Posts by querstrommotor

    Kein System wandelt alle eingeleitete mechanische Energie in elektrische um - kein einziges!!!!!!
    Nur die Herangehensweise an diese Energie ist unterschiedlich.
    Wenn Du mal ein SPU beim Abtasttest - möglichst eines im N Adapter geranziehst, dann wirst Du geschockt sein, wieviel Energie in den Arm eingeleitet wird - da ist ein Lyra ein Nichts dagegen!!!


    Demnach haben alle Abtaster dieser Welt nach Deiner Anschauung ihre Bestimmung verfehlt - alle!!!!


    Wir hätten den Stein der Weisen, wenn bei der Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie 100% der mechanisch eingespeisten Energie an den Pins als elektrische Energie ankommen würden - dass das unmöglich ist, wird Dir hoffentlich einleuchten.


    Deine Vosrtellung vom Nadeltonverfahren ist eine, die es in der Realität nicht gibt - bei keinem Hersteller und zu keinem Zeitpunkt!!!!


    Jeder Tonarm vibriert, deswegen ist ein Arm auch so aufgebaut - zumindest die kompetenten, mit diesen realen Phänomenen möglichst ideal umzugehen.


    Du hattest auch weiter oben von durch die Rille gleiten gesprochen - dem ist auch nicht so - Du kannst den Nedle Drag am Teller bei der Abtastung messen. Deswegen gab es Generationen von geregelten Antrieben - in wieweit eine Regelung sinnreich ist, ist ne andere Geschichte, denn sie kommt immer zu spät.


    Ich habe keine Ahnung woher Du Deine Anschauung gewonnen hast, sie hat nichts mit der Realität zu tun, das ist nicht böse von mir gemeint, aber wir diskutieren hier sonst im Kreis - man kann einfach bestimmte physikalische Tatsachen nicht negieren - sie werden dadurch nicht unwahrer oder wahrer....


    Beste Grüsse


    Ekki

    Was soll ich zu so ner Anlage sagen - halt wirklich gut sollte sie sein mit möglichst neutralen Speakern und keine Donnerkisten mit schreiendem Hochtöner, wie man sie heute bisweilen an jeder Ecke findet....


    hier ein paar schnell Ideen



    SG1 Laufwerk mit SG Centroid Arm an ner Kondo Kette allerdings mit nem Jensen custom Step Up und nicht dem KSL.
    Speaker Marten Coltrane bei Verwendung von 211er Amps


    Artemis LA1, Schröder Ref SQ Air Tight ATM 300, ATC2 und ATE 2005 ebenfalls mit Jensen Step Up an grossen Living Voice.


    Immedia mit Immedia RPM Arm, Cello RMM mit Jensen Step Up, Cello Palette oder Encore Pre und Ref Mono´s an jeweils 2 gestackten Quad ESL 57 oder Westlake BBSM 10 VNF


    Und so weiter und sofort.....
    Die Güte des Atlas erkenn man ohne Probleme "schon" an ner LS3/5a mit nem geilen EL 34 Amp a la Marantz 8b, Marantz 9 Monos oder Air Tight ATM1S - auch wenn man keine Idee vom Tiefbass hat, zu dem das Ding in der Lage ist....aber dieser ist nicht mal ansatzweise das , was dieses System ausmacht.


    Grüsse


    Ekki

    @ solong


    Genau das habe ich versucht wortreich darzustellen - Dank für eine perfekte Zusammenfassung!!!
    Leider gibt es heute immer mehr Menschen, die für alles ein einfaches Kochrezept brauchen - da ist kein Interesse da, mal etwas tiefer zu graben und sich ernsthaft mit einer Sache auseinanderzusetzen.
    Und eben auch kein Spielraum - geht etwas nicht mit dem, was man hat oder wie man es sich gedacht hat, liegt ne Fehlkonstruktion vor.


    Weit gefehlt!!!!


    Wenn man so das Hobby ausüben will, so bedient einen Ortofon perfekt, oder eben Benz - da kann man denn auch gleich das gleiche System mit 3 Ausgangsspannungen bekommen - alles sicher legitim, aber es ist schlicht falsch bei denen, die das so nicht machen von ner Fehlkonstruktion zu sprechen.


    Ein Lyra ist das Gegenteil davon - wer einmal die Möglichkeit hat ein Atlas unter guten Bedingungen zu hören, der wird das niemals vergessen, das ist eine wirklich kaum noch zu überbietende Darstellung von Musik gespeichert auf ner Vinylplatte.


    @AK
    Was willst Du uns sagen, verstehe die Post nicht????....


    Beste Grüsse


    Ekki

    Liebe Grüsse,


    zu der Kette werde ich mich nicht weiter äussern - ich denke das spricht für sich....


    Frank


    Ich kann Deine Skepsis gut verstehen, auch und gerade angesichts der Tonarme, die Du unter Deiner Post aufführst, damit wird das Thema Lyra Dir keinen Spass vermitteln.


    Man mag dem Hersteller ankreiden, dass die Systeme nicht an allen möglichen (eff Masse) Tonarmen perfekt performen, aber das dem so nicht ist, ermöglicht Lyra Systeme zu bauen, die die althergebrachten Technologien verlassen.
    Ich kann dazu nur sagen, dass das ein guter Ansatz ist, den auch manch anderer Hersteller geht.
    Ich meine was bringt es uns die 100 000endste Kopie eines Systems angeboten zu bekommen, dessen Technologie bereits in den 70ern das Licht der Welt erblickte.
    Man kann natürlich sagen - ok, das ist genau das was ich will, das sei jedem unbenommen.
    Aber wenn man wirklich das Thema Plattenabtastung weiterentwickeln will, dann sind dazu sicherlich andere Ansätze angebracht, als die, die wir schon ewig verfolgen.
    Oder besser gesagt, die traditionellen Technologien halte ich für ausentwickelt, was einem ein Zyx Universe krass vor Augen führt - was zwar auch seine Spezialitäten technisch gesehen hat, aber weitestgehend ein traditionelles MC ist.


    Dass dabei Kompatibilitäts Probleme auftauchen ist klar, denn die Armindustrie geht ja selten parallele Wege.


    Im Fall Lyra hat Jonathan Carr seit vielen Jahren ein enges Entwicklerverhältnis zu Allan Perkins von Spiral Groove (ex Immedia), man entwickelt quasi für einander.
    Eines der Dinge, die das schön zeigen ist das Loch vorne im Kleos und Delos und die dazugehörige Passung im SG Centroid Arm - eine gute Idee, die vielleicht Schule machen wird.


    Auch Willi Bauer hat für seinen Einpunkt Arm Lyra Systeme verwendet, wie man hört.


    Das gilt auch für andere Armhersteller - also eine einsame Insel ist das Thema Lyra damit nicht.


    Wenn man sich ein Atlas, ein Zyx Universe, ein Miyajima Kanusi, ein Transfiguration Orpheus, ein Dyna XV1T, Allaerts MC Finish usw mal unter optimalen Bedingungen anhört, so kann man auch nicht sagen, irgendeine Technologie hat momentan die Nase vorne - ich lasse die alle gleichbereichtigt nebeneinander stehen - und alle funktioniere auf ihre Weise in unterschiedlichen Systemen, ob das die RIAA ist, der Arm, das Laufwerk usw....



    Wenn wir uns andere Hersteller ansehen, so ist auch Lyra nicht alleine mit anderen Ansätzen, Miyajima, Allnic, Susurro Sounsmith, Ikeda um nur einige zu nennen verlassen ebenso bewusst ausgetretene Pfade, auch diese Entwicklungen harmonieren nicht mit jedem Arm - aber mal ehrlich, welches System tut das schon???


    Somit sollte man vielleicht einfach von der Quelle weiter marschieren....
    Ich habe es immer so gehalten, dass mich als erstes ein System interessiert hat - wenn es interessant genug war, habe ich überlegt welche Umgebung es braucht usw...
    Man kann dabei allerdings nur hoffen, dass der Hersteller des Wunschsystems nicht morgen der Vergangenheit angehört, sonst sind die optimalen Bedingungen nix wert.


    Drum schaue wer sich bindet - ewig lasse ich mal weg;-))))


    Alle Systeme über die ich verfüge laufen nicht an jedem Arm, das bedeutet, wenn man mehr als ein System sein Eigen nennen will, dann hat man vielleicht Pech und man braucht eben auch einen anderen Arm.
    Auch Systeme, die von der eff Masse passen, gehen in einem Arm anders als in einem anderen, auch wenn alle oder die meisten Hersteller möchten, dass der Arm sich aus dem Geschehen heraushält - aber das ist eben nicht wirklich so....
    Auch nicht in der Arm Nirvana Liga - da sind dann die Effekte andere und vielleicht deutlich kleiner - aber sie sind eben auch da.


    Soweit


    Ekki

    Dazu 2 Sachen:


    1. Das ein Bauer mit dem einpznkt aus selbigem Hause mt nem Lyra nicht genial geklungen hat, kann ich kaum glauben.
    Das ist eine absolute Hammerkombi???


    RIAAA, Rest der Anlage???


    Ich kann nur soviel sagen, der DPS III mit dem Bauer Einpunkter und einem Skala oder Delos ist unglaublich gut.



    2. Zyx sind ganz, ganz fantastische Systeme - Plastik Body hin oder her.
    Wenn man dem Body einen Kritikpunkt geben will, dann ist das je nach Umgebung eine erhöte Empfindlichkeit gegenüber statischer Aufladung.
    Ansonsten sind das sehr, sehr gute Systeme und ab dem Fuji X bleibt einem eigentlich nur noch staunen und geniessen.


    Für mich ist das noch mehr Auflösung als ein vergleichbares Lyra, nicht ganz den Tiefbass und die anspringende Dynamik.

