Posts by mvd

    Könnte dies denn je nach Flüssigkeit oder Zusätzen anders sein?

    Ich denke z.B. an Iso Propyl Alkohol, der ja definitiv Fett lösend ist.

    Moin Fred


    Das funktioniert nur so halbe Wege.


    Machs lieber gleich richtig. Fettschmutz chemisch mit zB. Ajax Glasrein und einem Microfasertuch entfernen und dann den Staub und Verkrustungen per Ultraschall.


    Den Alkohol fügt man ja bei der Ultraschallreinigung nicht wegen seiner fettlösenden Wirkung hinzu, sondern damit die fertig gewaschenen Platten schnell trocknen.


    Übrigens braucht dein neuer Ultraschallreiniger keine Heizung. Man hat im Gegenteil immer das Problem, daß die Reinigungsflüssigkeit nach 15 oder 20 Minuten zu warm für das Vinyl wird und dann muß man erst wieder Pause machen.


    Gruß

    Michael

    Moin Fred


    Grundsätzlich mußt du zwischem hartem, verkrusteten Dreck und weichem, schmierigen Dreck unterscheiden. Da sind völlig andere Reinigungsverfahren gefragt.


    Eine Ultraschallreinigung hilft nur gegen harten Dreck, wie zB. bei Schallplatten, die früher mal nass abgespielt wurden. Aber da hilft das Verfahren eben besonders gut.


    Schmierigen Dreck, wie Fingerabdrücke bekommst du besser chemisch weg, da hilft Ultraschall garnicht. Holgers "Cheap Thrill" ist da die richtige herangehensweise.


    Gruß

    Michael

    ... auch wenn sie bei UKW nicht mehr so wie zu Hochzeiten des Rundfunk ist

    Ja, gute Klangqualität ist selten geworden im Rundfunk.


    Aber es gibt immer wieder Perlen, wo sich die Leute richtig Mühe geben uns guten Klang zu präsentieren. Daher habe ich weiter oben ja auf die Live-Übertragungen hingewiesen.


    Zum Beispiel auch die Aufzeichnungen des Baltic Jazz Festivals, die einmal im Jahr bei NDRinfo zu hören sind, geben einen guten Eindruck was möglich ist. Sowohl über DVB-S als auch über UKW.


    Hast Du mal HR2 über DAB+ gehört?

    Nein, ich habe mich nur einen Abend lang mit DAB+ beschäftigt und dabei wird es auch bleiben.


    Das Leben ist verdammt kurz.


    Gruß

    Michael

    Es kommt halt auf die eigenen Anforderungen an, wie man zum Thema steht.

    Letztes Jahr bei der Renovierung der Wohnung eines Freundes gab es auf UKW immer wieder Probleme mit Fading und Mehrwegempfang, wenn sich jemand in den Räumen bewegt hat.

    Sprich, ihr hattet keine vernünftige Antenne, sondern einen "Wurfdipol" hinter den Schrank geschmissen.

    Ja, dann muß man sich natürlich nicht wundern.

    Für mich ist das schon ein Vorteil, auch wenn die Klangqualität der meisten Programme im Bundesmux wegen der sehr niedrigen Datenraten nicht so gut ist.



    Also die Klangqualität ist dir völlig egal, hauptsache es dudelt irgend etwas.
    Ja, dann ist DAB+ sicherlich ein gangbarer Weg.

    HR 2 zeigt auf DAB+, was mit 144 kBit/s in LC-AAC klanglich möglich ist und was man mit dem System machen kann.

    144kB sind zu wenig für guten Klang. Bei DVB-S hat man nicht umsonst 320kB als Übertragungsrate gewählt. Und das geht richtig gut.


    Mag sein, daß man das im Auto wegen der ganzen Nebengeräusche nicht so mitbekommt, aber um zuhause in Ruhe Musik zu genießen ist DAB+ schlicht ungeeignet.

