Posts by Der Musikcoach

    Hallo Peter, wie wär es mit einem DECCA London Super Gold? Läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit in meinem 14g SME Tonarm an EAR 834p Röhren Phono. Schweres Headshell und SME Dämpfungseinheit dazu, und die Dynamik ist vom feinsten. Ich hatte jahrelang ein Nagaoka MP 500 davor, es war analytischer, das DECCA musikalisvher, wenn ich´s mal so sagen darf.

    Und dann war es ein sehr schöner Tag im Laden. Sobald es eine(n) Wartende(n) vor dem Laden gab, wurde von drinnen signalisiert, dass man die Schlange bemerkt habe. Und wirklich lange warten musste dann auch niemand.

    bin gestern auch mal vorbei geflitzt - echt wortwörtlich eine Umstellung, aber das Sortiment war wieder Klasse - Viel neues reingekommen, ich liebe es! - Meine unfreiwillige 5 Wochen direkt - LP Kauf - Auszeit wurde abrupt unterbrochen :-)
    Haltet die Ohren Steif und den Virus kurz
    - vor'm Eingang!

    Sven

    Wir haben intern auch diese Themen diskutiert. Hier stehen die betriebswirtschaftlichen Interessen hinten an - doch die daranhängenden sozialökonomischen Themen sind gravierend, und so haben wir kurz nach dem Interview von Angela Merkel und danach von Michael Altmaier (18.3. / 19.3.2020) festgestellt, dass den Damen und Herren Ihre Bezüge nebst nachfolgender Karriere in großen Wirtschaftsunternehmen scheints noch wichtiger sind als die ~ 1,2 Billionen Jahresumsatz des nun immens bedrohten kleinen Mittelstands ...

    Auch noch sooo schöne private Solidaritätsmaßnahmen sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie nicht koordiniert und gebündelt auftreten.
    Konkret soll das heißen, dass private Stützungen über uneigennützige Crowd Fundings hier angebracht wären.!
    Staatlicherseits hatten die Wirtschafts - und Finanzpolitiker ja schon 24 Stunden später eingelenkt, trotzdem noch mal unsere im Mittelstands - Meeting erarbeiteten Forderungen, die sich zum Teil in den nun von den verantwortlichen Ministern geäusserten politischen Thesen wiederspiegeln:


    1. Kurzarbeitergeld auch für betroffene 1- Frau/Mann Firmen Selbständiger und Kleinunternehmer

    2. Steuern erlassen für mindestens 1 Jahr

    3. Kredite auf negativer Zinsbasis direkt üver KFW und Finanzbehörden (ohne Provisionsmodell!)

    4. Mietzuschüsse für Gewerbliche Kleinimmobilien

    5. Übernahme der Sozialabgaben der Inhaber und Angestellten durch den Staat.


    Hier müssten meiner Meinung nach dicke Bretter gebohrt werden, solidarisch und verantwortungsbewusst.

    Konkret:
    a. Ich gebe im Monat ~ 75€ für gebrauchte Platten aus. Ist mal eine Basis, auf die ich schwer, aber gerne hierfür verzichten könnte:
    Jeder Plattenladen - Besitzer kann ja genau erörtern, wie viele Funder er benötigt, um sein Unternehmen zumindest auf +/- Null zu fahren
    b. Eigeninitiative wie zum Beispiel einen übergangsweisen Switch auf Online - Vertrieb ist sicher auch hilfreich.
    c. Mailinglisten mit LP Beständen der Läden find ich auch eine sehr gute Angebotsmöglichkeit, um die Zeit kreativ zu überbrücken.


    Bitte nicht missverstehen, dies ist ein Vorschlag und Diskussionsgrundlage - kreativ müssen wir sein. Missgunst und Korinthen - Suchen sind in diesem Stress nicht angebracht.
    LG Sven

    Ich würde auf die Hochvolt Siebe - Elkos im Hochspannungsnetzteil tippen. Die sind alterungsempfindlich und machen öfters mal bei den Chinaböllern (Sorry, musste sein...) die Grätsche. Falls ihr sie noch nicht getauscht habt.... lg Sven

    Ich denke, es geht hier eben nicht darum, sich weiter abzugrenzen, sondern gemeinsame Interessen auf unterschiedlicher finanziellem Level zusammenzuführen.