    ABER die 3D und Plastizitäs und Raumabbildungsfähigkeiten sind atemberaubend. Im Bereich Breite ist das Zyx ab Fuji X überragend.
    Was mich aber immer wieder abgehen lässt, wie machen die diese immense Auflösung bei dieser Abtaststille????


    Wobei es echt interessant ist - ein Airy III und ein Skala mal Kopf an Kopf laufen zu lassen - in dieser Liga ist es dann schon wirklich ne Geschmacksfrage - aber beide sind einiger DER TRAUMSYSTEME!!!!!


    Beste Grüsse Ekki

    Ho Frank,


    das mit der punktgenauen Geometrie hast Du zu extrem verstanden - klar kann man ein Lyra nach Baerwald oder Lofgren oder was auch immer justieren.
    Ich rede vom mal eben schnell einbauen und den Zenith nicht genau zu justieren, dann ist so ein extremer Line Contact nicht lustig...
    Das war alles, was ich damit sagen wollte.
    Entscheident ist an beiden Punkten immer der Nadelträger, den man zum Glück fantastisch sieht - aber eben genau von vorne betrachten und wie weiter oben gesagt mit 0 Antiskating, wenn die Nadel auf der Schablone ruhen soll.


    Das Thema Energie haben andere Abtaster auch - das ist kein Lyra Problem - keineswegs.
    Nur die Ansätze , wie man damit ungeht sind halt unterschiedliche....


    Ich meine warum bauen wir ein DL 103 aud der Plastikummantelung in Bronze, Alu, alle Arten von Holz????


    Und alle klingen anders weil eben jede dieser Möglichkeiten anders verfährt....


    Ebenso Koetsu, da gibt es Alu, Rosewood, lackiertes Eosewood und schliesslich Stein.


    Lyra macht es anders - da gibt es keinen Body, der irgendwas abfangen kann - Carr will die energie ganz, ganz schnell von der Nadel bekommen und so sind halt seine TA Systeme konstruiert.
    Und deswegen wird da ein anderes Zusammenspiel mit nem Arm gefordert als z.B. bei nem Koetsu (was auch nicht in jedem Arm gut klingt, ganz im Gegenteil).


    Ich nehme auch an das die Silver Base bei Zyx nicht nur der Gewichtszunahme dient....


    Ein Decca ist ebenso kein System, was besonders Energieabsorbierend konstruiert ist, drum geht sowas eben auch nicht in jedem Arm - und es gibt dann noch den Isolator, der die Kompatibilität etwas erweitert.


    Auch für ein Lyra gibt es genug Arme, in denen so ein Teil wundervoll klingt.
    Hier meine kleine Erfahrungsliste:


    Graham Phantom
    Schröder alle, wenn so um die 12g eff Masse
    Artemis TA 1
    Triplanar
    Morch DP6
    Immedia oder Spiral Groove Arme
    Bauer Einpunkt Arm
    Origin Life Silver MK I und MK II
    Kuzma Einpunk


    ich meine da ist doch für jeden etwas dabei oder - womit ich nicht geagt haben will, dass alle gleich gut spielen - aber alle handeln ein Lyra überdurchschnittlich gut und zum Teil eben auch auf abartig hohem Level.


    Es ist doch nix Neues, dass nicht jedes System mit jedem Arm harmoniert, auch wenn die eff Masse das suggeriert.


    wäre die analoge Welt nicht tierisch langweilig, wenn jeder Hersteller einen Wood Body aus irgendeinem Zauberholz um sein MC packt und damit das Thema Energie - Absorbtion abgehakt wäre.....???


    Vor 15 Jahren konnte sich auch keiner vorstellen was ein Yokeless Deign ist, und wie man Scheibenmagnete baut.
    Heute geniesst Lyra und Transfiguration mit dieser Technologie einen hervorragenden Ruf.


    Mit dem Wort Fehlknstruktion aus dem Mund oder der Tastatur einiger Forenten wäre ich sehr vorsichtig - ich denke J Carr weiss sehr genau was er da tut - und das was hinten rauskommt gibt Ihm Recht.
    Wer jemals die Möglichkeit gat ein Atlas in entsprechendem Umfeld zu hören, der wird das so schnell nicht vergessen und ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage, dass dieses Kleinod, zum Feinsten gehört, was man unter ein geeignetes Headshell schrauben kann.


    Zumindest ist mir erstmal die Spucke weggeblieben.....in wieweit sowas den geforderten Preis wert ist, ist ne andere Diskussion - die ich hier nicht anfangen will.


    Was der Mann niemals verlautbart hat ist, dass seine Systeme kompatibel zu allen möglichen Tonarmen sind - ganz im Gegenteil.
    Im Manual wird bereits auf einige Mindestanforderungen hingewiesen - ich hätte das vielleicht etwas deutlicher formuliert;-))))


    Dein Anforderungsprofil an einen Arm, welches Du beschreibst ist eine Variante von vielen.
    Dein Arm bedämpft das System stark - aber es ist nicht der einzige Weg.


    Dieses Profil würde gut zu einem SME V passen - klingt dieser Arm mit allen System superb, die in sein eff Masse Profil passen???
    Mit Nichten....also ist es sicher nicht die einzige Methode, einen Tonarm zu bauen und mit eingeleiteter Energie zu verfahren.
    Wobei ich dem SME auf gar keinen Fall seine herausragenden Qualitäten absprechen will - nur eben nicht mit jedem System....
    Ein VdH Frog Gold im SME ist ein Hammer - ein Sumiko Celebration auch, ebenso ein Dynavector XX2 MK II.
    Ein EMT JSD 5 passt gar nicht, ein Shelter 901 klingt in diesem Arm weit unter dem, was geht usw.


    Alle Systeme passen von der eff Masse - der Arm hat zweifelsohne topp Führungsqualitäten, wir haben auch die Serienverkabelung gegen was richtig abartiges getauscht, der Arm ist jedemal perfekt justiert - also woran liegt es....???


    Für meine Begriffe liegt es an dem Mass der Dämpfung, den die Konstruktion SME V nun mal hat - also an dem Umgang mit eingeleiteter Energie....


    Interessant ist auf der Seite von Reed die unterschiedlichen Messungen zu den unterschiedlichen Hölzern - Reed scheint da anders vorzugehen als Frank Schröder, der seine Holztuben so lange in irgendwelchen Lutionen tränkt, bis das Holz weitestgehend keinen Charakter mehr hat...







    Beste Grüsse


    Ekki

    Lieber Andre´


    Weil Du gerade Ortofon ansprichst....


    Ich habe mit der Entwicklung diser Firma seit einigen Jahren so meine Probleme.


    Ich habe keine Ahnung, warum das so ist und verstehen tue ich es auch nicht.


    Im Einzelnen:


    1. Die SPU Range


    So still und heimlich haben nun bis auf das 90Aniv und wenn ich richtig informiert bin das Meister Silver alle SPU´s 6 Ohm Innenwiderstand.
    Der jenige, der sich vor vielen Jahren mal einen Hommage T1 oder einen Kondo oder einen Air Tight oder was auch immer für superbe Step Up´s gekauft hat, gerade für den Betrieb mit einem SPU, was da noch 3 Ohm und weniger hatte, der kommt sich doch heute irgendwie seltsam vor.
    Ich meine man findet da nix in irgendwelchen Foren - zumindest ich nicht - aber es ist doch seltsam, dass nun die SPU Reihe bis auf die beiden Ausnahmen offenbar alle über den Standard Ortofon Magnetkreis verfügen.....
    Was soll sowas???


    2. Die Cadenza Reihe


    Wer mal ein Venice gehört hat, der wird mit diesen Dingern nicht glücklich - das ist der Innbegriff von nüchtern und sezierend, finde ich - ein Venice geht mir unter die Haut, das ist ganz, ganz grosses Kino.
    Warum gibt es dieses Ausnahmesystem nicht mehr???
    Die ganze Range war der Hit, davon übrig geblieben ist das Valencia, wo offenbar noch die Restbestände abgebaut werden - nur eine Vermutung von mir....


    3. Die Arme


    Ich meine hat Ortofon es nötig Jelco Derivate zu verkaufen, was ist mit solchen Konstruktionen, wie dem 309i - das war mal ein Tonarm - wenn ich nen selektierten Jelco will, werde ich damit zugeschmissen - denn offenbar ist es hipp Jelco Arme umzulabeln - gut, das war immer schon so - aber Ortofon, wo gehst Du hin....


    4. Das MC 90


    Selten gab es bei einem so teuren System so viel Stress - ein Berliner Händler hat es quasi zur Bedingung gemacht das Ding persönlich einzubauen - da war dann von Tweaks und Tricks die Rede.....ich meine zu dem Preis kann ich von so einem Hersteller eine perfekte Serienkonsistenz erwarten - oder nicht???
    Früher war Ortofon mal der Inbegriff von qualitativer Unantastbarkeit.....


    5. Anna


    Ok, das ist nun Geschmackssache - aber ein TA System mit dem Abbild einer Künstlerin uund deren Name - ich meine das ist schon seltsam - ich stelle mir vor das stilisierte Konterfei grinst mich täglich von der Systemseite an.....
    Hat so ein Hersteller sowas nötig????


    6. Synergy Range


    Der Magnetkreis wurde hier aus dem Umfeld von Haniwa eingekauft, deswegen haben wir technische Daten, die in Richtung Haniwa, My Sonic Lab und Air Tight gehen.
    Damit hat nun der SPU User mit seinem tollen Step Up endgültig ein Problem - denn nun haben wir zwar 2 Ohm , unser 3 Ohm Abgriff des Kondo oder was auch immer schiebt nun maximal Gain - und auf der anderen Seite haben wir 0,5mV Output - HALLOOOOOO - wohl dem der eine MM RIAA hat, die da mitspielt - ich sage nur Headroom.....


