Posts by papa_bjoern

    Hi Leute - immer diese Nachbauten. :wacko: Hier mal was aus deutschen Landen - letzte Woche für 90,- Taler incl. Versand gerschossen und heute angekommen 8) Da soll noch mal Einer sagen, daß man in der Bucht keine Schnäppchen schiessen kann. ^^ Wenn man weiß, was alleine eine Da kostet... 8| Viel Spaß beim Schmökern :)

    EL34 eigentlich keine ideale hifi-röhre sei, sondern ursprünglich in gitarrenamps zur anwendung kam

    Das ist so nicht ganz richtig. Die EL34 wurde im Philips-Konzern als Audio-Röhre konzipiert und enwickelt. Die Zielsetzung lag hierbei nicht auf max. Linearität, da es zu diesem Zeitpunkt schon viel Erfahrung mit Gegenkopplung zur Verzerrungs-Reduktion gab. Es ging eher um möglichst viel Leistung im Gegentakt-Betrieb - man konnte mit zwei EL34 etwa 100 Watt (bei einer Betriebsspannung von 800V) herauskitzeln - damals konkurrenzlos viel Leistung. Es gibt sehr gut klingende Gegentakt-Konzepte mit dieser Röhre - sowohl im Pentoden-Betrieb - als auch im Triodenmode (wenn weniger Leistung "Mehr" sein soll).

    Einige gute Vorschläge sind in dem alten Mullard-Verstärkerbuch "Circuits for Audio-Amplifiers" enthalten.


    Gruß Björn

    Hallo Andreas,


    ich wurde in 2005 mit Saba-Virus infiziert und habe seit dem viele "old-school"-Breitband-Chassis durchprobiert. Es war so ziemilch alles aus deutschen Landen darunter. Auf dem Dachboden liegen noch sehr viele davon "eingelagert".

    Angefangen habe ich auf die Schnelle damit:

    Saba_Greencone_der Anfang.jpg

    Es war Wochenende und ich hatte nur diese Umverpackungsreste da. Aber schon diese ca. 140x70x1cm Pappschallwand hat mich sehr aufgerüttelt. Ich habe die Musik neu entdeckt. Die im Hintergrund als Stütze stehenden Audiostatic-Elektrostaten hatten nicht den Hauch einer Chance...als ich dann noch ein altes Saba-Stereo-Röhrenradio als Endstufe anklemmte, war alles vorbei. Ich habe den ganzen Fertig-Kauf-Mist in der Bucht mit viel Verlust verkloppt und der HiFi-Industrie geschworen: "mit mir verdient Ihr keinen Cent mehr".

    Nun - die Papp-Schallwände sahen nich so gut aus und ich machte mich auf den Weg, etwas Hübscheres zu bauen. Entstanden sie dann die Cellos aus Instrumenten-Holz. Mein Bruder arbeitet bei einer bekannten Klavier/Flügel-Manufaktur in HH und konnte mir da mit Matrial und als Tischler beistehen. Ich bin aber sehr schnell von den 20er-Chassis auf die 26cm-Black-Cones (ebenfalls von Saba) umgestiegen. Sie sind in meinen Augen noch besser in der Feinzeichnung und haben mehr Fläche (Bass) und höheren Wirkungsgrad.

    So sehen die Speaker aus:

    Cello_6.jpg


    und Innenansicht:

    Cello_unten.JPG


    Es ist nicht ein Nagel drin und die Seitenwandstärke beträgt 4mm. Die Verklebung der einzelnen Teilbretter war sehr tricky - muß ich Dir aber nicht erzählen... ;) denn gebogen und verklebt wurde unter Spannung - nix wässern, oder so...


    Inzwischen bin ich auf Altec-Lansing umgestiegen - ist noch besser - aber auch viel teurer:

    Altec-604-8G_Juli_2021.jpg


    Es ist das gleiche Holz, aber nicht als Reso-Box - sondern als Mehrschicht-Aufbau.


    Die Saba-Cellos habe ich aber immer noch - sie spielen einfach schön. :love:


    Gruß Björn

    Ein Bekannter hat ein interessantes Gebraucht-Angebot von einem Eigenbau-Verstärker in dieser Art mit der PL82 und spielt mit dem Gedanken, sich dazu dieses Chassis zuzulegen falls er den Verstärker kauft.

