Posts by defektzero

    anstatt dass ihr es einfach selber ausprobiert:

    Ich bin alt genug, um noch aus der Generation zu stammen, die nur Platte gehört hat und damals konnte ich den Niedergang älter werdender Nadeln durch Verschleiß mehrmals miterleben.


    Deshalb habe ich es nicht nötig nen alten Dual samt Shure und ne Sinatra-Scheibe zu schänden, nur um zu erfahren, was ich eben aus eigener Erfahrung sowieso schon weiß.


    Dann fehlt aber noch die Information, was mit unbenutzten Tonabnehmern aus alten Lagerbeständen ist. Das hätte ich hier eher unter alt verstanden.


    Denn das treibt mich viel mehr um, als die Nadelabnutzung selber.

    ...das sehe ich ebenso.




    Grüssle Henner

    Nur die frontplatte muss ausgetauscht.

    ...bin mir nicht sicher, aber ich glaube dieser HT hat beide Anschlußfänchen auf einer Seite und das Orginal hat sie gegenüberliegend. Evtl. muß also noch was am Holz umgearbeitet werden...



    Grüssle Henner

    Bextren ist ein "natürlicher" Kunststoff aus Zellulose

    Wo stammt diese Info her?


    Eine solche Diskussion gab es schon hier im Faden - Wiki sagt es handle sich um "a proprietary type of polystyrene copolymer" , was ich als "gesetzlich geschützte Art eines Polystrol Copolymers" übersetzen würde und damit würde es sich im engeren Sinne doch um eine Art Polycarbonat handeln?


    Also schon so ein Kohlenstoffbasiertes Plastikzeugs?


    Ich habe in Chemie echt nicht gut aufgepaßt und lasse ich da sehr gerne belehren!


    Grüssle Henner

    Da wurde schon etwas tiefer als nur mit den eigenen Löffeln der mögliche Verschleiss bewertet.

    Da steht aber nicht, wann er abweichungen meßtechnisch ermittelt hat, sondern:


    "Erst nach mehr als 900 Durchgängen nimmt er (endlich?!) entscheidende Veränderungen im Klangbild wahr."


    Es wird keine irgendwie gemachte technische Analyse öffentlich zur Bewertung hinzugezogen - evtl. war sie nicht verwertbar, oder es kamen nicht die gewünschten Ergebnisse zu Tage?


    Sorry, aber solche Artikel zeugen von einem gewissen Sendungsbewustsein, daß sicherlich auch gut gemeint ist und der "analogen Sache" Begeisterung zollen soll, aber in unserer Diskussion isses nur sehr bedingt ein verwertbarer Beitrag...


    Eine Shibata hält laut dem Chef Miyajima persönlich 5000 std aufwärts ohne Probleme.

    Na, er will die Dinger la auch für ne lange Mark verkaufen. 5000 Stunden halte ich für ne sehr optimistische Angabe, aber nicht unmöglich. Dennoch gibt es auch glaubhafte Berichte von Denon DL 103, die nach 800 - 1000 Stunden die Milch gegeben haben sollen...




    Grüssle Henner

    wenn du wissen möchtest

    Scheint mir nicht so, als ob da jemand was weiß. Da hat wer nen Versuch gemacht, festgestellt daß dei Platte 900 mal abgespielt werden muß, bis er nen Unterschied hört und daß er nach 1300 mal Platte abspielen ( evtl. etwa 900 Stunden ) immer noch keinen Verschleiß am TA heraushören konnte.


    Nach dem Eindruck, den das Ganze macht ( fragliches kaputtfoltern von analogen Devotionalien ) bin ich mir nicht mal sicher, ob die "Ergebnisse" irgendwie als wissenschaftlich oder zumindest "so ähnlich" eingstuft werden dürfen...


    Jedenfalls widerspricht das Experiment nicht der These, daß je nach Tonabnehmer bei 500 - 3000 Stunden Laufzeit Verschleißerscheinungen auftreten, die zu klanglichen Einbußen führen.



