Posts by mr.checker

    Ich finde die Frage auch nicht ganz uninteressant. Es gibt vielfältige Gründe für Eigenbauten. Klar, im Hifi-Bereich ist der Eigenbau durchaus oft weitaus kostengünstiger, aber es geht halt auch ums Ego, dass man danach behaupten kann, dass man's selbst gemacht hat. Und natürlich sollte es Spaß machen, da kommt es auch oft genug vor, dass man etwas baut das man fertig für einen Bruchteil des Eigenbaus bekommen hätte. Von der Arbeitszeit ganz zu schweigen.


    In diesem Fall glaube ich nur, dass ohne Erfahrung und Know-how keine brauchbaren Ergebnisse dabei herauskommen würden. Aber falls du da mal was in die Richtung versuchen solltest, würde ich das ganze sicherlich interessiert verfolgen.


    Gruß
    Thomas

    Dass Rauschen tatsächlich von Kontaktproblemen herrühren kann war mir bis letzte Woche auch noch nicht bekannt. Da ich aber von Rauschen auf nur einem Kanal äußerst irritiert war musste ich feststellen, dass ein bisschen rumwackeln an Buchse/Stecker am SME Series III tatsächlich das Problem lösen konnte, zumindest zeitweise. Rauschen durch einen großen Kontaktwiderstand hätte ich mir ja noch eingehen lassen, aber dann hätte dieser Kanal auch deutlich leiser sein müssen als der andere, was er aber nicht war..


    Gruß
    Thomas

    Hallo,




    ein Freund hat sich einen Clearaudio Unify bestellt und ich wollte ihn vorab schonmal eine Basis für seinen Fat Bob zusammenzimmern. Allerdings finde ich bei Clearaudio keinerlei Maße vom Arm (was ich übrigens wirklich schwach finde, man will ja den Arm schließlich nicht mit Klebeband anbringen). Ich habe mal eben Pi mal Daumen den unteren Teil des Arms gezeichnet, und die Maße die mich interessieren würden mit Fragezeichen gekennzeichnet. Falls jemand da irgendwelche Infos darüber hat wäre ich echt dankbar. Ansonsten trage ich die dann zur Info der Allgemeinheit nach, sobald ich den Arm in Händen halte.







    Viele Grüße
    Thomas

    Haben die Trafos nach außen hin Litzen? Falls da nur dieses Gewebezeugs über dem Kupferlackdraht ist, würde ich mir keine Gedanken machen, ist ja dann immer noch durch den Lack isoliert. Und selbst wenn nicht, das Gewebe selbst isoliert ja auch. Aber schön ist das ganze wirklich nicht.

    OK, gut, das hört sich auf jeden Fall nach gewissenhafter Arbeit an :) Dass der Reichelt mal falsche Werte eintütet kommt durchaus vor, aber einen Widerstand pro Tüte zu messen sollte reichen, dass der Hersteller da gepfuscht hat, ist sehr unwahrscheinlich. Mit einer wirklich guten Idee den Fehler einzugrenzen, kann ich leider auch gerade nicht dienen. Das einzige was mir im Moment einfällt, wäre beim Einschalten den Spannungsabfall z.B. an R31 und am Angstwiderstand der positiven Rail zu messen, um zu sehen ob der zu große Strom jetzt in der Eingangs- oder Ausgangsstufe fließt. Dazu bräuchtest du aber idealerweise dann schon ein digitales Speicheroszi. Nur selbst mit dieser Erkenntnis lässt sich erstmal recht wenig aussagen..


    Aber warte mal ab, vielleicht hat ja jemand noch eine bessere Idee.

    Ja, wenn das Poti bei deutlich mehr als ca. 100 Ohm steht, sollte eigentlich nichts passieren, in der Hinsicht. Beachte aber bitte, dass du im eingelöteten Zustand mit dem Ohmmeter evtl. etwas anderes misst, als das, was du eigentlich messen willst. Im Zweifelsfall würdest du aber einen kleineren, als den tatsächlichen Wert messen, insofern liegt's daran also schonmal nicht.
    Wegen möglicher Bestückungsfehler: Widerstände hast du auch kontrolliert?

    Wo "stehen" denn die beiden Trimmer zur Ruhestromeinstellung? So wie du den Trimmer eingelötet hast, müsste, wenn ich jetzt nicht gerade mein Hirn irgendwie total verdreht hab, der Ruhestrom eigentlich am kleinsten sein, wenn du den Trimmer ganz nach rechts drehst (sorum sollte der Widerstand zwischen den beiden verwendeten Anschlüssen größer werden).