    GENAU DAS IST ES! Hier zum Beispiel in der AAA Rhein Main Börsengruppe haben wir inzwischen jede Menge Freunde des guten Hörens, des ausgeprägt technisch orientierten HiFi's, der wertvollen Plattensammlung, und der gemütlichen gemeinsamen Unternehmungen gefunden. :thumbup:Hier mit der Tendenz zu - nicht etwa jüngeren oder begüterten - sondern zu "freierer Entfaltung" der persönlichen und ok, der schon fast verloren gegangnen historischen Hifi- und musikalischen Interessen egal welchen Alters. :) So ab 25 bis zu 84 Jahre, und den vielen Neuen mit audiophilen Ambitionen, auch Musikern und HiFi Liebhabern. Nicht zu vergessen die Do It Yourself Cliquen, die hier gerade im Forum Ihre Spielwiese und Ansprechpartner finden.;) ALSO UNDOGMATISCH und INTERESSIERT, nicht elitär und intolerant. So klappt es. Meist. :saint:

    Quote

    Pufferspeicher zur optimalen Jitter-Unterdrückung

    Das ist mir auch beim Heed CD Laufwerk „DT“ aufgefallen. Auch so ein Laufwerk mit Zwischenspeicher (wie die Auto CD Player). An einem guten DAC ein Träumchen.:)

    Bestätigt meine Theorie, dass CDs oftmals korrigiert eingelesen werden, und hier der Interims Speicher die Fehler der optischen Abtastung rausmittelt.


    Ich höre nun schon 12 Jahre mit einem Wadia 850 - und der reibt sich fleissig bei mir mit einer sehr guten Analog Kette. Ein Monument an Laufruhe und Stabilität. CD Magnetisch fixiert über VRDS TEAC Laufwerk. Warum den Klang immer auf die CD Player schieben? Die Quelle ist für uns hier die CD und die hat mehr Macken als man anfangs glaubte. Auch hier ist die Pressqualität ein entscheidender Punkt, d.h. je nachdem wie oft die Korrektur des Lasers eingreifen muss. Und weil Reflektion und Rundlauf sowie Tiefe der "pit's" nicht stimmen, wird oft nachkorrigiert - und dann das Thema DAC - Ringing, Oversampling, Farrudja Filter und weis der Donner noch was alles mit den nun "sorgsam" ausgelesenen Bits passiert. Last but not least dann die Ausgangsstufe, die die Cinch Kabel füttert, Class A oder Ein-Chip Lösung, DSD konvertierung etc.pp.
    Ich habe einfach ein paar sehr gute LP's digitalisiert, auf 16/44 runtergewandelt und dann den Wadia gegen die LP und die Hochbit - Aufnahme laufen lassen :-) . Ich bin's zufrieden - Es ist wohl doch die Aufnahmequalität unseres jeweiligen Mediums. Von der Platte aus gesehen. Vom CD Player aus gesehen ergibt sich wie gesagt ein anderes Bild. PS.: mein Zweitplayer ist ein Olrie: Marantz CD63 ;) schöner erdiger Sound :saint:.

    Hab das Buch (den von mir liebevoll genannten "Analog SCHUBER") erhalten - sensationell, Herr Bung! Wir drei vom Stammtisch Rhein Main haben sofort begriffen, dass das wirklich Ihr Lebenswerk darstellt - Hut ab (!) und Danke auch für die freundliche Übergabe, die in einer Führung durch das Buch und die darin enthaltenen Pretiosen gipfelte - die Sammlung, auf der der Analog - SCHUBER aufbaut, und die Recherche der darin vermittelten Anekdoten, Werbungen, Comic's und Foto's ist einzigartig. Eine heiße ***** Empfehlung ***** , bevor's weg ist... LG Sven

    Hi Ed - Wie weit bist Du mit deinen Lautsprechern gekommen? Ich habe hier gerade einen "Neuerwerb" Cayin CS 55A mit meinen Ecouton LQL150 von 1999 verkabelt, und bin beeindruckt. Der kleine schiebt die LQL's an, prachtvoll. Und das mit EL34 von Siemens / RFT. Hst Du bereits die KT88 ausprobiert - ? Wie ist dein Eindruck? Ich habe noch ähnliches Material (6550) da, und sinniere, ob's identisch laufen könnte. Soll ja kaum Unterschied sein zwischen beiden Röhren, munkelt es aus fachmännischen Kreisen. Auch die Treiberröhren (ECC83 / 12AX7) und die Phasendreher (ECC82/12AU7) sollten gegen besseres Matreial getauscht, Wunder vollbringen. Werd's mal durchtesten, Tube-Rolling macht immer Freude und Lange Nächte.


