Posts by JoB

    Ich habe mir gestern auch das Testpaket bestellt und es soll schon am Montag rausgehen. Nach den letzten eher schlechten Erfahrungen mit Filtern bin ich schon mal sehr gespannt wie es diesmal wird.


    Jochen

    Der Deutschlandfunk hatte in dieser Woche die Aufnahme der 6. Symphonie mit T. Currentzis besprochen. Obwohl ich bisher nicht so viel mit Mahler anfangen konnte habe aufgrund dieser Rezension die Aufnahme als HiRes-Files gekauft und vielleicht ist es das Alter oder die seit den letzten Mahler-Versuchen veränderte Anlage, aber die Symphonie gefällt mir ausgesprochen gut. Die Instumente sind gut lokalisierbar und es macht Spaß etwas von meinem gewohnten Weg abzukommen.


    Zusammenfassend: eine dicke Empfehlung


    Jochen

    Für mich war Linns Urika II das fortschrittlichste Produkt im Jahr 2018. Damit hat sich die Kette vom Plattenspieler bis zur Box, ohne Kabelprobleme, ohne irgendwelche Einflüsse des Preamps geschlossen. Die Entzerrung im digitalen Zweig ist sicher auch genauer als sie mit herkömmlichen Bauteilen zu realisieren ist. Damit ist die Urika 2 ein bedeutender Zuwachs an "High fidelity" und kommt dem Orginal, dies ist ja der Zweck des ganzen, einen entscheidenten Schritt näher.


    Jochen

    Ich werfe dann mal Linn-Exakt-Boxen in den Raum. Linn mißt die Chassis, matched Paare und speichert die Werte, um Unterschiede elektronisch zu kompensieren. Dazu werden die Werte direkt bei Linn abgerufen. Im Moment wird auch darüber nachgedacht die Alterung der Chassis auszugleichen.


    Gruß

    Jochen

    Hallo Alex,

    ich gebe Dir grundsätzlich Recht, denn damals wurde sicher mehr in die Entwicklungsarbeit investiert. Was man jedoch bedenken muss ist, dass man heute darauf aufbauen und den TD 125, 126 und auch 520 als Vergleich heranziehen kann. Dies wird beim "Thorens-Nachfolger" LP12 sehr deutlich. Der LP12 hat den vergangenen Jahrzehnten sich fortentwickelt und klingt sicher besser als mein alter TD160 MKII. Es ist keine Frage, dass der LP12 mit Keel auch besser klingt.

    Firmen wie Linn oder Feickert fangen schließlich nicht bei Null an, sondern verbessern bestehende Konzepte. Die Frage ist nur, ist ein revidierter TD125 oder 126 wirklich ca. 14000 Euro schlechter als z.B. ein LP12 in Vollausstattung?

    Dies muss jeder selbst erhören und schließlich selbst entscheiden.


    Gruß


    Jochen


    PS: Ohne Frage ist der TD125 einer der schönsten Plattenspieler, den ich auch gerne hätte! :)

    Nach langem Überlegen habe ich mir die MFSL Abbey Road gekauft und am Wochenende mit der CD Version (remix) und der Version aus der blauen Box 1978 veglichen. Die MFSL wurde mit geringerem Pegel überspielt und ist demnach deutlich leiser. Ich finde sie nicht basslastig. Auf jeden Fall ist die Positionierung der Instrumente deutlicher als bei den anderen Versionen. Dies wird besonders deutlich wird dies bei "The end". Hier hört man drei unterschiedliche Gitarrenpositionen, während bei den anderen Versionen die Positionen von H. Harrision und Lennon eher verschmelzen.


    Für mich hat die MFSL weniger Klangbrei und ist deshlab momentan meine Lieblingsversion.


    Jochen

    @KLaus:

    vielen Dank für den Bericht. Ich hatte neulich einen DC Filter in meinem Linn Setup getestet und war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Es scheint also auch anders zu gehen. Ich werde mir im neuen Jahr den Lab12 Goran auch mal zu testen kommen lassen. Leider kann man die PS Audio Power Conditioner nicht aus Deutschland zum testen leihen, sonst würde ich beide mal ausprobieren.


    @Henner:

    probiere es doch mal hier: https://www.cm-audio.net/lab12-gordian-testpaket


    Gruß


    Jochen



    Meine erste Version des Albums habe ich 1976 geschenkt bekommen und das Album hat mich seitdem durch einige Versionen begleitet. Diese und die klanglich identische Version aus der blauen Beatles-Box waren für mich lange Zeit meine Referenz. Die erste CD Version blieb leider um längen hinter diesen zurück und wurde nur gehört, da ich einige Zeit den Plattenspieler eingemottet hatte. Erst die remaster-Version aus der Stereo-Box konnte dann mit den LP Versionen gleichziehen. Als sinnvolle Ergänzung kam dann die CD und später die LP Mono-Box dazu. Diese Mono- und die ersten LP Versionen sind heute, je nach Song für mich das Maß der Dinge (die MFSL habe ich leider nicht).


    Doch nun zur neuen LP Version: Diese finde ich für sich genommen als gut gelungen, was ausdrücklich auch für die Box gilt. Jedoch bin ich vielleicht die Orginale; ok, meine Mono ist nicht Orginal :-(, zu sehr gewohnt, denn ich würde sie im direkten Vergleich auf jeden Fall vorziehen. Mir scheint die neue Version auch eine geringere Dynamik zu haben!


    Zusammenfassend: Ich bleibe beim Orginal und der Mono-Version.


