erstmal 20 Jahre Ruhe hast solange der vernünftig behandelt wird. Aber wenn dann nach 20-30 Jahren mal etwas dran ist wird der nicht mehr so einfach zu reparieren sein weil die mittlerweile verbauten integrierten Chips nicht mehr lieferbar sein werden.

    Wenn du deinen neu erworbenen AS1200/2200 Verstärker innerhalb von 6 Monaten registrieren läßt erweitert Yamaha die 2jährige Garantie übrigens kostenlos auf 5 Jahre.

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    Hallo Rüdiger,


    20 Jahre funktionieren reicht vollkommen! Dann bin ich vermutlich so weit, dass ich den Klang einer guten Anlage nicht mehr großartig von einem Kofferradio unterscheiden kann :)


    Gruß

    Dirk

    Hallo Andreas,


    danke für diesen interessanten Verstärkertipp!


    Der gefällt mir ausgesprochen gut. Was mir allerdings so gar nicht gefallen mag, ist die Tatsache, dass man auf der Phonoplatine zwischen MM und MC umschalten muss.


    Aber gut - man kann ja einen externen Phonopre nutzen.


    Gruß

    Dirk

    Hallo Achim,


    ich glaube vor solchen Geräten hätte ich "Angst".


    Das sind ja doch schon richtige "digitale" Monster und halt eben über 10 Jahre alt. Davor hätte ich mehr "Bammel" als vor einem revidiertem 35 Jahre alten Gerät.


    Gruß

    Dirk

    Ich glaube nicht, daß Neugeräte wirklich guten Geräten aus den 70/80/90ern überlegen sind, aber nach mindestens 30 Jahren treten nahezu unweigerlich Folgen der Alterung zu Tage. Die alten Geräte sind zwar gut zu reparieren da diskret aufgebaut, aber ob der Klang nach der Revision noch gefällt steht in den Sternen. Revidierte Geräte werden überdurchschnittlich häufig zum Verkauf angeboten(meine Beobachtung). Auch ich habe meinen alten Röhrenverstärker(Lua 4040)letztlich ein Jahr nach der Revision verkauft.

    Ich würde meine Geräte mittlerweile nur noch vom Hersteller oder von ehemaligen Mitarbeitern des Herstellers revisionieren lassen(rein mechanische Überholungen wie z.B. bei einem Plattenspieler mal außen vor).

    Der größte Nachteil eines wirklich alten Gerätes ist häufig der nagende Zweifel ob alles in Ordnung ist. Als HiFi Freak hört man ja eh gerne Kanalungleeichheiten o.ä.😉

    Hallo Rüdiger,


    danke für Deine Stellungnahme.


    Ich dachte bei einem eventuellen Kauf an den Händler "Hifi-Zeile".

    Ohne tatsächlich viel Ahnung davon zu haben, kommt mir das irgendwie seriös und bodenständig vor. Zudem gibt es dort zwei Jahre Gewährleistung.

    Und klar - an einem alten Gerät kann immer wieder irgendwas kommen. Das könnte es aber nach zwei bis drei Jahren an einem neuen Gerät auch?


    Gruß

    Dirk

    Hallo Andreas,

    ich habe gar keinen "Kenwood Problem Thread" eröffnet. Oder verstehe ich etwas falsch?


    Jedenfalls danke für den Hinweis mit den Relais. Eventuell gehe ich der Sache mal nach.


    Gruß

    Dirk

    Hallo Zusammen,


    wie in meinem Hörzimmerfaden schon erwähnt, hat meine Verstärker-Kombi „Kenwood c2 /Kenwood M2a“ ein Problem. Hier ging das „Problem“ los: RE: Der Weg zu meinem Hörzimmer und endet in der Erkenntnis, dass mit dem Verstärker etwas im Argen ist.


    Ich brauche etwas Neues/anderes.


