Posts by papa_bjoern

    HI Thorsten,


    wenn Du Dir das Kennlinienfeld bei Ug2=250V von jedem der drei Kandidaten anschaust,

    wird Dir sofort auffallen, daß bei zwei Röhren die Kennlinien so um 100V/50mA einen Schlenker

    nach unten machen. Das ist der typische Tetroden-Knick, welchen man bei der Dimensionierung

    der Schaltung meiden sollte (z.B durch höhere Betriebsspannung, oder niedrigere Ug2). Bei dieser Schaltnetzteil-Schaltung liegen die Spannungen fest - da müsste man erstmal rausfinden, wie sich

    da die Ub ändern lässt. Speziell bei der QQE06/40 könnte man den G2-Anschluß von der Ub abtrennen und mit Hilfe von Zusatzbauteilen eine 200V-Hilfsspannung erzeugen - dann ist der Knick

    auch komplett verschwunden. 8)


    Gruß Björn

    Hi Leute,

    ich habe dem Siemens-Audiator, den ich im Post #571 vorgestellt habe, ein wenig auf die Pelle gerückt. ;)

    Nachdem ich den Eingang der Gegentakt-Endstufenplatine vom Rest des Geräes getrennt habe,

    konnte ich mit Anfangs-Messungen loslegen - die Ergebnisse haben meine Erwartungen erfüllt. 8)

    Schaut Euch bitte die letzten drei Bilder an: der Amplitudengang ist absolut in Ordnung - ebenso die Klirrverteilung. An 8 Ohm drückt der Amp saubere 8 Watt raus - das ist angesichts des bei 8 Ohm

    sehr hohen Raa von 20kOhm voll in Ordnung.

    Ich denke, daß es sich lohnt daraus Mono´s für meine Sammlung zu bauen - leider habe ich nur

    3 Stück - hätte ich vier, dann könnte ich sogar zwei Pärchen bauen...

    Die Gehäuse sind komplett aus Leitmetall gefertigt - sehr hochwertig. :)


    Solong Björn

    Hi Leute,

    heute nach langer Zeit habe ich auf dem Dachboden ein wenig "rumgeschoben" und zum Vorschein kamen unter anderem drei alte Siemens Hörtest-Verstärker. Ich habe sie vor laner Zeit für ganz klei-nes Geld in der Bucht geschossen und möchte Euch mal ein paar Bilder davon zeigen.

    Vielleicht hat Jemand hier im Forum ein paar Unterlagen zu dem seltenen Stück :*

    Auf den ersten Blick ist aber eine EZ81-Gleichrichtung mit Drossel, eine EL84-PP-UL-Endstufe

    und ein paar andere interessante Teile- und dann noch die tollen Stufenschalter - schön als Potis

    zu verwenden...mal sehen, was man daraus machen kann. 8)


    Gruß Björn

    Hi Volkmar,

    ich habe solche Röhren-Klang Mono´s gebaut.

    Dieser Verstärker ist unter SEWA im Web bekannt.

    Nur zwei MOSFET´s und keine Gegenkopplung - Wirkungsgrad 25%,

    da Single-Ended-Class-A. 8)

    Meine Version ist etwas aufgepimpt - auf saubere 10W/8Ohm...


    Gruß Björn

    Moin,

    mit "Klavierbodenholz" meint Willy das sogenannte Instrumenten-Holz.

    Im Grunde genommen ist es einfaches Fichtenholz - allerdings mit einer Besonderheit:

    dieses Holz stammt von Bäumen, welche max. 3 Monate im Jahr wachsen - also aus

    dem hohen Norden (z.B Finnland, Kanada, Alaska, Nord-Sibirien).

    Durch dieses sehr langsame Wachstum weist dieses Holz eine sehr homogene Struktur

    auf, keine Astlöcher, ganz gerade langgezogeneFasern...

    Diese Bäume sind als Ganzes für Edel-Bootsbauer für Masten sehr interessant - und eben

    auch für Instrumenten-Bauer. Das langsame Wachstum macht es aber sehr, sehr teuer...

    Ich habe die Gehäuse meiner Altec-Lansing-Speaker eben aus diesem Holz bauen lassen,

    allerdings resonanzarm - d.h. 24mm-gebogene Seitenwände (3x8mm) und 32mm-Front

    (4x8mm). Das Ergebnis ist verblüffend...8)


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    ich habe es aus Spaß getan - mir so einen Amp in Bremen bestellt. 8o

    Als erste Tat habe ich die Original-Treiber-Röhren durch Valvo 5654 ersetzt.

    Die Originalehatten stark abweichende Arbeitspunkte und somit auch stark abweichendes

    Klirrverhalten zwischen den Kanälen.

    Nachdem ich den Schaltplan anhand des Layouts aufzeichnete und die wichtigen

    Spannungen gemessen habe, sah ich, daß die Treiberröhren einen ungünstigen AP (voll

    im Kurven-Knick) haben. Also - Lötkolben an und entsprechende Widerstände angepasst.

    Jetzt sieht es deutlich besser aus...8)

    Abschließend kann ich folgendes berichten:

    -Frequenzgang ist bei 20Hz um -4dB unter Nennwert - angesichts der mickrigen AÜ´s kein Wunder.

    -der Amp ist ein kleiner Klirrgenerator - bei 1W/8Ohm sind es im Schnitt 1,5% K2 - K3 unter 0,5%,

    die höheren Harmonischen sind so gut wie nicht mehr da.