    Jochen

    Hallo Jürgen,

    danke für die vielen ausführlichen Berichte. Könntest Du vielleicht auch etwas zur Alterung von z.B. der Boulder Vorstufe sagen. Ist ein Verstärker nach 10 Jahren überholungsbedürftig (z.B. Elkos etc.) und wurde schon etwas bei der Boulder ausgetauscht?


    Danke!


    Jochen

    Das Klimax Gehäuse ist, auch in schwarz, schon schöner :-) und die Displayhelligkeit ist definitiv besser als die viel zu helle LED.


    Aber der "Kirschen"-Preis ist mit zu heftig. Dennoch, ich habe bei unserer Institutswerkstatt mal gefragt was so ein Gehäuse als Anfertigung kosten würden und die haben es auf 1000-1500 Euro geschätzt. Dann wäre die Oberflächenbehandlung noch zu optimieren.


    Also scheint der Nachbau sich nicht zu lohnen.


    Jochen

    Ich habe noch nicht so viele Updates von Linn mitgemacht und es könnte natürlich sein, dass wir uns haben täuschen lassen. Dagegen spricht, dass ich immer eine neutrale Person zum Hören mitnehme. Auch höre ich nicht immer eine Verbesserung wenn ich sie erwarte. Als Beispiel sein hier der DC Filter (aus "Filterzentrale selbst gebaut .. "in diesem Forum) genannt, den ich gerade gehört habe. Ich hatte mit dem Filter einen besseren Klang erwartet und .... Oder umgekehrt das Melco Ethernetkabel, bei dem ich keinen Unterschied zum Cat5 Kabel erwartet hatte und ihn deutlich gehört habe (hier gibt es auch eine technische Erklärung!)

    Ich bin Naturwissenschaftler und versuche einen objektiven Eindruck zu bekommen und bin deshalb auch ein großer Anhänger von Blindtests (gerade im positiven Fall). Die Unterschiede beim LP12 von Kore nach Keel, von der Urika I zu II oder beim Katalyst Upgrade werden auch von nicht beteiligten deutlich und reproduzierbar wahrgenommen. Also eher kein Fall von Religion.

    Aber es muss keiner an Verbessungen glauben. Da hift es einfach mal selbst zu testen (blind oder nicht). Jeder Linn Händler hilft hier sicher gerne weiter :)

    Ich würde übrigens immer noch gerne das Radikal (normal und Klimax) gegen einander hören. Findet sich noch jemand mit dem Klimax auch gerne diesen Test machen würde?

    Viele Grüße


    Jochen

    Gestern ist ein DC Filter von Matej zum Probehören für meine Linn Akubarik Exakt Katalyst gekommen (Nochmal vielen Dank dafür!!!!). Ich habe sie heute Abend ausprobiert (nur die Boxen über den Filter). Zuerst etwas zum Setup: Wir wohnen im Altbau und das Zimmer hat alte Leitungen. Die Anlage und ein FritzRepeater 1750e hängen an einer Steckdose. Im Stromkreis befindet sich noch eine Deckenlampe mit vier Engergiesparlampen, eine Lampe mit Dimmer und im Nebenzimmer ein Router, Fernseher und diverse Steckernetzteile.

    Das Netzwerk geht vom Repeater über ein Ethernetkabel (Melco) zum Klimax DSM Exakt. Diese Verbindung ist "Kabel-sensitiv" und ein normales Cat5 Kabel hat eine deutlichen Einfluß auf den Klang (wahrscheinlich Massenproblem, denn es wird normales TCP/IP verwendet). Die Boxen sind über Melco Ethernetkabel angeschlossen.

    So, zurück zum Thema. Was hatte ich erwartet: ich war mir nicht sicher überhaupt einen Einfluss zu hören. Gehört wurden vollkommen unterschiedliche Stücke: von Bruhns, Rameau über Beatles in Mono zu M. O'Boyle und schließlich zu Placebo und Deep Purple. Es wurden immer zwei Stücke (FLAC-Streams vom NAS) erst ohne, dann mit, dann wieder ohne Filter gehört. Das Ergebnis war vom ersten Song eindeutig und überaschend: Ohne (!) Filter war es besser. Den Stimmen fehlte mit dem Filter das Leben und alles klang gedämpft. Das Schlimmste daran ist, dass ich das Ergebnis nicht verstehe. Wieso kann der DC Filter vor dem Netzteil einen negativen Einfluss haben? Im schlechtesten Fall sollte er doch unhörbar sein, oder?


    Viele Grüße

    Jochen

    Ich habe dafür kein Verständnis, da ich immer gerne bei "Show us your LP12", den Anlagenbildern, den Tipps für besondere Aufnahmen etc mitgelesen habe. Gerade die Bilder fand ich gut und auch so manche Diskussion, unter Beteiligung von Linn Händlern, war nützlich.

    Das Forum war hoch Linn spezifisch und es gab auf viele Fragen unterschiedliche Auskünfte. Tolerant war sicher die Sektion mit der LP12 Aufrüstung durch Fremdteile.


    Ärgerlich finde ich, dass alle bisherigen Beiträge nun ohne Ankündigung verloren sind. Zumindest die alten Beiträge hätten sie dann doch zugänglich halten können.


    Wigwan ist für mich kein Ersatz.


    Gruß

    Jochen

    Hallo Matej,

    das ist eine gute Idee. Leider bin ich mir nicht so sicher, dass Linn wirklich wirksame Filter vor den Schaltnetzteilen hat, denn schließlich ist der Erdungspotentialausgleich bei der Schirmung bei der Ethernetschnittstelle auch ein Problem. Dennoch würde ich es nur mit den DC Filter bei den Boxen probieren.


    Viele Grüße


    Jochen


    PS: Das Gehäuse und die Schaltung sind noch nicht endgültig fertig, oder?