Posts by papa_bjoern

    Hi Volker,

    da es eine Nachbarin ist, solltest Du einfach fragen, ob es möglich wäre diese Teile an Deiner Anlage

    probe zu hören. Einen guten Amp vorausgesetzt - Du wirst es nicht bereuen...


    Reinhard - kennst Du diese Speaker - schon mal gehört?

    Björn

    das hängt vom Zustand ab - ich habe für meine 259,- Euro bezahlt, allerdings musste ich optisch einiges ausbessern. An dem Beichtstuhl-Schutzgitter fehlten einige Holzstücke. Dank CNC-Fräse

    sieht man nichts mehr davon.

    Gruß Björn

    Hallo Michael,

    die Entzerrer-Netzwerke habe ich aus dem EMT-Schaltplan übernommen. Als ich dann später zur Kontrolle den RIAA-Amplitudengang gemessen habe (mit Hilfe eines vorgeschalteten Invers-RIAA-

    Netwerks nach Lipshitz) und alles im Rahmen von +/- 0,5dB Abweichung war, habe ich nicht auch noch die anderen Invers-Filter aufgebaut.


    Ach ja - eine Sache habe ich noch vergessen: die beiden zusammen verschraubten Phono-Platinen

    sind zur Enkopplung vom Gehäuse in ganz weichen Schaumgummi-Dämpfern gelagert.

    Man sieht es schlecht auf den Fotos... :wacko:

    Das mache ich immer bei Schaltugen mit kleinst-Signalverarbeitung (Phono, Mikro, etc) oder bei direktgeheizten Röhren in Vorstufen.

    Gruß Björn

    Moin aus Hamburg,


    da hier meistens Fertiggeräte gezeigt werden, möchte ich für ein wenig Abwechslung sorgen und was selbstgefrickeltes vorstellen.

    Seit Längerem schwebte mir eine neue Phono-Vorstufe im Kopf - dieses Mal - wegen der fast auschließlich von mir verwendeten MI/MM-Tonabnehmer, mit einstellbarer Eingangsimpedanz und Kapazität.

    Eine MC-Stufe ist auch vorhanden - da habe ich auf eine Schaltung zurück gegriffen, welche bei mir schon lange zur vollsten Zufriedenheit spielt - MC-HeadAmp von Marshall Leach Jr.


    Was die Phono-Stufe selbst angeht, habe ich ebenfalls Bewährtes genommen - die schon länger von mir eingesetzte und geschätzte "EMT139st b" mit einstellbaren Entzerrer-Kennlinien.


    Für eine angenehme Bedienung sollten alle Einstellmöglichkeiten auf der Frontplatte zugänglich sein.Das bedeutete aber, daß das Umschalten der Widerstände/Kapazitäten wegen der möglichst kurzen Wege mit Hilfe von Relais erfolgen musste. Auch der Abschirmung der kleinen Signalpegel sollte Rechnung getragen werden - wenn ich schon beim "Rumspinnen" war, sollte auch möglichst geringe parasitäre Kapazität der Kontakte eine Rolle spielen. Meine Wahl fiel auf die kleinen aber feinen Pickering-Reed-Relais 103G-1-A-5/1D. Auf die Schnelle: Kontakt-Kapazität 0,13pF, komplett elektrostatisch geschirmt und im Vaakum arbeitende Kontakte.


    Gehäusetechnisch bin ich unberechenbar...dieses Mal sollte ein schönes Vintage-Alu-Gehäuse von einem alten Bell-Messgerät für magnetische Felder (das passt sogar zur Anwendung) mit neuem Innenleben gefüllt werden. Gerade die Möglichkeit der Schrägen Aufstellung (auf einem Foto sichtbar) finde ich sehr cool. 8)


    Die Stromversorgung wird von einem alten Telefunken-Trafo übernommen - ein Genosse, der in Tonbändern eingesetzt wurde...

    Die DC-Röhrenheizung wird durch LT1964-Regler übernommen, mit 0,15V-Dropout-Spannung sehr gut bei dem geringen Spannungsüberhang des gewählten Trafos. Von der Heizspannung wird geichzeitig etwas für die Relais abgezweigt. :) Die Siebung der Anodenspannung erfolgt kanal-getrennt mit je 20 Stück 47µF in 5 Sieb-Ketten - da bleiben sehr wenige Nanovolt Restbrumm über - nichts ist hörbar, nur das Röhrenrauschen selbst aus nächster Nähe zu den Speakern.


    Umschalter-technisch fiel meine Wahl diesmal auf die guten alten BCD/Hex-Schalter - diese habe ich bisher noch nie bei einem HiFi-Gerät gesehen - sie lagen in der Schublade rum - also gebongt.