    Grüssle Henner

    macht lieber was Sinnvolles

    Dafür ist ein Hobby-Forum doch da - mal losgelöst von den Ketten der Nützlichkeit über irgendwelche Interessen zu Philosophieren.


    die LS 3/5a

    ...gibt es wohl auch nicht. Es gibt einige doch verschiedene Ausführungen, die diesen Namen tragen.


    betrinkt Euch....

    Aber nicht wieder Bier in den EQ kippen und dann ranfassen ;)

    Was ist denn der Unterschied zwischen Tablette und Super Tablette? Ich habe schon Super Tabletten gesehen, die hatten diesen Schaumstoffbeschichteten HT mit 4 Befestigungsschrauben und auch schon welche, die offensichtlich bestückt waren, wie die "normale" Tablette?

    Zu denen gehöre ich aber nicht.

    Wenn du die Dinger entsorgen möchtest, können wir uns mal unterhalten...;)


    Außer Hörspielen gibt es noch eine weitere Stärke der Tablette, denn Elektronisches mit feinsinnigen subtilen Effekten und solchen klanglichen Flächen, die mal verrauscht sind und mal ne Struktur offenbaren und Gezirpe und Gefummel, das irgendwo aus der Tiefe auftaucht - sowas geht auch sensationell gut!


    Es gibt sicher LS, die mit mehr Fleisch spielen und natürlich solche, die ein beachtlicheres Bassfundament haben - aber welche, die mit so viel Feinsinn abgerundet sind und derart ansatzlos und bruchlos eine plastische Darstellung "können", sind gebraucht um die 300 - 500 Euronen eher schwer zu finden (Preis gilt wohl eher für die älteren Modelle).


    Was die neueren Exemplare, wie die Tablette 10 im Geschlossenen Gehäuse für ne Performance liefern, würde mich auch mal interessieren...


    Da dies ja irgendwie auch ein LS 3/5a Derivat ist, würden mich ebenso ausführlichere Vergleiche mit den Verwandten freuen. Die Harbeth P3 wäre auch noch ein Kandidat.



    Grüssle Henner

    Moin,



    da ich zur zeit ein Päärchen ProAC Tabletten als freundliche Leihgabe hier habe und den Lautsprecher recht interessant finde, mache ich mal nen Faden dazu auf.


    Ich kannte die kleinen Dingers bislang nur vom Hörensagen und bei den vielen Lobeshymnen, die teils verbreitet werden, konnte der Erstkontakt eigentlich nur ein Enttäuschung werden !?


    Nö - die Klangzwerge machen tatsächlich Laune und spielen schon so, wie man es als Freund kleiner Monitore von kleinen Monitoren erwartet. Tolle räumliche Darstellung, ein "erwachsenes" Klangbild mit allem drum und dran, gute Auflösung und Detaildarstellung und im Idealfall einen Charme, der einen vergessen macht, daß ein kleines Eimerchen mehr Tiefton nicht schlimm wäre...


    Verwirrend finde ich die Vielfalt der Varianten. Mein Gast ist wohl ne ältere "normale" Version mit BR auf der Rückseite. Das Furnier schaut nach Nußbaum aus...



    Sie Spielt an meinem Magnat RV3 Hybridvollverstärker und die Beiden machen ne gute Figur zusammen. Passende Gegenspieler zum Vergleich gibt es auch - zum einen meine KEF LS50 und meine IMF Super Compact II.

    Jede der 3 hat so Ihre Zuckerseiten und es fällt schwer hier ein besser oder schlechter zu vergeben. Die Tablette ist sicher der präsenteste LS und obwohl ich in letzter Zeit in Richtung tonal dunklere Abstimmungen tendiere, schafft sie durch eine sehr involvierende Darstellung den Spagat zur Langstreckentauglichkeit.