    Was einem da heute als tolle neue Technik angedient wird ist eine Lachnummer und offenbar nur für Leute geeignet denen ein solches Qualitätsniveau ausreicht.


    Gruß

    Michael

    Warum? Was hast du denn an UKW auszusetzen?


    Das ist schließlich eine seit 70 Jahren erfolgreich eingeführte Technik, die normalerweise bis heute keine Wünsche offen läßt.


    Und wenn du schon eine neue Technik willst, warum wählst du dann keine mit einer entsprechend guter Klangqualität? Mit DAB+ verschlechterst du dich doch in dieser Hinsicht deutlich.


    Gruß

    Michael

    Die meisten Menschen hören im Auto, in der Küche, im Büro usw. Radio.

    Im Büro und in der Küche höre ich auch ab und zu Radio.


    Mir ist aber noch nie der Gedanke gekommen, daß ich dazu nun eine andere Technik als UKW brauchen würde.


    Habe gerade mal durchgezählt, insgesamt habe ich hier 27 Geräte, die UKW empfangen können, das älteste ist ein wunderschöner Telefunken T-5000 mit Flutlichtskala von 1950 und alle funktionieren noch.


    https://www.radiomuseum.org/r/…en_super_t5000_t_500.html


    Das neueste ist ein Rohde & Schwarz EU-6201 -


    https://www.radiomuseum.org/r/…allempfaenger_eu6201.html


    - mit externem Stereodecoder MSDC-2


    https://www.radiomuseum.org/r/…eomessdecoder_msdc_2.html


    Das reicht also nicht nur für den Rest meines Lebens, sondern selbst meine Enkel brauchen keine neuen Empfänger kaufen.


    Und das Interesse an Autos ist da fast garnicht mehr vorhanden.


    Gruß

    Michael

    Wieso im Auto? Im Auto habe ich kein Radio und brauche dort auch keines. Seit das werksseitig eingebaute vor etwa 10 Jahren kaputt ging, habe ich an der Stelle nun ein weiteres Ablagefach.


    Zum Musik hören brauche ich meine Ruhe und die habe ich ganz gewiß nicht in so einer Blechkiste mit lauter Psychopathen um mich herum.


    Gruß

    Michael

    Ich weiß überhaupt nicht, was es da zu streiten gibt. Jeder kann innerhalb einer guten Stunde für sich selbst herausfinden, welche Technik für den Radioempfang am besten geeignet ist.


    Man wählt sich einen Sender aus, den man sowohl über UKW, Internet, DAB+ und DVB-S empfangen kann und wartet dann auf einen Abend, an dem ein Live-Konzert in gewohnt ausgezeichneter Klangqualität ausgestrahlt wird.


    Die meisten brauchen nicht mal eine Stunde, sondern wissen binnen Minuten, daß man DAB+ so nötig braucht wie einen vereiterten Zahn.


    Insbesondere der Vergleich zum großartig klingenden DVB-S läßt keinerlei Fragen offen, aber auch gegen das gute alte UKW sieht DAB+ keine Sonne, wenn ein amtlicher Empfänger an einer richtigen Antenne genutzt wird.


    Gruß

    Michael

    Brainticket Live!




    Das Stück stammt vom Album Cottonwoodhill aus 1971




    "Did you hear me touch you with my eyes?"


    (___(_______() °°° ° oo o O OO

    Michael

    Bevor jetzt die Diskussion durchgehend oder mit Steckern beginnt, würde ich raten das Kabel möglichst kurz zu halten.

    Im Idealfall sind die Übertrager natürlich direkt im Phonoverstärker eingebaut und der Weg zur ersten aktiven Verstärkerstufe ist so kurz wie nur irgend möglich.


    Jedenfalls ist das bei allen anständigen Geräten genau so gelöst.


