Posts by defektzero

    ...wurden als Fortschritt verkauft...

    Da hast du volkommen recht. Ich wollte das Thema eigentlich nicht in diese Richtung vertiefen - aber jede Branche hat Ihre Lieblingsmarketingmodethemen. Als mehr würde ich die Ära der "ULM" Arme und ihrer Marktbegleiter auch nicht einschätzen wollen...


    Grüssle Henner

    Ultraleichte Tonarme gelten als Fortschrit,

    ...galten als Fortschritt - in den 70ern und 80ern...

    Bei vielen sehr alten Plattenspielern (ich hörte alte ELAC) gibt es jedoch Auflagekräfte

    die bei 4 gr liegen.

    Du könntest dir mal die Grössenordnungen der Kräfte beim Abtasten genauer vor Augen führen. Hier hatte sich mal jemand im Forum die Mühe gemacht, die Beschleunigungskräfte bei der Abtastung recht anschaulich rechnerisch darzustellen. Dabei kam heraus, daß der Anpressdruck an die Rillenflanke derart hoch werden kann, daß die 4 g Auflagekraft nur noch ein müdes Grinsen hervorrufen.


    Natürlich stimmt es tendenziell, daß weniger AK weniger Reibung und damit weniger Verschleiß bedeutet - aber man muß das schon relativieren.


    Des Weiteren "hat nicht ein Plattenspieler eine Auflagekraft" sondern ein System verlangt eher nach einer Gewissen AK, was hauptsächlich mit den Gewichts- und Resonanzgegebenheiten bei der Abtastung zu tun hat.


    Grüssle Henner

    Ebenso berichtete mir ein Stammtischkollege von einem Bekannten der sich

    Platten nach ca. achtmaligem Abspielen zerstört hat.

    So ein Bekannter von dem Nachbarn seiner Frau ihrer Großmutter kommt öfters mal vor - allerdings habe ich noch nie jemandem Aug in Auge gegenübergestanden, der solches berichten oder gar belegen konnte.

    Sorry, aber nach Jahrzehntelanger Erfahrung tue ich das mittlerweile als Gewäsch ab, daß im Münchhausen-Stil immer dann aufgetischt wird, wenn es darum geht, die eigene Rundnadel schönzureden...



    GRüssle Henner

    Meine Höhrerfahrung ist, das ein symmetrisches Kabel besser den Klang beflügelt.

    Sommer Cable SC-Micro-Stage - 45pF Ader/Ader, bei Thoman - 1,09€/Meter

    symmetrisches hoch felxibles Mikrofon- Patchkabel, 2x 0,14 mm², gasgeschäumte Aderisolation für niedrige Kapazität (45pF)


    Je eine Ader als Plus & Minus, der Schirm kommt ans Gehäuse/Chassis.

    In den meisten Fällen ist die Signalmasse von der Gerätemasse nicht wirklich getrennt und dann spielt der Schirm bei der Kapazität mit. Ich habe auch "pseudosymmetrische" Strippen, die gut klingen (wenn auch anders verschaltet), aber eine besonders niedrige Kasparzität haben die wohl leider nicht...


    Woran hapert es denn eigentlich klanglich? Ich hatte auch mal nen 640 P, da er so vor 10-12 Jahren mal hochgelobt wurde. Ich fand das Teil grundsätzlich nicht wohlklingend.


    Grüssle Henner

    konnte ich nämlich beobachten,dass die Kapazitätswerte durch die Bank ca. 12% zu hoch waren

    Mit welchem Gerät und welcher Methode hast du denn gemessen? Ich bin nicht wirklich der qualifizierteste Ansprechpartner für solche Fragen, aber WIMRE war das exakte Messen eines Kondensators nicht sooo trivial und man sollte dafür eine Wechselstrombasierte Meßmethode wählen.


    Billige Schätzeisen "können" das zwar auch - aber eben gerne mit Gleichstrom und Abweichung...

    Vor ein Paar Jahren war es wohl nach Hörensagen noch so, daß sehr gute Meßgeräte für Kapazitäten ordentlich in den 4-stelligen Bereich kosteten.


    Grüssle Henner

    Es gibt da solche Scheiben, die man schon immer kannte und auch irgendwie OK fand, aber irgendwas war immer im Weg, die Dinger anzuschaffen. Nach fast einem Vierteljahrhundert hat es nun ein solcher Tonträger doch auf meinen Teller geschafft - und zwar die Leftfield Leftism 22 in der "3 X Vinyl mit Download Ausgabe von 2017"...


    Ich glaube, ich fand damals den orschinool 90er Disco-Bass irgendwie abschreckend und flach - aber irgendwas hatte die Scheibe trotzdem immer, wenn´s was davon zu hören gab und das hier:

    ...ist schlicht allerliebst ;)


    Das Arrangement ist gut, die Aufnahme ist gut und die Pressung ist auch gut. Scheint recht hoch ausgesteuert und macht für mich nen ordentlich dynamischen Eindruck. Und der besagte Bass weckt heute nostalgische Gefühle...



    Grüssle Henner

    Ich darf nochmal den moderativen Hinweis geben, daß hier im Newbie-Bereich bitte keine Grundsatzdiskussionen geführt werden!!!


