Posts by defektzero

    je näher eine Box zu einer angrenzenden Fläche aufgestellt wird, desto mehr wird der Bassbereich angehoben.

    ... und man hat eigentlich auch immer gelernt, daß dies der räumlichen Abbildung nicht gut tut, denn frühe und laute Reflexionen versauen die Rauminformation. Ich konnte aber schon Derivate dieser Lautsprecher in Eckaufstellung hören und fand das eigentlich recht gut und war selbst etwas darüber überrascht. Andererseits müßten bei den Dingers die Vorteile einer freien Aufstellung doch auch fruchten?

    Bei mir fällt eine Ecknahe Aufstellung wegen der Möblierung völlig flach, sonst hätte ich mir schon längst nen Bausatz eines AN/E Derivates geordert. Für diese Fertiglautsprecher mit den repräsentativen Weichengehäusen war der Preis um die 12000$ ? Stimmt das etwa?

    wird oefters gebraucht um laserprinter rollen wieder in gang zu setzen.

    Um Himmels Willen - das Zeug löst das Gummi an, damit es wieder Klebrig wird und die Walze die Blätter im Drucker transportiert. Das zeug löst also das Gummi ein wenig auf, was bei Bauteilen mit Zentimeterdickem Belag wurst ist aber bei hauchzarten Sicken...


    Das Zeug wurde mal gehyped zur "Revitalisierung" von Nadelgummis antiker Toabnehmer und viele haben das Zeug benutzt und sich über den Effekt gefreut. Anschliessend wurden einige leise Stimmen laut, die sich beklagten, daß das Nadelgummi nun ganz hinüber wäre und der Ta nun auf dem Vinyl schleifen würde...



    Grüssle Henner

    habe vor ein paar wochen die sicken der baesse duenn mit vaselin (supermarkt ware) eingerieben, noch keine loecher

    Danke für die Info - wie ist dein Eindruck bzgl. der Wirkung? Hilft´s? Machts schöner? Klingt es besser?

    Hab auch noch Neuigkeiten - hoffe hab am WE nochmal Zeit was zu schreiben...



    Grüssle Henner

    wenn ein Hifihersteller die genaue Legierung angibt, ist das doch eher befremdlich, weil außer jemand aus dem fachlichen Umfeld nichts damit anfangen kann.

    Na, Dual hat das mal WIMRE so ähnlich gemacht, um damals Kunden zu erklären, was man denn da ständig weiterentwickelt. Die Tonarme aus der 701 / 721 Generation hatte deutlich meßbare und störende Torsionsresonanzen und Dual hat laut eigener Angaben im Werbeplättchen das Problem hauptsächlich durch Nutzung einer anderen Aluminiumlegierung gelöst, die sich bzgl. der Rresonanzen eben anders verhielt. Es gab dazu eben einen Artikel mit Meßschrieben.


    Das war damals so üblich und so wurde ebenfalls das Prinzip des Anti-Resonators erklärt und mit Meßschrieben untermauert.


    Ich fand das eigentlich gut...



    Grüssle Henner

    Ich habe beruflich mir Werkstoffbezeichnungen zu tun und mir fällt daher des öfteren auf, daß man es zu Gunsten des Marketings damit nicht sooo genau nimmt, oder sie werden aus purem Dilletantismus falsch angewendet.

    So ist Edelstahl nicht unbedingt auch ein rostfreier Stahl, sondern die Bezeichnung meint einen Stahl mit geringem Phosphor- und Schwefelgehalt.

    Ein Hartmetall ist auch kein gehärteter Stahl. sondern ein Verbundwerkstoff mit Hauptinhalt aus besonders harten Substanzen (häufig Wolframcarbid), die dann gesintert werden...


    Und was wurde nicht alles zum Bau von schnöden Drahteseln verwendet?

    Und tatsächlich stand auch noch im Datenblatt eines Werkstoffes von einem sündteuren Fahrradrahmen, den ich reparaturschweißen mußte, daß es sich um eine Werkstoffentwicklung für die Luft- und Raumfahrttechnik handelte.


    Wenn nun aber tatsächlich ein HiFi-Hersteller Flugzeugaluminium verwendet (aus welchen Beweggründen auch immer), dann könnte er das doch auch ruhig benennen!?


    Es schein aber so, daß dies überhaupt nicht zutrifft und nur zum dahinargumentieren erfunden wurde.


    Grüssle Henner

    Unfug, kannst Du Null beurteilen.

    Mein Beitrag bezog sich auf die LS 3/5 (a) Diskussion aus Seite 99 dieses Fadens. Daraus habe ich auch zitiert. Und die Preise für diese kleinen Kisterln sind - sowohl gebraucht als auch neu - mehr als nur sehr ambitioniert. Diese Meinung ist natürlich subjektiv auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich meinen Geschmack bezogen...


    ...und das ist sicherlich dennoch kein Unfug.

    Aber kein Wunder, wenn man jahrzehntelang aus und fertig entwickelte Lausprecher mit einem Materialwert und Herstellungskosen von einigen hundert Pfund um das zig-fache unter die Leute bringt, da sollte man schon Rücklagen gebildet haben.

    Evtl. ist das das Geheimnis - die Dinger sind wenigstens fertig entwickelt! Ein Prädikat, daß man heute nicht mehr jedem Lautsprecher geben kann.


    Und ja - die Preise sind natürlich drüber ^^

    Eine Ferndiagnose ist nicht möglich - da kann man nur spekulieren.