    7. Standzeiten


    Was ich da auf der Firmenwebpage lese zu den Standzeiten der Abtastspitzen ist nicht gerade ein Grund Luftsprünge zu machen.....


    Ortofon war früher mal ne Ansage - das war eine Bank - bei dem, was ich da von 1-7 aufgeführt habe, bekomme ich so langsam einen roten Kopp.
    Ganz zu schweigen von Resin SPU Bodys, seltsamen Step Up´s usw......


    Ich bin mal sehr ketzerisch, aber seit dem Royal N und dem Venice scheint die Inspiration weg zu sein.


    Lustig ist dann, dass man heute Klassiker, wie MC 30 wieder kaufen kann - wenn man sich selbst zitiert, ist im Musikbereich meist die Luft raus....


    Diese Situation hat natürlich der Konkurrenz die Türen geöffnet und die Ohren der Anwender ebenso.
    Ich meine wer hat vor 10 Jahreb Zyx gekannt (obwohl der Mann schon damals unter verschiedensten Markennamen entwickelt hat), wer dachte, dass Air Tight Abtaster mal so durchschlagen - zumindest in der Nirvana Zielgruppe....
    Lyra war damals ein Nischenprodukt und kostete richtig Schotter usw.....


    Und nun mal ein Hersteller, den es schon ewig und 3 Tage gibt, der es anders gemacht hat - Dynavector.
    Diese Firma hatte zu Ortofons genialen Jahren top Systeme und das ist heute immer noch so.
    Und man erkennt eine Weiterentwicklung.


    Das Karat hat nun 0,3mV und klingt immer noch herausragend, was in den 80igern ein High Price Exot für die Eingeweihten war ist heute in der unter 1000,- Preisklasse und da und nicht nur da ein Hammer.



    Aus dem schon superben XX1 wurde ein besseres XX2 und daraus ein XX2 MK II, was für mein Dafürhalten wie das Delos ein Geniestreich und ein Geschenk an die Gemeinde ist - denn was man hier für´s Geld bekommt ist zumindest meiner Meinung nach ein KNALLER.


    Das 20iger ist ebenso über die Jahre zu einem absolut herausragenden Produkt geworden und ich muss den Jungs von 6 Moons da ausnahmsweise mal wirklich Recht geben!!!
    Schon das alte Rundnadel 20iger hatte was, eine Seele, wie das nur wenige MC´s haben - ich bin heute noch traurig, dass meines irgendwann mal am Ende war - stimmig ist da genau das richtige Wort....


    Das Te Kaitora hat von seiner ersten Inkarnationsstufe bis heute als Te Kaitora Rua alle Dinge abgelegt, die man damals noch beknittel konnte.
    Wir haben hier ein System in der Klasse Lyra Titan, aber zu einem ganz, ganz anderen Preis - immer noch teuer, aber woanders gibt es keinen Titanbody, nicht den Magnetkreis, die Nadel mit diesem Schliff für 1000,- mehr oder gar das Doppelte..


    Was will ich sagen - Dynavector macht der Branche vor, wie es auch gehen kann.


    Dabei ist die Serienkonstanz hoch, die Endkontrolle super, einzig über die Verpackung könnte man motzen - es erfordert höhere Weihen ein System wieder in einer O Verpackung zu verstauen, wenn man gerade nen Kaffe zu viel im Blut hat;-)))


    So, eigentlich gehört das nun nicht in diesen Thread, aber so ist es halt manchmal



    beste Grüsse
    Ekki

    Hi Andre´


    wenn ich offen sprechen darf - ist das so eine Sache mit Einstiegsofferte im Zusammenhang mit dem Delos.
    es ist zwar korrekt, dass das Delos zur Zeit das "günstigste" Lyra ist.
    Aber wenn wir jetzt mal ganz locker den Preis vergessen und uns mal 10 Abtaster bis 3000,- aller möglichen Hersteller in jeweils dem gleichen Tonarm, die gleiche Kette usw. zu Gemüte führen - und wir die ergebniss e Anhand von jeweils 4 aussagekräftigen Musikbeispielen auf eine Nagra V aufnehmen und uns dann mal an nem anderen Tag ganz kritisch vor die Anlage setzen und die Tracks miteinander vergleichen, dann kommen wir ganz schnell ins Grübeln.
    Und ich rede von 10 Abtastern, die auch wirklich in besagten Arm passen, also keine Kompromisse....


    Da sieht so mancher Konkurrent für den mehr als 3 fachen Preis keine Sonne und das nicht nur in Einzelkriterien....


    Ok, sagt man sich, wir sind voreingenommen - man nimmt dann die Nagra V einfach mal zu 3 Kollegen mit, die ebenfalls über sehr gutes Gear verfügen - auch mal ganz unterschiedliche Ketten, der eine hört Maggie, der andere Kharma usw...und jeweils auch ganz unterschiedliche Elektronik - wir sagen nicht welches System spielt.
    Und was kommt raus - das Delos ist wieder und diesmal ohne dass die Jungs wussten was da läuft unter den besten 3.


    Das Problem unserer Szene ist, dass wir immer öfter das Preisschild mit Performance gleichsetzen - ohne zu merken, dass in genau dieser Branche genau darauf abzielt.


    Ich kann in den ganzen Online Gazetten das Wort Upgrade nicht mehr ertragen - immer wird upgegradet, Kompnenten, die ein faire Angebot sind, werden schon mal ignoriert weil damit kann man bei seinen Genossen keinen Stich machen.


    Dazu aus dem System Bereich mal ein paar Anmerkungen:


    Das Delos ist ein verdammt ernstgemeinter Abtaster - kein Einsteigersystem im Sinne dieses Wortes - das Ding ist fair gepreist und s wird ihm zum Verhängnis werden.
    Denn die orthodoxe High end Gemeinde nimmt das Ding eben nicht ernst - weil eben das kleinste Lyra und überhaupt.
    Die Schicht, die sich freut für knapp über 1000,- ein waschechtes High End MC - nein ich sage mal ein Spitzen MC zu erstehen, hat womöglich nicht den Arm, der das Ding auslotet - oder die RIAA.
    Das Delos ist also genau zwischen den Stühlen.
    Dabei hat Jonathan Carr mit dem Ding ein echtes Ei gelegt - ich sage hier absichtlich nicht, was die 9 anderen Systeme waren - allerdings waren da auch 3 richtige Geschosse dabei - und von denen ist keines unter die ersten 3 gekommen - ok, ist alles Geschmackssache - was ich sagen will, das ist lediglich eine Einstiegsofferte, wenn man es im Kontext de Angebotes von Lyra sieht.


    Also freue Dich über ein waschechtes Spitzenprodukt zum fairen Preis mit einer einzigartigen Technologie und ausgelotet einem herausragenden Klang!


    Solche Offerten sind heute verdammt selten und werden immer seltener.


    Zum Kleos:


    Ja, ich finde das ist seit dem ich diesen Hersteller kenne (Parnassus Zeiten) der erste Ausrutscher, wenn ich das so sagen darf.
    Ich könnte mich dumm ärgern, warum ich mir nicht noch eines der letzten Helikon Systeme gekauft habe.....
    Ich finde das Kleos ist im Vergleich zum Helikon kein Fortschritt, auch wenn es in zig Gazetten Referenz ist und es auch Leute gibt, die es gar über dem Titan einstufen - vielleicht habe ich ja Knöppe auf den Ohren - aber ich finde es nicht gut.


    Ich finde es klingt im "Luft Bereich" wie ein Abtaster der elektrisch zu stark bedämpft wurde und ich habe alles probiert auch einfach an 47Kohm gehängt - keine Variante konnte das ändern.


    Ich hatte von nem Kollegen ein Helikon SL zu der Zeit da - und das hat, das neue Kleos einfach so derart stehen lassen, dass ich es nicht glauben wollte.
    Also habe ich ein 2. System organisiert - das tastete etwas besser ab (war auch noch so ein Punkt - bei Kraftwerk Aerodynamique, 2min vor ende ist das Ding mit diversen Bass Attacken gar nicht klar gekommen - es machte nich Buuuummmmm, sondern Buchrchrchrr).
    Danach habe ich das Kapitel abgeschlossen und mich grün und rot geärgert kein neues SL mehr gekauft zu haben......


    Dann wurde mir gesagt, das ist normal - auch hier im Forum, das Kleos braucht 100 Stunden Minimum - und dann ist mein Interesse komplett gegen 0 gegangen.


    Zum Abtastverhalten des Delos - im Immedia fängt es an zu knuspern, gaaaaaanz leicht bei 80 mikro, bei 90 zerrt es deutlich und darüber fliegt es aus der Rille - also eine extrem gute Trackingperformance.
    Meine beiden Kleos haben im selben Arm die 60 mikro nicht geschafft!!!!!


    Ich stand mit Lupe im Laden und durfte mir ein Delos von 2en aussuchen - beide waren absolut identisch - und dann habe ich ene mene muh gespielt;-))))


    Vor einiger Zeit habe ich dann mitbekommen, dass man eben auch ältere Systeme mit Wartezeit bei Lyra bestellen kann, das Helikon gehört dazu - ich glaube es läuft im Zuge des Rebulid Programms....


    Das war genau die Info, die ich eigentlich nicht hätte haben dürfen - denn so ein Helikon SL......Hmmmm......lecker;-))))


    Was ich noch anfügen möchte ist, dass ich mir nicht sicher bin, dass die neue Dämpfergeschichte, die ja als der neue Stein der Weisen vermarktet wird, tatsächlich irgend etwas macht, was es vorher bei Lyra nicht gab.....
    Ich meine ein Skala hat das nicht und es klingt superb....
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als dass hier auch ein wenig Marketing zum Zuge kommt, denn schliesslich hat man damit ein Alleinstellungsmerkmal und kann gar sagen - alle anderen Abtaster machen es falsch.....