    Das stellt sich für mich leider schwierig dar – ich bin nämlich ein totaler Fan von alten Hifi Geräten der 70er bis 80er Jahre, plage mich aber immer wieder mit kratzenden Potis, ausfallenden Kanälen usw. rum. Ich habe mein „olles Geraffel“ auch selbst schon renoviert – Potis und Schalter auslöten, zerlegen und reinigen, Elkos tauschen usw. Doch mein aktuelles „Erlebnis“ lässt mir langsam die Lust an den Geräten vergehen. Ich bin auch kein Elektroniker, sondern Feinmechaniker. Ich habe auch kein Problem damit Verstärker zu zerpflücken und den Lötkolben zu schwingen – aber ich verstehe halt nicht was ich da mache! Und deshalb möchte ich das nun sein lassen. Außerdem habe ich das Gefühl, immer weniger Zeit für immer mehr Dinge zu haben. Liegt vielleicht am Alter und an zu viel verschiedenen Interessen.


    Auf meine Kenwood-Kombi jedenfalls habe ich keine Lust mehr! Ich möchte etwas Anderes. Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidungsfindung helfen?


    Mir ist schon klar, dass dieser Thread unter Umständen „unsinnig“ verlaufen könnte, da das Thema polarisiert und es eventuell zu einer endlosen Aufzählung von Geräten kommt. Aber selbst wenn das so kommen sollte, könnte ich irgendeinen Nutzen daraus ziehen – oder meinen Horizont erweitern.


    Ich beschreibe einfach mal stichpunktartig, worum es mir geht.

    • Eigenes Hörzimmer, knapp 20m²
    • Lautsprecher Nubert Nuvero-110
    • Quelle fast ausschließlich Platte
    • Spieler Technics SP15, verschiedene Arme/TA; Technics SL-110
    • Zukünftig auch CD als Quelle, da sehr viele vorhanden, CD-Spieler muss dann auch neu
    • Ich stehe unheimlich auf alte Hifi-Geräte, bei Verstärkern am liebsten Vor-End-Kombi
    • Am „tollsten“ finde ich die Japanischen Top – Verstärker dieser Zeit.
    • Am liebsten zwei Phonoeingänge, anpassbar
    • Aktuelle Verstärker gefallen mir optisch (fast) gar nicht mehr.

    Wenn ich wieder einen gebrauchten Verstärker kaufen würde, würde ich den nur noch bei einem vertrauenswürdigen Händler kaufen, der diesen restauriert/überholt hat und mir Gewährleistung gibt. Ich bin es nämlich leid immer das Gefühl zu haben, stimmt denn wirklich alles? Könnte es viel besser klingen? Ihr versteht mich vermutlich.


    Das Problem mit den alten Hifi Geräten vom Händler ist natürlich der Preis. Ich habe mich irgendwie in die Luxman – Kombi C-02 / M-02 verguckt. (die fand ich früher schon toll). Für das Geld, das dafür aufgerufen Wird, kann ich mir fast einen Yamaha AS-2200 kaufen. Und der ist dann neu. Der kann natürlich auch nach zwei Jahren irgendwelche Zipperlein bekommen.


    Die große Frage ist nun – Ist ein aktueller Verstärker, der wirklich maximal 3000,- Euro kosten darf (eigentlich ist das schon zu viel…) besser, als ein damals sehr hochpreisiger Verstärker / Vor-End Kombi.


    Bei aktuellen Verstärkern (mit Phonoeingang) werde ich vermutlich ohne einen zusätzlichen Phonopre nicht auskommen. Bei den alten Verstärkern (die ich meine) sind anpassbare Phonostufen dabei (MM/MC)


    Wie seht Ihr das so?


    Sind aktuelle Verstärker „klanglich“, oder sonst wie, alten Verstärkern (soweit völlig in Ordnung) überlegen?


    Wie habt Ihr Euch und warum, für oder gegen „Vintage-Hifi“ entschieden?


