Beiträge von jokeramik


    Hallo Uwe,


    einfache Addition ist nicht möglich, da durch die gleichphasigen Anteile eine Lautstärkeanhebung entsteht.


    Schritt 1: Entkopplung der Signale L und R durch entsprechende Trennverstärker


    Schritt 2. Summierung der Signale durch eine entsprechende Stufe mit Pegelanpassung.


    Der Center muss rein Laufzeittechnisch auch angepasst werden. Am besten mit einer entsprechenden Delay-Line.


    Grüsse


    jokeramik

    Hallo Rudi,


    was passiert wenn eine der Sicherungen in Betriebsspannungszuleitungen auslöst?


    Fährt das Teil ab oder der Lautpsrecher oder beide?


    Grüsse


    jokeramik

    Hi,


    eine kleine Ergänzung.


    Bei der Entwicklung können die speziellen Eigenschaften der einzelnen Bauelemente ganz klar berücksichtigt werden.


    Das benötigt Zeit, Können und Wissen.


    Es ist also möglich die z.B. induktiven Komponenten einer Kondensatorart zu berücksichtigen und die Geräte bzw. Baugruppen entsprechend zu entwickeln, das diese trotzdem sehr gut kligen.


    Grüsse


    jokeramik


    Da scheint es Ärger mit der Überstromsicherung zu geben.


    grüsse


    jokeramik

    ich habe da mal eine grundlegende frage:


    meine bauteilekiste gibt einige Kondensatoren die als Glimmer ausgeführt sind als Folie her (Wilma) kann ich die Glimmer gegen Folien tauschen, oder handle ich mir damit Probleme ein? falls der Austausch ein problem wäre, würde mich interessieren wo es zwickt. (mein wissen reicht in dem fall leider nicht!)


    mfG jul

    Hi,


    die Glimmer sind halt von Frequenzverhalten her deutlich besser als Folien. Gerade im hohen und mittleren Frequenzbereich sind diese den Folien deutlich überlegen.


    Bestimmte Folienarten erzeugen gerade im wichtigen mittleren Frquenzbereich unnachahmliche Verzerrungen und Verfärbungen.


    Zusätzlich kommen induktive Komponenten, die durch die Wickeltechnologie bedingt sind.


    Deshalb benutze ich nur Polypropylen, Styroflex oder bessere Kondensatoren.


    Grüsse


    jokeramik


    Hi,


    am besten mal einen Oszillografen an die Ausgänge das SMPS halten und die Spannung ansehen.


    Das würde ich auch am Ausgang tun.


    Vielleicht ist die Filterung nicht optimal genug bzw. und oder die Frequenz des Schaltnetzteiles ist nicht hoch genug.


    Kann sein das der Multiplier zu langsam ist.


    SMPS werden auch in NF-Vertsärkern zu hauf verwendet. Sollte kein Problem sein wenn das Teil gut genug ist.


    Grüsse


    jokeramik


    Als Ergänzung:


    es könnte auch mit hoher Wahrscheinlichkeit sein, dass die Kapazitäten, welche Du als Siebung verwendest einfach zu gross sind. Ich hab mal die Schaltpläne von diversen Herstellern gecheckt, da sind die verwendeten Kapazitäten sind in der Regel alle nur ein Fünftel dessen was du verwendest. Die 1000µF als Betriebsspannungabblockung machen für 50Hz Netzteile total Sinn, da das Netzteil im Gegensatz zur maximal zu verarbeitenden Frequenz sehr langsam ist. Ebenso die Umladevorgänge am Elko. Für Schaltnetzteile macht das keinen Sinn, da die Kapazität bei jedem der schnellen Schaltvorgänge, je nach Dimensionierung als Kurzschluss wirkt und dadurch eventuell die Sicherheitssschaltung zum Ansprechen bringt. Eventuell gibt es auch noch andere Probleme.


    Vielelicht stimmt auch der Massebezug nicht mehr wirklich...

    Das ist ja das tolle am Sneaky DSM, du kannst 4x30Watt aus dem Teil rausholen.