    Also meine Ferndiagnosen sind eigentlich ziemlich unfehlbar *duckunwech* ?(^^



    Oder Messen.

    Alles andere ist nix Wert.

    Na - man kann trotzdem so einiges testen, was man mit Messequippemäng halt auch nur testen kann - nur dann könnte man dann beim Testen auch noch messen.


    Im Bassbereich gibbet einige einfache Regeln, mit denen man die Anregung im Raum minimieren kann. Ich glaube hier geht es aber gar nicht um nen wummerigen Bassbereich, sondern um schwindende Informationsausbeute ( Mitteltonmatsch ) bei höherer Lautstärke?


    Music-Man sprich zu uns!

    Es gibt schon auch Lautsprecher, die nicht gerne laut und sauber können - aber das von dir beschriebene Phänomen würde ich eher dem Raum zuordnen.


    Es gibt zwei Dinge, die die audiophile Wahrnehmung verhageln, nämlich die Lautheit eines Echos und der zeitliche Abstand.

    Ist ein Echo (Schallreflexion) zu laut, wird es auch als Signal wahrgenommen und das Gestz der ersten Wellenfront funzt nicht mehr. Gleiches gilt , wenn das Echo sehr spät kommt und immer noch laut ist...


    Man kann dagegen was tun indem man eine gute Balance im "Hallverhalten" des Raumes findet. Man kann auch mit Papptröten oder Trichtern hören, die dann stärker bündeln oder man macht es wie ich und hört bevorzugt nicht so laut und verwendet Lautsprecher, die tonal stressfrei abgestimmt sind...

    der VIV-Theorie nach ist es beim Rigid Float so, dass durch Verzicht auf eine Kröpfung (und damit einhergehendem Überhang)


    Entscheidend weniger Querkräfte am Tonabnehmer "zerren"

    Das ist richtig.



    deshalb ist beim RF ein Antiskating nicht mehr erforderlich, welches

    in entgegengesetzter Richtung zum Skating zusätzlich Zerren/Vibrieren verursachen würde.

    Dies wiederum, ist so oft du es auch noch in allen möglichen Teilen des Forums wiederholen möchtest nicht richtig. ?(


    Ein AS, das eine Kraft mit Vorzeichenwechsel kompensiert, wäre nicht grade trivial umzusetzen und es würde noch dazu dem Konzept des Armes widersprechen, denn der Nadelträger wäre dann nicht mehr frei von seitlichen Kräften...

    Mein Besuch schaute zuvor ungläubig auf den Kugel-Ton-Arm, der auf Barhocker und Sektkübel vor dem Laufwerk steht. Irgendwie muss er ja auf die richtige Höhe

    kommen. Dann Platten aufgelegt... und niemand sagt etwas...

    Interessant wäre natürlich noch, zu hören, was deine Besucher dazu sagen? Waren das User dieses Forums? Evtl. schreibt ja mal jemand was dazu...?

    Junks nicht mutmaßen!

    N A C H L E S E N !

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tonarm!

    Glaube mir - ich muß da nix nachlesen. Im Übrigen ist die dort aufgestellte Behauptung, die Skatingkraft würde zu kleineren Abtastradien hin stetig kleiner, schlicht falsch.

    Das mag an der Fehlannahme liegen, daß die Kraft der Abtastreibung und die Skatingkraft senkrecht zueinander stünden - die Skatingkraft wirkt aber per Definition immer exact Richtung Tellerachse.


    Ich weiß das, weil ich das so auch schon vereinfacht zur Verdeutlichung gerechnet habe - zur Bestimmung eines exakten Kräfteverlaufs ist das aber ungeeignet.


    Grüssle Henner

    So,



    dank dem User Klaus Rampelmann, der mal eine Abhandlung zum Thema verfasst hat, kommen wir den Größenordnungen doch noch belastbar näher!



    Die Graphen G & H stellen negative Überhänge dar und die Darstellung E Zeigt eine übliche Geometrie.

    Laut dem Begleittext entspricht der Verlauf der Kraft etwa der Winkelskala.


    So darf man feststellen, daß die Skatingkraft zwar von der Größenordnung her im Maximum bei der herkömmlichen Geometrie E doppelt so groß ist wie bei der "Unterhangmontage H" - allerdings variiert sie bei E nur um ca. 8 Skalenteile und kann daher prima kompensiert werden, während die Skatingkraft bei H um 32 Skalenteile variiert, was wiederum das 4-fache ist.


    Ich nehme daher weiterhin an, daß die Skatingkraft bei der Entwicklung solcher Arme nicht das zentrale Thema ist...

    1. Voraussetzung (richtige Resoanz bei 10Hz.

    Da gab es auch schon in der Vergangenheit technische Lösungen, die das zumindest teiweise außer Kraft gesetzt haben. Der Antiresonator von Dual macht aus dem großen Resonanzpeak in den Meisten Konfigurationen zwei wesentlich kleinere, was dafür sorgt, daß man ein breites Spektrum von Tonabnehmern an diesem Arm betreiben kann - ohne daß die cu so richtig gut zu Tonarm passen müßte.

    Auch die hier diskutierten Arme mit starker Bedämpfung durch öl dürften da nicht "wie üblich" reagieren.


    ...Zumal mal einer der Erleuchteten hier die ideale Resonanzfrequenz bei exakt 10,5 Hz festgenagelt wissen wollte - für mich ist das nicht sooo in Stein gemeiselt.



    Grüssle Henner