    Aber grundsätzlich finde ich es toll dass J. Carr immer wieder unermüdlich an der Entwicklungsschraube dreht.



    Beste Grüsse ekki

    Ich habe nicht alles durchgelesen muss ich gestehen....


    Von mir ein Tipp, der etwas fernab des Mainstream liegt.


    Der Artemis TA 1


    Der Arm ist ein Deign von Frank Schröder und wird von Artemis Labs in Amiland gebaut.
    Man wartet - um es gleich vorweg zu nehmen keine Ewigkeit auf so einen Arm - man kann ihn bestell und kaufen und nach etwa einem Monat hat man das Teil.
    es gibt ihn einmal mit Rega Geometrie ich nenne das mal 9,5" und in ner 12" Ausführung.


    Das Armtube ist aus Kingwood, welches mit mehreren Schichten einer Art Bootlack behandelt wurde.
    Anders als die Schröder Deigns hat man hier eine 2 Punkt Lagerung mit Keramik Hybrid Lagern und ein extrem geringes Losbrechmoment.
    Der Schwerpunkt des Armes liegt, wie bei den Konstrukten von Spiral Groove auf der ebene der Abtastnadel, was den Arm irre schnell macht.
    Der Arm hat ein 2 Geteiltes langes Gegengewicht, was mit einem Elastomere Ring gegen das obere Teil des Gegengewichtes quai entkoppelt ist.
    Das Mass des Zusammenpressens - (also Ankoppelung) kann man durch einfaches Drehen des unteren Gewichtteils justieren.
    Der Arm ist durch Verdrehen des Armtubes im Azimuth justierbar.
    Antiskating funktionier mit einem Magneten, der auf einer Gewindestange stzt, die am Ende als Inbusschraube ausgeführt ist.
    VTF wird grob durch verschieben des grossen Gegengewichtes vorjustiert und kann dann mittels einer VTF Feinjustage Schraube genau auf den Punkt gebracht werden - diese ist dämpfend hintem im Armtube eingeschraubt.
    Der Arm hat anders als normale Schröder Designs eine Aluarmature, an der die Headshellplättchen befestigt werden.
    Diese Armatur verfügt über ein Langloch in das die Headshellbefestigungsschraube gehört.
    Der Arm hat mit nem Alu Headhshell Plättchen 14f eff Masse, mit nem Messing Plättchen 19g und mit einem ganz leichten Plättchen (Magnesium???) 12g.
    Die VTA ist etwas rustikal zu justieren - man löst eine Feststellschraube und kann nun den Schaft, der eine Skala trägt ziehen oder absenken - klingt simpel, ist es auch, funktioniert aber prima.
    Das Teil, welches das Tube mit dem Lager verbindet ist aus Pertinax gefertigt, ebenso die Liftbankaufnahme.
    Gewöhnungsbedürftig ist am Anfang, dass der Arm keine Klemmung hat und auch mal eben re von der Liftbank gleiten kann - aber keine Angst - der Arm knallt niemals auf die Zarge, denn das Lager verhindert dieses.



    Hinten, da wo das Gegengewicht um das Endstück des Armtubes geführt ist (in 2 Dämpfungselementen) haben wir ebenso eine Aluarmatur - das bedeutet nur das Stück zwischen den beiden Enden ist Holz (Kingwood).


    Der Arm ist von der Performance auf Augenhöhe mit nem Schröder Ref.
    Dennoch hat das Ding eine etws andere Diktion, wenn ein Arm sowas haben kann.
    erstmal fällt die unglaubliche Transientenverarbeitung auf.
    Dabei ist der Arm nicht hibbelig - nein diese Transientenverarbeitung kommt aus einer absoluten Ruhe heraus.
    Dieser Arm ist ein unfassbar guter Match mit allem, was z.B. den Namen Koetsu trägt.
    Mit einem Miyajima Shilabe hat man eine Anmutung, die ich so nur von grossen Decca Systemen her kenne.
    Der Arm ist extrem flexibel - 12g, 14g und 19g - da kann man schon ne Menge Systeme optimal betreiben.
    Auch und gerade Teile mit geringer Nadelnachgiebigkeit.
    Die Abtastergebnisse sind sehr, sehr gut - wie ich oben gesagt habe ist es vergleichbar mit nem grossen Schröder Ref, aber mit einer direkteren, schnelleren Ansprache.
    Der Arm ist im Handling sehr einfach und erklärt sich fast von selbst.
    es ist ein absolut minimalistisches Design, was komplett auf Performance gezüchtet wurde - ich finde das Teil in seiner Einfachheit wunderschön - was ja auch ein Kriterium hier ist.
    Er ist die Antithese zu einem Reed oder Tri - keine Stellschrauben, Skalen, Ausleger, Gewichte und Gewichtchen.
    Dadurch dass Antiskating mit nem Magnet realisiert wird ist auch das unsichtbar - die Einstellschraube ist in der Aufnahme der Liftbank versenkt.
    Der Arm hat eine Magnetische leichte bedämpfung auf der Horizontalen Ebene.


    Tolle Foto´s gibt es bei Oswald Mill Audio, Artemis und auch Frank Schröder hat ein paar Bilder von dem Teil auf seiner Seite.


    Beste Grüsse


    Ekki

    Hallo Jonas,


    danke für die Blumen;-))))


    Ja, ein bisschen Zeit ist schon in diese Systeme geflossen, was halt an dem Immedia Arm liegt und an dem, was ein Lyra von TA Systemen anderer Hersteller unterscheidet.


    Meine Speaker in dem System, wo der Immedia seinen Dienst verrichtet, sind Celestion SL 700, die an einer Nagra Kette speilen, das sind im Einzelnen Nagra MSA Endstufe und PLL Vorstufe, sowie eben die Nagra VPS.
    Es gibt noch eine andere Phonostufe in dieser Kette, das ist eine Cello RMM, die mit einem Air Tight Step Up zusammenarbeitet.


    Die Celestion sind wunderbar ausgewogen - die SL 700 hat nicht den leicht gedeckten HT der SL 600 (was aber auch seinen Charme hat).
    Will sagen diese Speaker sind nicht das, was man heute öfter mal findet, Boxen mit übertriebener Präsenz oder Air.
    Wenn man also Lautsprecher hat, die da oben einen nicht anbrüllen - dann ist ein Lyra ein Genuss.
    Mit einer Thiel oder Speakern mit der Inverskalotte von Focal in allen ihren Facetten ist so ein Abtaster sicher nicht die erste Wahl.
    Aber die Celestion kann einen Tritt in den Hintern gut verkraften, und die Lyra sind nun alles andere als undynamisch.
    Und genau in dieser Kette ist ein Skala ein derartiger Genuss und klingt so verdammt echt, das ist einfach superb - schwärm;-))))
    Allerdings klingt das selbe Skala auch in Zusammenhang mit meiner 2. Kette aus Air Tight und LS3a Harbeth ebenso fantastisch, was mir zeigt, dass kann alles so verkehrt nicht sein - denn die LS3a entlarvt sehr schnell Dinge, die unnatürlich klingen.


    In der Air Tight Kette höre ich es allerdings einen Hauch lieber im Schröder Arm auf nem DPS III oder - in einem modifiziertem Rega RB 250 - nicht lachen.


    Dieser hat andere Lager, ein Papier/Papmachee bedämpftes Tube und eine Solid Core Schröder Verkabelung, den Tungsten Stummel mit Defcon verschraubt und eingeklebt (2 K Teufelskleber - wenn man schon Defcon heisst;-)))) und das Tungsten Gegengewicht.
    Der Arm ist poliert und anschliessend mit einem 2K Klarlack behandelt.
    Das Headshell ist präzisionsgeschliffen - ebenso die Schrauben Auflagen (scheiss Arbeit ist das....)
    Die Lagerspannschrauben sind in den Gewinden mit einem gummiartigen Kleber aus dem KFZ Bereich in die Gewinde geschraubt - dann feinjustiert - man hat etwa 20min, bis das Zeug abbindet - am Ende ist eine gewisse (wenig) Elastizität gegeben,
    Der Grund dafür ist, dass die Schrauben immer Spiel in den Gewinden haben (ich meine die Messing Bronze Teile in den Seitlichen Aufnahmen).
    Dieses Spiel führt dazu, dass man die Lager zu stramm einstellt, weil man denkt, das Lager hat Spiel, aber es ist eine sich minimal bewegende Schraube im Gewinde. Das Armtube wackelt nicht im Lager es wackelt im Gewinde!!! - Minimal aber gut ist das nicht.
    Mit diesem Trick kann man die Lager extrem leichtgängig bekommen UND Spielfrei - es hat ewig gedauert, bis ich dahinter gekommen bin.
    Im Serienzustand sind diese Teile irgendwie verklebt, deswegen bekommt man diese Teile auch nur mit roher Gewalt ausgeschraubt - etwas Aceton hilft da Wunder. Und bei allen RB 250 die ich bislang befummelt habe gehen sie zu stramm.
    Nun kann man den Papierschnipseltest machen und die Seele hat Ruhe.


    Zurück zum Thema - der Serien Rega klingt mit nem Lyra nicht gut.
    Irgendwie ist da kein echter Bass, es klingt lahm im Grobdynamikbereich - von echter Feindynamik ist nicht viel da, Auflösung ist mässig und irgendwie schreien einen die Höhen an.


    In dieser Modifikationsstufe ist das, wenn ich sagen darf ein Giant Killer - ein Argo I in dem Ding ist schon so gut, dass man in´s Grübeln kommt.


    Wer jemals einen Bauer DPS III mit Willi Bauer´s Interpretation des Rega und nem Skala oder Argo I gehört hat, der ist sicher auch etwas nachdenklich aus der Vorführung gelaufen.....so ist das zumindest mir gegangen.