    -durch diese Klirrverteilung ist dieser kleine Amp sehr angenehm beim Hören - unser Analogrechner

    mag K2-dominante Amps ohne Harmonische Anteile über K4. :)

    -an meinen Altec´s (604-8G) läuft es Gehörmässig für mich besser, wenn ich diese 8 Ohm-Tröten

    an die 6 Ohm-Klemmen anschließe - wenn man sie an die 4 Ohm-Anschlüsse anklemmt, dominiert

    K3 statt K2 - es klingt etwas unentspannter...


    Ich warte noch auf eine bessere QQE04/20 (Valvo) und erhoffe mir da ein etwas besseres Klirrverhalten.

    Der Betrieb mit einer QQE06/40 ist suboptimal - deutlich mehr Klirr (über 4% K2) - daher die hier attestierte schönere Räumlichkeit...;)


    Ich melde mich, sobald ich mehr rausgefunden/gemessen habe...

    Björn

    Moin,

    ich habe auch mehrere Technics-MM´s und bin ebenfalls von der Performance

    begeistert. Für mein EPC205MK3 habe ich vor einem halben Jahr sogar einen

    originalen - noch versiegelten Nadeleinschub bekommen. Die JICO-SAS-Nach-

    bauten sind aber (für mich) ebenbürtig. :)


    Gruß Björn

    Hi,

    ich habe zwei Technics SL-7 am Laufen. Mit dem Original-Tonabnehmer und einer Jico-SAS-Nadel

    ein echter Geheimtipp. Dabei ist er sehr zuverlässig und vor allem bezahlbar. Vergleichsmodelle

    anderer Hersteller sind da viel anfälliger nach so vielen Jahren.


    Gruß Björn

    Hi Leute,

    ich habe das Teil im Keller stehen. Es ist nichts für Hochwirkungsgrad-Speaker-Benutzer,

    da der Rauschpegel wegen der ECC83 ziemlich stören ist. Ansonsten ist das Teil gut aufgebaut.

    Die AÜ´s sind üppig dimensioniert - iche werde die Endstufe in der Zukunft zerlegen und mit

    rauschärmeren Röhren was Neues daraus basteln.

    Für interessierte - hier der "reverse-engineering"-Schaltplan:

    ">


    Gruß Björn

    Moin,

    heute habe ich endlich ein altes Projekt beendet. Es handelt sich zufällig auch um einen EL84-Gegentakter- allerdings nach einem alten Bauplan aus dem Mullard-Buch "Circuits for Audio Amplifiers" aus den 50/60 Jahren. Die Idee dazu entstand als ich ein Paar der gleichen RIM-Übertrager günstig erstand, die auch Alexander hier für sein Projekt vorgestellt hat. Dann aber

    hatte ich Lust und Möglichkeit selbst AÜ´s wickeln zu können - und so habe ich mir ein paar

    Gegentakt-AÜ´s nach eigenen Vorstellungen angefertigt. Der anschließende Vergleich meiner

    DIY-AÜ´s mit denen von RIM überraschte mich - meine Kreationen schnitten sowohl messtech-

    nisch, wie auch klanglich besser ab. Es könnte aber auch an den Blechen liegen - RIM verwendet

    M-Kernbleche - ich habe Schnittbandkerne benutzt...:)

    Wen die Einzelheiten interessieren, der möge bitte sich das Buch schnappen...ich habe allerdings

    das Netzteil abgeändert: EZ80 - C/R/C-Siebung (45µF/1kOhm/680µF) - das funtzt gut genug. 8)

    In den Monoblöcken setzte ich auch die im Buch vorgeschlagene UL-Anzapfungsvariante um - also

    Raa=6k6, UL bei 43%. Noch eine Kleinigkeit: normalerweise ist bei Push-Pull-Verstärkern die Klirr-

    komponente K3 dominant - ist also größer als K2. Nicht bei meinen Amps - ich habe durch gezielt

    herbeigeführte leichte Unsymmetrie in der Ansteuerung der Endröhren die K2-Komponente größer

    "gezüchtet" als K3. Das ergibt für mich einen angenehmeren Klang bei langem Hören.

    Die wichtigsten Daten: Verstärkung: 36dB, Leistungsaufnahme im Leerlauf: 50W/Monoblock, max. Leistungsabgabe etwa 10W/Monoblock


    Hier noch ein paar Bilder von den Dingern...





    Amplitudengang bei 1 Watt an 8 Ohm


    Klirrspektrum bei 1 Watt am 8 Ohm (2kHz)


    Fast hätte ich es vergessen - ich benutze als Gehäuse sehr gerne irgendwelche passenden

    Messgeräte, etc. -Gehäuse, welche entsprechend angepasst werden. Davon habe ich einen

    recht großen Fundus auf dem Dachboden. Hier ist es auch der Fall - es waren mal Steck-

    module von einem Simualtionsrechner für die Halbleiter-Industrie...


    Gruß Björn

    Moin Alex,

    Du kannst ohne weiteres den K2 als dominant einstellen - ich habe das bei meinen V69b auch gemacht, weil es für mich "runder" klingt. Wenn Du die beiden Widerstände um den Triodenteil der ECF80 leicht unterschiedlich machst - z.B R5=33k und R6=36k sollte der K2 etwas größer als K3 werden.


    Gruß Björn