Posts by blatthaller

    Hier sind sie alle drauf: Günter Fuhlisch u. Solisten, das Telefunken-Tanzorchester, Hugo Strasser, Max Greger, Rudi Knabl, Bela Sanders. Auf der Rückseite lässt das deutsche Tanzmeister-Paar 1948/49 grüßen.

    Extra den DR Tanzsaal-Lautsprecher angeworfen. Die Platte grooved, dass es eine Freude ist.

    Wie heißt es in discogs? Genre: Jazz, Pop. Ja, Donnerwetter...:):):)

    Zustand und Verarbeitung der LP tadellos. V.a. letzteres hat man heute wohl teils verlernt.

    ... klammheimlich, weil mir Greta beständig gar nicht gut ins Ohr geht:

    Mama Thunberg wollte ich mal hören, ob sie mir besser taugt. Klanglich und repertoiristisch ein Volltreffer. Als schwedische Antwort auf Bartoli wurde sie kolportiert. Über sich selbst mit ihrem nicht wirklich strahlenden Mezzo sagte sie wohl, nach einem Artikel der Zürcher Presse, wo sie 2014 die Alcina sang, sie sei keine der ganz große Stimmen und müsste das Auditorium durch anderweitige Effekte in ihren Bann ziehen. Eben das kommt der Musik auf dieser CD enorm entgegen. Gramophone (uk) hat eine kurze Besprechung der CD

      

    Gerry Mulligan - Something borrowed, something blue

    Hier eine engl. mono-Ausgabe von 1966. Gespielt über eine Musikanlage der 50er Jahre. Ergo: kein Hifi, erst recht kein High-End, kein stereo, keine paar-hundert-€-LP. Alles passend zu Oma´s Stick-Tischdecke. Und doch ein Saxophon Ton, ein konturiert-tief gezupfter Bass im Raum, die ihresgleichen suchen.

    ... Hat Sansui diese selber gebaut oder bauen lassen?

    Falls sie von einem anderen Hersteller gebaut wurden, welcher Hersteller mit welchen Chassis steckt dahinter?

    ... zwei Seiten weiter würde mich eine Antwort auf die eingangs gestellten Fragen jetzt ebenfalls interessieren. Nicht nur weil Sansui ja offensichtlich offizieller long-term Japan-Importeur von JBL war, sondern weil sie anscheinend (?) u.a. selbst e-dynamische Chassis nach JBL-Spezifikation fertigten.

    Aber ja, nun, nur ein harmloses Abtasterle bei den Tonabnehmern abgebildet und schon darf man sich über Belehrungen über´s Neumann DST freuen...

    Vielleicht kommt ja noch was zu den Eingangsfragen.

    Von besonderem pers. Interesse: Das Werk gehört zu denen, womit meine intensivere Beschäftigung mit Klassik-LP´s vor gut 40 Jahren anfing. Das Interesse an klassischer Musik war schon vorher da. Als Konzert, bei dem der Solist das erste Wort hat, hat es die Erinnerung geprägt. Damals war´s die Fleisher / Szell Einspielung.

    Heute mal in der Aufnahme mit W. Backhaus von 1958, keine der ganz frühen Ausgaben.


    Von den unzähligen existierenden Versionen und Einspielungen muss es m.E. auch nicht unbedingt diese sein. Backhaus selbst wird zitiert mit "Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht einmal versuche, den Anfang des G-Dur-Klavierkonzertes zu spielen. Und eigentlich war ich noch nie zufrieden damit."

    Zufrieden mit dem Fund war der Finder, einfach aus o.g. Gründen.

    Nach Post #265 hier ein weiterer Vertreter abseits von HighEnd aus einer heute eher ungewöhnlichen Abhöreinrichtung



    Vor Jahren bei Schubert Messtechnik, Berlin, revidiert. Läuft in stoischer Ruhe und Stabilität. "Industrial Grade" der Spät-50er eben, taugt mir uneingeschränkt für jahrzehntelangen Musikgenuss.

    A23 Hommage.

    ... auch einen T1. Der ging überraschenderweise ziemlich gut mit DL103...


