Posts by jokeramik

    Also 1/2 Watt Widerstände benötigst Du mit Sicherheit nicht. Zum Ausmessen benötigst Du ein Präzisionsohmmeter. 1/4 Watt oder 1/10 Watt ist vollkommen ausreichend. Bei Funk Tonstudiotechnik gab es mal ausgemessene.


    Was die Koppelkondensatoren betrifft würde ich 100µF/50 Volt bipolar nehmen. Es gehen auch entsprechende gepolte Elkos ab 50 Volt aufwärts.


    Die 0,1µF kannst Du vergessen. Bei den niedrigen Quellimpedanzen bringt das nur sehr wenig. Es gibt von Douglas Self in einem seiner Bücher entsprechende Untersuchungen.


    Würde die Koppelkondensatoren auf jeden Fall benutzen um Schäden für nachfolgende Geräte zu Verhindern. Z.B. gab es eine Charge V276 deren Eingangstrafos sehr empfindlich gegen Gleichspannungen waren.


    Wozu ein Helipot?????


    Was die Recorder betrifft. Mir sind Geräte mit viel Mechanik für Ausseneinsatz ein Graus, weil das kaum noch jemand reparieren kann. Gerade die filigrane Mechanik eines DAT-Recorders ist sehr anfällig.


    Viel Spass!


    jokeramik

    Letztendlich kommt es auf die Genauigkeit der beiden 6,81 kOhm Widerstände zueinander an. Rauschen etc. spielt da keine Rolle. Je geringer die Abweichungen der Widerstände untereinander, desto exakter ist die Balance zwischen den beiden Signalleitungen. Dies ist das wichtigste Kriterium, da bereits geringe Abweichungen der Widerstände untereinander erhebliche Einbußen bei der Gleichtaktunterdrückung hervorrufen. Schon 1% Abweichung (das sind bei 6810 Ohm -> 68Ohm) können hörbare Unetrschiede hervorrufen. Deshalb hat Neumann im Rahmen der Mischpultproduktion diese Widerstände exakt für jeden Eingang gematcht. Auch Herr Wuttke von Schoeps hat dzu einen entsprechenden Beitrag verfasst -> https://www.ingwu.de/mikrofont…nd-ihre-geister.html#oben.


    Ob das bei diesen günstigen Teilen wirklich gegeben ist wage ich zu bezweifeln. Bei meinen günstigen Phantomspeisungen habe ich die entsprechende Widerstände gegen 0,1% Teile getauscht.


    Was die Rekroder betrifft: Die Rekorder ohne mechanische Komponenten verfügen über extrem viele Vorteile. Keine Abnutzung, keine Stossempfindlichkeit etc.. Ich würde nur sehr ungern wieder mechanische Tonaufzeichnungsgeräte verwenden. Zumal auch die Übernahme der Tonspuren zur Weiterverarbeitung in einer DAW viel leichter ist. Wer keine Arbeit hat, macht sich welche....:-)))). Ausserdem würdest Du mit einem neuen Rekorder Kabelverbindungen und auch Platz sparen.:-))))


    VG


    jokeramik

    Alternativ empfehle ich Dir einen Recorder der für professionelle Einsätze gebaut wurde. Da wäre z.B. der Tascam DR-680 oder auch andere Geräte.:-)))


    Bei Aussenaufnahmen und Wind würde ich immer einen Rycote Windschutz benutzen. Da gibt es eine Menge Zubehör. Auch auf jeden Fall mit den Neumännern.


    Der RME Quad Mic ist kein Mischer sondern ein reine Preamp. Alternativ sind sicherlich die Rekorder von Sound Devices zu empfehlen. Auch die verfügen über eingebaute Phantomspeisung.


    VG


    jokeramik

    Das MD 441 ist ein Mikrofon, das klanglich und in der Sprungantwort sehr an Kondensatormikrofone erinnert. Aus meiner Sicht sehr ordentliche Mikrofone. Wegen der verschiedenen Richtcharakteristiken sind die nicht wirklich vergleichbar.:-)))


    MD441 Superniere

    KM 184 Niere


    Ausser das die beiden Teile Mikrofone sind haben die nichts wirklich gemeinsam. Das bedeutet Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Jedes Mikrofon hat halt seine speziellen Anwendungsfälle.:-)))


    VG


    jokeramik

    Guten Abend,


    wenn ein ordentlich designter Aufwärtsregler drin ist, gibt es keine Probleme, zumal ja die Spannung über zwei eng tolerierte 6,81 kOhm Widerstände in den Signalweg eingespeist wird. Durch die Desymmetrierung im angeschlossenen Gerät gibt es dann keine Probleme.


    Günstig ist ein Rekorder oder Preamp, der die 48 Volt schon so rausgibt. So läuft der Quad-Mic-Amp von RME mit bis zu 18-Volt DC. Diese Verstärker sind mit Sicherheit besser als das was woanders verbaut ist.


