Posts by defektzero

    Hallo,


    ich hab auch schonmal drüber nachgedacht und es dann nicht getan ;)

    Ich bin nun seit etwa einem Jahrzehnt recht erfolgreich selbstständig mit einem Schweißbetrieb und Bauschlosserei und natürlich mache ich da auch Sachen für mein Hobby - wie LS-Ständer oder Racks und Wandhalter und experimentiere damit. Einiges ist mir auch ziemlich erfolgreich gelungen und da kam mir der Gedanke, diese Sachen mal anzubieten. Ich habe mich dann entschlossen, mir mein Hobby nicht mit Pflichten zu versäuern. HiFi macht mir auch deshalb Spass, weil es komplett losgelöst von den Ketten der Nützlichkeit in meinem Leben Platz findet und so soll es auch bleiben!


    Grüssle Henner

    4 werden nach geschickt

    Wie, hat man dir etwa Antwort gegeben? Ich hatte auch schonmal versehentlich die C´s für ne andere Weichenversion bekommen und die richtigen Bauteile kamen dann Kommentarlos - aber flott...


    Aber das geht gut, bin echt erstaunt.

    Freut mich, daß es dir gefällt. Früher hab ich mich mit Car-HiFi beschäftigt und als die Radios mit DSP und Aktivweiche aufkamen, wurden trotzdem die HT schon mal gerne mit nem C getrennt, um etwas Einfluß auf die klangliche Signatur des HT zu nehmen. Wie auch immer - manchmal funzte das einfach besser und der Rest wurde dann passend dazu digital abgestimmt.


    Das war einfach und man konnte auch einigermaßen vorhersagen, wie die Resultate werden...


    Nie, aber auch wirklich noch nie habe ich bei vintage LS mit eher vielen Bauteilen auf der Weiche und mehr als 2 Weg (also mit komplexer Abstimmung) mal eben neue und gute C´s eingesetzt und einen Effekt erzielt, den man durchweg als verbesserte stimmige Abstimmung bezeichenen konnte.


    Das letzte leuchtende Beispiel sind meine AR-3a Improoved, die ich komplett mit neuen Bauteilen revidiert habe - allesamt aus dem oberen Regal - und seit dem klingen die Dinger scheixxe.


    Es mag sein, daß es dem lieben Megaheinz als Profi leichter fällt, die entstehenden subtilen klanglichen Unstimmigkeiten wieder zu kompensieren, aber ich bin immer echt froh, wenn ich Bauteile finde, die in die vom Hersteller gewählte Abstimmung "passen", wenn die mir denn gefällt.


    Ich kenne zu dem Thema keine belastbaren Zahlenwerte, aber die Elkos dürften einen deutlich höheren ESR haben, als irgendwelche Folien, die man ersatzweise wohl wählen würde.

    Damit würden MT und HT wohl hörbar angehoben, was ich gar nicht möchte, denn tonal gefällt mir das Ganze recht gut. Etwas mehr Auflösung oder Dynamik hätte ich auch gerne - aber bitte bei der gleichen tiefenentspannten Tonalität...


    Mit der Super Compact II (die habe ich doppelt und damit immer ne Referenz) werde ich mich in Kürze daran machen, den Audax HT mit der Titankalotte einzubinden und dabei werde ich auch andere C´s testen, denn dieser Eingriff verlangt sowieso ne neue Abstimmung. Mal schauen, ob das diesmal auf die Kette bekomme ;)


    Grüssle Henner

    Aber gerade die 60uF sind entscheidend, da der ganze Mittel -Hochtonteil drann hängt.

    Warum ist das hier eigentlich so, daß ein Kondensator am anderen hängt und die Zweige der Weiche wie eine Kaskade angeordnet sind?

    Die meisten Weichen, die ich so aus dem Selbstbau kenne, haben die Zweige nicht hintereinander sitzen, sondern alle hängen quasi parallel an den Polklemmen.

    Was bringht dieser Typ für Vor/Nachteile?



