Beiträge von papa_bjoern

    Hallo "Hollinger",


    der Mensch als "Jäger und Sammler" hat ein sehr gutes räumliches Ortungsvermögen.

    Besonders empfindlich sind wir also für zeitliches Verhalten von Signalen (wegen Ortung von

    Säbelzahntiger und so), daher klingen für uns Menschen Lautsprecher, die "Zeitrichtig"

    arbeiten, besser als welche die nur einen geraden F-Gang haben. Wenn Du einen Speaker

    in Deinem Wohnzimmer messen würdest, dann müsstest Du feststellen, daß der F-Gang

    an fast jeder Mess-Stelle anders ist. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn bei einem Konzert

    sitzt man auch nicht immer an der gleichen Stelle... und trotzdem klingt es meistens gut. Aber der Raumeindruck ist immer real - so sind wir hat gestrickt. Cabasse ist/war ein Hersteller, der sehr viel Augenmerk auf die "Zeitrichtigkeit" seiner Speaker geachtet hat. Man kann das sehr leicht an z.B den abgestuften Fronten erkennen. Daher klingen die Cabasse Speaker für viele von uns gut.


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    im Jahr des Herrn 2007 habe ich ein Acoustic Signature Final Tool MKII-Laufwerk gekauft.

    Nach dem Zusammenbau und einigen Tagen Betrieb habe ich mit dem Stethoskop das Lager

    von unten abgehört und ein deutliches Mahlgeräusch wahrgenommen. Ein paar Tage gewartet

    und wieder mit dem Stethoskop hingehört - immer noch das Gleiche. Danach bin ich in den Keller

    gegangen und habe ein Lager-Gehäuse aus Alu (wie das Original) gedreht, zwei Bronzebuchsen rein,

    unten ein Lagerplättchen aus Polyamid rein und.... ab da herrschte im Lager absolute Ruhe.

    Sonach habe ich 5 Jahre zufrieden Musik gehört - dann lief mir ein EMT 948 über den Weg...


    Also - Stethoskop in die Hand und Ihr werdet staunen...8)


    Gruß Björn

    Hi Werner,


    wenn das ein mittelschwerer Arm ist, würde eher eine Nadel für das ADC 220 (rund) oder ADC230 (elliptisch) passen.

    Du hast zwar nicht die potimale Auflösung, aber immer noch einen sehr guten TA.


    Die Nadel vom ADC 25 passt an das ADC 10-MK4 und umgekehrt. Die Gehäuse der ADC´s waren während dieser

    Periode gleich (siehe diverse Bilder im www), so daß sie grundsätzlich austauschbar sind. Der Unterschied liegt

    im Nadel-Schliff/Material (ganzer Diamant oder nur Diamantspitze) und in der Nachgebigkeit der Befestigungs-Gummis.


    Gruß Björn

    Hallo Werner,


    am besten - Du nimmst die R-252-original-Nadel für das ADC 25 von Thakker.

    Damit bist Du ganz weit vorne. Allerdings bin ich mir nicht sicher,

    ob der Arm des Sony-Drehers nicht zu schwer ist. Die Nadeln der

    ADC-Spitzen-Systeme verlangen wegen der hohen Nachgebigkeit nach

    sehr leichten Armen.


    Gruß Björn

    Hallo Leute,

    ich hatte im Mai erwähnt, daß ich mich mit dem Thema MTA beschäftigen möchte.

    Nun wurde als erstes eine Vorstufenschaltung fertig. Allerdings habe ich nicht die

    Standard-FB-Schaltung mit der ECL113 genommen (obwohl ich genug davon habe) - ich wählte

    eine mit der selten verwendeten Langlebensdauer-Kombi-Röhre E80CF (habe noch mehr davon).

