Posts by papa_bjoern

    Moin,


    das könnten auch die Geräusche sein, welche beim Regeln der Tellerdrehzahl entstehen.

    Beim 790er geht das vom schnellen "Tickern" bis hin zum höherfrequenten "Surren/Singen".

    Diese "harte " Regelung der Drehzahl ist auch das, was mich bei diesem ansonsten sehr guten

    Plattenspieler immer sehr gestört hat. Abhilfe sollte ein Tausch der Elkos bringen.


    Gruß Björn

    Hallo,


    eine Frage an Alex: hast Du die Röhren statisch, oder dynamisch gemessen?

    Bei den steleren Röhren kommt es vor, daß sie bei einer hochfrequenteren Messung

    (z.B. mit µ-Tracer von Ronald Dekker) ins Schwingen geraten - wenn der Messaufbau

    nicht optimal ist (Leitunngswege zu lang, etc.).

    Ich leiste mir immer den Luxus, die Röhren für meine Projekte zu matchen - für andere

    Leute würde ich das nicht ohne Bezahlung machen - es ist einfach zu zeitaufwändig.


    Gruß Björn

    Hallo Felix,


    was meinst Du mit "gematcht" - etwa nach Emission? :wacko:

    Mit diesem Begriff wird überall rumgeworfen - ohne zu sagen, daß so ein Matching

    sinnlos ist.

    Richtiges "matching" bedeutet, daß man die Kurven-Schaar mehrerer Röhren aufnimmt.

    Dann legt man diese Kurven-Schaaren übereinander und wenn sie sich (fast) gleichen,

    dann sind zwei, oder mehrere Systeme gleich.

    Matchen kann also nur derjenige, welcher über ein entsprechendes Gerät verfügt - also

    einen Kennlinienschreiber - ein Röhrentester kann sowas nicht. Alles Andere ist nichts

    mehr als Geldschneiderei.


    Gruß Björn

    Moin,


    mich hat vor diesem Schritt immer die Angst abgehalten, daß mir dann mein

    bisheriges Hobby vielleicht keinen Spaß macht...so mache ich meine Projekte

    wann ich will und wie ich will (ohne Kosten-Vorgaben/Grenzen)...und manchmal

    auch ein halbes Jahr gar nichts - nur Musik hören...:)


    Gruß Björn

    ach ja - hinzu kommt, daß die Emission z.B nichts mit der Verstärkung der Systeme zu tun hat.

    Wenn man viel Gegenkopplung benutzt, dann ist es nicht so wichtig - wenn aber nicht, dann hat

    man zwei ungleich laute Kanäle...

    Liebe Leute...

    jeder von Euch, der einen Röhrentester hat, er weiß, daß man durch leiches Drehen am Anodenspannungs-Einstellknopf die Emission (fast) beliebig steigern kann...:pinch:

    Wer den Angaben dieser Prüfungen bei Ebay glaubt, ist selber schuld...

    Ich glaube nur dem, was ich selbst auf meinem Kennlinienschreiber ermittlere.

    Zum Glück bin ich mit den Glaskolben reich geseget, so daß ich nur in Ausnahmefällen

    Röhren in der Bucht kaufe...

    Gruß Björn

    Moin Jürgen,

    leider muß ich da passen - ich konnte die damaligen Ausführungen von Nelson, wo es um Klirr

    in Abhängigkeit zur Phase ging - klanglich nicht nachvollziehen. Für mich habe ich festgestellt:

    Mit dominierendem K2 - dann schnell abfallend, so daß der K6 schon an der Messgrenze liegt - klingt es sehr angenehm und auf lange Sicht gesehen, entspannend. Dominiert K3 (so wie Michael es für Gegentakt-Amps beschreibt), klingt es sehr klar, aber auch so fesselnd - so daß ich z.B. nicht imstande bin, entspannt nebenbei etwas zu lesen...ich "muß" dann zuhören und nicht lesen...

    Daher habe ich meine besten Endstufen (TFK-V69b) so eingestellt, daß durch eine leichte Un-symmetrie, der K2 dominiert. Bei diesen Amps geht es mit Hilfe eines Potis sehr schnell und man

    kann dadurch die Unterschiede schön hören.

    Gruß Björn

    Hallo Jürgen,

    ich wollte dem ganzen "tube-rolling" auf die Schliche kommen - daher das Ganze.

    Welches Klirrspektrum der Mensch als angenehm empfindet, ist weitgehend wissenschaftlich

    erforscht und ich kann diesen Ergebnissen für mein Empfinden zustimmen. Grob gesagt - unser

    "Analogrechner" bevorzugt ein Klirrspektrum, wie es von unserem Gehör auch erzeugt wird. Damit

    kann der besagte Analogrechner (Hirn) das Klirrspektrum am besten maskieren - also rausrechnen...:)


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    als ich damals (vor 10 Jahren) für meinen Selbstbau-DAC mit dem TDA1541 eine Ausgangsstufe mit der E88CC/CCa baute, habe ich in der Schaltung etwa 80 Röhren vermessen und nach Klirr sortiert.

    Es war alles dabei TFK, diverse Valvo´s (aus untersch. Plants), Siemens und auch Lorenz - Ihr würdet

    nicht glauben, wie stark die einzelnen Röhren streuten...bei manchen war es schön von K2 hin zu K5 abfallend (so, wie es unser Gehör mag), bei vielen war es aber auch anders - K3, oder K5 waren dominierend. Im Durchschnitt waren die TFK´s am schlechtesten, am besten die taillierten Valvo´s 8).

    Ich habe mir dann einige Pärchen nach Klirr ausgesucht und dafür weggelegt - die Anderen wieder ab in die Kartons für das nächste Projekt - in einer anderen Schaltung kann es anders aussehen... 8o

    Gruß Björn

    Moin aus dem hohen Norden 8o,


    hier mal ein TA aus der System-Ecke - B&O-MMC2 - spielt aber hervorragend an einem

    meiner Micro Seiki CF-1-Arme. Ich habe es hier in HH noch in Originalverpackung einge-

    schweisst ergattern können. Man würde nicht für möglich halten, was alles mit einem

    schlappen 1g Auflagekraft geht...8)

    So ein Saphir-Nadelträger sieht schon cool aus...


    Gruß Björn

    Moin,

    da ich in der Halbleiterbranche arbeite, verwende ich immer Loctite 3609 - einen Kleber,

    mit dem die SMD-Bauteile auf der Leiterplatten verklebt werden, damit sie nicht in der

    Lötwelle verloren gehen. Hält bei selbst sparsamen Auftragen super und füllt - da sehr zähflüssig-

    auch bei Bedarf größere Spalte zuverlässig auf.

    Gruß Björn

    wer schon mal Widerstände in der Bauform 0201 "freihand" (natürlich unter einem Stereo-Mikroskop) aufgelötet/gewechselt hat, schmunzelt über solche Dimensionen...8)


    guten Rutsch Euch allen

    Björn