Posts by papa_bjoern

    ach ja - hinzu kommt, daß die Emission z.B nichts mit der Verstärkung der Systeme zu tun hat.

    Wenn man viel Gegenkopplung benutzt, dann ist es nicht so wichtig - wenn aber nicht, dann hat

    man zwei ungleich laute Kanäle...

    Liebe Leute...

    jeder von Euch, der einen Röhrentester hat, er weiß, daß man durch leiches Drehen am Anodenspannungs-Einstellknopf die Emission (fast) beliebig steigern kann...:pinch:

    Wer den Angaben dieser Prüfungen bei Ebay glaubt, ist selber schuld...

    Ich glaube nur dem, was ich selbst auf meinem Kennlinienschreiber ermittlere.

    Zum Glück bin ich mit den Glaskolben reich geseget, so daß ich nur in Ausnahmefällen

    Röhren in der Bucht kaufe...

    Gruß Björn

    Moin Jürgen,

    leider muß ich da passen - ich konnte die damaligen Ausführungen von Nelson, wo es um Klirr

    in Abhängigkeit zur Phase ging - klanglich nicht nachvollziehen. Für mich habe ich festgestellt:

    Mit dominierendem K2 - dann schnell abfallend, so daß der K6 schon an der Messgrenze liegt - klingt es sehr angenehm und auf lange Sicht gesehen, entspannend. Dominiert K3 (so wie Michael es für Gegentakt-Amps beschreibt), klingt es sehr klar, aber auch so fesselnd - so daß ich z.B. nicht imstande bin, entspannt nebenbei etwas zu lesen...ich "muß" dann zuhören und nicht lesen...

    Daher habe ich meine besten Endstufen (TFK-V69b) so eingestellt, daß durch eine leichte Un-symmetrie, der K2 dominiert. Bei diesen Amps geht es mit Hilfe eines Potis sehr schnell und man

    kann dadurch die Unterschiede schön hören.

    Gruß Björn

    Hallo Jürgen,

    ich wollte dem ganzen "tube-rolling" auf die Schliche kommen - daher das Ganze.

    Welches Klirrspektrum der Mensch als angenehm empfindet, ist weitgehend wissenschaftlich

    erforscht und ich kann diesen Ergebnissen für mein Empfinden zustimmen. Grob gesagt - unser

    "Analogrechner" bevorzugt ein Klirrspektrum, wie es von unserem Gehör auch erzeugt wird. Damit

    kann der besagte Analogrechner (Hirn) das Klirrspektrum am besten maskieren - also rausrechnen...:)


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    als ich damals (vor 10 Jahren) für meinen Selbstbau-DAC mit dem TDA1541 eine Ausgangsstufe mit der E88CC/CCa baute, habe ich in der Schaltung etwa 80 Röhren vermessen und nach Klirr sortiert.

    Es war alles dabei TFK, diverse Valvo´s (aus untersch. Plants), Siemens und auch Lorenz - Ihr würdet

    nicht glauben, wie stark die einzelnen Röhren streuten...bei manchen war es schön von K2 hin zu K5 abfallend (so, wie es unser Gehör mag), bei vielen war es aber auch anders - K3, oder K5 waren dominierend. Im Durchschnitt waren die TFK´s am schlechtesten, am besten die taillierten Valvo´s 8).

    Ich habe mir dann einige Pärchen nach Klirr ausgesucht und dafür weggelegt - die Anderen wieder ab in die Kartons für das nächste Projekt - in einer anderen Schaltung kann es anders aussehen... 8o

    Gruß Björn

    Moin aus dem hohen Norden 8o,


    hier mal ein TA aus der System-Ecke - B&O-MMC2 - spielt aber hervorragend an einem

    meiner Micro Seiki CF-1-Arme. Ich habe es hier in HH noch in Originalverpackung einge-

    schweisst ergattern können. Man würde nicht für möglich halten, was alles mit einem

    schlappen 1g Auflagekraft geht...8)

    So ein Saphir-Nadelträger sieht schon cool aus...


    Gruß Björn

    Moin,

    da ich in der Halbleiterbranche arbeite, verwende ich immer Loctite 3609 - einen Kleber,

    mit dem die SMD-Bauteile auf der Leiterplatten verklebt werden, damit sie nicht in der

    Lötwelle verloren gehen. Hält bei selbst sparsamen Auftragen super und füllt - da sehr zähflüssig-

    auch bei Bedarf größere Spalte zuverlässig auf.

    Gruß Björn

    wer schon mal Widerstände in der Bauform 0201 "freihand" (natürlich unter einem Stereo-Mikroskop) aufgelötet/gewechselt hat, schmunzelt über solche Dimensionen...8)


    guten Rutsch Euch allen

    Björn

    Hi Costa,

    Du weisst aber hoffentlich, daß der TA in dem EMT-Kopf eingebaut ist - und der passt nur an EMT-Arme. Der Verkäufer hat das Foto von der Verpackung auf einem EMT948-liegend gemacht, daher

    die Vermutung, daß es ein "Komplettkopf" ist.

    Gruß Björn

    Hi,

    da bin ich ganz bei Henry - jeder hört anders und sollte für sich das, was am besten gefällt

    (sowohl klanglich als auch optisch/haptisch), einfach nach Kassenlage gönnen. :)

    Wenn man noch dazu (so wie ich) in der Lage ist, selber zu entwickeln und zu bauen,

    kann unter Umständen klanglich noch mehr (bei weniger finanziellen Strapatzen) erreichen...

    ...und es muß nicht immer eine Röhre sein...8)

    solong Björn

    Hallo Wolfgang,


    vom Prinzip her haben MI-Tonabnehmer die geringste bewegte Masse, bei ansonstem gleichen

    Nadelträger-Röhrchen und Diamanten. Sie haben weder einen Magneten, noch die Spulen nötig. 8)

    Da die MI-TA´s im Allgemeinen zur Familie der MM gezählt werden, hat Stefan recht...

    Den Rekord des "geringsten bewegten Masse" hat Technics mit dem EPC-100C aufgestellt
    (0.098mg) - einem MM-Tonabnehmer. Seitdem hat meines Wissen nach kein anderer Hersteller diesen Wert unterboten. :wacko:

    Aus meiner Erfahrung hat dieser Wert nur bedingt mit der besten Klangqualität zu tun...


    Gruß Björn

    Moin,


    ich habe vor einiger Zeit "nur" das AT-ML150/OCC in einer noch original-versiegelten Verpackung

    erstanden.

    Das Schöne: es klingt wirklich gut und wiedergibt sauber die Testschallplatte bis 80µ ab - so

    wie das auch schon von den Usern des AT-ML180/OCC berichtet wurde.


    Nicht ganz so schön: es hat keine Chance gegen die Kombi A&R P77/Jico SAS-1, welche

    deutlich günstiger und einfacher zu bekommen ist und nebenbei sauber 100µ (aus der Ver-

    packung-raus) abtastet. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, diese hier lange ange-

    botene Nadel zu kaufen - habe es dann aber sein lassen, um mir lieber noch eine A&R/SAS

    -Kombi zu kaufen. 8)

    Das 150er-System behalte ich aber trotzdem - der Sammelleidenschaft wegen. 8o


    Gruß Björn