    Das finde ich bemerkenswert, denn es ist eine Eigenschaft, die ich nicht oft angetroffen habe, die man z.B. aber auch bei WE 618 A/B findet. Die WE gehen mit SPU superbe - entspricht dem wofür sie bekannt sind und man sie in Asien wohl öfter einsetzt - und mit DL 103... an ein und demselben VV ebenso! Div. SPU- u. DL 103-Typen sind bei mir seit vielen Jahren im Dauereinsatz, für diese kam schon mancher SUT hier vorbei. Der T1 allerdings nicht. Von den anderen keiner, der sich an beiden Abtastern, also standard vintage SPU und klassisches DL 103 (ohne R), gleichermaßen exzellent gemacht hat.

    Seit einiger Zeit spielt jetzt die "andere Variante": no SUT. Aus dem klassischen SPU GM direkt in den aktiven Vorvorverstärkerzug der B-Lab. Der VV hat nur einen Phono-Eingang fest, keine Umschaltung auf MM. Die Verstärkung selbst ist über Mäusewippen einstellbar.

    Da rauscht am Horn gar nichts, schon bei vorsichtiger Pegeleinstellung gibt´s Dynamik bis zum Abwinken. Tonal fehlt mir nichts von dem, wofür ich ein SPU seit langem schätze. Hab´ damit an Aktiv-VV nur begrenzt Erfahrung - diese ist jedenfalls eine Kombi, die rundum `hinhaut´ und sich vor aufwändigen, auch teuren SUT´s nicht verstecken muss.

    Dank an den freundlichen Leihgeber der Verstärkermaschinerie - nicht meine :)

    ...Vergleichbar fand ich sie mit keinem der Beteiligte....

    ... ja, Jööörg, immer noch nicht den da mal probiert...?

    Da liegen bei Verwendung mit SPU klanglich ja W e l t e n zwischen dem und JS No. 41, 251 et al. Die sind jetzt alle im Ruhestand. :sleeping:

    Ausgiebig gehört inzwischen mit SPU G, GE, Meister Kupfer, Meister Silber. Und mit demjenigen, wofür er eigentlich angeschafft war ...noch gar nicht. Vor lauter SPU hören.

    1 : 58... 115... 365... dz... dz... Der CA hat 1 : ... vllt. doch besser nochmal beim Hersteller fragen, nicht dass ich was falsches schreibe :)

    .... bzw. fand ich, dass die JS am besten in meine Kette passten...

    Oder ist es das? Aber was ist dann bloß mit meiner Kette los...?

    Egal, also der CA geht mir hier nicht mehr raus. 8)

    Nochmal aus der 1 € Grabbel-Kiste: leider schäbig-rumpeliges Cover, LP spielt mit Anstand. Früher interessierte ich mich für den vor allem auf Brahms spezialisierten "Poeten am Klavier" eigentlich nicht so. Das ändert sich spätestens beim Hören seiner im Feb. 1959 veröffentlichten Einspielung der beiden Liszt-Konzerte in einer kristallklaren Spielkultur, die auch für seine Brahms-Gesamtwerk-Einspielung berichtet wird.



    Die Aufnahme würde eine reed. verdienen. Falls es sie nicht schon gibt. Das wäre mir dann entgangen.

    Auch wieder 4 g für „moderne“ Spu‘s (Meister Silber, Meister), schon wenig darunter entsteht bei mir am 309 Limited der Eindruck einer nicht mehr ganz so sauberen Abtastung. Tonarm horizontal. Mehr Auflage scheint in puncto saubere Abtastung nichts zu bringen. Klassische SPU G Rundnadel gerne zwischen 4 u. 4,5 g.

    Das dachte ich eigentlich auch und kann mich über manche ultimative Aufforderungen nur wundern.

    Als ebenfalls Langzeit-Ortofon-Fan jetzt doch noch eine Frage: gibt es hier auch rundum zufriedene Langzeit-SPU-Hörer, denen die SUT-Frage seit eh und je oder seit langem völlig egal ist? Es gibt doch solide, sehr wertige aktive MC-Vorvorstufen, die auch die diversen SPU´s, alte und moderne, adequat handeln können? Könnte man vllt. mit einem einfachen MCA10 o.ä. anfangen?