    Klar es geht besser, aber Welten sind das nicht.
    Was man mit dem Rega nicht hinbekommt sind absolute Tiefbässe (ich meine wirklich gaaaaanz unten) - zumindest ist es mir nicht gelungen, aber der Rest ist schon ganz weit vorne - und vom Preis Leistungs Verhältnis brauchen wir nicht zu reden so eine Mod. kostet einen halt ein volles Wochenende - aber egal.


    So genug von der Lyra Front


    Beste Grüsse Ekki



    PS: Bevor das hier seltsam rüber kommt, ich höre auch gerne Allaerts MC1b, DL 103 Ligno Mod, Koetsu Black, Zyx Fuji X, SPU Meister Silver oder Royal N und EMT JSD 5 - bin also nicht mit Lyra verheiratet;-))))))


    So nu aber;-)))

    Lieber Andre´


    ja, klar immer vorausgesetzt die Anzugsmomente sind identisch.


    Wobei man das meiner Auffassung nach kaum so reduzieren kann, dass man die verkleinerte Auflagefläche, die ja etwa 1/3 der normalen Auflage z.B. eines Delos (auch wieder je nach Headshell) entspricht, mittels weniger Anzugsmoment kompensieren könnte - was auch nicht die Intention des Meister Carr wäre.


    Du hast Recht, dass Carr bei den grösseren Lyra , wie dem Kleos hinten 2 runde tubeartige Einsätze implementiert hat um Gehäuseresonanzen zu begegnen.


    Ob das die Energieeinleitung in den Arm reduziert, vermag ich nicht zu sagen.


    Ich hatte beide Systeme da, das Delos ist geblieben, das Kleos musste wieder gehen.
    Beide haben sich nicht viel geschenkt, was das Thema Energietransfer angeht, wobei ich sagen muss, dass es mit zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich darum ging, sondern eher um die Klangunterschiede der beiden Systeme.
    Das Thema Energieeinleitung war schon länger ein Thema bei Lyra, so dass mich das nicht weiter verwundert hatte.
    Auch ein Dorian, ein Argo I, ein Titan oder ein Helikon waren da keine Kinder von Traurigkeit - eigentlich kann man sagen, dass seit dem Lydian, was die Body-konstruktion weitgehend von dem, was wir heute bei Lyra kennen aufzeigte, dass seit diesem Abtaster diese Eigenschaften ein Teil der Konstruktion bei Lyra sind und waren.


    Das musste man beachten und muss es heute ebenso.
    Dass das alles ganz fantastisch funktionieren kann, zeigen Hörsessions mit Spiral Groove Armen, Graham Phantom, Schröder Designs, Bauer Einpunkt um einige besonders gut geeignete Spielpartner zu nennen.


    Wohingegen ich bei jedem Versuch in nem SME V, egal ob Argo I, Kleos oder Delos verstehen konnte, was oft an diesen Systemen kritisiert wird.
    Gleiches gilt für unmodifizierte Rega Arme um auch hier nur einige zu nennen.


    Wer nun glaubt ein Lyra, egal welches, sein nur mit extrem teuren Armen zu betreiben, dem sei der Morch DP6 ans Herz gelegt - das ist einer super stimmige Kombi die nicht gleich jede Kreditlinie killt;-)))


    Da ich nun selber einen Arm besitze, den Immedia, mit dem Carr seine Systeme unter anderem entwickelt und andererseits Herr Perkins (heute Spiral Groove) besagte Lyra Abtaster wieder für die Entwicklung seiner Tonarmkreationen heranzieht, sowie auch über Schröder Arme verfüge, wo ich weiss, dass Frank ebenfalls diese sehr gerne hört - erlaube ich mir an dieser Stelle mal eine kleine Zusammenfassung der unterschiedlichen Generationen:


    1. Helikon
    Extrem aufgelöst, machte man irgendwas falsch oder passte die RIAA nicht, so ging das schnell in Richtung überanalytisch und fahl.
    ABER - wenn alles stimmte konnte ein Helikon einen derartigen Zauber verbreiten - klang irre aufgelöst mit einer Zartheit und Duft (ich kann das nicht anders beschreiben), gepaart mit brachialer Dynamik und superber Mikrodynamik, dass man fassungslos war.
    Meine beste Helokon Phono Kette war - Immedia RPM II Laufwerk mit RPM II Arm, Yamamura Armkabel durchgehend, Nagra VPS mit 47Kohm Ableitwiederstand ohne Anpassungsplatinen und mit symm Übertrageransteuerung.
    Der Arm war minimal mit Öl bedämpft - wirklich minimal - wenn die Ortung felsenfest stand konnte man aufhören Öl nachzufüllen und es endete bei ner Minipfütze.....;-)))
    Bis heute ist das Helikon Mono für mich einer DER Monosysteme!!!!


    2. Argo
    Dem Helikon nicht unähnlich aber mit weniger Auflösung, nicht die Ortungsschärfe und leider einen seltsamen Treble Peak in der Gegend um 7Khz, was dazu führte, dass der Bereich um 2 und 3 Khz unterbelichtet war und Becken seltsam wenig Fleisch hatten aber einen irren sizzle.
    Trotz dieser Anomalie war es eben dem Helikon nicht ansatzweise gewachsen, wenn es um Auflösung ging, was man ja vermuten könnte, wird doch Auflösung oft mit Hochtonpeak gleichgesetzt (was falsch ist).


    3. Argo I
    Nun war dieser seltsame 7Khz Peak weg und man hatte ein Helikon mit weniger Auflösung, etwas beengterer Raumausdehnung in allen Ebenen mit Eiern (sorry ob der Macho - Beschreibung).
    Gemeint ist ein Bass, der dem Helikon auch gut gestanden hätte - das Argo I war ein grosser Wurf, wie das Helikon auch.
    Es hatte genug Farbe und Sättigung, war aber immer noch auf der sehr neutralen Seite, wenn man mal den Frequenzgang eines CD Players zu Rate zog mit ner CD, wo das Mastering das gleiche, wie auf der vorhandenen Platte war.


    4. Dorian
    Das Dorian hatte wieder weniger Auflösung als das Argo I und war eine wenig DL 103 up front, das lag an einer minimalen Überhöhung im unteren Präsenzbereich.
    Es sprang einen förmlich an.
    Der Bass war nicht so wohl sortiert wie beim Argo I und auch nicht so sehnig und tonal.
    Für den Preis war das Dorian ein Hit - aber auch hier musste der Arm passen - wie gesagt, alles im Immedia gehört und verglichen.
    In anderen Armen konnte das Dorian furchtbar klingen, so wie das Argo (i) auch.
    Oft wurden dann solche nicht gut passenden Kombis beinhart runtergedämpft mit 100 Ohm usw. - das funktioniert nicht, denn wir haben erstmal ein mechanisches Problem.
    Ein Nachteil oder Risioko des Dorian war eine nicht immer gute Serienkonstanz, was bei Lyra eher selten vorkommt und kam.
    Ich hatte selber ein Dorian mit schiefem Nadelträger und es klang nahe einer Kreissäge - na gut ich übertreibe;-)))


    5. Skala
    Auch wenn man mich schlägt - bis heute ist das Skala für mich der Geniestreich dieses Herstellers - man bekommt eine gleich hohe Auflösung, wie mit nem Helikon, aber diese ist viel besser integriert - das Skala hat einen wunderbaren Bass und zeichnet fantastische Mitten - das kann bis heute für meinen Geschmack kaum ein anderes Lyra so, wie das Skala.
    Eigentlich ist es fast eine Kreuzung aus Argo I und Helikon und drauf noch mal 30% Genialität.
    Die Traumkette ist der Errodion Übertrager aus selbem Haus - in den MM Eingang der Nagra VPS oder Air Tight ATe 2005 - wobei ich schon viele Phono Ketten hören durfte in denen ein Skala superb klang - ein Knaller war eine Lamm RIAA oder auch Klyne.
    Aber der Errodion war schon mal ne Ansage - leider zu nem Preis, wie auch das System, wo man umfällt;-))))
    Dennoch bis heute mein Traum Lyra und ich verstehe gut, dass es noch immer im Programm ist.


    6. Titan
    Auch wenn ich wieder zerrissen werde, das Titan ist mir too much - zu viel Zing, zu viel Auflösung, zu analytisch zu kühl zu technisch, das trifft es am Besten - technisch.
    Bei dem Einstands-preis musste ich nie grübeln und hatte nur ein sehr kurzes Testhören, was nach 2 Tagen beendet wurde und ich froh war wieder das Skala zu hören - das ist nur meine ganz bescheidene Meinung....


    7. Delos
    Das Delos ist in der Genetik dem Skala nicht unähnlich, warm, vielleicht sogar leicht aufgedickt (was das Skala nicht ist), wunderbare Farben und eine geile Auflösung, die super integriert ist und nicht sagt, schaut mal was ich alles kann.
    Es trackt beeindruckend.
    Abgeschlossen, wieder an der Nagra VPS mit 330 Ohm, 1Mohm Ableitwiederstand, symm Übertrageransteuerung und es klingt verdammt gut.
    Anders gesagt, in der Klasse bis 2000,- gibt es für mich nichts, was wirklich effektiv besser ist - anders schon.
    Das ist denn mal ne Ansage, weil der Preis des Delos eben nunmal Lyra untypisch ist.
    Einziger Makel ist die DHL Färbung....
    Alternativen wären für mich:
    Dyna XX2 MK II, Zyx R 100, Transfig Axia, Phase Tech P3 ua. - auch diese spielen in ner Liga, die eine andere ist, als es der Preiszettel verrät, wobei ich hier nicht falsch verstanden werden will - teuer sind die alle auch.