    Vielen Dank fürs Lesen bis hier.


    Über Tipps und Ratschläge würde ich mich sehr freuen.


    Liebe Grüße, Dirk

    Hallo Zusammen und Danke für die Gedanken, die Ihr Euch macht.


    Es gibt Neuigkeiten - ein komplizierter Weg - ich will das Geschreibsel aber kurz halten:


    Der Verstärker, bzw. Vorverstärker/Endstufe, hat ne Macke.

    Nach Lautsprechertauschen, Hörplatz umstellen und und und, habe ich das irgendwann festgestellt. Denn plötzlich bellte der Hund gar nicht mehr von Rechts! Und ich zweifelte schon an mir. Dann habe ich meinen "Scheunenverstärker" angeschlossen - und alles war auf einmal gut!

    Der Verstärker hat ein Problem, dass ich nicht verstehe - und auch gar nicht mehr verstehen will. Die Linkslastigkeit, bzw. das Fehlen von Informationen von rechts ist auch nicht immer gleich (Temperatur?), sondern je nach "Tagesform" unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Schlimme, was mich auch auf´s Glatteis geführt hat ist, das Stimmen, die aus der Mitte kommen sollen, immer aus der Mitte kommen. Nur wenn sich weiter rechts was abspielt, wurde das nicht sauber (zu leise?) wiedergegeben.

    Jedenfalls war, oder ist, der Verstärker daran Schuld, dass ich so lange mein Ei nicht legen konnte. Und nicht die Raumakustik. Der Einfluss des Raums ist viel geringer, als ich anfänglich geglaubt/befürchtet habe.


    Es wird nun bei der Diagonalen Aufstellung bleiben. Hierbei ist es tatsächlich so, dass die "virtuelle Bühne" eine viel größere Tiefe hat als bei der Aufstellung der Lautsprecher vor der kurzen Wand. "Fühlt" es sich bei der Aufstellung vor der kurzen Wand so an als betrachte man ein Bild (zweidimensional), ist es bei der diagonalen Aufstellung ein Hologramm.

    Zudem ist der Frequenzgang am Hörplatz im Bassbereich extrem "unlinear" im Gegensatz zur Diagonalaufstellung.


    Also - bis hierher nochmal meinen Dank an Euch und Danke für die Geduld, die Ihr aufgebracht habt - wenn der Verstärker mich nicht geärgert hätte, wären wir auf Seite eins schon soweit gewesen.


    Gruß

    Dirk

    Hallo Uwe,


    ich bin mir da noch nicht sicher. Eigentlich habe ich doch damit nur bewiesen, dass der Wuffi ganz weit rechts bellen muss.

    Das es tatsächlich an der Raumakkustik liegt, ist doch damit noch nicht bewiesen?


    Gruß

    Dirk

    Besser noch - ich werde das Regal dort stehen lassen, den rechten LS an die Wand gegenüber des Fensters, den linken LS vor das Regal und den Hörplatz mehr oder weniger in die Raumecke. Also die ganze Aufstellung um 180 Grad drehen.


    Diese Aufstellung hatte ich auch schon mal versucht, allerdings ohne Regal. Der Bass war an dieser Hörposition sehr stark gegenüber der aktuellen Aufstellung (dort ist er etwas abgeschwächt gegenüber dem restlichen Frequenzverlauf). Und er war auch etwas unausgewogener als an der aktuellen Position. Vom reinen Standpunkt betrachtet, gefiel mir die Hörposition besser, da ich nicht Richtung Fenster sehe.

    Hallo Christoph,


    das werde ich versuchen. Das Regal ist 1,85m hoch.

    Das kann natürlich keine Dauerlösung sein - dann hätte ich ja nen Irrgarten gebaut :)


    Aber was Du schreibst bestätigt mein Gefühl, dass die LS Symmetrie brauchen.


    Ich werde berichten.