    Grüssle Henner

    Hallo Rob,


    also, ich habe meine C´s noch nie mit dem Schätzeisen überprüft, da mir mal ein Fachmann gesagt hat, daß da meist nix verläßliches bei rauskommt, da einfache Meßgeräte und insbesondere

    multimeter

    mit Gleichstrom messen, verläßliche Werte lassen sich aber so nicht ermitteln - kann bei einem Kondensatortyp stimmen / beim anderen halt nicht. Ich bin eben leider kein Fachmann, aber ich denke hier:

    https://www.elektronikpraxis.v…rlaessig-messen-a-169371/

    ...isses besser erklärt, als ich das ohne richtige Fachsprache hinbekäme :pinch:;)


    Ich habe noch einige Alcap C´s hier, und zwar je 2 Stück 4 mfd und 6 mfd. Ich habe die mal gemessen und die beiden 4er messe ich mit 4,6 und die b eiden 6er messe ich mit 6,7.


    4 ausgelötete orginale 4 mfd messe ich mit 4,7 / 2x4,8 / 4,9...

    Ausgelötete 60 mfd messe ich mit 70,2...



    Wie gesagt - ich gehe von nem Multimeter mit ungeeigneter Messmethode aus und würde mir keine Gedanken machen. Wenn du es genau wissen willst, dann lass die Teile doch mal bei nem E-Techniker nachmessen.


    Wenn was fehlt, dann wende dich an Falcon - die senden das nach.


    Meine Super Compact II klingt wirklich gut mit den Alcaps. Ähnliches Klangbild wie vorher und vor allem völlig bruchlos aus einem Guss - nur etwas präziser und vor allem symmetrischer.


    Zu meinen ALS möchte ich erst abschliessend was sagen, wenn die orginalen MT wieder von Klangmeister hier sind. Die Weiche funzt aber soweit eigentlich klanglich ganz prima. Nur der TT is noch nicht auf der Reihe...



    Grüssle Henner

    Shure SFG-2 Balkenwaage

    Hallo,


    solche Waagen "erzeugen" aber schonmal gröbere Fehler - z.B. bei dynamisch ausbalancierten Tonarmen, bei denen die Auflagekraft durch eine Feder erzeugt wird und diese gerne bei unterschiedlicher Meßhöhe stark variiert.


    Die Genauigkeit der Messung ist in der Tat im akademischen Bereich - allerdings finde ich die exakte Reproduzierbarkeit des Meßwertes schon sehr wichtig. Bei weich aufgehangenen MM habe ich beispielsweise einige Werte durchgetestet und da war 1,1 (zerrte bei HT innen) zu wenig, 1,2 g ging, 1,25 hatte bessere symmetrische & stimmige Räumlichkeit währen diese dann bei 1,4 und 1,5 wieder unauthentisch & verbogen wirkte. Versuchsobjekt war das Philips GP412 mit Nadel 422.

    Man mußte dazu jeweils noch mit dem AS variieren - allerdings nur zwischen erster und zweiter Kerbe des Einstellbereichs.


    Auch ich nutze zwei billige Waagen. Eine AK-Waage mit tiefer Aufsetzfläche für die Nadel und eine "normale " Tomopol Feinwaage, bei der ich eine Z-förmig gefaltene Plastikkarte nutze, um auf Abtasthöhe zu messen.

    Ich halte bei diese Werten eine Anzeige in hundertstel Gramm für praxistauglich und eine Meßgenauigkeit von wenigen Hundertstel Gramm für OK.


    Grüssle Henner

    ist aber nicht das Thema

    Aber eben genau das ist meine These. Hier in diesem Forum wird regelmäßig den etwas älteren Usern unterstellt, sie würden doch sowieso das dargebotene Musikgeschehen nicht mehr so richtig wahrnehmen können, womit man offensichtlich teilwese versucht, diese abzuqualifizieren. Es geht da wohl darum sich vermeindliche argumentative Vorteile in Sachdiskussionen zu verschaffen - oder schlimmer.

    Und das ist eben Quatsch. Ein innerhalb gewisser Parameter funktionierendes Gehör ist natürlich die Grundvoraussetzung für eine akustische Wahrnehmung - aber der kognitive Teil dessen wird IMHO meist unterschätzt und nicht mit einbezogen, vermutlich weil dies unterbewußt abläuft.