    Gruß
    Thomas

    Hallo Peter,


    wegwerfen muss doch nicht sein, der Fehler lässt sich bestimmt noch finden. Letztlich sollte ein solcher Offset bei einem "korrekt" gegengekoppelten Differenzverstärker nicht auftreten können. Also solltest du mal die tatsächliche Differenzspannung am Eingang nachmessen (also Basis Q1 nach Basis Q2), das sollte ungefähr 0V ergeben.


    Was natürlich auch noch eine Möglichkeit wäre: Am nicht-invertierenden Eingang liegen tatsächlich 2,8V an (also Basis Q1 gegen Ausgangmasse). In der Hinsicht unbedingt auch mal die Spannung über R2 kontrollieren, ob die auch tatsächlich ungefähr 0V ist. Falls sie das nicht sein sollte: der Wert von R2 ist auch tatsächlich 10R?


    Gruß
    Thomas

    Das Brummen ist wahrscheinlich ein anderes Kapitel, das liegt eher an der Masseführung. Aber dass du sagst, dass du nur "die halbe Amplitude" gemessen hast, ich vermute mal du meinst, nur die positive, bzw. negative Halbwelle des Signals ankommt, ist ja ein ganz eindeutiges anzeichen, dass es an der Push-Pull-Ausgangsstufe liegen muss. Das würde auch erklären, warum du so viel Offset hast: Der Verstärker kann einfach nicht bis auf 0V runter aussteuern. Jetzt musst du halt mal schauen: Kommt die positive Halbwelle am Ausgang an, sind es entweder T5 oder T4 (bzw. die zugehörigen Widerstände) und wenn die negative Halbwelle ok ist, dann T2/T3.
    Eigentlich dürfte aber deine Ruhestromeinstellung auch garnicht wirklich funktionieren!?


    Gruß
    Thomas

    Hallo Peter,


    funktioniert der Verstärker, abgesehen von dem Offset, ansonsten? Das wäre erstmal wichtig zu wissen.


    In dem Fall müssten aber die Eingangstransistoren schon extrem schlecht gematcht sein. Und selbst bei komplett ungematchten dürfte der Offset niemals so groß sein. Das einzige was mir jetzt sonst spontan noch einfällt: Die Verstärkung für DC beträgt wegen C19/C20 ja nur 1. Hätten wir jetzt den gleichen Fall wie eben schon: Einer von beiden Kondensatoren ist zum Kurzschluss mutiert, dann würde der DC-Offset ja auch verstärkt, und zwar um den Faktor 1+(R29/R30). Also 45, oder 23, je nach Wert von R30. Aber selbst das würde jetzt nicht unbedingt einen gar so großen Offset erklären. Höchstens wenn zusätzlich noch die Eingangstransistoren recht weit auseinanderliegen..


    Gruß
    Thomas

    Dass ein Kondensator (von Elkos abgesehen) kaputt geht, ist halt eigentlich diejenige Möglichkeit, die man als allerallerallerletztes jemals in Betracht ziehen würde. Da frage ich mich auch schon, welche unglaubliche Art von Schrott da verkauft wird. In dem Fall würde ich entweder einen wirklich hochwertigen Glimmerkondensator, oder einfach gleich einen Folko einbauen. Alles andere scheint unter diesen Umständen echt gemeingefährlich.


    Wegen der Transistoren: Die 2N5551/2N5401 können je 600mA Kollektorstrom. Der sollte nicht überschritten worden sein, jedoch ist bei Q9 und Q5 ein recht großer Strom über die Basis-Emitter-Strecke geflossen, durchaus möglich, dass die das nicht mögen. Ein Austausch würde da jedenfalls nicht schaden, und bei den 2ct, die die kosten, schon erstrecht nicht. Da brauchst du auch nichts matchen, solltest du das aber doch tun wollen, müsstest du am ehesten die beiden Transen für den Stromspiegel matchen (also Q3/Q9), aber dank der Emitterwiderstände spielen da irgendwelche Unterschiede kaum eine Rolle, also muss das nicht sein.


    Falls du extra neue Transistoren bestellen müsstest, schick mir mal eine PN, dann könnte ich veranlassen, dass man (meine Mutter) dir welche zuschickt ;) Gleiches gilt natürlich auch für die Widerstände und einen 100pF-Folko.