    8. Kleos
    Mit dem Kleos habe ich gekämpft - ähnlich wie mit dem Titan und es hat mich am Ende kalt gelassen.
    Diesmal war es aber eine seltsame Treble Abbildung - ganz Lyra untypisch klang es irgendwie nicht offen.
    Ok, es fehlte nix da oben, aber die Luft fehlte, das Freie, die Air.
    Das hatte im direkten Vergleich das Delos in einer wunderbaren Anmutung - dagegen klang das Kleos irgendwie seltsam.
    Der Rest war fantastisch - edler als das Delos - dieses Ding, was irgendwie scheinbar nur sehr teure MCs können hatte es ohne Ende - etwas Perliges nasses.
    Aber derAir Bereich war es, an den ich mich nicht gewöhnen konnte - oder besser der fehlende Air Bereich.
    Das ist nun jammerschade, denn man hat nun nur die Möglichkeit ein Delos zu kaufen - die Kategorie Argo I - preislich gesehen gibt es nicht mehr - dann kommt das Kleos - mag man dieses nicht, bleiben einem Skala, Titan oder Atlas - und das bedeutet wir haben ein finazielles Mittenloch;-))))


    9. Atlas
    Das habe ich ausnahmsweise mal nicht daheim gehört, sondern bei Frank Schröder in seiner Werkstatt (by the way eine Kette zum Niederknien - ich sage immer er kann Eintritt nehmen für ne Hörsession;-))))
    Nach einigen Platten habe ich die Aussage getätigt, dass ich mich als Zuhörer mit dem Atlas fühle wie die Mylarmembrane des Mikrofons vom Sänger, das beschreibt es wunderbar.
    Das Atlas ist unfassbar gut und unfassbar teuer.
    Gehört haben wir es im Schröder Ref auf nem Artemis Laufwerk - den Übertrager habe ich vergessen und dann ging es ab in Franks esoterische Tube Geschichte....


    Wenn ich einen Wunsch an Lyra hätte, wäre das eine Kreuzung aus Kleos und Delos zum Preis des ehemaligen Argo I - ich nenne es einfach mal Aphrodite (weibliche Benennungen sind seit Ortofon´s Anna im Kommen....).
    Und wir alle waren natürlich auf das Lyra Zeus, was den Gegenwert eines Mittelklassewagens bedeutet und uns alle umhaut - letzteres war nicht ernst gemeint;-))))

    Liebe Grüsse,


    die verkleinerte Auflagefläche beim Kleos erleichtert es dem Arm in keinem Fall, wir haben eine kleinere Fläche bei gleichem Anpressdruck - das nenne ich eine extrem harte Ankopplung.
    Wenn man das weiter spinnt, landet man beim Spike - nur um das Prinzip deutlich zu machen.
    Es ist so, dass Lyra versucht die Energie noch weniger am Übergang zum Headshell zu bedämpfen und noch schneller/direkter in den Arm einzuleiten.
    Also das Gegenteil von dem, was Du schreibst ist der Fall und auch so gewünscht.


    Einzig das Skala hatte in der Mitte einen Metallstreifen und aussen den Kuststoff des Body der ein gewisses Mass an Einpressung möglich machte - allerdings ist hier Gefühl gefragt, sonst zieht man die in den Kunststoff eingelassenen Gewinde gegen den Metallblock in der Mitte und das ganze Gebilde kann sich verziehen.
    Das Skala ist das am wenigsten armkritische Lyra.



    Schönes WE




    Ekki

    Der Sinn einer Dämpfung ist es , dass sich eben nur die Nadel bewegt und eben nicht der Arm.
    Bei nem Einpunkter, wie dem Immedia oder dem Bauer Arm ist eine Dämpfung essentiell, damit eben das System ein Wiederlager hat - anders kannst Du da kein Feder Masse Prinzip aufbauen und alles ist wieder abhängig von der Nadelnachgiebigkeit.
    Ein Schröder dagegen hat keine Möglichkeit Energie über das Tube in die Zarge abzuleiten - es muss vom Headshell bis zum Magnetlager genau auf diesem Weg - oder Distanz Ruhe herrschen.
    Deswegen haben wir hier viele Möglichkeiten das Energieabsorbtionsverhalten zu manipulieren.


    1. Die Headshellkonstruktion
    2. Das Anzugsmoment der einen Headshellschraube, die letzteres am Arm fixiert - die Auflage ist Holz aus demselben Werkstoff, wie das Tube (aus einem Stück gefertigt) durch ein gewisses Zusammenpressen haben wir hier die erste eingriffsmöglichkeit, die z.T, sehr krass zu hören ist.
    3. Das Gegengewicht ist auf 2 elastomere Ringen gelagert, wir entscheiden mit der Feststellschraube wie fest hier der Anpressdruck ist
    4. Das Magnetlager, als vielleicht wichtigster Eingriffspunkt.


    Und wenn man alles richtig macht, dann ist da eine Ruhe und Selbstverständlichkeit, die ich selten, ganz selten woanders gehört habe - dazu kommt eine extrem schnelle Ansprache, feinste Dynamikabstufungen usw.


    Bei zu gedrehtem Volumenpoti ist so derart Ruhe, das ist faszinierend - und so klingt es denn auch, nix ist rauh oder harsch, es ist so ruhig und clean.


    Bei nem Einpunkter ist eben nicht nur die Masse, sondern auch Dämpfung nörig, das zeigen Dir Graham, Immedia, Spiral Groove, Bauer und co - und die Jungs haben allesamt Recht - und all diese Arme spielen in einer traumhaften Liga.



    Und an Christian - der Kandidat hat........Punkte.....


    Mittlerweile habe ich nun eines, mit perfektem Fertigungsgrad - ein laaaaaanger Weg.....
    Da kommt man sich am Ende echt ziemlich bekloppt vor - ich nehme nun eine Lupe zum Systemkauf mit.....weil am Ende hat man ja einen Anwenderfehler gemacht - immer....


    Jungs - bekommt Eure Endkontrolle auf die Kette - 1800,- sind ne Menge Holz...!!!

    Lieber Rainer,


    mit Energie einleiten ist gemeint, dass ein Teil der Bewegungsenergie, die durch die Abtastung entsteht, nicht in ein Signal im Tonabnehmer umgewandelt wird, sondern Bewegungsenergie bleibt.
    Das ist bei jedem Abtaster so - je nach Nadelnachgiebigkeit und noch ein paar andere konstruktive Details, mal mehr mal weniger.
    Wäre es nicht so, hätten wir ein System mit 100% Effizienz....physikalisch unmöglich.....
    Ziel ist nun diese Energie möglichst schnell von der Nadel wegzubekommen, damit sie sich nicht mit der gerade passierenden Auslenkung überlagert - ganz einfach gesprochen - es ist in Wirklichkeit deutlich komplexer.


    Dazu lassen sich die unterschiedlichen TA Hersteller so alles mögliche einfallen.
    Tonarmhersteller ebenso.
    Einer der Gründe, warum alle Welt ein einteiliges Armtube eines Rega´s zu dessen Erscheinen gefeiert haben.


    Bei den Armen gibt es grob gesagt 2 Ansätze - möglichst schnell in die Zarge ableiten oder im Armtube vernichten.
    Ein Schröder kann nix in eine Zarge ableiten, weil das Armtube keine feste Verbindung mit dem Laufwerk hat (einer der Gründe warum so ein Arm auf nem Garrard geil funktioniert, weil andersherum auch wenig bis keine Antriebseinflüsse auf den Arm gelangen).
    In nem Schröder muss die Energie zwischen Headshellplatte und Magnetspalt umgewandelt werden, damit sie nicht zurück auf die Nadel "reflektieren kann".
    Bei meinem Immedia ist es genau andersherum - es ist ein Einpunkter - eine krassere Energieautobahn gibt es schwerlich.
    Und so haben wir hier eine ganz andere Konstruktion.
    Beides nur Beispiele von 2 Extremen.


    Eine Idee ist es aus Systemsicht die Energie in den Arm zu leiten, eine andere verfolgt der Cartridge Isolator - wobei man sich fragen muss, in wieweit eine gewisse Elastizität zwischen Arm/Headshell und System wirklich gut ist.
    Lyra geht einen anderen Weg, alleine der Body von diesen Systemen ist der Innbegriff von direkter Ankoppelung.
    Der Antrieb ist fest mit dem Bodykern verpresst.
    Es gibt nix Weiches oder Dämpfendes (Aussnahme das Skala in gewissen Grenzen).
    Beim Kleos hat man nicht mal die gesamte Oberseite des Systems zur Ankoppelung, nein es ist ein schmaler Steg.


    Wenn ein Arm damit nicht fertig wird, so kann man das meist schon hören, ohne dass ein Amp an ist.
    Man senke die Nadel auf die Platte und lausche - je geringer das ist, was man nun hört, desto besser.
    Es gibt aber Arme, da kann man schon wunderbar mitsingen - ungeeignet!!!!


    Ein Beispiel - ein Lyra Kleos im Schröder Ref und man hört so gut wie nix - man muss schon mit seinen Lauschern gaaaaaaanz dicht an den Player um ab und an mal ne Snare zu hören...



    Gleiche Übung mit nem anderen Arm, wo sinnigerweise der Fingerbügel mit den Headshellschrauben gehalten wird - und man hört Musik und oft einen bestimmten Ton, man nehme einen Pinselstiel (kleiner Pinsel) und tippe vorsichtig (nicht im Betrieb natürlich) den Fingerbügel an und....Aha, das ist der Ton - also weg mit dem Ding!!!!


    Nächstes Beispiel - selbes Kleos im Rega RB 250 unmodifiziert - und man kann mitsingen.
    Ein Benz Wood im selben Arm und es ist Stille....


    Ich hoffe es wird klar, was ich meine.


    Und darum sind die Meinungen über Abtaster der Firma Lyra auch so kontrovers.
    Wer passendes Gear hat, der feiert diese Teile, wer das nicht hat, der kann den Hype nicht verstehen und dann redet man von HiFi Senke, Bum, Bum Systemen und kreischenden Höhen usw....
    Alles ne Frage mit was man so ein Teil betreibt!