    Dann hättest Du für den Raumanteil sogar noch zwei Preamps frei....:-)))


    VG


    jokeramik

    Aus rein sicheitstechnischen Überlegungen (wird auch so in der VDE gefordert) würde ich auf jeden Fall für den Schutzleiter grün/gelb als Kennzeichnung benutzen und die 230 Volt führenden Sicherungen mit einer Abdeckhaube versehen. Smätlich Metallteile, sollten, wenn nicht schon geschehen, mit dem Schutzleiter verbunden werden. Dazu zählen auch alle von aussen erreichbaren Metallteile.


    Bitte benutze zukünftig für den Hochspannungs und Niederspannungsbereich verschiedene Kabelfarben.


    Ich empfehle Dir auch, die Niederspannungskabel nicht direkt unter den 230 Volt führenden Leiterplattenanteilen langzuführen, da die Isolationsbedingungen, wie sie vom VDE gefordert werden nicht mehr erfüllt sind. Ganz abgesehen von den möglichen Einstreuungen.


    Auch sind die hochspannungsführenden Kabel festzulegen, damit diese im Fehlerfall nicht irgendwohin abdriften.


    VG


    jokeramik

    Wobei man immer bedenken sollte, dass nicht nur eine Anhebung des Freqeunzganges bei einer wandnahen oder Eckenaufstellung stattfindet, sondern auch die Ausschwingzeiten beeinflusst werden.

    Soll heißen, je mehr ich den Raum in einer seiner Resonanzen anrege, umso länger ist auch die Ausschwingzeit im Bassbereich.

    Darüber hinaus sollte man auch solch üble Dinge wie den "Kammfiltereffekt" beachten.

    "Brauchst Du mehr Bass, schieb in die Ecke!"...so einfach ist es dann (leider) auch nicht. ;)

    Neumann gibt hierzu ganz gute Hinweise...

    So war es auch nicht gemeint. Es war als Hinweis auf die veränderten akustischen Eigenschaften gedacht, wozu natürlich auch noch die bereits aufgezählten Kammfiltereffekte hinzukommen.


    Ob die Raummoden mit der eingebauten Ortsentzerrung in den Griff zu bekommen sind, bezweifele ich. Grob ist das sicherlich möglich.


    Wenn die betroffenen Nutzer eine entsprechende Kalkulation wie hier: https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html machen, wird sicherlich schnell die Erkenntnis reifen, das die eingebauten Möglichkeiten des KH-Monitors, aus meiner persönlichen Sicht, nur sehr begrenzt dafür geeignet sind.


    VG


    jokermaik

    Hallo Rudolf,


    der Raum wird immer mit den Raummoden angeregt, egal wo Du den Lautsprecher hinstellst.


    Bei Position direkt an einer Wand findet eine Bassanhebung um 3 dB statt. Bei Position in einer Ecke kommt es zu einer Bassanhebung um 9dB. Das ist schon sehr nahe an Faktor 3.


    VG


    jokeramik

    Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen Studiolautsprechern und HiFi-Lautsprechern. Ihre Aufgabe bleibt die gleiche, nämlich Schall wandeln. Man hört damit Musik. Ich kaufe allerdings die Lautsprecher, die mich persönlich ansprechen. Da ist die Optik auch ein Aspekt, aber nicht der entscheidende. Diese Trennung ist künstlich.

    Da gibt es schon erhebliche Unterschiede in den einzelenen Parametern und vor allem in den Erfordernissen gem. Pflichtenheft. Das rührt daher, das die Bedingungen, unter denen Die Funktion ausgeführt wird, unterschiedlich sind. Ein solches Pflichtenheft gibt es bei Consumergeräten nicht. Daher ist die Trennung auch nicht künstlich.


    Schau Dir bitte dazu mal die von mvd verlinkten IRT-Publikationen an.


    VG


    jokeramik

    Die Frage ist ja wie die Messbedingungen waren. Welche Geräte wurden zum Messen verwendet?


    Das ist nicht zu erkennen.


    VG


    jokeramik

    Was bedeutet "....entsprachen nicht dem Original Zustand...."


    VG


    jokeramik

    Ja, so habe ich den Vergleich KH 120 gegen KH 310 auch empfunden. Die beiden geben sich vom Klang her nicht viel, nur hat mir bei der KH 120 halt der Bass nicht gereicht.


    Gruß

    Michael

    Das ist auch gut so, sonst würde jeder Toning. ins Schwimmen kommen. Spricht absolut für die Entwickler. Mir erging es ähnlich als ich statt meinr ME100 an einem Set nur eine RL906 nutzen konnte. Wahr ich froh und zufrieden.:-)))


    VG


    jokeramik

    Hallo Michael,


    mir gefallen diese klaren Richtlinien auch sehr gut. Toll finde ich u.a. TR3/3. Würde allen Wunderkabelherstellern den Saft abdrehen....:-)))


    VG


    jokeramik