    So - genug geschwurbelt. Mich würde es freuen wenn die anderen Tablette-Kenner mal ihre Erfahrungen hier teilen und evtl. können wir das Chaos der Varianten und Bestückungen etwas lüften. Auch wären die Baujahre interessant und natürlich die Verstärker, die sich gut mit den Zwergen vertragen...



    Grüssle Henner

    Altes Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein...


    Unter einer Nadel wandern pro Stunde etwa 1,5 Km Rille durch (ergoogelt). Das kann bei der oben erwähnten Lebensdauer dann eine Laufleistung von ca. 4000 Km bedeuten.


    Auch weichere Stoffe schaffen es bei "geeigneter" Einwirkung etwas von härteren Stoffen abzutragen - sonst könnte man Diamanten ja nicht schleifen.


    Grüssle Henner

    Ich nutze seit 1996

    Es kommt natürlich auch immer drauf an, wie stark die tatsächliche Nutzung war. Also ich denke, daß ich im Jahresschnitt neben Radio, CD, und MC etwa 1 Stunde pro Woche tatsächlich Schallplatte höre.

    Das heißt, mal steht der Dreher 4 Wochen rum und dann wieder gibt es einen ausführlichen Musikabend, an dem dann neben anderem Material auch 4 Stunden Vinyl läuft. Der Grund dafür ist, daß das Schallplttehören nie "nebenher" stattfindet, sondern immer im Mittelpunkt zelebriert wird.


    Einige Nadeln können auf sauberen Platten 2000 - 3000 Stunden laufen, bevor sie an die Verschleißgrenze geraten. Das bedeutet eine Haltbarkeit von rund 50 Jahren bei den beschriebenen Verhältnissen. Ich möchte nicht wissen, wieviele User hier ähnlich "wenig" LP hören oder zumindest ähnliche Bedingungen zustande kommen, weil man ja 4 Dreher hat oder 3 Tonarme am Bohrturm.


    Wer aber Privatier ist und täglich 10 Stunden Vinyl hören kann, wird binnen eines Jahres Ersatzteile beschaffen müssen. Der Nadelverschleiss ist dokumentiert und nicht abstreitbar!


    Ich komme mir hier manchmal vor, wie bei den Verschwörungstheoretikern auf Youtube. Da gibt es auch Menschen, die behaupten, die Erde sei eine Scheibe und was "Noplaner" sind mag ich hier erst gar nicht erklären.


    Jedenfalls warne ich erneut & letztmalig vor massivem Getrolle im Newbie-Bereich!



    Grüssle Henner

    Ich komme grad angeschossen von einer Party nach hause

    Hut ab alter Mann - fast 5:00 Uhr :D:thumbup::thumbup:


    Bin wach geworden, weil ich mal die Porzelanschüssel aufsuchen mußte...


    K&D würde ich mir aber auch noch anschauen - mag die Jungs musikalisch ganz gerne!



    Fröhliches Chillout wünsche ich...

    Ich habe auch eine Ziegenhaarbürste und bin sehr zufrieden mit der Reinigungswirkung.


    Ich würde in Zukunft aber keine teure spezielle Plattenbürste mehr kaufen, da bei diesem Exemplar die Verarbeitung nicht schön war!


    Grüssle Henner

    Hallo,


    ich finde es immer schwierig, wenn man bei der Grundsatzdiskussion über den klanglichen Einfluß der Kabelage auch noch die Preispolitik der Hersteller als Indiz für die Sinnhaftigkeit des Unterfangens einbezieht.

    Man erhält dann tatsächlich manchmal den Eindruck, daß man sich grade ein Stück weit mit des Kaisers neuen Kleidern beschäftigt...


    Hier gehts aber gar nicht um unverständlich teures Geraffel, sondern um eine relativ bodenständige Fragestellung.


    Und wie wir uns erinnern, war die vorerst beste Lösung für unser Problem hier eine Billigleiste vom Discounter...



    Grüssle Henner