    Der supertolle Consolidated hat gerade Pause. Deswegen ist er keinesfalls schon wieder abgemeldet. Es spielt weiter das Meister Silver, jetzt am aktiven MC-Eingang einer Vorstufe. Nichts abgefahrenes, auch wieder mehr solides Handwerk. Einer der´s gut mit mir meint und wiederholt meinen Untergang auf diesem Forum prognostiziert, hat sie hier deponiert. Ein hübsches Relikt aus der Das Ohr-/GW- Zeit. Die Kombi mit dem Meister Silver an dem aktiven MC_Eingang finde ich ausgesprochen spannend. Vergleichs-LP´s sind Flagstad (Decca original und re-issue) und Schumann-Sonaten (Hoelscher-Béroff).

    Das lässt die Vermutung aufkommen, dass auch auf dem Weg noch mehr geht und bringt mich zur Frage: SUT für´s SPU, weil selbst verglichen mit diversen aktiven Lösungen, weil mir´s gesagt wurde (Frau Werwolf sagt, dess gheert so), oder weil ich weiß, dass zu SPU immer schon SUT gehörte, früher JS u.ä., also lasse ich´s dabei?

    Oder haben diejenigen, die auch beim SPU sagen, lass´ den Übeltrager doch gleich weg und dafür durchaus auch Beweise vorlegen, genauso recht?


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/125876/

    Wieder da. Auch wenn nichts raus muss. Das wird woanders erledigt.

    Weil mir selber nicht gegenwärtig und es mal gefragt war: im Bild ein SPU G/T. Die Schrift ist zu verwischt:

    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/125858/


    Erst hier ahnt man es vielleicht:

    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/125859/


    aber auch das erst beim direkten Wägevergleich mit anderen klassischen SPU G´s. Alle meine sind nämlich (mit Bodenplatte und ohne Nadelschutz) deutlich leichter. Um 28 Gramm. Das G/T ist das einzige, das auf die standardmäßig eingestellte Federkraft der Ortofon 309/i/Limited-Arme noch am besten passt: 31 Gramm. So steht es in der Bedienungsanleitung. Bei den anderen G´s muss ich über´s Gegengewicht mehr als die gewünschte Auflage einstellen oder die Federspannung variieren. Letzteres finde ich nicht so komfortabel. Die einfache Waage stimmt bei 20 u. 38 Gramm.


    Die Kombi in #1.683 spielt bei mir in jeder Hinsicht feiner als das G/T. Wobei +/- blumige Umschreibungen niemand weiterhelfen. Zudem liegt mir Meinungsmache fern, habe auch nichts zu verkaufen, was in diesem Forum natürlich immer so ist. Das G/T ist ein Kandidat, der zu vergleichsweise kleinem Preis etwa 90% der anderen Kombi liefern kann. Die anderen G´s (Diam. 17, ohne T) schaffen das nicht. Ob sich die Elektrönchen und zehntel Millivöltchen doch über das Prinzip der kurzem Wege freuen...?

    .... ein Pall Mall Liebhaber kann es viel konkreter, genauer, detaillierter beschreiben,

    ... weswegen der Revalist trotzdem nur achselzuckend daneben steht und denkt "... na ja, wenn er meint, soll er halt..."

    Dass der CA ein höchst hörenswerter Übertrager ist, hatte ich glaube ich erwähnt. Insbesondere mit... :pinch:

    Bin auch weg.

    OK, und was macht ein AN S6z und ein FR 2L anders im Vergleich zum Consolidated?


    Und in welchem Umfeld hast Du den T100 gut/passend/„ausgezeichnet“ gehört?

    Tja, warum rauchen die einen Pall Mall, die andern Reval, die nächsten...? Vor allem am Stuttgarter Neckartor. Da schmeckt wieder was anderes...

    Für einen geg. Abtaster war ein SUT meiner Wahl zu finden. Innerhalb einer zur Verfügung stehenden Zeit. Das gelang zur besten Zufriedenheit.

    AN u. FR kämen, womöglich nicht verallgemeinerbar, nicht allzu gut weg.

    S6 und S7 in Nicht-AN-Ketten können zum Silber-Skeptiker machen. Außer: mit IO/2. Gerne Ongaku. Dann reicht auch der AN 2-Wegerich.

    Ich höre mit überwiegend vintage Zeug. T-100 "ausgezeichnet" war mit passendem SPU, sonst High-End Apparaturen der Gegenwart.