Posts by mvd

    Eine Frage noch zu den Lundahl Übertragern:
    Wieso gehen die nicht kaputt ohne angeschlossene Last? Klar, die D3a z.B. ist keine Endstufenpentode aber der Effekt ist doch der gleiche?


    Hallo Jan


    Bei einer Endstufe sind die Röhren (EL84, EL34, 2A3, 300B ....) in der Lage ordentlich Leistung abzugeben. Leistung P = Spannung U x Strom I. Bei angeschlossenem Lautsprecher nimmt dieser die Leistung ab, nur eben durch den Ausgangsübertrager auf passnde Werte transformiert, sprich hoher Strom bei kleinerer Spannung.
    Ist aber kein Lautsprecher angeschlossen, gibt die Röhre immer noch Leistung in den Übertrager und da nun ja kein Strom mehr fließt (I = 0) steigt die Spannung unter Umständen auf derart hohe Werte, daß die Isolation der Trafowicklungen durchschlägt.


    Eine Vorstufenröhre kann aber gar nicht so viel Leistung abgeben, daß ein Übertrager kaputt gehen kann, schon gar kein hochwertiger Lundahl, der mit 2kV Prüfspannung getestet wird.


    Was die Anpassung angeht, ist das bei Line-Out-Übertragern längst nicht so kritisch wie bei Endstufenübertragern, da hier mit sehr hohen Induktivitäten gearbeitet wird. Den Raven habe ich annähernd 1:1 so aufgebaut und er klingt sowohl an einem 47kOhm- Endstufeneingang, als auch an meinem 250 Ohm-Kopfhörer überragend.


    Gruß
    Michael

    Hallo Jan


    Für den Ausgang eines Vorverstärkers gibt es spezielle Übertrager, wie zB. den Lundahl LL1689 oder den LL1660.


    http://www.lundahl.se/pdf/1689.pdf


    Damit kannst du eine Vorstufe aufbauen, die sowohl den Eingang einer Endstufe, als auch einen recht niederohmigen Kopfhörer treiben kann.


    Ganz simpel als Eintakt-A Schaltung, wobei ich dafür nicht unbedingt eine D3a nehmen würde, die hat zu reichlich Verstärkung:


    http://www.audiodesignguide.com/NewHeadphoneAmp/index.html


    Oder elegant und Verzerrungsarm als Gegentakt-A Schaltung, hier mit LL1680, der aber ohne weiteres durch den LL1689 ersetzt werden kann:


    http://www.nutshellhifi.com/Raven-MarkII.gif


    Gruß
    Michael


    das ganze soll weiterhin keine Endstufe sein sondern eine Vorstufe...


    Jan, ich verstehe dich nicht. Warum baust du eine Endstufe, wenn du einen Vorverstärker willst? Der AÜ aus dem Röhrenradio erwartet eine Lastimpedanz von etwa 5 Ohm, also einen Lautsprecher. Und nur wenn du etwa 5 Ohm Impedanz antreibst, sieht die EL84 den Widerstand, den sie sehen möchte um vernünftig zu arbeiten.


    Und natürlich kann der AÜ Schaden nehmen, wenn keine adäquate Last dranhängt, das ist bei allen Röhrenendstufen eine Gefahr.


    Gruß
    Michael


    Das sich das ganze wie eine Endstufe selbst zerstört ohne Last kann nicht passieren?


    Hallo Jan


    Was meinst du mit "Wie eine Endstufe"?


    Das ist eine Endstufe. In den 50er Jahren sah das so in fast jedem Radio aus.


    Zu dem AÜ aus einem alten Radio, zum basteln und Erfahrung sammeln geht das natürlich, aber von der Basswiedergabe wirst du wahrscheinlich enttäuscht sein. Die Übertrager wurden damals so ausgelegt, daß bei 50Hz (Netzbrummen) schon ein deutlicher Abfall vorhanden war.


    Gruß
    Michael

    Musikalisch wunderschön, zum vorführen, ein Traum.