    Somit käme so ziemlich Jeder mit einem Röhrensatz bis an sein Lebensende klar... ;)

    Bei der Dimensionierung der Schaltung habe ich die Eingangsimpedanz (ohne Frequenzgang-Probleme)

    auf praxisgerechte 100 kOhm erhöht, so daß ein Einbau in einen bereits vorhandenen Preamp

    (mit Muses-IC-Lautstärkeregelung) möglich wurde, by the way - ich arbeite fast immer mit Platinen, da

    ich aufgrund meines Berufes über die hierfür nötige Erfahrung zu verfügen behaupte. ;)

    Da ich in meinen Aufbauten eine Art Modulsystem verwende, wechselte ich die gleichgroßen alten

    Pre-Platinen einfach gegen die MTA-Teile aus.

    Messtechnisch gibt es bei meiner MTA-Variante nichts auszusetzen - Verzerrungen fast an der Messgrenz

    und wenn, dann fast nur K2 - chapeau Frank - sehr gut ausgedacht. :)

    Auch klanglich ist die Schaltung exzellent - ich kann keine Verschlechterung zu meiner bisherigen

    Pre-Schaltung mit AÜ´s heraushören, bei deutlich geringeren Baukosten. Wieder zehn Punkte
    für Frank... :)

    Ich denke, daß ich damit gut leben kann...als nächstes kommt eine Endstufe mit ... lasst Euch über-

    raschen ;)


    Björn

    Hallo Holger,

    ich habe nach Manual 0,7l Isopropanol (96%), 3,5l Aqua Bidest und 12ml Tetenal eingefüllt.

    Nach der Wäsche habe ich die Flüssigkeit durch einen Kaffee-Filter in einen Behälter für´s

    nächste Mal umgefüllt.


    Gruß Björn

    Hallo Leute,


    seit ein paar Tagen ist die PWM bei mir Zuhause. Gestern habe ich sie das erste mal

    benutzt und gleich 5 mal 7 LP´s gewaschen. Die Reinigung funktioniert sehr gut.

    Kratzer gehen natürlich nicht raus, aber die sonst auch nervende Geräusche verursachenden

    Staubpartikelsind kom plett weg.

    Eine Bemerkung zum Trocknen: wenn man den 7er-Plattenstapel nach der Reinigung

    wie im Manual empfohlen auf ein Handtuch stellt, sind nach ca. 30 Minuten alle

    Platten rückstandsfrei trocken. Wenn man mehrere Waschzyklen machen möchte,

    kann man den Stapel für 15min zum Abtropfen hinstellen und danach um Zeit zu sparen

    die noch leicht feuchten Platten mit einem Microfasertuch abreiben - so habe ich das gestern gemacht.

    Man kann sich aber eine oder mehrere Zusatz-Achsen bauen (werde ich machen) und dann diese einfach länger

    zum Trocknen abstellen.

    Hallo Gaetano,


    ein Freund von mir hat sich diese Maschine vor zwei Wochenbei Ebay gekauft.

    Er ist komplett von der Reinigungsleistung begeistert - aus seinen "gewaschenen" Platten

    kam noch soviel raus, daß selbst die üblichen Laufgeräusche verschwunden sind.

    Schau bitte, wieviel vergleichbare (50 Watt Ultraschall) Platten-Wasch-Geräte kosten.

    Für das Geld bekommt man nicht mal das verbaute Ultraschall-Gerät.

    Fazit: gestern habe ich auch gekauft/bestellt.


    Gruß Björn

    Moin Carsten,


    die Speaker stehen zur zeit auf 5 cm starken Hartschaumplatten (eigentlich Verpackungsmaterial).

    War eigentlich als Übergangslösung gedacht, macht sich aber klanglich echt gut, da die Lautsprecher

    darauf wie auf Watte stehen (leicht beweglich in alle Richtungen).

    Du kannst gerne vorbeikommen, allerdings steht in Deiem Profil, daß Du aus Hessen kommst - ist schon eine

    Strecke...

