Posts by papa_bjoern

    Moin Leute,


    ich habe hier zwei Tannoy 3836-Chassis rumliegen und werde


    sie in nächster Zeit in meine Stonehenge III-Gehäuse reinsetzen.


    Es sind zwar keine alten "Monitor-Gold"-Teile - aber auch 15-Zöller. 8)


    Sie passen gut in den Ausschnitt für die Altec´s rein und die Befestigungsbohrungen


    habe ich beim Bau schon vorgesehen. :thumbsup: Wenn ich probegehört habe, werde ich hier berichten.


    Gruß Björn

    Hallo Thomas,


    soeben habe ich ein Email von GPA bekommen - sie haben momentan keinen Distributor in Europa... ;(
    Direkt von GPA kostet ein Chassis incl. Weiche 950,- Dollar + Versand + Zoll... :huh:
    Mich würde schon interessieren, wie die neuen Teile im Vergleich zu meinen "Alnicos" klingen... :?:


    Übrigens - Deine Speaker gefallen mir sehr - leider bekomme ich diese Breite bei mir nicht unter... :S


    Gruß Björn

    Hallo Leute,
    bei mir gibt es seit Kurzem neue Lautsprecher - es sind die Duplex-Chassis 604-8G von Altec Lansing in den Stonehenge III-Gehäusen.
    Den Anstoss dazu bekam ich durch meinen HiFi-Kumpel Klaus, der vor einiger Zeit ein Pärchen 604-E-Speaker in der Bucht geschossen hat.
    Als wir dann bei mir "probehörten", war es um mich geschehen - die Schnelligkeit, Dynamik und Feinsinn trotz der schier unbegrenzten Lautstärkereserven
    haben mich einfach umgehauen. Ich musste einfach auch so was haben.... <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f644@2x.png 2x">




    Von dem 604-er Typ gibt es einige Varianten, die sogar bis heute (von GPA) produziert werden. In Deutschland scheint es nicht so viele
    Liebhaber dieser Speaker zu geben, da ich bisher (auch hier im AAA-Forum) nicht sehr viele Infos gefunden habe. Mehr scheint es im internationalen
    Raum zu geben - also machte ich mich auf die Suche und fand dort die benötigten Infos und Tips zu den diversen 604-Varianten/Derivaten.
    Wie der Zufall so spielt "liefen" mir über den Weg zwei NOS 604-8G-Chassis incl. der Original-Weichen.... 8) - also habe ich zugeschlagen.
    Bei der Gehäusefrage half mir ebenfalls das www - ich habe mich in die Stonehenge III - Variante "verguckt".




    Die Kisten habe ich "probehalber" aus 18mm-OBS-Platten innerhalb einer Woche "zusammengezimmert" - Gott-sei-dank sind noch alle Finger dran. ;)




    Seit knapp drei Wochen laufen sich die Chassis ein - die ersten Tage waren echt ernüchternd - aber alle, die hart aufgehängte Speaker betreiben, kennen
    das "Spiel" - einfach Geduld haben. Und tatsächlich - nach etwa einer Woche kamen sie langsam mit gutem Sound rüber. Seit dem wird es täglich besser und
    ich bereue nichts - auch nicht den "hohen" Preis - wenn man aber bedenkt, was da geboten wird, dann war das ein echter "Schnapper". <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x">




    Gibt es hier im Forum nicht auch einige "Altec-Begeisterte"? - oder wollen sie sich nicht "outen", um sich die Preise dieser Schätzchen nicht zu versauen????
    Also - traut Euch - bitte melden <img src=" height="46"> 
    Gruß Björn




    P.S. hier noch ein paar Fotos - leider nur Handy-Qualität:




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/90993/
    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/90994/
    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/90995/
    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/90996/

    Hi Chris,
    Du weißt vielleicht - wer selbstständig ist, arbeitet selbst und ständig - und dann macht es keinen Spaß mehr ;(
    Daher arbeite ich als "abhängig Beschäftigter", habe (meistens) pünktlich Feierabend und kann mich dann mit Begeisterung
    meinem Hobby widmen :thumbsup:


    Es soll allerdings angeblich vorkommen, daß ich das eine oder andere "ältere" selbstgebaute Gerät privat verkaufe, wenn ich
    mir etwas Neues gebaut habe 8)


    Gruß Björn

    Moin Raimund,


    mein EMT139stb-Nachbau ist als Leiterplatten-Aufbau realisiert. Ich habe das so gemacht, da ich beruflich meine Brötchen mit PCB-Layout verdiene und


    somit es kein Problem war ein sauber funktionierendes Gerät (Schwingen, Brumm, Einstreuungssicherheit) zu bauen.