    Gruß

    Dirk

    Hörzimmer_diag.JPG


    Hallo,


    hier mal die Skizze der derzeitigen Aufstellung.


    Das Plattenregal habe ich so positioniert, dass es quasi das Gegenstück zur Wand hinter dem Sitzmöbel sein soll.

    Ich hatte mir erhofft, dass die "Linkslastigkeit" daher kommt, weil die Wand hinter dem Sessel die Schallwellen des linken Lautsprechers reflektiert und der rechte Lautsprecher dahingehend keine Reflektionsfläche hat.

    Dies hat leider gar keinen Unterschied gebracht. Das Regal ist mit Schallplatten vollgestellt.


    Der Abstand der LS beträgt 1,9m, der Abstand der LS-Front zur jeweiligen Rückwand 80cm, das Stereodreieck ist Gleichwinklig.


    Ich vermute, dass die "linke Seite der Bühne" tatsächlich aus der Raumecke kommt. Der rechte LS dagegen hat diese "Raumecke" nicht.


    @ Haiko,


    ich habe nicht recht verstanden was Du meinst. Aber vermutlich hast Du die Aufstellung anders verstanden?


    Gruß

    Dirk

    Hallo Zusammen,


    ich wollte mich schon viel früher zurückmelden.....aber irgendwie nehme ich mir mehr vor, als ich Zeit habe.


    Es gibt auch nicht wirklich viel Neues.


    Die Diagonalaufstellung brachte bisher die "spektakulärste" Bühne, bei gleichzeitig ausgewogenstem Frequenzgang im Bassbereich.


    Aber...... nach ausgiebigem Probehören verschiedenster Musik ist es leider so, dass es doch zu einer "Schieflage" kommt. Das äußert sich folgendermaßen:


    Links spielt sich immer irgendwie mehr ab als rechts. Bei manchen Stücken (zb Eva Cassidy nur mit Gitarre) merkt man davon gar nichts. Sind es aber Musikstücke, bei denen etwas "mehr los ist", wird es offensichtlich - auf der linken Seite geht es auch gerne mal über den Lautsprecher hinaus, auf der rechten Seite ist quasi am Lautsprecher Schluss.


    Ich nehme als (extrem) Beispiel die Roger Waters "Amused to death". Der Fernseher im ersten Titel steht ganz weit links. So weit, dass ich quasi 90 Grad nach links schauen müsste um ihn sehen zu können. Der bellende Hund kommt von rechts. Allerdings maximal nur ein kleines Stückchen "rechtser" als der Lautsprecher steht.

    Vertausche ich nun die Kanäle der Quelle, bellt der Hund weit links - so weit etwa, wo vorher der Fernseher war. Der Fernseher nun rechts, ist nur wenig rechts vom rechten Lautsprecher.

    Ich dachte, dass ich das über die Balance einregeln könnte. Doch das ist unmöglich, wie ich feststellen musste.

    Am Raumeindruck ändert sich nichts, es wird einfach links nur leiser. Bei "normaler" Musik entsteht dann ein schiefer Eindruck der "Bühne". Links ist sie weiter weg als rechts, und trotzdem ist sie links "größer".


    Ich werde jetzt noch ein wenig mit dem Equipment rumspielen, um auszuschließen, dass es an irgendeinem Gerät, Kabel, oder gar an den Lautsprechern selbst liegt. Vermute aber stark, dass es die Raumakustik ist.

    Die Diagonale Aufstellung würde vermutlich in einem quadratischen Raum super funktionieren.

    Ich denke, dass in dem recht kleinen Raum der Einfluss des indirekten Schalls viel größer ist, als ich mir vorgestellt hatte. Und bei der momentanen Aufstellung ist links vom Hörplatz die Zimmerecke viel näher als rechts.

    Ich müsste das zum besseren Verständnis mit einem CAD-Bildchen zeigen. Das ist aber immer ziemlich Umständlich, weil ich CAD auf einem anderen Rechner nutze.