    Michael Hedges - Aerial Boundaries


    Hallo António


    Das stimmt, nur ist es immer sehr schwer die Zuhörer zu überzeugen, daß da wirklich nur ein Mensch Gitarre spielt. Vor allem beim Titelstück glaubt das immer keiner und dann muß man tatsächlich den Live-Auftritt bei Youtube zeigen. :D


    Gruß
    Michael


    Bin einfach Neugierig was Ihr euren Gästen Vorspielt, vielleicht geht es auch ohne 100 euro auszugeben.


    Hallo Jürgen


    Also Magma kann ich den allermeisten meiner Gäste nicht zumuten, diese Musik höre ich immer zusammen mit meiner Katze, die hat dafür Verständnis.


    Was aber immer hervorragend ankommt, ist Children of Sanchez von Chuck Mangione. Da gibt es meist sehr große Augen!


    Gruß
    Michael

    Hallo Stefan


    Es ist nun schon ziemlich lange her, daß ich mit dem L-410 gehört habe, aber ich kann mich daran erinnern, daß ich die "Low-Boost-Taste" nie benutzt habe. Die war doch bei nur bei sehr tiefen Frequenzen wirksam, aus dem Gedächtnis würde ich sagen, so bei 60 - 70Hz und darunter. Und der Bereich wurde dann sehr laut, hörte sich gräßlich an.


    Andererseits weiß ich aber auch noch, daß man mit dem Gerät auch sehr gut leise hören konnte und das kann man eben nicht, wenn der Verstärker bei jeder Lautstärke völlig linear verstärkt.


    Auf dieses ganze Thema bin ich eigentlich beim basteln an meinem Röhrenverstärker gestoßen. Da wollte ich natürlich auch alles linealglatt haben und Kondensatoren kamen schon mal garnicht in Frage. 8)
    Bis ich dann erstmals richtig damit Musik hören konnte. Anfangs natürlich richtig aufgedreht und alles war super. An dem Tag konnte ich garnicht aufhören mit hören, so begeistert war ich. Am späteren Abend dann, als ich die Lautstärke zurücknehmen mußte, kam dann aber die Ernüchterung. Es klang so, wie ich es oben schon mal umschrieb, statt meiner Tannoys hätte ich auch einen Telefonhörer benutzen können, es hätte keinen Unterschied gemacht.
    Seitdem ist Gehörrichtige Lautstärkeeinstellung und Loudness ein ziemlich wichtiges Thema für mich.


    Ignorieren können das eigentlich nur diejenigen, die immer satt Pegel fahren können und diesbezüglich keine Rücksicht auf andere nehmen müssen.


    Gruß
    Michael

    die Problematik, dass es schwierig ist so ein System dauerhaft dicht zu machen, hat mich schon zu PC - Zeiten davon abgeschreckt.



    Hallo Andenauer




    Ich habe mein System damals bewußt nicht dicht gemacht, denn durch die Schläuche diffundiert natürlich immer ein bischen Wasser. Der "Vorrat" in dem oben offenen Einfüllschlauch hat immer so 5 - 6 monate gereicht, dann mußte ich wieder einen Schluck nachkippen. Die grüne Farbe wurde durch einen Anteil Kühlerfrostschutz hervorgerufen, das hat verhindert, daß sich Algen oder Bakterien einnisten.







    Gruß
    Michael

    Hallo Stefan




    Den Schaltplan zum L-410 habe ich gerade nicht zur Hand, aber das Gerät selbst steht oben auf dem Dachboden - mit defektem Lautstärkepoti. ;)
    So eins suche ich seit Jahr und Tag und bin mir ganz sicher, daß es eine Mittelanzapfung hat.




    Stellvertretend kann ich aber mit dem Schaltplan meines aktuellen Verstärkers dem Luxman C-02 dienen, da ist das ganz ähnlich realisiert und man sieht auch im Schaltplan deutlich, daß das Poti eine Anzapfung hat.




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/65165/




    Wenn du willst, mache ich dir gern auch ein Foto vom realen Objekt, oder simuliere mal die Filterkurven, die sich bei den Luxmännern ergeben. Hast du selbst auch so einen?