    Das Netzteil habe ich ganz "einfach" gestaltet - ungeregelt mit Dioden und dann einfach mehrere RC-Siebglieder hintereinander geschaltet.


    Das Ganze ist als ein MM-Pre aufgebaut, damit ich die Möglichkeit habe mit verschiedenen Übertragern oder aktiven MC-Prepres zu "spielen".


    Zuerst habe ich die originalen T210-Eingangsübertrager von Haufe verwendet (als kleine externe Box realisiert), mittleweile aber läuft als


    MC-Prepre ein Sand-"HeadAmp" mit nur zwei Transistoren nach W. Mashall Leach, Jr. ( http://users.ece.gatech.edu/mleach/headamp/ )


    Das Teil ist echt sagenhaft - als ich es nach dem Aufbau in Betrieb genommen habe, dachte ich es funtzt nicht (kein Rauschen - nichts) bis


    die Musik kam.... 8) Dagegen ist der sonst so hochgelobte Hiraga MC-PrePre ein richtiger Rauschgenerator.... X( - und klanglich auch schlechter...


    Ich verwende am Ausgang keinen Übertrager - das letzte ECC81-Triodensystem läuft einfach als Katodenfolger mit einer Ausgangsimpedanz von etwa


    2KOhm - für meinen Preamp (100kOhm-Eingangswiderstand) völlig o.k.


    Man sollte die Röhren, bzw. die ganze Platine schwingend realisieren, da die Röhren bei derart kleinen Spannungen mikrofonisch sind. :S


    Was noch - ach ja - als Eingangsröhren verwende ich die M8137 von Mullard (eine seltene und hervorragende ECC83-Variante) und im Ausgang die ECC801s von TFK.


    Die RIAA lief schon auch ohne Gehäuse brummfrei (siehe eines der Bilder) :D - somit wusste ich, daß das Layout nicht so verkehrt ist....







    Gruß Björn

    Hallo Raimund,


    ich gebe Michael recht - lass den Internen Vorverstärker, wie er ist und baue Dir


    eine externe Lüsung. Ich selber betreibe mit höchster Zufriedenheit einen 948er


    mit einem externen von mir (nach)gebauten EMT139stb-Vorverstärker. Dieses olle


    Röhrenteil schlägt die eingebaute Sand-RIAA-Stufe um Längen :D

    Moin Leute, :D


    auch ich hatte sehr viel Spaß. Es war schön, Euch kennengelernt zu haben. :P


    Ich finde die Idee von Balazs gut - wir sollten es Ende Oktober/im November versuchen, ein Treffen hinzukriegen.. 8)


    Gruß Björn

    Moin Dieter,


    ich habe die Kennlinien aufgenommen, als ich nach einem bezahlbaren Ersatz


    für die Cas/Ca-Trioden in meiner Vorstufe gesucht habe. Da ich die Cas bei etwa 18mA betreibe,


    habe ich die Kennlinien nur bis 30mA aufgenommen (da ginge noch etwas mehr). Im Vergleich sieht man,


    daß sich die AL1 im Triodenmode in der Linearität hinter der Cas nicht verstecken muß.


    Ein geeigneter AÜ am Ausgang (LL1660) und man hat eine sehr gute Vorstufe. :thumbsup:


    Ich habe damals bei meinen Versuchen 0.06% Klirr bei +6dB am Ausgang des AÜs gemessen (ohne GK).


    Gruß Björn

    Moin Leute, :P




    hier bitte schön eine auf meinem XY-Schreiber aufgenommene Kennlinienschaar




    von einer AL1/RES964 (RES964 hat das gleiche System, allerdings einen anderen Sockel)




    im Trioden-Mode. 8)






    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/89158/








    Eine Sache noch - wenn der Kathodenwiderstand der AC2 mit einem Kondensator überbrückt wird,




    funktioniert die Gegenkopplung nicht, da dieser Kondensator alles AC-mässige kurzschliesst. :S




    Gruß aus HH




    Björn

    Moin Alex,


    man kann durch gezieltes "Verstimmen" der Phasenumkehrstufe die Klirrverteilung so beeinflussen, daß auch bei


    einer Gegentaktendstufe der K2 dominant ist. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dazu braucht man ein


    Klirrfaktor-Messgerät, oder besser - einen Audio-Analyser (den Du ebenfalls hast ;) ). Am besten - Du nimmst eine


    Deiner V69 und drehst am Poti für den Symmetrie-Abgleich so, daß der K2 dominiert und der K3 möglichst maximal


    zwei drittel von K2 wird - das bringt richtig was :thumbup: -ich habe es schon vor langer Zeit gemacht und bin sehr zufrieden.