    Das erkennen und verarbeiten der gehörten Signale sind eben Teile des Hörsinns, die nicht das Ohr betreffen und bei diesem Thema "Hörqualität je nach Alter" eine größere Rolle spielen als die reine Sensorik...


    Grüssle Henner

    Beim Hören ist eine möglichst große Bandbreite ganz sicher nicht von Nachteil und eine geringe(re) Bandbreite ganz bestimmt nicht von Vorteil ...

    Das ist sicher so, aber das wichtigste Organ bleibt das Gehirn. Davon ab kann derjenige mit der nachlassenden Hörfähigkeit feine Nuancen höherer Frequenz ganz einfach wieder ins Hörfeld zaubern, indem er lauter dreht.

    Der, dem es an Auffassungsgabe mangelt kann da nix tun - oder doch evtl. mal in die Steckdose fassen?


    Grüssle Henner


    PS: Den 18000 Hz Ton höre ich so grade noch über den eingebauten LS meines Rechners. Ich habe z.B. einen Einbruch bei 4000 Hz.... ...obenrum wird´s dann wieder besser

    Es kommt viel mehr auf das Hirn an, als auf die Ohren!


    Ich habe durch die berufliche Belastung schon einiges an Hörkraft verloren (nachgemessen) - dennoch kann ich subtile klangliche Unterschiede aufgrund meiner Erfahrung wesentlich besser erkennen als vor 20 Jahren.


    Als ich vor 28 Jahren gemustert wurde, hatte ich ein weit überdurchschnittliches Gehör und das Einzige, was ich zweifelsfrei heraushören konnte, war, ob eine Kette einigermaßen meinen tonalen Vorlieben entsprach.


    Seit meinem 14. Lebensjahr beschäftigte ich mich mit Lautsprecher-Selbstbau, aber Begriffe wie Räumlichkeit, Auflösung, Dynamik kannte ich nur als Vokabular. Zielsicher anwenden konnte ich sie nicht. Stereo war für mich, wenn das Signal mal rechts und mal links lauter war. (gut - die zur Verfügung stehenden Ketten konnten auch keine echte plastische Darstellung)


    Mit Anfang 20 machte ich mich auf die Suche nach dem Kabelklang - und fand ihn widerwillig, denn ich hatte eigentlich vor, ihn zu wiederlegen.


    Ab diesem Moment war mir klar, daß es mehr eine Frage der Auffassungsgabe und des Trainings als des Hörvermögens ist, klangliche Nuancen zielsicher zu erkennen und benennen zu können...



    Grüssle Henner

    Zuerst haben wir aber auch nur bass gehoert, habe die mit ein 10 stunden (youtube) 27hz ton berieselt.

    Wenn ich´s recht bedenke, sind meine Super Compact 2 über die 1,5 Jahre, die ich sie jetzt betreibe, auch deutlich besser geworden und ich habe nochmal - auf deinen Kommentar hin - ein paar Sachen laufen lassen, die anfangs sehr grenzwertig waren und es ist tatsächlich eine deutliche Verbesserung da. Stücke, die bei den ersten Tests mit der jetzigen Konfiguration noch nervig gewummert haben, klingen jetzt sauber und klar und der TT ist schön konturiert.


    Es gibt keine Zweifel - das ist kein Gewöhnungseffekt meinerseits - da hat sich was getan. So recht erklären kann ich mir das nicht, denn es kommt einem so vor als wären die Chassis unter der Last der Jahrzehnte weicher geworden und würden nun zuviel auslenken, warum sollte das durch ein Einspielen besser werden? Neue TT spielt man ja auch ein, weil sie anfangs etwas blass klingen und noch "Weichgeprügelt" werden müssen.


    Na - Versuch macht kluch! Ich werde das testen...



    Grüssle Henner

    Also ich hab in meinem Wohnzimmer einige Leder-Poäng stehen und die haben eine Kopfstütze auf voller Breite. Mich stört das überhaupt nicht.