    Zur Bedienung:

    - es können 5 Werte für Eingangswiderstände gewählt werden - 50, 62,5, 75, 87,5 und 100kOhm

    - kapazitätstechnisch kann man von 25pF bis 400pF in 16 (hexadezimal von (0 bis F) 25pF-Schritten rumgespielt werden - das ist mehr als fein genug auch für die kritischsten MM-Beenutzer/Genießer 8)

    - Die Batterien des MC-PrePre werden erst bei der Wahl des MC-Eingangs zugeschaltetet - somit nur wenn nötig belastet


    Der erste Hörtest fiel sehr positiv aus, vor allem die Umschaltmöglichkeit für Eingangs-Kapazität ist sehr gut hörbar. Bilder dazu findet Ihr unter meinem Profil. :)


    Bis dann

    Björn

    Moin Carsten,

    ich habe kieinen 1210er mehr...ich habe aber in meinen Unterlagen nachgeschaut und

    festgestellt, daß die MK2-Version auch schon den Chipsatz der dritten Gen. drin hatte.

    Ab diesem Zeitpunkt wurde der äussere Alublech-Ring mit der mäanderförmigen Spule

    drum gewickelt als Generator zur Abnahme der Drehzahl verwendet. bei den in meinen

    Anlagen laufenden 1310 MK2 ist das noch anders. Ich würde aber versuchen, so einen

    glatten Teller zu bekommen und dann einfach die Magneteinheit auszutauschen...dann

    sollte es wieder passen


    Gruß Björn

    Moin Volker,

    die Griffe sind nachträglich eingebaut (Löcher dafür in die Front gebohrt) - so gab es die

    Endstufe nicht zu kaufen. Auch die Betriebsleuchte ist nicht original - das Originalteil ist

    viel kleiner und hübscher...

    Wenn Dich das nicht stört und der Amp ansonsten im Inneren nicht verbastelt ist, wäre das

    Gerät schon mal richtg.

    Nur so als Anhaltspunkt für Perisverhandlungen - ich habe für meine TAN5550 300,- Euro im

    quasi Neuzustand - ohne einen Kratzer und mit Originalunterlagen.


    Gruß Björn

    Hi Carsten,

    alle 1300/1310, 1400/1410/1500/1510 MK2-Teller passen dort drauf. Ich mag das "Pickeldesign auch nicht. Hinzu kommt noch das tolle Subchassis der oben erwähnten Familie hinzu - das hat der 1200er

    nicht zu bieten...8)

    Es passt auch der Teller von dem Grundig PS4500/Technics SL-Q2, er ist allerdings leichter, als der oben genannte Teller.


    Gruß Björn

    Ich probiere in meinem Vintage-Raum gerne alte Amps aus den 60/70er und frühen 80er Jahren.

    Super laufen die 879a z.B. an den Sony-VFET-Amps - oder aber z.B. an der Hitachi HMA-7500.

    Es passen alle guten Amps ohne "Über-Alles-Gegenkopplung" mit einem geringe(re)n Dämpfungs-

    Faktor. Sie laufen aber auch sehr gut an kleinen Röhrenamps - bei 100dB/1W/1m kein Wunder...


    Gruß Björn

    Hallo Volker,

    das Biflex-Chassis arbeitet bis ca. 14kHz - ab da kommt der Hochtöner dazu.

    Bei mir spielen die Santanas in meinem kleinen "Vintage-Raum (4x4m) in ca. 2,5m

    Hörabstand - ohne Probleme. Den Hochtöner merkt man erst richtig, wenn man sich

    weiter aus der Hörachse entfernt.


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    da ich so begeistert von der P77/Jico-SAS-Stylus1 bin (nochmals Danke an Knut),

    schwirrte in meinem Kopf ein Gedanke: kann man vielleicht einen der von Thakker angebotenen SAS-Styli auf meinem geliebten Grace-F9-Tonabnehmer "unterbringen"?

    Originale Nadeln für das Grace sind schlichtweg nicht zu bekommen und die von einem US-Anbieter zum Verkauf angebotenen Nachbau-Nadeln sind preislich echt grenzwertig, obwohl der Preis technisch gesehen angemessen erscheint.

    Heute war es soweit - meine Wahl fiel auf den EPC-202-Stylus - nur dieser bietet einen runden Nadelträger, so wie er beim Grace-TA auch vorhanden ist. Ich habe mehrere T4P-Tonabnehmer/Styli in meinem Fundus und daher konnte ich hier ohne "Schmerzen" rumprobieren.

    Nach 15min Arbeit war es soweit - der Test konnte starten...und...geht - und wie... 8)

    Sauberer Klang und super-Abtastfähigkeit, trotz eines spärischen Schliffs der "skalpierten" Nadel.

    Damit der Kunststoffteil saugend-schmatzend am Grace-Body anliegt, habe ich die nach dem "Beschneiden" übergebliebenen Kunststoff-Flügel mit einem Heissluft-Fön "weich-erhitzt" und dann ganz leicht nach innen gebogen. Nun sitzt der Technics-Stylus super-sauber-fest auf dem Grace-TA.


    Ich habe von der Umbau-Aktion ein paar Bilder gemacht - Ihr könnt sie unter meinen Profil-Bildern finden. :)

    Ich habe natürlich auch sofort einen EPC-202-Stylus zum Skalpieren bei Thakker bestellt, bevor sie demnächst ausverkauft sind...8)


    Gruß Björn