Posts by jokeramik

    Die Crafft hat, soweit ich mich erinnere, 6000.-DM gekostet. Ich hoffe ich irre mich nicht.

    Insofern passt es.

    Das Furnier ist mir einfach zu dunkel.


    Sonst sicherlich ein absoluter Klasse Lautsprecher!

    VG

    jokeramik

    Meine Erfahrung mit Ostgeräten im Allgemeinen, Kameras und Werkzeugmaschinen, von der Zonengrenze bis weit in den Ural hinein war das eine enorme Serienstreuung bestand. Eine konstante Fertigungsqualität war leider nicht gegeben so dass die Produkte bei uns nicht häufig anzutreffen waren. Kommt dazu dass wir hier in der Schweiz einen sehr großen Qualitätsanspruch haben.

    Aber Interessant, ich glaube die meisten DDR Bürger waren ambitionierte Bastler die aus einem Rasenmäher in der Not einen Haarföhn machen konnten.


    Markus

    Das kann ich so nicht bestätigen. Die Pressen von Werkzeugmaschinenkombinat "Fritz Heckert" aus dem damaligen Karl-Marx-Stadt bzw. jetzt Chemnitz wurden von Audi für die Blechherstellung des damaligen A8 genutzt. Auch viele Möbel wurden ob der bestehenden handwerklich hohen Qualität sehr gerne gekauft, da die Preis-Gegenwert-Relation einmalig war. Ausserdem ist ein Vergleich zwischen Geräten aus der Sowjetunion und der DDR (ja es war ein anerkannter Staat, deshalb stimmt Zonengrenze nicht wirklich) nicht möglich. Da gab es massive Unterschiede, die hier darzulegen den Rahmen sprengen würde. Z.B. wurden sämtliche Traktorenmotoren im Traktorenwerk Schönebeck auf einem rechnergesteuerten Prüfstand gestestet und die Ergebnisse abgespeichert. Die Lautsprecher aus Geithain (BR25, BR26 usw.) besaßen eine durch eine westdeutsche Zeitschrift nachgewiesenes enges Toleranzband von max. 0,5dB.

    Das Büromaschinenwerk Sömmerda war übrigens einer der größten Druckerproduzenten.:-))) Die Drucker von dort wurden auch sehr gerne und viel in der BRD und anderen Ländern des damailgen nicht-sozialistischen Währungsgebietes gekauft.

    VG

    jokeramik

    Ich würde Dir eher zu Diffusoren als zu Absorbern raten.


    Sinnvoll wäre es auch Messungen am Hörplatz und überhaupt durchzuführen, damit klar ist wo das Problem zu suchen ist.


    Lass Dir mal hier https://www.hunecke.de/de/rechner/raumakustik.html und hier https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html auch die Raummoden bzw. die Raumakustik ausrechnen.


    Das Tool: https://www.hunecke.de/de/rechner/lautsprecher.html finde ich auch gut.


    VG

    jokeramik

    was da nicht drin berücksichtig ist , ist der einfluß von schwarzem Vinyl . Durch das einbringen von Farbstoffen in das Vinyl verschlechtert sich auch das Grundrauschen ..


    Grüße aus Duisburg

    Das war sicherlich damals noch kein Thema.:-)))

    Ist der Einfluss von Farbpigmenten irgendwo wissenschaftlich beschrieben?

    Diese könntest Du ja einstellen.

    Primär ging es mir darum aufzuzeigen, das schon damals an grundlegenden Phänomenen Untersuchungen durchgeführt wurden.

    VG

    jokeramik

    Sehr gute Entscheidung. Habe den Vorgänger im Einsatz. Gratulation!

    VG

    jokeramik

    Hallo ,

    das sind meine Schätzeisen , abgesehen von den Tischmultimetern von Fluke und Gould Advance . Das rechte Gerät habe ich zig Jahre im Außendienst benutzt und fiel genau wie das mittlere aus der jährlichen Kalibration , da einige Segmente nix mehr anzeigten , also Schrott :( . Leitgummis der Segmentanzeigen gereinigt und die Anzeige geht wieder .

    MfG , A .multi.jpg

    Das rechte BBC war mein erstes Multimeter, auch schon zu DD-Zeiten...:-)))) Jetzt habe ich zusätzlich ein MA5D und ein Fluke Handteil.

    VG

    jokeramik

    So sieht es auch mit den Messgeräten aus. Um den Ruhestrom einzustellen, recht ein grobes Schätzeisen, da dieser im Verhältnis zu anderen Messwerten eingestellt wird. Ich nehme dafür ein Oszilloskop. Der Zahlenwert des Messwertes ist hier (fast) egal.

    Ich habe auch schon einige defekte Fluke in den Fingern gehabt. Sicherungen waren OK, die Messwerte hätten aber gerade noch zum Lampenaufhängen gereicht. Habe sie dann zu Fluke eingeschickt und in der Hälfte der Fälle waren die Geräte wirtschaftlich nicht reparabel.

    Wie machst Du denn das? Verzerrungen sind am Oszilloskop ja erst ab ca. 3% sichtbar.

    VG

    jokeramik

    Ordentliche analoge Oszi bestimmter Firmen (u.a. Hameg) gibt es nicht mehr. Nur dieser digitale Kram mit eingebautem Lüfter. Furchtbar. Da gibt es nur zwei Teile von Owon die ´nicht mit Lüfter ausgerüstet sind. Selbst gestandene Firme bauen jetzt Lüfter ein. Ist eine totale Unsitte geworden.

    VG

    jokeramik

    Wichtig:


    Definition des Einsatzzweckes.


    Grundlegend:

    Weiter Frequenzbereich mindestens um Faktor 10 höher als benötigt, um Nichtlinearitäten aus dem Weg zu gehen. Möglichst hoher Eingangswiderstand, um die zu messende Schaltungsteile nicht zu belasten bzw. die Messung nicht zu verfälschen.


    Würde immer zu Markenfabrikaten raten: Fluke, BBC-Metrawatt.


    Für NF-Messungen würde ich mir einen NTI-Analyzer zulegen.


    VG

    jokeramik