    Der Plan ist jetzt, nachdem ich hoffentlich eine mögliche Fehlerquelle in den Geräten ausschließen kann, doch wieder die Lautsprecher an die kurze Wand zu stellen und unter Umständen damit leben muss, dass der Bassbereich dann am Hörplatz sehr unausgewogen ist. Jedenfalls kann ich mit dieser ungleichen Bühne nicht leben.

    Vorher, als ich sowas wie eine Bühne noch nie hatte, war es schon einfacher :/


    wolfgang.rissler


    danke für Deine Gedanken und Tipps. Mit der 1/3-Aufstellung/Abständen, Raummoden und all dem, bin ich mittlerweile sehr vertraut und habe mich damit auch schon viel auseinandergesetzt.

    Es ist halt leider so, dass in einem kleinen Raum nicht so viele Möglichkeiten sind. Von der Basis von über zwei Metern habe ich mich schon verabschiedet. Aber es ist ja nicht so, dass ich dadurch unendlich neue Möglichkeiten hätte.

    Dann gibt es den offenen Durchgang, zusätzlich eine Tür (irgendwo muss man ja reingehen :S ) Und diesen blöden Kleiderschrank, der in unserem Häuschen tatsächlich keinen anderen Platz findet.


    @Alle,


    ich werde weiter rumprobieren, erstmal weniger messen und dann gerne hier berichten.


    Momentan ist es aber tatsächlich so, dass ich beim Gedanken an all die Hochwasseropfer und das ganze Leid dort, gar keine richtige Lust habe an meinem Luxusproblem rumzudoktern.


    Liebe Grüße,

    Dirk

    Hallo Winfried,


    ich habe tatsächlich gar keine Erfahrung mit einer Basis unter 2m. Ich habe versucht das "unbedingt" zu vermeiden, weil ich mir einbilde, oder glaube es irgendwo "aufgeschnappt" zu haben, dass die Breite der virtuellen Bühne mit dem Abstand der Lautsprecher zueinander zusammenhängt. Und so dachte ich, dass je kleiner die Basis ist, umso kleiner sei auch die "Bühne". Und ich dachte, oder denke, dass 2,2 oder 2,3 Meter schon sehr nah beieinander sind.

    Aber auch das werde ich noch versuchen. Ich glaube, dass ich noch lange nicht so weit bin, den Raum "einzurichten". Es ist einfach erstaunlich, was da alles passiert, und was man erreichen kann, wenn man sich völlig frei macht von vorgegebenen Standorten für die Lautsprecher und/oder den Hörplatz.


    @Alle,


    Ein Punkt ärgert mich im nachhinein bei meinen ganzen Messungen. Ich habe immer beide Lautsprecher gleichzeitig bei der Raummessung benutzt.

    Gestern beim "Testhören" ist mir ein Effekt aufgefallen, den ich noch nie hatte - was damit zusammenhängt, dass ich noch nie eine "Bühne" beim hören hatte. Bei Loreena McKennit "Parallel Dreams" der 7. Track. Dort singt sie von relativ "tief" bis sehr "hoch". Wenn sie an die Stellen kommt, bei denen ihre Stimme sehr "hoch" ist, versetzt sich ihr virtueller Standort etwas.

    Ich führe das auf unterschiedliche Frequenzverläufe der beiden Lautsprecher, bzw der Raumakustik zurück.

    Dies könnte ich natürlich bei meinen Messungen prima untersuchen, wenn ich eine Aufstellung nicht nur als gesamtes Messe, sondern auch linken und rechten Lautsprecher separat. Ich glaube dass da noch viel mehr geht, als ich mir momentan vorstellen kann.


    Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde Euch auch sicher noch öfter mit meinen Fragen nerven :)


    Grüße

    Dirk

    Hallo Zusammen und vielen Dank für Eure Tipps und Ratschläge!