    [Blocked Image: https://i.pinimg.com/originals/0b/a0/db/0ba0db32df848dd3f291fcf229dd8899.jpg]



    [Blocked Image: http://www.innovative-audio.de/pictures/Phono%20SYM%20top%20gro%DF.jpg]



    Bei reinen Hochpegelvorstufen hätte schließlich auch niemand Verständnis dafür, wenn man die Ein- und Ausgangsübertrager außerhalb des Gehäuses aufstellen und verdrahten müßte. Ein völlig abwegiger Gedanke eigentlich.

    Hier der große Jeff Rowland mit feinstem Eisen aus Schweden.



    [Blocked Image: http://www.hifishock.org/galleries/electronics/jeff-rowland/preamplifier/criterion-1b-jeff-rowland.jpg]




    Gruß

    Michael

    Was die klanglichen Effekte sind, ist dann eine nachgelagerte Frage.

    Moin Frank


    Wenn alles nach Lehrbuch aufeinander abgestimmt und berechnet wurde, sollte es keinerlei klanglichen Effekte geben. Dann sollte das reine und unveränderte Signal zur Verfügung stehen.


    Natürlich sind Übertrager keine idealen Bauteile und beinflussen wie jedes andere Bauteil auch das Signal. Zum Beispiel erzeugen sie einen gewissen Klirr der dritten Harmonischen, wie anhand der Messung von Alexander zu Anfang dieses Threads zu sehen war. Aber ich bezweifle, daß irgendjemand einen derart geringen Klirr hören kann. Jeder Lautsprecher am Ende der Kette erzeugt um Größenordnungen mehr Klirr.


    Es gibt sogar Leute, die behaupten bei den Übertragern von Lundahl hören zu können, ob es sich um die normalen Mu-Metallkerne oder die wesentlich teureren amorphen Kerne handelt. Jedenfalls haben sie das Herrn Lundahl berichtet.

    Der kann das nicht nachvollziehen, aber bietet natürlich mit Freuden weiterhin auch die teuren Kerne an. Jedenfalls so lange, wie noch Kobalt am Markt erhältlich ist.


    Jedenfalls muß man elektrisch schon recht grob daneben liegen, bis ein Übertrager das Signal so sehr verfälscht, daß man das zweifelsfrei und sicher heraushört.


    Kleinere Abweichungen vom mathematischen Ideal sind dagegen völlig unkritisch. Meinem EMT zB. ist ziemlich egal, ob ich zusammen mit dem Parallelwiderstand nun auf 180 Ohm oder 250 Ohm komme. Es reicht völlig auf ungefähr 200 Ohm zu kommen.


    Noch unwichtiger sind die Kapazitäten bei MC-Systemen. Da muß man schon mal mehrere hundert Nanofarad dranhalten, um eine hörbare Änderung des Frequenzgangs hervorzurufen.


    Das einzige, was einem das Hören mit Übertragern vermiesen kann, sind eingestreute Störungen wie Brummen. Da hilft nur eine saubere mechanische Konstruktion der Schirmung und im Idealfall ein Abschied von jeglicher störempfindlicher asymmetrischer Verdrahtung per Koaxkabel mit RCA-Steckern.

    Wenn man schon von Natur aus symmetrisch arbeitende Bauteile wie ein MC-System und einen Übertrager benutzt, dann sollte man diese auch symmetrisch miteinander verbinden.


    Gruß

    Michael

    Ja, Öl löst Öl und neben solchen exotischen Gebräuen wie WD40 kann man auch prima mit Petroleum arbeiten, einem der besten Reinigungsmittel überhaupt. Es muß nur reines Petroleum von der Tankstelle sein, nicht das gepanschte Zeug aus dem Supermarkt.


    In dem Zusammenhang sei auch nochmal Butter erwähnt, wenn es um Kleberreste geht. Bei modernen Cyanacrylaten hilft sie natürlich nicht, aber haushaltsübliche Kleber werden zuverlässig angelöst und können nach 2 oder 3 Tagen Einwirkzeit mitsamt der Butter abgewaschen werden.


    Gruß

    Michael