Posts by cone-A

    Wozu hat der Motor wohl einen An/Aus Schalter. Auf geeignete Hilfsmittel zu verzichten und dafür eine schlechtere Wiedergabe hinzunehmen halte ich bei unserem Hobby für nicht zielführend.

    Aber jeder wie er mag.


    Mein halbautomatischer dreht so lange nach, dass man warten müsste, bis der Motor ausschaltet. Ich wechselle immer am drehenden Motor.

    Wenn wir über Verschleiß reden, dann doch eher über den Streß, der beim Einschalten passiert: Zug auf dem Riemen, Spannung auf die Bauteile usw. Fällt aber wohl alles unter die Kategorie Graswachsgeräusche.

    Was Gleichlauf und Rumpeln angeht, dürfte der Pro Ject wohl kaum einen wesentlichen Schritt nach vorne zum Thorens machen. Ja, der Thorens hat ein 700g-Tellerchen. Dafür hat er eine Automatik, einen recht guten Tonarm und bessere Gleichlaufwerte als der Pro Ject. Die Nadel am Pro Ject ist eine silber angemalte 2m Red, also ungefähr die Qualitätsstufe vom AT95.


    Wenn am Laufwerk also was gemacht werden soll, würde ich noch ein Brikett drauflegen und 1500 € einplanen. Da gibt es dann einen Technics SL 1200 GR oder ähnliches. Bis dahin würde ich den Empfehlungen in diesem Thread für einen neuen Tonabnehmer folgen. In den Ring werfen würde ich noch den Ortofon OM 20 bzw. 2M Blue. Nicht spektakulär von seinen Daten, paßt aber sehr gut zum Dual (äääh Thorens)-Arm und ich hören ihn immer noch sehr gerne.

    Ich habe gelesen, dass der Rega Planar 2 eine Carbon Nadel hat und würde mich interessieren, wie es da mit Carbon Nadeln aussieht. Die meisten Plattenspieler verwenden ja die ATN 3600 Nadel welche aus Metall ist.

    Der Rega Carbon ist tatsächlich identisch mit dem ATN 3600. Kohlefasern sucht man da vergeblich. Höchstens findet einige Kohlenstoffatome im Blechgehäuse und im Plastik des Nadelträgers.

    Für mich wäre wichtig, genügend Budget für einen ordentlichen Tonabnehmer bzw. Nadeleinschub übrig zu lassen. Informationen, die gar nicht erst aus der Rille gekratzt wurden, kann auch kein Highendtonarm oder Laufwerk wieder dazuzaubern. Statt einen Tonabnehmer mit gebondeter Nadel würde ich nach einer nackten Ellipse oder einem noch schärferen Schliff Ausschau halten (Shibata, Microline usw.).


    Und gerade als Neueinsteiger würde ich nicht gleich so hoch mit einem Neugerät einsteigen, sondern erst mal mit überschaubarer Investition schauen, ob Vinyl überhaupt noch etwas für mich ist. So ein gebrauchter Technics, Dual oder Kenwood ist derzeit ohne Wertverlust wieder weiterzuverkaufen. Ein neuer Rega für 1000 € macht da mehr Geld kaputt, wenn er nach zwei Jahren wieder vom Hof soll.

    Gegen einen funktionierenden TD 125 ist der Elac doch ein Spielzeug. Und dass der leichte Tonarm des Elac mit dem Denon-System klarkommt, wage ich auch mal zu bezweifeln.


    Wenn die Platten besser klingen sollten (und darum geht es doch eigentlich), würde ich eher noch ein anderes System für den Thorens suchen.

    Genau. Ich hätte den Technics SL-1500c empfohlen. ;-) Hat sogar noch einen Phono Pre an Bord.


    Habe gerade mal nach den Preisen von den Kandidaten geschaut: Der Rega ist ja gut 200 € billiger als der Music Hall. Die Rega PSU kostet 350 €. Wenn es also einer dieser Spieler sein soll, würde ich den RP3 mit PSU empfehlen. Ist dann nur leicht über Budget.

    Bei beiden wäre für mich das KO-Kriterium die fehlende Geschwindigkeitsregelung. Also bei Rega die PSU und bei Music Hall die Cruise control. Wenn ein Plattendreher die Platten nicht mit der definierten Drehzahl dreht, heißt das Thema verfehlt - 6. Und sowohl Rega als auch Pro Ject haben nicht den besten Ruf, was die Drehzahlgüte ab Werk anbelangt.

    Kirsche und Ahorn sind sooo 1990. ;-)


    Nußbaum ist halt der Klassiker für Holzzargen. Ich denke mal, die wollen jetzt erst Mal ein wenig verkaufen und die Entwicklungskosten reinholen. Eine Wood-Edition in 2-3 Jahren mit 300 € Aufpreis für verschiedene Edelhölzer macht sich gut, um den Verkauf wieder anzukurbeln...