    Ich bin ein gutes Stück weitergekommen.


    Die WASP - Prozedur habe ich versucht - aber irgendwie sehr erfolglos. Ich vermute es liegt an dem kleinen Raum? Jedenfalls höre ich beim Sprechen keine erkennbaren Veränderungen - vielleicht weil die Gegenreflektionen so früh einsetzen?


    Der kleine Raum ist auch verantwortlich dafür, dass ich luukku s Vorgehensweise nicht so wirklich umsetzen konnte. Jedenfalls kann ich die Lautsprecher nicht noch weiter in den Raum rücken, da ich dann immer auf eine Stereobasis deutlich unter zwei Metern lande - und das wollte ich unbedingt vermeiden.


    Ich habe den Tipp von tiga umgesetzt und habe die Hörrichtung diagonal in die Zimmerecke neben dem Fenster ausgerichtet. Das heißt, der linke Lautsprecher steht vor der kurzen Wand, der Rechte vor dem Fenster neben dem offenen Durchgang zum Wintergarten.

    Ich habe mit verschiedenen Wandabständen und Diagonal-Winkeln experimentiert. Das Beste Messergebnis habe ich bei einem Winkel von 35 Grad und einer Basis von 230cm. Dann ergeben sich Wandabstände für die Lautsprecher von 68cm zu ihrer jeweiligen Rückwand und der Hörplatz ist 51cm von "seiner" Rückwand entfernt.

    Beim ersten Probehören der Diagonalaufstellung konnte ich es kaum glauben. Dachte ich ja vorher schon, dass ich endlich eine "Bühne" habe, hat mich das Ganze jetzt "umgehauen". Jetzt habe ich tatsächlich eine "Bühne". War der Effekt vorher doch ziemlich "fragil", so ist er jetzt ganz selbstverständlich da. Vorher schien das ein bisschen auch Konzentrationssache zu sein - Frauengesang zB kam zwar deutlich aus dem Raum zwischen den Lautsprechern, die Lautsprecher selbst waren aber trotzdem immer zu orten. Das ist aktuell ganz anders. Gesang kommt ganz klar aus dem Raum. Und Instrumente kommen jetzt auch aus dem Raum - von links, von rechts, ohne dass sie an den Lautsprechern kleben, manchmal von weiter aussen, als die Lautsprecher stehen. Ich glaube, dass es so gehört - und ich musste über 50 Jahre alt werden, um sowas endlich mal zu hören!


    Auch die Basswiedergabe ist deutlich besser geworden. Dies spreche ich aber dem Hörplatz zu, bzw dem Abstand zur Wand und die Position im Raum.

    Ich will nicht behaupten, dass ich jetzt einen linearen Frequenzverlauf habe, aber es gibt nicht mehr so große Überhöhungen bei 50Hz und das tiefe Loch bei 120Hz. So geht auch die Frequenz an dieser Position bis 30Hz runter.


    Also Alles in Allem ein großer Fortschritt wie ich finde. Leider ist diese Art der Aufstellung sehr Platzraubend und ich kann somit das Plattenregal nicht mehr unterbringen.


    Skizzen und Frequenzbilder würde ich heute Abend nachreichen, wenn ich´s schaffe.


    Gruß

    Dirk

    Hallo Frank,

    es ist halt blöd, dass ich in einer anderen Kategorie mit dem Ganzen gestartet habe. Die Dimensionen, Abstände usw. hatte ich dort schon erläutert.

    Der Raum ist 5x3,5 Meter und 2,4 Meter hoch.

    Das gemessene passt Recht gut zum Ergebnis, wenn man den Raum mit REW simuliert.

    An der Delle hat sich nicht merklich etwas verändert, beim verrücken der Lautsprecher. Wobei ich nicht allzuviel Spielraum habe, wenn ich mein Stereodreieck nicht unter 2m verkleinern will.

    Gruß Dirk