    Hallo Daniel,


    dann bleiben jetzt eigentlich nur noch die beiden Transistoren Q1/Q2 des Eingangsdifferenzverstärkers, da die Spannung über R6 im wesentlichen den Strom im Differenzverstärker vogibt. Vor allem aber und Q7/Q8 der Ube-Referenzstromquelle (wobei ich letztere eher ausschließen würde, aber wenn du schon mal dabei bist :) ). Über die genaue Ursache des defekts lässt sich natürlich nur schwer was sagen, aber von den Kleinsignaltransitoren sollte auch eigentlich keiner kaputtgehen können, weil in der Eingangsstufe nur kleine Ströme fließen.
    Dass einer der Endtransistoren kaputtgegangen ist, sollte nicht der Fall sein, der Strom, der die Widerstände zerstört hat, kann eigentlich nicht in die Ausgangsstufe geflossen sein, da er offenbar vom Netzteil über R31->R10->R15/R17->R32 geflossen ist.
    Insofern, wie gesagt mal noch die vier verbleibenden Kleinsignaltransistoren checken. Aber auch wenn die OK sind, gilt: irgendeine Ursache muss es geben. Schlechte Isolation der Transen am Kühlkörper würde ich jetzt auschließen, weil dann wäre der Strom nicht über R31 und R32 geflossen.
    Ich glaube auch hier gelesen zu haben, dass es mal Probleme mit kaputten Glimmerkondensatoren gab. Ein Kurzschluss in C7 würde z.B. auch alles erklären. Dann wird Q4 mehr oder weniger zur Transdiode, woran auch die Kaskode nicht viel ändert, und der Strom würde ebenfalls über alle betroffenen Widerstände fließen.


    Gruß
    Thomas

    ...und selbst das sind immernoch fast 50 Euros im Jahr. Gut, wenn man tatsächlich jeden Tag hört, dann mag das ok sein, aber wenn man nur einmal in der Woche, oder gar noch seltener zum Musikhören kommt, dann sehe ich da irgendwie reine sinnvolle korrelation zwischen Nutzen und anfallenden Kosten.


    Gruß
    Thomas

    Hallo Daniel,


    es sieht ja ganz eindeutig danach aus, dass irgendwas mit dem zweiten Differenzverstärker nicht in Ordnung ist. Nachdem R15 und R17 abgebrannt sind, scheint der Stromspiegel aus Q3/Q9 auch noch funktioniert zu haben. Aber ich würde trotzdem mal sämtliche am Differenzverstärker beteiligten Transistoren durchmessen: Q4, Q12, Q3, Q9 und die Kaskode Q5. Jetzt ist es natürlich schwer zu sagen ob vielleicht noch mehr kaputt ist. Der große Strom ist aber auch durch T1 geflossen, den auf jeden Fall auch mal kontrollieren. Falls der kaputt ist, könnte auch ein einigermaßen riesiger Strom durch die Transistoren der Push-Pull-Stufe geflossen sein. Aber nachdem der BD139 kurzzeitig 3A abkann, und ja auch auf dem Kühlkörper sitzt, denke ich, dass der schon noch ok sein dürfte. Mindestens einer der 5 Kleinsignaltransistoren ist aber sicherlich kaputt. Da misst du am besten mal die beiden Diodenstecken mit dem Multimeter auf "Diodentest" durch. Falls du nicht weißt wie, guck dir das mal an: http://www.hobby-bastelecke.de…iter/transistor_pruef.htm Am besten du hast einfach das Ebers-Moll-Modell mit den beiden Diodenstecken im Kopf, oder malst es dir auf, dann musst du nicht vor jeder Messung nachgucken, weil sich die "Sollwerte" ja ganz von allein ergeben.


    Gruß
    Thomas


    Edit: Merk dir mal lieber mit welche(r) der Transistoren kaputtgegangen ist

    Warum sollte man denn bei 50Hz keine 33 1/3 einstellen können? Das sind ja 100/3 U/m = 5/9 Hz.. Heißt: Bei 50Hz wären es exakt 50:(5/9) = 90 Striche. Da wir aber hier ja tatsächlich von 100Hz sprechen, braucht man eben entsprechend 180 Striche. Und das geht auch genau auf. Was nicht aufgeht sind die 45rpm, weil man da 133,3 Striche bräuchte.


    Gruß
    Thomas

    Eigentlich sind das ja 100Hz, weil die Glühbirne ja sowohl bei der positiven, als auch bei der negativen Halbwelle "ein" ist. Gehen tut's prizipiell schon, aber man kann es nicht ahnnähernd so gut sehen wie bei einer richtigen Stroboskoplampe. Wer einen Rechteckgenerator hat, wird an an diesen natürlich eine LED dranklemmen, lässt sich aber widerum auch noch dahingehend verbessern, als dass man ein Rechteck mit besonders kleinem Tastgrad verwenden mag, dann verwischen die Striche auch deutlich weniger.


    Gruß
    Thomas