    Bei solchen Angeboten ist darauf zu achten, wie der Aufbau ist und welche Übertrager verwendet wurden. Vor allem mit der Qualität der Übertrager steht und fällt das Ganze.


    Gruß Björn

    Hallo Alexander,


    ich habe damals mit einer D3a im Triodenmode als Treiber ca. 7 Watt bei 2% Gesamtklirr (fast nur K2) - ohne Gegenkopplung herausbekommen. Die Russin läuft mit 210V und 200mA Ruhestrom - das sind 42 Watt Verlustleistung - ein moderater AP. Der AÜ ist mit 1,2kOhm für weniger Leistung und mehr Linearität dimensioniert.


    Gruß Björn

    dass es kein Genuss ist, beim Musikhören ständig die Ruhestromanzeige zu beobachten

    Hallo Andreas,


    ich habe damals (2008) meinen 6C33C-SE-Amp so gebaut, wie man ihn nicht bauen sollte. Es hiess - tu das nicht - und dieses auch nicht - es würde nicht gehen. Ich habe alles gemacht, was angeblich nicht geht und der Amp läuft bis heute ohne Probleme. Gerade die Ruhestromanzeige steht sowas von stabil - muß den Bias nur bei Röhrenwechsel einmal einstellen. Man muß diese Röhre "mit Liebe" laufen lassen - dann geht es... 8)


    Gruß Björn

    Moin Christian,


    die Idee, einen 6C33C-Amp zu bauen finde ich gut - allerdings möchte ich aus meinen Erfahrungen zwei Denkanstösse geben:

    - in meiner "Röhren-Anfangszeit" habe ich auch die Amps von Jogis-Röhrenbude

    nachgebaut. Schnell stellte ich aber fest, daß die meisten davon echte Klirrgeneratoren waren, obwohl Sinus - und Rechteck-Abbildungen sauber aussahen. Das hiess für mich - lesen, Röhrentechnik verstehen und selber Schaltungen entwerfen + nötige Mechanik konstruieren.

    -ein 6C33C-Amp mit automatischer Gittervorspannung ist keine gute Lösung - sowohl klanglich als auch energietechnisch. So ein Amp läuft und klingt mit einer neg. Gittervorspannung deutlich besser. Eine rein passiv gestaltete neg. Gittervorspannung funktioniert überraschend gut und langzeitstabil - vorausgesetzt, daß das Anodenspannungsnetzteil auch passiv arbeitet.

    Gruß Björn

    Welcher Wert - Innenwiderstand liegt beim Generator vor.

    Da müsste man eine Messung vornehmen. Testplatte drauf (am besten 1KHz-Sinus) und dann mit einem hochohmigen Millivoltmeter direkt am Tonabnehmer (oder Stecker vom Tonarm) die Ausgangsspannung messen. Im nächsten Schritt wird parallel zum Millivoltmeter ein Poti mit 100kOhm angeschlossen und daran solange gedreht, bis die Ausgangspannung auf die Hälfte abgesunken ist. Jetzt Poti abklemmen und den Widerstand messen - das ist der echte Generator-Innenwiderstand des Tonabnehmers. :)


    Gruß Björn

    Hallo,


    falls Einer von Euch NOS-WT00 hat, bin ich bereit sie auf meinem Kennlinienschreiber genau zu vermessen und gegen meine etwa 30-40 Stück von den 6C33C zu vergleichen. Somit würde endlich Klarheit wegen der größeren Steilheit herrschen. :)8)


    Gruß Björn

    Die WT500 soll ja angeblich leicht andere Daten haben als die 6c33c

    Wer soll diese Röhren für Welter hergestellt haben? Als Welter auf die 6C33C kam, war die Herstellung längst eingestellt. :wacko:

    Ich ghe feat davon aus, daß die Röhreen nur neu belabelt und eventuell selektiert wurden.


    Gruß Björn

    Hallo Tony,


    würdest Du bitte die drei Gewichte wiegen und hier die Ergebnisse posten?

    Mir fehlt eines dieser Gewichte - leider weiß ich nicht, welches davon... :wacko:


    Gruß Björn

    Moin,


    ich habe sowohl den LMF-1 als auch den LMF-2 in Benutzung. Es sind sehr leichte Arme und sie sind auch sehr gut gefertigt. An dem LMF-1 habe ich das ADC TRX-1 laufen - geht sehr gut. :thumbup::)


    Gruß Björn