    Liegt das an meiner Optik oder eiert das Pulley im ersten Video wie Hulle? :/

    So bei 25 Sekunden.

    Das ist ein Messemodell. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat da ein "Experte" schon mal die seitliche Einschlagfestigkeit der Motorachse geprüft. Wichtiges und gemeinhin unterschätztes Qualitätskriterium bei Riementrieblern...

    moin,

    so die Entscheidung ist gefallen und von mir eben auch persönlich abgeholt worden,es ist ein Phonosopie No.2 geworden,mit TP 90 Tonarm und Ortofon Chiave,leider muss ich den TA noch wechseln bzw.erstmal kaufen,da der Chiave schon gut 20 Jahre alt ist,habt ihr vielleicht eine Idee dazu?

    Hier noch ein Paar Bilder meines Drehers!:)

    Gute Entscheidung! Der Chiave ist ein Ortofon VMS. Da dürften die entsprechenden Ersatznadeln passen. Einfach mal bei Thakker anrufen. Ansonstn wäre Denon DL-110 mein Tip für den Anfang.

    Ein Plattendreher soll Platten drehen. Ein Tonarm soll die Nadel auf einer definierten Kurve führen. Das ist keine Raketenwissenschaft. Richtig spannend wird es bei Tonabnehmer und vor allem Abtastnadel. Da ist sozusagen die Musik drin.


    Dementsprechend meine Empfehlung für den Anfänger: Beim Plattendreher ruhig eine Liga tiefer einsteigen, dafür aber ein anständiges System nehmen. Für 100-200 € bekommt man wirklich taugliche Direkttriebler aus den 70er oder 80er Jahren (Technics Q2, Dual 704 usw.), die mit einer neuen Fettpackung in der Mechanik und einem Tropfen Öl aufs Tellerlager wieder wunderbar arbeiten und bei Signalabstand und Gleichlauf manchem Neugerät noch zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Wenn man zehn linke Daumen hat, kann man sie für etwas mehr Geld auch vom Händler überholt und mit Gewährleistung besorgen.


    Für viele der damaligen Originalsysteme gibt es Ersatznadeln mit Microline-Schliffen (Jico SAS), die schon sehr viel an Informationen aus der Rille kratzen. Damit ist man zwischen 300 und 400 € Investition angelangt und hat was Ordentliches auf dem Regal stehen.


    Wenn man später mal aufsteigen will oder doch lieber digital hört, kann man so einen Spieler auch mit wenig Wertverlust weiterverkaufen.


    Wenn es neu sein soll, würde ich auch den Technics SL-1500C empfehlen, am besten gleich mit der 2M blue-Nadel.

    Beide haben ein kleines Risiko: Der SL 1200 kann in seinem früheren Leben arg beansprucht worden sein und innen fachgerecht teerimprägniert (war ja noch kein Rauchverbot). Der PLX 1000 - da Hanpin - kann das Problem haben, dass die Lager nicht gut eingestellt sind. Beides Punkte, die zwar abstellbar sind, aber ärgerlich.


    Wenn DD, würde ich gleich auf die Hifi-Schiene gehen. Die sind genau so robust und haben meist noch eine Endabschaltung. Gar nicht so weit über Deinem Budget ist der Technics SL-1500c. Kostet einen Tausender, allerdings bereits inkl. System und inkl. Phonoverstärker.

    Neu für Einsteiger bei dem Preis? Dual 505-4. Unkritisch in der Aufstellung (Subchassis, masselose Auflagekraft), gut in der Qualität (dreht aus der Box heraus schon mit 33 1/3 Umdrehungen), einfach in der Aufrüstung (einfach Nadel 20, 30 oder 40 einstecken).


    Die Frage sollte vielleicht noch dahingehend präzisiert werden, ob der Preis mit System ist oder nicht.

    Hallo Zusammen
    Herzlichen Dank für die vielen Ideen...welche es nicht einfacher machen :-)
    In die Runde gefragt, gibt es Leute die Erfahrung mit Rega Planar 8, Clearaudio DC oder Performance bzw. Gold Note Pianosa? Es sind die Geräte die "meine" Händler führen.
    Gruess am Morgen
    Marco

    Welche Erfahrungen wir damit machen, ist doch eigentlich zweitrangig. Das Ding steht in Deinem Zimmer, die Nadel wird von Dir in die Rille gesetzt und der Klang geht in Deine Ohren.


    Ich verstehe, dass Du vor dieser Entscheidung Bammel hast. Daher auch mein Vorschlag oben, erst mal eine Liga tiefer einzusteigen. Als Einsteiger ist es eigentlich immer Zufall, ob man das Passende für sich selbst findet. Schlicht und einfach, weil man die für sich wichtigen Kriterien gar nicht kennt.