    Die EL12 ist dike Vorgängerin der F2a11 - das sollte klappen.


    Gruß Björn

    Hallo Carsten,


    ich betreibe seit etwa zwei Jahren mit Begeisterung ein Pärchen Altec 604-8G (mit Alnicos).

    Ein Link zur aktuellen Version mit einer Kurzvorstellung:


    http://2a3-maniac.blogspot.de/…-iii-nachbau-mit-nos.html


    Mit einem Wirkungsgrad von 100dB/1W/1m brauchen sie nur wenig Leistung.

    Will man allerdings dynamikreiche Musik auch in (nahe) Live-Pegeln hören,

    sollten es schon gute 2x10W sein. In meiner Anlage haben sich die Monoblöcke

    TFK-V69b sehr gut bewährt, aber auch ein Pärchen Pass V-FET-Power-Amps spielt

    an den Altec´s super gut - so gut, daß ich als Röhren-Fetischist manchmal Zweifel

    kriege.

    Es geht auch mit 2x5W-SE-Power, aber bei lockerem Umgang mit dem Lautstärkeregler

    tritt bei mir manchmal ein leichter Kompressionsverdacht auf.

    Da Deine Chassis einen schlechteren Wirkungsgrad haben, wirst Du schon die 2x10W

    vorhalten müssen.


    Gruß Björn

    Hallo,

    versuche es bitte trotzdem. Durch die Gewichtsverteilung könnte es bei einer bestimmten

    Ausrichtung klappen. Die Fertigungsqualität bei Altec war aus meiner Erfahrung immer

    wirklich gut. Wenn ich mir meine 604-8G-Chassis anschaue und mit dem Pärchen der gleichen

    Serie von einem Freund vergleiche, kann ich echt nur staunen daß die Amis so was konnten.

    Das war ja bei z.B. Autos ganz anders. Alledrings war Altec ja eine absolute Profi-Ausrüster-Bude.


    Gruß Björn

    Hallo Rolf,


    ich möchte ein komplettes direkt angetriebenes Laufwerk mit dem EMT-Motor bauen.

    Mir geht es bei dem Projekt darum, festzustellen ob der EMT-Motor

    noch besser ist als der schon sehr gute EDS-1000 von Dual.


    Gruß Björn

    Hallo Rolf,


    bei mir ist so ein Projekt geplant. Du siehst auf meinen Bildern (oben) ebenfalls einen bei Barco erstandenen

    NOS-Motor, der extra dafür gekauft wurde. Als Ersatzmotor für meinen EMT-948 ist er nicht gadacht, da die Lebensdauer

    von so einem Teil (bei gelegentlicher Lager-Wartung) eh unbegrentzt ist. 8)

    Zuerst werde ich aber ein Extra-Armbrett für den 948er fräsen, um darauf einen CF-1 von MS darauf zu befestigen.

    Dann kommt ein Shootout mit meinem derzeitigen DIY "Dual-Motor/Micro Seiki-Tonarm/ADC-Tonabnehmer" Plattenspieler.

    Gegen das Komplettpaket EMT948/EMT929/TSD15 hat mein DIY-Laufwerk klar gewonnen - allerdings schiebe ich die Schuld

    auf die Arm/Tonabnehmer-Kombi des EMT.


    Gruß Björn

    Hallo,


    es gibt eine Möglichkeit. Dafür muß man die Lasereinheit zerlegen, d.h. die Laserdiode

    ausbauen. Sony hat diese Laserdiode auch in anderen Playern aus dieser Zeit verbaut.

    Also suchen, welche günstigen Player hat es damals gegeban, einen davon besorgen und

    wechseln. Ich habe es vor 5 Jahren gemacht - allerdings bekam ich die Diode schon ausgebaut

    von einem Spezi, der sich damit ein "Taschengeld" verdient hat - er wollte mir nicht verraten,

    aus welchem Player die Diode stammt.


    Gruß Björn