    Gruß
    Michael




    Edit: Zur Ergänzung vieleicht auch noch die gehörrichtige Lautstärkeeinstellung eines Tandberg CA3002, auch das eine Vorstufe, die damals sehr erfolgreich am Markt war und von der Fachpresse hochgelobt wurde.




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/65166/






    Aber am besten und und von größter Benutzerfreundlichkeit empfinde ich die Lösung von Yamaha mit der per Extra-Poti einstellbaren Loudness, hier mal die Schaltung, deren Kurven ich weiter oben schon gezeigt hatte. Ganz unten der Schalter und der 10Megaohm-Widerstand sind bei Yamaha nicht vorhanden, die habe ich eingefügt, damit man auch einen wirklich linearen Frequenzgang erreichen kann, was bei den Yamaha.Geräten nicht möglich ist. Eine leichte Loudness-Wirkung hat diese Schaltung nämlich ohne diesen Schalter immer, siehe die obere Kurve in dem Diagramm weiter oben.




    Hallo Hans




    Das ist natürlich richtig, aber wenn man nicht allein lebt kann man halt nicht immer die Originallautstärke einstellen, sonst lebt man bald allein. :D




    Auch bei einer Loudnesskorrektur per Taste stimme ich dir zu, eine solche fixe Einstellung kann immer nur zu einer ganz bestimmten Lautstärke passen.




    Was ich aber gut finde ist, eine stufenlos einstellbare Loudness. Entweder als gehörrichtige Lautstärkeeinstellung über Poti mit Anzapfungen, oder aber als Extra-Poti, so wie es bei den Verstärkern von Yamaha in den 80er Jahren realisiert war.
    Damit konnte man für jede Lautstärke die richtige Dosis Loudness einstellen und so auch am späten Abend noch leise Musik hören ohne auf wesentliche Frequenzen zu verzichten.




    Wenn du ohne Loudness leise hören willst, geht das garnicht, weil der Frequenzgang, den du noch hörst, auf den Bereich einer Telefonverbindung reduziert ist.






    Als Bild habe ich mal eine Simulation mit Spice der Yamaha-Schaltung angehängt, die die Durchlaßkurven bei verschiedenen Potistellungen zeigt. Wenn man das mal mit dem Bild der menschlichen Hörkurve in Beitrag 11 vergleicht, sieht man wie sinnvoll so eine Schaltung ist.







    Gruß
    Michael

    Hallo Jens


    Eines vorab, sowohl Kühler, als auch der Radiator werden VDE-konform mit dem Schutzleiter verbunden, sind wir uns da einig?


    Ob der Radiator ohne Lüfter ausreichend ist, kommt natürlich auf die abzuführende Leistung an. Aus dem PC mußte ich damals etwa 180W abführen, da wurde es ohne den Lüfter zu warm. Mit dem 120mm-Lüfter an 7V angeschlossen kam ich auf 50°C CPU-Temperatur, also etwa 25°C über Raumtemperatur.


    Ohne Pumpe wird das garnicht gehen. Wie soll das Wasser zirkulieren, etwa wie damals bei einer Schwerkraftheizung? Glaube ich nichts von.


    Flüssigkeitskühler für Halbleiter findest du bei Bürklin im Online-Shop, das sind relativ dünne Aluplatten mit eingepressten Kupferrohren drin. Diese Rohre sind relativ dünn, deshalb würde ich sie parallel durchströmen lassen. Der Wasserkreislauf sollte relativ schnell umlaufen, damit sich keine Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Transistoren ergeben.


    Gruß
    Michael

    Hallo Jens


    Vor Jahren, als die Prozessoren im PC noch unglaublich heiß wurden und man sehr laute Lüfter brauchte um sie adäquat zu kühlen, habe ich CPU und Grafikkartenchip mit Wasser gekühlt. Die Abwärme wurde über einen Wärmetauscher und einen leisen 120mm-Lüfter nach außen befördert. Als Pumpe kam eine Eheim aus dem Aquariumbedarf zum Einsatz, die ebenfalls nahezu unhörbar war.