    Wenn sich hier Leute über die Eigenschaften von Kabeln unterhalten wollen, dann tun die das eben und zwar ungestört.


    Wer hier meint er müsse mal anmerken, daß das alles für ihn nicht so wichtig wäre, der darf das natürlich. Alle Vertiefungen einer Kontroverse darüber hinaus werden als Störungen betrachtet...



    Grüssle Henner

    a) klingt dünn, schrill

    b) gut aber für meine Kette zu warm

    c) super sauberer Bass und transpaernt mit guter Räumlichkeit.

    ...ich muß zugeben, daß mir derart deutliche klangliche Auswirkung durch unterschiedliche Cinchstecker noch nicht untergekommen sind - womöglich habe ich aber auch nie eine ausreichend belastbare Vergleichssituation geschaffen.

    Bei mir war die Steckerwahl sowieso stark eingschränkt, denn ich mußte noch die Widerstände für die gewählte "pseudosymmetrische" Konfektionierung im Stecker unterbringen. Offensichtlich funzt es aber mit den gewählten Viablue T6s XL sehr gut.


    Bei mir läuft daran ein Philips GP 412 mit 422 MR Nachbaunadel an einer Cardas Tonarminnverkabelung und ich würde die klangliche Richtung dieses Kabel im Vergleich mit seinen Gegenkandidaten als akurat, eher neutral aber mit etwas Wärme beschreiben. Die Attribute transparent und gute Räumlichkeit kann ich auch unterschreiben.


    Grüssle Henner

    Bitte nicht das Sommer Albedo!

    Ich glaube wir hatten diese Diskussion schonmal an anderer Stelle, aber das Albedo II hat bei mir einen kleinen Vegleich gewonnen und läuft zur vollsten Zufriedenheit.

    Ich vermute du hattest nur irgendwie einen schlechten Start mit der Strippe ^^^^^^


    Des Weiteren halte ich 1,2 m Tonarmkabel am Dreher für eine normale Länge. Das ist so etwa die Länge, die bei vielen Seriengeräten mit fest verlöteter Strippe verwendet wird/wurde.

    Ob ein entferntes C jetzt schlimmer ist als Hs im Überdruck sollen andere entscheiden. 😉

    Ok - es geht in beiden Fällen sicher nicht um Welten, aber möglicher Weise kann man ja beides umsetzen.

    Wie hat sich das bemerkbar gemacht?

    Puh, das ist sicher 12 Jahre her. Ich weiß noch, daß es u.a. ne bessere Abbildung gab, aber so wirklich genau kann ich das jetzt leider nicht mehr wiedergeben.

    Es gab auch noch mit anderen DIYlern ne Diskussion zu dem Thema, in der meine Eindrücke bestätigt wurden. Dabei wurden im Erfahrungsaustausch Abstände zwischen C und HT bis 30 - 40 cm als ideal beschrieben und daß es ab 1,5 m schon zu recht deutlichen klanglichen Nachteilen gekommen sein sollte.

    Ich selbst hatte in diesem Fall versucht, das C gleich im Kofferraum hinter die Amps zu klemmen, was natürlich selbst in meinem kleinen Cabrio einer Leitungslänge von 2,5 m - 3 m entsprach...


    Das sind ja alles Maßnahmen, die nix kosten, von daher finde ich "sowas" immer nen Versuch wert!

    Hallo,


    daß Spulen in einer Weiche eher dicht zusammenliegen ist insgesamt fast unumgänglich. Ich würde dafür sorgen, daß sie sich möglichst wenig beeinflussen, indem sie in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind (eine rechts/links, eine vorne/hinten, eine oben/unten usw.) .

    Ich habe auch schlechte Erfahrungen damit gemacht, das bei Passivweichen die C´s für die HT Räumlich zu weit von diesen entfernt sind. Bei Experimenten im Auto, wo ich statt DSP-Weiche mal alternativ ne Trennung mit nem C versuchen wollte, stellte ich fest, daß es nachteilig war, wenn die Entfernung zwischen Bauteil und Speaker zu groß war.


    Ich muß daher auch immer über ausgelagerte Weichen mit Glasdeckel schmunzeln - da ich mir so recht keine uneingeschränkt positive Wirkung vorstellen kann. Zu Versuchszwecken mache ich das natürlich auch mit nem ausgelagerten Bretterl.


    Gute Erfahrungen mit Spulen hatte ich hier: https://audio-tschentscher.de/



    Grüssle Henner

    in hiesigen Gefilden nur wenig genannt, trotzdem wieder aktiv


    - https://www.arte.tv/de/videos/…-A/berlin-live-leftfield/ -

    Danke - aber leider läuft der Stream bei mir nicht durch... Geht es nur mir so?


    Ich hab auch noch was nettes im Netz gefunden - fällt zwar im Hauptsinn nicht wirklich unter "Electronica", aber die Herren haben ne elektrische Orgel auf die Bühne geastet und damit IMHO die Eintrittskarte in diesen Fred gelöst:



    ...wenn dat ma nich ziemlich Sahne is?!