Beiträge von papa_bjoern

    Tellerlager ist ja über den Direktantrieb gegeben

    Moin Heiko,


    die Regelschaltung des EDS 1000 ist auf etwa 3kg optimiert. Das solltest Du bedenken - es wird sich sicherlich klanglich auswirken. Ich habe vor ein paar Jahren viel mit dem EDS-1000 "rumgespielt" und kam aus diesem Grund immer wieder auf das originale Tellergewicht zurück. Es ist übrigens ein toller Antrieb. :thumbup:


    Gruß Björn

    Der Bias am Sockel der zuvor durchgebrannten Röhre ist jedoch kurz vorm Anschlag und kann nicht mehr weiter nach oben geregelt werden, passt aber noch

    Hallo Tom,


    das könnte darauf hindeuten, daß irgend ein Bauteil durch die "Supernova" seinen Wert verändert hat - sprich teildefekt ist. Du solltest Innen nachschauen/nachschauen lassen. Oft kann man optisch an Schmauchspuren einen Defekt erkennen.


    Gruß Björn

    Hallo Heiko,


    warum drehst Du die beiden Fussteile nicht aus POM? Ich habe festgestellt, daß bei Belastung die beiden POM-Teile viel besser ineinander gleiten, als wenn sie aus Metall sind - und - POM dämpft viel besser. ;)


    Gruß Björn

    Nabend, :)


    heute war Sch....wetter hier in HH und ich dachte mir - ich könnte in die Kückes reinschauen. Vorgefunden habe ich Tief(mittel)töner von vermutlich Isophon mit Alnico-Magneten - das hätte ich von Speakern, die Ende der 70er produziert wurden, nicht erwartet. Der Hochtöner ist von Perless und die Weiche fällt sehr puristisch aus (1 Kondensator, 1 Luftspule und ein Widerstand). Einzig der 10µF-Elko vor dem Hochtöner gefiel mir nicht und ich habe da einen MKT-Folien-C eingelötet.


    Hier ein paar Fotos:

    Tieftöner_2.jpg


    Tieftöner_3.jpg


    Weiche vor Umbau.jpg


    Weiche nach Umbau.jpg


    BR-Tunnel.jpg


    Auf den Bildern kann man erkennen, daß die Tieftöner scheinbar unterschiedlich sind. Allerdings, wenn man die Abdeckung abnimmt, kommt der gleiche Magnetaufbau zum Vorschein. Hier wurden einfach verschiedene Chargen verbaut, obwohl die Seriennummern der beiden Boxen dicht zusammenliegen (1233 und 1294).

    Heute Abend werde ich mal wieder reinhören - bin gespannt, ob die Kondensator-Änderung was gebracht hat. :wacko:


    Gruß Björn

    Falls Du dafür keine Möglichkeit hast

    Hallo Robert,


    wenn man amerikanische Motorräder fährt und daran alles selber macht, ist eine Drehbank und eine Fräsbank pflicht. ;)

    Das Problem ist eher das Lagerbodenblech und die Dichtung - da kommt es zu Problemen.

    Mit dem O-Ring (schaut 0,2mm über den Rand des Pertinax-Bodenblechs heraus) kann man ziemlich jede Unebenheit der Tellerlager-Unterseite abdichten. :)


    Gruß Björn

    Guten Abend an alle Garrard-Fans - und natürlich an alle, die es noch werden wollen ;) ,


    mein 401-Laufwerk läuft jetzt im Bastel-Keller sehr gut. Eine Sache gab es, die mich ein wenig gestört hat - das ganz leicht undichte Teller-Lager. :wacko: - also musste ich da mal ran. Heraus kam eine neue CNC-gefräste Bodenplatte aus 3 mm starkem schwarz eingefärbten Pertinax mit eingelassenem O-Ring (17mm-Durchmesser, 1,5mm stark). Da ich schon dabei war, habe ich den originalen Sinterbronze-Lagerspiegel gegen einen Neuen aus Teflon ersetzt. Ich habe ein paar Exemplare aus Teflon und Polyamid gemacht, zum Schluß aber fiel meine Entscheidung zugunsten von Teflon. Seit dem Zusammenbau dreht der Teller mit dem Teflon-Lagerspiegel viel länger, als mit dem Original. Das wichtigste aber ist - das Lager ist jetzt absolut dicht. 8)  :thumbup:

    Hier ein paar Fotos:


    Lagerboden.jpg


    Lagerteile.jpg


    Polyamid-Lagerplatten.jpg

    Falls jemand von Euch interessiert ist - ich habe 5 Sätze gemacht - einen verbaut - ich könnte die restlichen Vier zum Selbskostenpreis abgeben...

    Gruß Björn

    Hallo Leute,


    mir ist letzte Woche ein Pärchen KS (Kücke & Schmitz) - Loga C60 - Lautsprecher in einem sehr guten Zustand "zugeflogen". Ich habe ziemlich wenig dazu in den Weiten des "www" gefunden - daher blieb mir nichts übrig, als die Teile einfach an meine Hauptanlage anzuschliessen und zu testen. Ich war überrascht, wie unauffällig und gleichzeitig gut diese alten Speaker (Zweiwegerich) klingen. Dazu kommen sie mit den 8 Watt meiner 300B-Monoblöcke sehr gut klar - an Halbleiter-Amps habe ich sie noch nicht getestet...

    Hat irgendjemand hier aus dem Forum zufällig auch die gleichen Speaker und kann mir etwas mehr dazu schreiben?