    Also ein bischen Erfahrung habe ich damit, was genau willst du denn wissen?


    Gruß
    Michael


    Der hatte keine Loudness, sondern einen Lowboost. Verstärker mit einer Loudness Funktion gibt es auch heute noch.


    Hallo Jörg


    Ja, er hatte auch noch diese Lowboost-Taste, mit der man für noch lautere Bässe sorgen könnte. Die hatte er aber zusätzlich zur gehörrichtigen Lautstärkeeinstellung, die nicht schaltbar gestaltet war. (Poti mit Anzapfung)


    Welche Hersteller bauen denn heute noch gehörrichtige Lautstärkeeinstellung ein? Sprechen die auch öffentlich darüber, oder machen die das heimlich? :D



    @ Frank


    Dieser Forumsbeitrag könnte dich interessieren:


    Zitat:


    "In my opinion, loudness compensation should be standard in audio reproduction. A glance at the equal-loudness contours shows that the subjective loudness at bass frequencies is much more compressed than at mid frequencies. A musical work is normally balanced to sound "right" at whatever SPL the mastering engineer listens at. You need to play back at the same SPL in your room to achieve the same tonal balance. If you play back louder than that, the bass is accentuated. If you play back quieter, the perceived bass is attenuated (relative to the midrange). Dropping the overall level by 3 dB may result in a perceived 10 dB drop at 20 Hz. This is the reason for the classical "loudness control", which progressively boosts the bass as the level is lowered. (...) "


    Weiter hier: http://www.diyaudio.com/forums…-control.html#post1965938



    Eventuell auch noch interessant:


    http://www.diyaudio.com/forums…loudness-experiences.html


    http://www.diyaudio.com/forums…90-loudness-controls.html


    Gruß
    Michael

    indem Du von links und rechts Luft auf die Plattenfläche bläst, die grade aus der Waschbrühe kommt. Zwei kleine Computerlüfter kosten ja nicht die Welt.


    Hallo


    Daran habe ich auch kurz gedacht, diese Idee dann aber schnell wieder verworfen. Es ist einfach zu viel Hausstaub und Fusseln in der Luft und ein Lüfter würde viel zu viel davon auf die Frisch gewaschenen Platten schleudern. Man sehe sich nur mal die Lüfter im PC an, wie die nach kurzer Zeit zustehen.


    Also warte ich lieber eine Viertel Stunde und lasse die Platten einfach so trocknen.


    Gruß
    Michael

    ... um mit einer linear spielenden Kette bei einer normalen LP die nicht übermäßig komprimiert ist, alle Töne in den hörbaren Bereich zu heben.


    Hallo Frank


    Dann mußt du doch eigentlich nur ein Lineal an das Bild in Beitrag 11 anlegen. Das Lineal waagerecht nach oben schieben, bis di untere rote Linie komplett verdeckt ist. Dann hast du den Pegel, der mindestens erreicht werden muß um alle Frequenzen zu hören. Darauf dann noch die maximale Dynamik der Schallplatte rechnen und du weißt, wie laut die lauteste Stelle wiedergegeben wird.


    Bei Musik mit tiefen Frequenzen mußt du da schon ziemlich weit nach oben, zB Orgelmusik. Bei Flötenkonzerten geht es entsprechend leiser.


    Oder eben mit gehörrichtiger Lautstärkreinstellung. ;)


    Gruß
    Michael


    Ausserdem 'hört' das Ohr bei kleinen Lautstärken deutlich weniger Bass und Hochton.


    Hallo Frank


    Deswegen gab es ja noch weit vor der Loudness-Taste, nämlich schon in den 40er Jahren die gehörrichtige Lautstärkeeinstellung.


    Die Lautstärkepotis hatten im unteren Bereich ein oder sogar mehrere Anzapfungen, unterhalb derer die mittleren Frequenzen abgesenkt wurden, was beim hören mit sehr niedrigen Lautstärken außerordentlich angenehm war. Einer der letzten Verstärker mit diesem Austattungsmerkmal war meines Wissens der Luxman L-410.