    Der klangliche Unterschied ist zwar klar feststellbar, aber irgendwie ruiniert es für mich das Hörerlebnis nicht. Die Größenordnung ist halt wie einen halben Meter weiter vorne zu sitzen oder ne Handbreit höher. Klar hat das Auswirkungen, aber nicht nachteilig genug um darauf verzichten zu wollen...


    Grüssle Henner

    Jau Rob!


    Die Kalotten sind zwar mechanisch auf den Magneten austauschbar - es funktioniert aber klanglich nicht, ich hab´s getestet.


    Die Titankalotte hat nicht nur nen Neodymmagneten, sondern auch noch ein bedämpftes Koppelvolumen...


    Du brauchst als den kompletten HT und kannst denn hinter ne rechteckige FRontplatte schrauben - das funzt prima.



    Grüssle Henner

    wie die TW025A28, mal sehen.

    Hallo Rob,




    die

    TW025A20

    können metallische Klänge, lösen besser auf, klingen "cleaner" und lassen das obere Frequenzende nicht in einer diffusen Textur verschwinden sondern sind etwas brillianter - aber ohne zu nerven.


    Außerdem passen die hinter die "normale" rechteckige Frontplatte (zumindest die des Replacements von Falcon) und im wesentlichen harmonieren sie auch mit der bisherigen Weichenabstimmung.

    Kosten leider das 3-fache der Textilkalotte, werden aber in ihrer französischen Heimar schonmal billiger gehandelt.

    etwa 35m2

    Jaaa - bei mir sind es 20 m² ^^ - das ist wirklich wenig für die dicken Kisten. Wenn die im Hörraum stehen, passe nur noch ich und 1 Bier herein. (was grundsätzlich auch ausreichend ist...)



    Grüssle Henner

    deine, wo die beschichtung ab ist, lassen sich vielleicht mit visaton sl50 ueberreden wieder mit zu spielen.

    ...das lts 50 hab ich zu eben diesem Zweck schon vor nem Jahr gekauft - nur traue ich mich nicht so recht :pinch: Irgendwie ist das ja ne sehr dünnflüssige Suppe und die Orginalbeschichtung ist zäh und schaumig.

    Viel lieber wäre mir, wir könnten herausfinden, woraus die alte Beschichtung besteht.


    Im übrigen laufen die ALSII seit gestern. Die Weichenschaltung "oben herum" funzt prima, wenn auch die Elac MT noch nicht wieder einsatzbereit sind. Stattdessen werkeln dort die Monacor MSH-115, die oft als Ersatz empfohlen werden und sie machen auch im uneingespielten Zustand ihre Sache recht ordentlich.

    Ich fürchte aber, daß der ELAC 4/200 irgendwie die Seele des LS ist und bin schon gespannt, ob der Rob da was findet, was besser in diesem Kontext läuft.


    Ich habe dann diesmal die nachgekauften und orginalen TT eingebaut. Der Untere ist identisch mit dem der Super Compact II und der Obere ist deutlich straffer aufgehangen.

    Ich hatte gehofft, daß die LS mit den passenden Chassis besser auf den Punkt spielen, aber der Bass ist in meiner Kemenate zu mächtig. Bei Rock oder Popgedudel fällt das kaum auf, aber bei TripHop und echten bassbetonten Passagen isses wirklich tooo much!


    Vom Konzept her könnte das in einem großen Raum an einem zeitgenössischen und damit vermutlich weniger bassstarken Verstärker prima passen - beides habe ich aber nicht.


    Was kann man da tun? Reichlich gedämmt sind die Dinger ja schon und wenn man das übertreibt bekommt man meist einen one-tone-bass, wenn es auch weniger dröhnig wird. Das grunsätzliche Funktionsprinzip der beiden Treiber in jeweils eigenen Resonanzkammern durch einen Kanal verbunden erschließt sich mir noch nicht wirklich.


    In die Weiche eingreifen wollte ich eigentlich nicht unbedingt, da das sehr umfangreich werden kann.


    Ich muß mal ne Runde drüber meditieren...



    Grüssle Henner