    LG Sven

    Die Dynaudio MSP mit Ihrer 6 dB Weiche können an der Quad II sehr gut laufen, da wenig Frequenzweiche an den Ausgangs Übertragern der Röhre hängt. Es ist aber halt ein weicher 30er Dynaudio Bass, der der kleinen Röhre zu schaffen macht, und das könnte etwas verwaschen untenrum' klingen. Für die Röhren bis 25 Watt Leistung sind m.M. nach 2 Wege mit einem Breitband als Mittel-Tiefton sehr gut geeignet. Ich selber habe aus dieser Kategorie die schönen kompakten Allegro aus der Klang&Ton 1/2011 mit Ciare Hochwirkungsgrad - Chassis und diese sind mit 92 dB Empfindlichkeit gut geeignet, ebenso die Etalon Standboxen aus den 90'ern, ebenfalls 2 Wege Breitbend - Hochton Kombi, 91 dB. Beides absolut keine Kosttverächter, klingen an kleinen Röhren sehr gut. Klar sind die Quad Elektrostaten auch ok, aber sehr abhängig von Deiner Musikrichtung, Andreas.

    Bei den Röhrenvorstufen empfiehlt es sich meiner Meinung nach, eine separate Phono Vorstufe zu erwerben. Brumm - und rauschfrei sind bei mir eine Kombination aus EAR 834p Phono ( Röhre,optional mit eingebauten MC Übertragern, wenn's zu dem System passt) und eine gute Audio Research LS22 symmetrische Line Vorstufe. Ich habe dann als Endstufe die Qual der Wahl - eine Quad 303 (etwas weniger Leistung mit 35 Watt) oder eine Quad 606 (ein 200 Watt Wuchtbröckchen) , oder eine Röhrenendstufe Graaf GM20 (16 Watt OTL) ohne Ausgangsübertrager. Je nach Lautsprecher.
    LG Sven

    Das Thema Nadel Ausrichten auf dem Nadelträger ist m.M. nach einer der Hauptprobleme für die miserable Abtastfähigkeit der so gelobten Koetsu‘s... 4 Exemplare hatte ich zu justieren, 2x Urushi, 2x Rosewood. Das erste Urushi lief ohne probleme am Graham 1.4 mit 80my, ein original in Japan estauriertes Rosewood mit 40-50my, dieses vor der Restaurierung mit 70my. Der kulanz Upgrade auf Urushi +$$$$ lieferte 50my, nach Einspielzeit 60 my. Und das Antiskating des restaurierten und eines Vorführer Austausch - Rosewoods liess sich nicht einstellen.... soviel zur Dekadenz ... ein Trauerspiel. Mein vdH DDT IIs läuft im SME3012R mit 80 my ... bei 1,5g ... und klingt zauberhaft... 8)

    Hallo Thomas - ich habe mit einem vdH DDT II s begonnen, und es hatte die selben Macken (S Laute zu hell timbriert etc.pp...) Das hat sich nach nunmehr locker 4 Monaten Einspielzeit gelegt. Ebenso konnte ich die Impedanz auf die vom Meister vdH empfohlenen xxx Ohm einstellen. Sowie ich ein nun etwas gedämpftes Headshell dazu verwendet hatte, Ihm seine S laute abzugewöhnen, und den SME Arm mit einer Silikon - Dämpfungswanne bestückt hatt. Nun ist alles gut! Traumhaftes System.

    Das scheint sich aber so richtig zu lohnen. Jedenfalls bin ich sehr zufrieden. Meist lasse ich drei Platten kreisen.


    Es scheint aber so, dass die Reinigung mit nur einer Platte noch effektiver ist. Bilde ich mir das nur ein oder kann es dafür einen Grund geben?

    Ich vermute, das dieser Effekt mit der Rotationsgeschwindigkeit koaliert. Ich nutze ein DIY Antrieb mit 5 u/min, da ist Schwung im Bad und die Rückstände werden gut in der Restbrühe verteilt. Der Kuzma Antrieb ist ultralangsam und da denk ich könnte man auch so einen Effekt sehen/hören.

    Aus wissenschaflicher sicht spricht einiges gegen das "Abhobeln" von Vinyl bei höheren USchall - Frequenzen. Wie schon in der AAAnalog beschrieben, bilden sich Dampfblasen hoher kinetischer Energie in den Rillenflanken, die die Rückstände wegreißen.Da Dampf wesentlich geringere mohs - Härte als Vinyl hat, müsste man schon kärchern, um die Oberfläche zu ruinieren bzw. abzutragen. Das schaffen selbst unsre Tonabnehmer Diamanten eher selten (Metallnadeln von den Schellac -Truhen oder Saphire mit 50 Gramm Auflagekraft aus der Frühzeit mal ausgenommen ;-) )