    Gruß Björn

    dieser Garrard 401 ist gerade zu verkaufen

    scheint ein spätes Exemplar zu sein, da schon die aufgesetzte Stroboskop-Scheibe verbaut ist. Ab Ende der 60er Jahre wurden einige Sparmassnahmen bei der Herstellung umgesetzt - die vereinfachte Stroboskoplampe gehörte uner Anderem dazu - siehe hier:


    https://www.joachim-bung.de/20…1/das-verkannte-laufwerk/


    In dem Buch steht viel mehr dazu - ich habe mich vor dem Kauf meines 401er umfassend informiert, um einm Fehlkauf vorzubeugen. ;)


    Gruß Björn

    Wo genau muss der Systemkörper erhitzt werden - nicht dass irgendwo was schmilzt, usw...

    welchen Kleber

    mit einem (Haar)Fön kann man das sehr gut bewerkstelligen. Wenn Du das System erhitzt hast - so daß man es gerade noch mit den Fingern festhalten kann, wird es etwa die nötige Temperatur haben, um es zerlegen zu können. Voraussetzung für so etwas ist aber ein Stereo-Mikroskop und wirklich ruhige Hände. Ich repariere Systeme nur für mich, da ich im Fehlerfall keine Gewährleistung übernehmen kann/will. Ich finde aber, daß es sich lohnt, über eine DIY-Reparatur nachzudenken - hast Du die Preise gesehen, die für so eine Rep. aufgerufen werden? =O

    Ich habe vor einiger Zeit ein original verpacktes (NOS) MMC2 für 200,- Teuronen hier in HH über Kleinanzeigen ergattert. Es gefiel mir so gut, daß ich mir für 50,- Euro ein zweites - defektes gekauft habe (gleiches Problem, wie bei Dir). Ich habe es mir angeschaut (unterm Mikroskop) - überlegt, wie man es aufkriegt - versucht - und Erfolg gehabt. 8)


    Gruß Björn

    Moin,


    bei den MMCx-Systemen geht das Gummi nicht kaputt - das "Nadelkreuz" löst sich von diesem Gummi nur ab. Man kann es relativ leicht reparieren, indem man das System aus dem Gehäuse herauslöst. Dafür muß man das Gehäuse auf etwa 65°C erwärmen - dann wir der Kleber weich. Hinten seitlich sind zwei kleine Laschen, an denen man das System relativ leicht herausziehen kann. NAch der Zerlegung wird das NAdelkreuz einfach mit gutem Sekundenkleber gerade festgeklebt - fertig. :)


    Gruß Björn

    Waren das eigentlich die einschlägigen TS Parameter oder hattest Du Deine Traumexemplare womöglich vermessen?

    Der Kollege benutzte die im Web verfügbaren Parameter - ich habe meine Chassis nicht vermessen - andere Sachen sind mir wichtiger, um mit TS-Parameter-Ermittlung meine Lebenszeit unnötig zu verplempern... ;)


    Noch eine Anekdote zu den 604-8G-Chassis: der Kollege wollte natürlich auch die Weichen für die Chassis besser machen - also simulierte er sich wieder den Wolf, bis er feststellte, daß daß wenn er gleich gute Ergebnisse erreichen wollte - er für die Bauteile aufgrund der Werte einen mehrfachen Betrag dessen ausgeben müsste, was für die Originalteile fällig wäre... ^^

    Wie hoch ist das Nettovolumen Deiner StonehengeIII Variation?

    Welche Abmessung hat das BR Rohr bei Dir?

    Ich habe das Volumen der originalen Stonhenge-Kisten-Gehäuse auf die von mir gewählte "Rundform"umgerechnet - ebenso die Fläche des Reflex-Kanals.

    Die Gehäuse laufen wieder geschlossen, da so die Abbildungs-Genauigkeit besser ist. :)

    Wie hoch ist eigentlich das Verdrängunsvolumen eines 604G Chassis?

    Du fragst mich Sachen... :wacko:

    Hallo Horst,


    die 20Hz bis 20kHz sind eher ein utopischer Wert - und schon gar nicht bei 100dB/1W/1m.

    Ich selber bin hier kein Gehäuse-Spezi, aber es ist schwer, bei diesen Chassis unter 40Hz einen guten Wirkungsgrad bei einer realistischen Gehäuse-Größe hinzubekommen - leider.

    Mit Onken meinte ich die Aussage von Volker zum Thema großes (360l) Onken-Gehäuse.

    Ich erinnere mich auch daran, daß mein Arbeitskollege ehemals den 604-8G mit seinen TS-Parametern auch mit den großen Gehäusen (620 und andere) simuliert hat. Sie waren für das Chassis wenig geeignet... :wacko:


    Gruß Björn

    Hallo Leute,


    ich bin zutiefst davon überzeugt, daß die Altec-Ingenieure bei der Entwicklung der Stonehenge III ein für Studiozwecke optimiertes Gehäuse gebaut haben. Ein Arbeitskollege

    von mir hat sich "den Wolf simuliert", um am Ende festzustellen, daß das Stonehenge III-Gehäuse

    den besten Kompromiss zwischen Bassqualität und Gehäusevolumen darstellt. Auch meine Gehäuse sind nur in der Formgebung etwas geänderte Stonehenge III-Gehäuse.

    Den damaligen Entwicklern zolle ich höchsten Respekt, denn damals gab es noch keine TS-Parameter und Rechner - da hieß es "try and error" :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Gruß Björn