    Danach waren dann im "High-End-Wahn" alle diese "klangverfälschenden" Schaltungen (ein Kondensator im Signalweg? Shocking!) absolut verpönt und man mußte halt immer laut hören, um Musik genießen zu können. Auch das ein Grund, warum viele heute gezielt nach alten Geräten suchen und sogar vom guten Klang eines alten Röhrenradios aus den 50er Jahren schwärmen, obwohl das aber auch garnichts mit Hifi zu tun hat.


    Die gehörrichtige Lautstärkeeinstellung ist ein lange vernachlässigtes Thema und gerade heute im Zeitalter der Stufenschalter zur Lautstärkeeinstellung hochinteressant. Man könnte für jede Schaltstufe eine eigene Filterkurve implementieren und so die Hörkurven des Menschen nahezu perfekt ausgleichen.


    Gruß
    Michael


    die entfernten Rückstände hatten die normale gelbliche Fett- oder Ölfarbe. Beimischungen waren nicht erkennbar. Der Vorbesitzer sagte mir übrigens, dass er da nie dran war. Der Dreher ist also ca. 30 Jahre nicht behandelt worden.


    Hallo Hans


    Gut, wenn nichts Graues zu sehen war, dann ist bei diesem Lager auch kein Bleipulver drin gewesen.


    Was mir komisch vorkommt, wenn da nie einer was dran gemacht hat, wo ist dann das Öl geblieben? War da vieleicht nie ein Öl drin?


    Du solltest jetzt erstmal versuchen herauszufinden, wie der Originalzustand gewesen ist. Ich würde jetzt nicht "irgendetwas" ausprobieren, in der Hoffnung, daß das dann wieder längere Zeit funktioniert.


    Ballistol ist prima zum Saubermachen von Metall, Holz und Lack, aber auf keinen Fall gehört es in ein Gleitlager.


    Das Problem bei Gleitlagern aus Sinterbronze ist, daß die eigentlich immer Wartungsfrei sind, jedenfalls bei so niedrigen Anforderungen, wie sie in einem Tellerlager herrschen. Da sind die Drehzahlen extrem niedrig und die Temperatur ist auch immer sehr niedrig. Da hat ein Öl ja nichts auszustehen und hält praktisch ewig.


    Wenn aber doch mal was gemacht werden muß, aus welchen Gründen auch immer, ist es schwierig, weil eigentlich nur exakt das gleiche Öl wie bei der Erstbefüllung der Sinterbuchsen verwendet werden darf. Nimmt man dann ein anderes Öl, können die sich ergebenden chemischen Reaktionen und ihre Wirkung auf das Metall nicht eingeschätzt werden. Deshalb plädiere ich immer für möglichst einfaches Maschinenöl ohne chemische Zusätze, denn welches Öl damals von Micro benutzt wurde, findet man wohl heute nicht mehr heraus.


    Das Zweite Problem ist, das Öl in die Sinterbuchsen zu bringen. Dazu müssen diese eigentlich bei etwa 80°C in diesem Öl baden. Beim Lager meines BL-91 könnte ich das machen, wenn es nötig wäre, da müßte nur die Welle ausgebaut werden und dann würde ich das komplette Lagergehäuse mit den eingepressten Sinterbuchsen in eine Wanne mit dem Öl legen und langsam auf dem Ofen köcheln lassen. :D


    Keine Ahnung wie das bei deinem Direkttriebler aussieht, kannst du auch das Lager komplett aus der Zarge ausbauen?


    Bei einer Google-Suche bin ich gerade hierauf gestoßen, nur damit dir die Problematik bewußt wird:


    http://www.pievox.de/Gleitlageroel.htm


    Dieses Klüber Isoflex würde ich für meinen BL-91 in Erwägung ziehen, wenn ich da dran müßte. Aber wie gesagt, versuch erstmal mehr über den Originalzustand in Erfahrung zu bringen.


    Gruß
    Michael