    Was im Übrigen natürlich auch für andere Systeme gilt.
    Deswegen sind Aussagen zum Klang von TA Systemen immer im Kontext zu betrachten.




    Irgendwann hat man in all diesen Dingen so viel Übung, dass man nach 3 Takten schon hört wo der Hase im Pfeffer liegt.


    Was auch noch ganz entscheidend ist - bei den TA Systemen, die wir für viel, viel Geld kaufen ist in den seltensten Fällen alles paletti - fast kein Abtaster braucht keine Azimuth Korrektur!!!!
    Oft stehen Nadelträger auch bei berühmten Firmen nicht 100% gerade usw...usw....


    ICh hatte kürzlich ein Exemplar eines sehr bekannten japanischen Kultabtasters, wo die Deckplatte, wo die Schraubenlöcher durchgehen, schief stand und zwar nicht etwas, sondern etwas viel - ich habe das Ding mit Mühe ausgetauscht bekommen, denn es ist ja immer ein Anwenderfehler, erst als ich gefragt habe, wie in Gottes Namen ich sowas hinbekommen könnte ohne eine einzige Spur am System zu hinterlassen, war Ruhe und das Teil wurde getauscht....
    Beim Austauschsystem stand dann der Nadelträger nicht 100% gerade - ganz toll ist die Realität - und wir reden von knapp 2000,- die man für sowas ausgeben muss - oder kann.....


    Auch im Tonarmsegment ist nicht alles Gold, was glänzt, siehe Thema Antiskating 0 - weiter oben im Thread - und das bei sehr teuren Vertretern dieser Gattung....


    Insgesamt kann man sagen, dass es bei analoger Schallplattenwiedergabe auf hohem oder höchstem Level eben auf die Details ankommt, wer von Beginn an mit Ruhe und extremer Sorgfalt, top Werkzeug, Schablonen, die den Namen verdienen und Hilfsmitteln, die man unbedingt braucht (libelle, Block mit parallelen Linien, oder gleich ein Einmessprogramm...) an die Sache geht, der braucht eben keine 100 Stunden Einspiel /Gewöhnungszeit) bis ein Lyra oder was auch immer klingt.


    Ein geeigneter Arm und ein gutes Laufwerk sind da erst der Anfang....


    Platten, die geeignet sind:
    Neubauten Silence is Sexy
    die neue Patty Smith 2 Platte 1. Seite
    Alte Jazzplatten mit den grossen Damen des Jazz
    Lampchop
    und noch vieles mehr - ne Stimme in der Minomitte ohne Tonnen von Overdubs ist angesagt


    Und ja, ich meinte das ernst mit dem schief eingebauten Lyra und dem Vinylstaub.....


    Beste Grüsse


    Ekki

    Nochmal ich....;-))))


    An Systemkanten kann man eigentlich kein System justieren und auch nicht mit nem drangehaltenen Lineal......nicht böse gemeint!!!!


    So ein Line Contact, wie im Delos, zusammen mit der asymmetrischen Dämpfung und dem Gestus dieses Systems, das bedarf absolut genauestes Arbeiten - man macht es ja nicht jeden Tag;-))))
    Schon ein minimales Verdrehen führt ganz schnell zum grau schwarzen Washi Papier - wie man es oft bei gebrauchten Systemen sehen kann - und das ist nix anderes als Vinylstaub, wenn die Platte nicht aus nem Erdloch kommt;-)))
    Auch ein minimal fehlerhafter Azimuth und ein S Laut wandert einmal blitzschnell aus der Mitte - oder das Hauchen der Stimme kommt von re und der Body aus der Mitte usw....
    Auch VTA ist richtig empfindlich - minimal zu tief und es klingt ganz furchtbar, teigig und keine Centerfill.
    Zu hoch und das S des Sängers hängt einem im Gesicht, wärend die Stimme weit dahinter erklingt usw....


    Aber das selbe gilt für ein Zyx - vielleicht ist das sogar noch krasser - ein Koetsu ist ebenso eine VTA Diva, ein SPU mit elliptischem Schliff oder gar das Royal N verhalten sich auch nicht gutmütig, wenn da was nicht stimmt hört man es aber so krass, dass einem ganz anders wird - grade das SPU und S Laute bei nicht optimaler Justage ist der Horror bei modernen Platten, wo der Toning vergessen hat, dass ein Sänger nicht in die Mylar Membrane singen sollte, sonder dtüber oder drunter weg;-)))


    Beste Grüsse


    Ekki

    Liebe Gemeind,


    klar ich nehme dazu den Lift, vorher ist die VTA schon mal auf neutral eingestellt - um Gottes Willen nicht die Basis anfassen - nein mit dem Lift zunächst genau auf den Punkt setzen - meine Schablone hat einen so feinen Punkt, dass man mit der Lupe genaustens treffen kann (Schröder Schablone für die Schröder Designs), beim Immedia ist es ein Kreuz, was in eine Glasplatte geätzt wurde und auch da ergibt sich genau ein Punkt und keine Scheibe...
    Also Nadel absenken und solange die Schablone bewegen, bis die Nadel auf dem Punkt zu liegen kommt - beim Drehen der Schabloine natürlich Nadel leicht anheben;-))))
    Wenn das geschafft ist, lasse ich das System genau über dem Punkt schweben - den ich ja zuvor genau treffen konnte (ohne die Schablone zu bewegen natürlich).
    Nun kann man knapp über dem Punkt (Lupe) und mit knapp meine ich kurz vor Kontakt, den Nadelträger verfolgen - ergibt sich keine Deckung (auch hier ist ein feiner Strich und kein Balken angesagt), ist der Zenith nicht ok - der Überhang ist ja schon durch den Punkttreffer gefunden....
    So lange das System drehen, ohne verschieben, bis man den Nadelträger GENAU auf dem Strich hat dabei auch bitte exakt von vorne schaun (Lupe), weil der Winkel des Nadelträgers einem manchmal etwas vorgaukelt, was so nicht ist....


    Wichtig ist natürlich eine Top Schablone mit wirklichen Punkten und wirklichen feinen Linien.


    Zum Antiskating, was nicht auf 0 zu setzen ist.....


    Es ist leider Fakt - ein SME V hat niemals kein Antiskating und bei nem Lyra Delos sorgt diese minimale Restkraft für Fehler.
    Beim Rega ist es genauso - bestimmt auch noch bei ner Menge anderer verbreiteter Arme - deswegen mein Hinweis.
    Ich habe das Problem selber nicht, da man meine Arme wirklich Nullen kann....
    Beim Immedia klappt man einfach den kleinen Antiskating Ausleger nach oben und schon ist absolut 0.
    Die Magnet/Faden Schröder balanciert man, so dass keine VTF anliegt und dreht so lange, bis über dem Punkt der Schablone keine Bewegung mehr statt findet, da es quasi keine Lagerreibung gibt, ist das extrem genau.
    Beim Artemis drehe ich den Antiskate Magnet mittels der Schraube heraus - und auch dann ist absolut 0.


    Was aber macht man beim SME V, beim Rega???? - Ich denke schweben lassen ist da schon nicht so verkehrt....


    Wichtig ist, dass der Azimuth, wenn man auf den Punkt absenkt und nicht schweben lässt eben auch stimmt, ansonsten wird die Nadel eben auch aus der Mitte gedrückt....


    Ich hoffe es ist verständlich beschrieben, was ich meinte....


    Sorry für alle Tippfehler


    beste Grüsse


    Ekki

    Ein bisschen was zum Delos allgemein - leider bei mir nicht im Zusammenhang mit Omtec....


    1. Geometrische Justage
    Hier muss man absolut genau nach der jeweiligen Schablone des Armherstellers oder, wenn vorhanden ne passende Baerswald oder Lofgren Schablone, die zur Armgeometrie passt, justieren.
    Dabei ist der Nadelträger an beiden Nullpunkten absolut in Deckung zum hoffentl. vorhandenen Strich durch den Nullpunkt zu bringen.
    Wenn das System bei ner halbwegs sauberen Platte nach einer Seite hören dunklen Staub um den Austritt des Nadelträgers oder am Washi Papier aufweist, haben wir hier was falsch gemacht - das graue ist dann Vinylstaub.....
    Bei der Ausrichtung des Systems ist zu bedenken, dass man die Nadel ganz knapp über der Schablone schweben lässt, so dass man beim Absenken genau den Punkt treffen würde - vorher senkt man so lange ab, bis man genau von der Seite die Spitze des Abtastdiamanten auf dem Nullpunkt hat - um den Zenith zu justieren bitte knapp über der Schablone schweben lassen, denn selbst mit Antiskating auf 0 haben manche Arme genug Rest Antiskating (SME V und Rega z.B.) dass der Nadelträger leicht verzogen wird - justiert man so, stimmt es am Ende nicht!!!


    2. VTA
    Hier ist wirklich mittels eines Plexiblocks mit parallelen Linien die Oberkannte des Systems von der Seite gesehen parallel mit den Linien unseres Plexiblocks sein.
    Je nach Arm ist dann auch das Armtube parallel - aber eben nicht immer.
    Kommt später die Stimme nicht genug nach vorn kann man in so einem Fall minimal hinten anheben - aber bitte nur minimal, das Delos reagiert sofort....


    3. VTF
    Mein ermitteltes Optimum ist einen Tick mehr als die vorgegebenen 1,75g - ich lande bei 1,77.
    Manche Digi Waage muss man noch mal ausschalten und neu starten und dann nochmal messen - am Besten 2 oder 3 Messungen, wenn alle gleich sind ist alles in Butter.