    Auch mein Sennheiser VKS203 bekam diese Kur und klingt fantastisch. :thumbsup:


    Gruß Björn

    Hallo Leute,


    das lästige "Matching"-Problem der EL95-Röhren habe ich ganz einfach umgangen, indem ich den gemeinsamen 220 Ohm-Kathoden-Widerstand


    gegen zwei getrennte 470 Ohm-Widerstände ersetzt habe (zuzüglich einem Elko). Der "Endstufen-Würfel" klingt nach dieser Operation mind. genauso


    gut wie vorher und ein gegenseitiges "Killen" der Endröhren ist ausgeschlossen. Klanglich finde ich den Würfel wirklich gut, allerdings kommt er


    klanglich den Würfel aus dem Concerto 2500 (2 x EL84SE) nicht ran. 8)


    Gruß aus HH


    Björn

    Hallo an Alle,




    bei Hattis Besuch hatte ich ihm die von mir kürzlich ersteigerten Tannoy Darking SL-35 gezeigt.




    Ich hatte sie mir eingentlich nur besorgt, um sie in meinen Holz-Cello-Gehäusen laufen zu lassen,




    da sie als 10 Zoll-Chassis ohne viel Arbeit in die vorhandenen Ausschnitte passen. <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x">




    Als ich mit dem Umbau fertig war, erwischte mich eine echt fiese Grippe und erst heute bin ich im




    Stande etwas am Rechner zu sitzen.




    Da Hatti bei mir schon sagte, daß seine Speaker tendenziell "dunkler abgestimmt" sind, kam mir




    noch die Idee mal wieder meine O98 im Quercheck zu hören.




    Erstmal ein paar Fotos:






    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/79584/




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/79583/




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/79582/




    Nun zu meinen Höreindrücken - zuerst die Tannoys gegen Saba-Cellos: Die Tannoys klingen "dunkler",




    nicht so detailreich und brauchen deutlich mehr Leistung, da sie nur 93dB/1W/1m haben. Trotzdem kann




    man gut zuhören, denn duch das Tullip-Hochtonsystem ist der Übergang vom Tiefmitteltöner zum Hochtonhorn




    "für mich" nicht hörbar. Der Bassbereich ist fülliger als beim Saba, allerdings nicht so sauber (mag an der weichen




    Aufhängung der Membran liegen). Für mich aber sind die "verschluckten" Details nicht verzichtbar, somit gewinnt Saba




    klar nach Punkten.




    Der zweite Vergleich spielte sich zwischen Sabas und der O98 ab. Hier trifft eine reinrassiger Abhörmonitor auf "Altpappe".




    Tonal liegen beide viel dichter zusammen, als der Saba mit dem Tannoy. Der O98 ist sogar ein wenig heller in den Höhen,




    aber wirklich minimal. Die Ortung der Instrumente ist bei beden Kontrahenten sehr gut, der Bass vom O98 bis zu einer




    mittleren-höheren Lautstärke sauber wie der vom Saba - darüber hinaus wird es blubberig (ist ja ein Nahmonitor mit einem




    8 Zoll Basschassis). Wo aber der O98 nicht mitkommt, ist der absolut bruchlose Gesamtfrequenzgang. Das ist die Domäne des




    Saba-Gespanns - völlig selbstverständlich und locker aus dem Ärmel schütteln die Teile die Musik raus, daß es eine Freude ist. :D




    Ich habe noch etwas versucht - den Saba-Hochtöner statt mit 3µ3F mit einem 1µ5-Kondensator anzukoppeln. Ergebnis: nach 10




    Takten ausgeschaltet und wieder mit dem alten Wert ersetzt.




    Gruß Björn




    P.S. Als Verstärker benutze ich C3g/EL12-Monoblöcke (ein Eigenentwurf) mit etwa 4W-Leistung im Triodenmode (und GK) <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f44d@2x.png 2x">

    Hi Leute,


    vielen Dank für die schönen und blumigen Beschreibungen. Mir als einem


    technisch denkenden Menschen wären solche Poesie-Schwälle nie eingefallen. :D


    Jetzt zum eigentlichen Thema. Mit "spruce" im englischen Sinne meine ich eine


    Fichtenholz-Qualitäts-Sorte, die entweder aus dem Norden Finnlands oder Kanadas stammt.


