Beiträge von defektzero

    Sooo,



    hier mal noch die anderen Bässchen - diesmal mit inverser Sicke, die laut dem netten englischen Vorbesitzer auch aus ne ALS 40 II stammen sollen.


    Der war unten:



    Dieser war oben:




    Nun kann ich wenigstens gegentesten, ob diese "Besetzung" besser funzt, als die eingebauten Chassis, die dem Anschein nach evtl. nicht orschinool sein könnten.


    Wie könnte man eigentlich diese Membranen wohl reinigen? Sie sind "dauerklebrig" und werden sehr schnell angelößt, zerkratzt oder stumpf.


    Grüssle Henner

    Somit läuft das Tellerlager nicht Metall auf Metall

    Was ist denn der Nachteil bei Metall auf Metall? Lagergeräusche entstehen durch Unebenheiten - aber ein polierter Lagerspiegel ( am besten aus Hartmetall) erfüllt eigentlich seinen Zweck z.B. gut. Im Zweifel kann man eine Zwischenlage testen, aber eine Harte ankopplung muß nicht grundsätzlich nachteilig sein. wenn das Lager "leise Läuft".

    Einer Unzahl viel gepriesener Vintage-Dreher war nicht wirklich ein echter Hartmetallspiegel vergönnt. Von einigen Thorens bis PE findet man gerne mal Spiegel aus leidlich gehärtetem Material, was aber auch über ein langes Leben reichen kann und mit Hausmitteln nachpoliert werden kann.


    Es ist nicht gesagt, daß dein Lagerumbau nicht auch gut funktioniert. Allerdings ist ein axiales Lager mit Metallteilen nicht grundsätzlich eine Fehlkonstruktion.


    Grüssle Henner

    Plastikman - Closer, 3x12 Zoll auf Novamute

    ...hab mir für nen einstelligen Kleinstbetrag den Silberling zu intensiveren Reinhören aus der Bucht gefischt - der ist insgesamt auch ein Knaller, hält aber in Punkto "Liebe zum subtilen Detail" nicht ganz mit der Consumed mit. Legt das Vinyl da noch ein Schippchen drauf, oder isses ähnlich einzustufen?


    Grüssle Henner

    Moin Winfried,



    das war natürlich ein Scherz - allerdings ist dieser uns mal eingefallen, nachdem einige bassgewaltige Lautsprecher im sehr kleinen Hörraum eines Bekannten dann doch einfach super und sauber runter liefen.

    Man hatte vorher umfangreich spekuliert, wie unmöglich es sei, gewisse LS in dieser Kellerkammer zu betreiben und was da alles nicht funzen sollte...


    Danach haben wir ein wenig spöttisch diesen Satz formuliert, obwohl es natürlich tatsächlich LS gibt, die in kleinen Räumen schwierig sind.


    Was ich aber eigentlich damit sagen wollte: Versuch macht kluch! Der klassische Subwoofer mit nem Fahrradschlauch als Sicke ist möglicher Weise nicht das beste Beispiel, aber große hart aufgehangene Membranen, die mit weniger Hub nen schnellen TT zaubern, sind auch in kleinen Räumen mal nen Versuch wert und versetzen mit ihrer Autorität gerne mal in Erstaunen...


    Grüssle Henner


    Warum? Die Membranfläche des Tieftonabteils sollte immer mindesten 18% der Fußbodenfläche entsprechen! :D:D:D


    Funzt ja im Auto auch ganz prima und tiiief...



    Grüssle Henner

    War da nicht auch irgendwas, daß es Sicherheitsbedenken wegen 4mm Buchsen gab, weil da die pins von Schukosteckern reinpassen? Irgendwo hab ich mal sowas gelesen...



    Grüssle Henner

    Genau das fällt - wie ich bemerke insbesondere der "ich höre nichts" Fraktion - allerdings oftmals schwer.

    So empfinde ich das auch.


    Leute, die mit Kabeln experimentieren, 10 verschiedene Tellermatten ausprobieren, über das Headshellmaterial philosophieren, die Aufstellung immer weiter verfeinern, den Drehmoment der Headshellschrauben beachten oder gar Plattengewichte aus Holz benutzen - ja die sind natürlich äußerst suspekt.


    Und wenn die dann noch Geld in die Hand nehmen, kommt Sozialneid dazu - dann ist alles vorbei.



    Grüssle Henner

    Es wurde kein "Mr HIT" an die Wand gespielt, sondern angeblich ein Thorens !!!

    Ok - das Beispiel war absichtlich etwas extrem gewählt und sollte nur verdeutlichen, daß es noch einige andere klanglich wichtige Faktoren gibt, als 33,33 Umdrehungen und den Tonabnehmer.


    Unter den Thorensen gibt es im übrigen auch Modelle, die mich sehr, sehr wenig reizen. Und ich habe hier nen TD 125, den ich noch in keiner Weise zu ner für mich zufriedenstellenden Performance bringen konnte. Auf meiner Wandhalterung steht aber im Moment ne olle französische ERA Blechklapperkiste mit Serienarm und antikem MM Tonabnemer samt Nachbaunadel und das Teil zieht dem Thorens mit SAEC Arm und Benz ACE Tonabnehmer dermaßen die Hosen runter, da kann man nur grinsen.

    Daraus kann man Lernen: 1. Geld schießt keine Tore. 2. Es gibt noch weitere in dem Zusammenhang recht unsinnige Formulierungen, die bislang in diesem Fred noch gar nicht vorkamen ^^^^^^


    Aber das ist hier nicht das Thema. Mich nervt, daß hier wieder die alte Holzohren-Argumentation angewandt wird. Alle Plattenspieler mit einigermaßen Gleichlauf klingen gleich und nur der Tonabnehmer macht nen Unterschied und wer was anderes behauptet wird in die Esotherikerecke gestellt...

    Ist das wirklich so schwer zu akzeptieren das eine 100.000€ Anlage besser klingt als eine für 5000€

    Ich habe schon 100000 € Anlagen auf Messen gehört, da war ich froh, als ich wieder zu Hause war - vor meiner Kette, die tatsächlich etwa 5000 € gebraucht gekostet haben könnte. Ich habe natürlich auch schon vieles gehört, was mir zu Hause auch sehr gut gefallen hätte und ja - das war meist recht teuer :(


    Ich wüßte aber immer noch nicht, was es da zu streiten geben könnte? Geschmäcker sind verschieden...



    Grüssle Henner

    Hallo,


    zum einen finde ich schon, daß es tiefgreifende Klassenunterschiede zwischen mancherlei Phonoketten gibt, aber das definiert sich nicht primär über alt oder neu.

    Der Hauptfaktor ist für mich immer wie gut das Ganze zusammengestellt und abgestimmt ist.


    Es gibt dabei sicherlich auch mehrere Bewertungsebenen und Kriterien, die teilweise durchaus relativ objektiv zu beurteilen sind, während andere wiederum hauptsächlich den persönlichen Geschmack oder Vorlieben wiederspiegeln.


    Ich kann diesen Fred nun nicht einem bestimmten Anlaß zuordnen - gab es den?


    Jedenfalls gibt es schon Dreher, mit denen man eine klangliche Performance erreichen kann, die man z.B. mit einem "Mr. Hit" niemals schaffen wird. Wenn mann derartige Ausdrucksweisen mag, darf man dann ruhig sagen: Dreher XY spielt den Mr.Hit an die Wand ;)



    Grüssle Henner