    4. Azimuth
    Ich kenne kaum ein System, was so derart heftig auf leichte Azimuthfehler reagiert - das hat offenbar etwas mit dem neuen Dämpfungssystem zu tun...???
    Wenn S Laute nicht haargenau aus der Mitte kommen (man muss natürlich ne Platte nehmen, wo die Stimme auch genau in der Mitte liegt), dann stimmt was nicht.
    Zieht der S Laut nach re, so muss das System von vorne im Uhruzeigersinn gedreht werden, zieht das S oder gar die ganze Stimme nach li, dann muss gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden.
    Bitte nur gaaaaanz minimale Korrekturen Stück für Stück - wenn es einrastet, dann kommt die Stimme so deramassen zwischen Die Augen und tritt wunderbar heraus.
    Auch Räume, die symmetrisch sind (Snare z.B.) sind nun auch symmetrisch.
    Das ganze Bild wird gross und die Ortung ist fantastisch.
    Das ist ein gaaaaaaaanz wichtiger Punkt.


    5. Atiskating
    Erst jetzt kommt Antiskating - zum Azimuth justieren ist ne Unterkompensation hilfreich, damit man nicht durch ein brachial überkompensiertes System auf den Holzweg geleitet wird.
    Das Delos brauch rel. wenig Antiskating, wenn der Azimuth und die Geometrie genau stimmen.
    Wenn man die Nadel absenkt und mit der Lupe diesen Vorgang beobachtet, dann sollte sich der Nadelträger beim Aufsetzen nur nach oben bewegen, nicht aber zu einer Seite, egal, was der Abtasttest sagt!!!
    Nur so bleibt die Symmetrie im Magnetfeld erhalten - sonst bringt die ganze Dämpfer Geschichte nix, wenn man am Schuss mit permanent nach re (von vorne gesehen) gezogenen Nadelträger abtastet, auch ist dann alles, was wir vorher eingestellt haben für den......


    6. Abschluss
    Wenn man eine Hybridkonstruktion a la Nagra BPS, VPS usw. hat, also nen Step up vor der RIAA, dann kann man das Delos offen fahren - das bedeutet keine Wiederstandsanpassung - das klingt dann unfassbar offen und dynamisch, sowie fantastisch räumlich - überhaupt ist der Match mit beiden Nagra Teilen sehr, sehr gut!!!
    Wenn man ohne irgendwelche vorgeschalteten Step Up´s arbeitet, so sind 330 Ohm ein sehr guter Wert.



    Das Delos, wie auch ein Argo I oder andere Lyra Systeme dürfen niemals hart oder spitz klingen, wenn das so ist, dann ist was nicht so, wie es sein könnte.


    Was allerdings Beachtung finden sollte ist die Armwahl - Lyra Systeme schicken ne Menge Energie in den Arm und dieser muss damit fertig werden.
    Ich persönlich finde so stark bedämpfte Konstrukte, wie einen SME V keine optimale Wahl - seltsamerweise spielt ein Lyra im SME immer irgendwie hart.
    Arme, die hervorragend funktionieren sind meiner Erfahrung nach:


    Schröder Magnetarme - allesamt, wenn die eff Masse stimmt, welche so um die 12g liegen sollte.
    Diese Arme, egal ob ein No2 oder ein DPS oder gar ein Reference oder Ref SQ, klingen mit Lyra Abtastern unfassbar gut.


    Immedia oder Spiral Groove - diese Arme werden mit Lyra Systemen entwickelt und der Match ist fantastisch.


    Bauer Einpunkt Arm - ebenso ein Arm, der mit Lyra Systemen entwickelt wurde, so zumindest mein Kenntnisstand - und auch diese Kombi ist fantastisch.


    Wenn der Arm Stress mit dem Lyra hat, dann klingt so ne Kombi harsch.
    In so einem Fall kann man einige Dinge probieren:


    1. Delrin Unterlegscheiben unter den mitgelieferten Inbusschrauben zum Headshell hin.
    2. Messing oder Kupferschrauben mit oder ohne Delrin Scheiben
    3. einen Isolator - das muss nicht der bekannte Isolator sein, es reicht oft ein Streifen dickeres Papier oder eine dünne Kupferfolie - wichtig ist hierbei, dass diese Zwischenlage nicht einen sauberen Azimuth verhindert!!!!


    Immer falsch ist es, das System runterzudämpfen - wenn ein Lyra harsch und spitz klingt ist es ganz, ganz selten ein zu hoher Abschluss....


    Wenn man wirklich sehr sorgfältig arbeitet und alle Justageschritte genau stimmen, so ist das Ergebnis superb.
    Die Mähr von 50 Stunden und mehr einspielen kann ich nicht bestätigen oder glauben - ein Delos klingt nach wenigen Stunden schon so, wie es soll - nach 20 Stunden passiert gar nix mehr - ausser, dass der User sich an die Dinge gewöhnt.


    Beste Grüsse


    Ekki

    Hallo LoLo,


    Gratulation, ich habe ja beim Lesen und Schreiben schon Bauchweh bekommen - so eine geile Kette, die gibt man doch nicht auf, zumal eben der ganze Kram mal extrem teuer war, beim Schröder sicher ne gewaltige Lieferzeit abzuwarten war usw...


    Wenn man dann mal eben zusammenrechnet, was die "Downgrading" Geschichte auch wieder kostet, dann will man eigentlich aus dem Fenster springen;-)))


    Also HURRRAAAA - Du hast die richtige Entscheidung getroffen - ich wünsche Dir viel Spass und mehr Zeit für das Hören...



    PS: Wenn Du lange Weile bekommst, der Schröder lässt sich unheimlich fein auf das System abstimmen und kann einen sehr, sehr sprachlos machen.... zerren oder was auch immer sollte da gar nix;-))))


    Beste Grüsse


    Ekki

    Beste Grüsse aus Berlin;-)))


    Das Dumme bei solchen Aktionen ist immer, dass man sehr, sehr viel Geld verliert.
    Denn DPS, Schröder und co hast Du schon einmal bezahlt, vermutlich zu den Neupreisen, die Rega Baustelle wäre nur dann sinnreich, wenn Du alles gebraucht kaufen könntest, denn da geht der ganze Zirkus dann wieder von vorne los - sprich wieder Neupreise....


    An Deiner Stelle würde ich den DPS und den Schröder Arm behalten, das ist eine derart stimmige Kombi, die nur sehr schwer zu substituieren ist.


    Wenn Du den Schröder einmal mit etwa 2 Stunden Zeitaufwand auf dem Punkt hast, brauchst Du auch nicht dauernd dran rumschrauben, es sei denn die klimatischen Verhältnisse im Raum schwanken von Sahara zu Antarktis;-)))


    Wenn Dir das Ding irgendwie Rätsel aufgibt, so bin ich gerne bereit zu helfen - aber das dann am besten vielleicht per PN.


    So ein Bauer mit besagtem No2 drauf ist eine extrem kompakte Musikmaschine, braucht also auch nicht übermässig viel Platz.
    Wenn Du einmal in dieser Liga zu Hause warst, wird es kaum ein Rega schaffen Dir auf Dauer Spass zu bereiten.
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn der Finanzschuh heftig drückt - aber was ist dann mit Jadis und Co...???


    Vielleicht wird auch anders ein Schuh draus und Du downgradest vielleicht eher hier - mit nem geilen Integrierten.
    Denn ich wage mal die Behauptung, dass das am Ende nicht so weh tut, akustisch gesehen, wie der Verkauf von ausgerechnet diesem Laufwerk mit genau diesem Arm....


    Vielleicht ist auch das fette Dyna ein Ansatzpunkt - ein Shelter 501 MK II, ein kleines Lyra, ein lach nicht DL 103 im Ligno Body, ein Nagaoka - alles auch geile Systeme, die super zu Deinem Arm passen - und die man auch mal zu nem guten Preis schiessen kann.


    Auch einen hochwertigen integrierten Amp kann man sicher auch gut gebraucht kaufen - ich kenne Deine komplette Kette leider nicht - aber, wie hier schon gesagt wurde, eine LS3/5a in gutem Zustand ist ebenso ein Ansatzpunkt, wo man sich ganz, ganz schwer wundert, wie unfassbar gut man damit Musik geniessen kann - auch und gerade mit dem Bauer....das ist in der Summe aller Eigenschaften schon mal nicht so leicht zu toppen, was man den kleinen Zwergen nicht ansieht.


    Ich würde da noch mal ganz, ganz tief in mich gehen und vielleicht an anderer Stelle den Rotstift ansetzen.....



    Viel Glück und hoffentlich die richtige Entscheidung für Dich


    Ekki

    Beste Grüsse,



    Ja, alle von mit aufgeführten Arme können in der Rega gebohrten Topplate verwendet werden - alle haben Rega Geometrie und auch den Schaftdurchmesser.


    Und Ja, es lohnt das Upgrade auf den DPS II in JEDEM Fall - zu Dr Fuss kann ich nix sagen - kenne ich nicht in Verbindung mit dem Bauer.
    Beide Dinge - sprich der Ausbau auf einen DPS II und ein Arm der Klasse Schröder No2 hebt den Plattenspieler in eine ganz andere Klasse!!!!!


    Man muss aber bei Plattenspielern, die sich im Laufe der Jahre so weiterentwickelt haben, wie der Bauer, aufpassen, dass man nicht abgeht, wie so mancher Linn Jünger....


    Denn Willy kann Dir zum alten DPS1 mind. folgende Optionen anbieten:
    Alu Basis
    neue Plattenklemme
    DPS II
    DPS III


    Am meisten macht meiner Auffassung nach der Schritt vom DPS I zum II und natürlich der Wechsel vom Rega zum z.B. Schröder No2 - oder eben Artemis, Reed usw......oder dem DPS Einpunkt Arm.
    Wobei ich hier nicht auf Willy´s Rega Mod rumhacken will - denn dieser Arm ist ein Hammer für das Geld!!!!


    Ekki