    Dadurch wird sichergestellt, daß die Bäume nur etwa 3 Monate/Jahr wachsen. Dadurch auch die


    Faser-Struktur - kein Ast, fast keine Faserkrümmung (schaut auf die Bilder).


    Diese Sorte habe ich für meine Cellos verwendet. :thumbsup: Es gibt auch solche Bäume in den Alpen,


    aber die Mengen sind sehr klein und somit sehr schwer zu bekommen.


    Zum Preis: - ja, ich weiß - es ist teuer, aber ich hatte ja auch schon geschrieben, daß man auch einfach


    Sperrholz nehmen kann - es klingt halt nicht ganz so....ich würde es mit "selbstverständlich" beschreiben. :S



    Hallo Adam, sehr schöne Teile, die Du da gezaubert hast. Leider ist es ein Problem, Leuten die so etwas


    noch nie gehört haben, zu erklären das es wirklich klanglich passt. Sei`s drum - Du weißt, was ich meine. :thumbup:


    Gruß Björn

    Moin Moin aus Fort Myers,


    zuerst zu Thomas - ich habe die 3µ3F damals gewählt, weil sich so der beste Übergang vom 26er


    Breitbänder zum Hochtöner ergab (gemessen). Saba hat in dem dazugehörigen Radio sogar 10µF


    verwendet. Wenn ich wieder Zuhause bin, werde ich aber entsprechende Messungen hinsichtlich


    des Resonanzverhaltens vornehmen. :rolleyes:


    Nun zu Klaus: für die Spruce-Fichte haben wir uns entschieden, weil es das Instrumentenholz ist.


    Ob Stradivari, oder Steinway-Flügel - es wurde/wird genau diese Fichtenart genommen. Steinways Erfolg z.B.


    beruht auf den geheimnissvollen Resonanzböden seiner Flügel/Klaviere, die genau aus diesem Holz bestehen.


    Viele Firmen/Leute haben schon versucht durch Spionage, etc. diesem Steinway-Geheimnis auf die Spur zu


    kommen - bisher erfolglos. :thumbsup:


    Viele Instrumentenbauer weichen deswegen auf andere Hölzer aus, weil Spruce sateuer ist und nur die wenigsten


    Kunden bereit sind dies zu bezahlen. :S Ich vermute, daß die Holzhändler etwa ab 1000,- Euro für die benötigte


    Menge (ein Pärchen) aufrufen werden. ;(


    Geklebt ist das Ganze mit einem speziellen 2-Komponenten Kleber, allerdings weiß ich nicht genau, welchem - ich


    muß meinen Bruder fragen. Andere "normale" Kleber haben bei Biegeversuchen (ohne befeuchten, etc.) nach spätestens


    3 Tagen augegeben. :S


    Die Bauform habe ich mit Hilfe von viel dicker Pappe ermittelt - einfach verschiedene Formen gebaut, gehört/gemessen und


    dann für die Cello-Form entschieden. Die Biegeradien habe ich mit Hilfe einer Rondo-Excel-Datei aus dem www.


    Ich weiß nicht mehr woher sie war, aber wenn ich Zuhause bin, reiche ich diese Info nach. :rolleyes:


    Gruß Björn

    Na also - geht doch.


    Erstmal danke für die Plots - und das meine ich ernst.


    So denke ich, kommen wir alle weiter.


    Nochmal zu den "Cabässen" - ich wollte die Marke nicht schlecht machen, es passte halt so mit Cabasse-Cabässen ;)


    So jetzt aber zum Hobby:


    Du hast recht Thomas - diesen Buckel der Grundigs sollte man wegmachen.


    Mein Ansatz allerding war anders - ich habe solange mit der Schallwandgestaltung "gespielt", bis


    sich ein ausgeglichener Frequenzgang ohne Zusatzbauteile eingestellt hat.


    Zur Ankopplung des Hochtöners mit nur einem Kondensator in Reihe:


    Bei der Resonanzfrequenz hat der Kondi etwa 95 Ohm Impedanz. Mit den 5 Ohm des Hochtöners


    sind es 100 Ohm - da kann sich jeder ausrechnen, wieviel der Gesamtleistung bei 500Hz an dem


    "Biegewellenwandler" ankommt.


    Ich freue mich schon auf die Plots der 20er in der fertiggesägten Schallwand 8)


    Und bitte auf den Ratschlag von Kaspie hören und die "Schwabbel"-Montage durchführen.


    Ach ja - hast Du zuällig auch die 26er Chassis (die schwarzen ohne den coaxialen Hochtöner)?


    Gruß Björn