    Wird zwar warm dabei, kannst jedoch eine entsprechende Box unproblematisch biampen und streaming bis 192kHz/24bit fahren.


    Hausfrauen kompatibel:-)


    Grüsse


    jokeramik


    Wenn die billigen, den Klang beeinflussenden OpAmps in der Aufnahmekette absichtlich so ausgewählt wurden, dass der gewünschte Klang entsteht, haben genau dieselben billigen OpAmps in HiFi-Geräten nichts verloren, denn die sollen den Klang ja nicht mehr verändern.


    Ist diese Aussage in deinem Sinne?


    Hi,


    es kommt darauf an wie ein OP-Amp beschalten wird und unter welchen Bedingungen er arbeitet.


    Ein NE5534AN hat sein Rauschminimum lt. Datenblatt bei 6,7kOhm Quellenwiderstand. Das heisst für sehr hochohmige Quellen oder sehr niederohmige Quellen ist er nicht wirklich gut geeignet.:-)


    Ein AD797 ist nur für sehr niederohmige Quellen geeignet die weit unter dem liegen was für den NE5534AN zutrifft.


    Durch eine optimierte Beschaltung kannst Du viel rausholen. Das betrifft u.a. Rauscharmut, Verzerrungsarmut und noch einige andere Parameter.


    Da ist viel zu holen:-)


    Es gibt da so ein Buch....ich zitiere es mit Absicht nicht nochmal. Da sind diese Dinge auch messtechnisch hinterlegt.


    Wenn Dich diese Sachen wirklich interessieren dann schreibe mir einfach eine PN:-).


    Ach so ehe ich es vergesse.


    Die ersten NEVE Pulte benutzten diskrete Class-A Module und in den neueren NEVE Pulten ensteht durch den Modus in dem die NE5532 in den CLASS-A Mode gezwungen werden eine Menge Wärme:-)


    SSL verwendet ebenfalls NE5532 in einer vollkommen anderen Schaltungstechnik als Rupert Neve. Dadurch wird auch ein ganz anderes Klangbild erzeugt.


    Grüsse jokeramik

    Das hört sich danach an, daß durch das Potentiometer die Eingangsimpedanz variiert wird. Sprich, das ist ein Spannungsteiler direkt an den Eingangsbuchsen.
    Im ersten Fall hast Du einen niedrigen Eingangswiderstand, der von der Vorstufe viel Strom abverlangt, was dessen Ausgangsstufe zu Fehlern zwingt. Im zweiten Fall hast Du einen hohen Eingangswiderstand und die Vorstufe wird kaum belastet und klingt dementsprechend gut.
    Mit Kabeln wirst Du den Klang vielleicht in kleinen Maßen beeinflussen können, aber eine korrekte Signalübertragung wird dabei nie herauskommen.


    Gruß
    Andreas


    Hallo,


    hier der Weg zur Lösung aller Anpassprobleme: www.sengpielaudio.com/Rechner-anpassungsdaempfung.htm


    Sagt alles und erledigt jeden HiFi-Hersteller der diese physikalischen Gesetze nicht beachtet.


    Grüsse


    jokeramik


    Hallo Uli!


    Ich hätte zwei Fragen. Erstens, Ist Maximalpegel Synonym für Vollaussteuerung, also bei 0VU, sprich hast du das Band von EMTEC auf +12dB eingemessen, oder in der Spitze um +12dB übersteuert? Ist halt eine Anfängerfrage aber ich möchte diese beiden Begriffe für mich klären.


    Zweite Frage: 514 nWb/m und +6 dB, das ist der ARD Standard nicht wahr? Im Amiland sind 520nWb/m gleichwertig mit +9 dB so weit ich mich nicht irre. Muss ich also die unterschiedlichen Standards bei diesem Thema auch noch beachten??? Mir wird schwindlig ;( :D


    Hi,


    lt. Handbuch der Tonstudiotechnik S. 387:"...erhöhte Bezugswert von 514nWb/m wird ARD-Bezugswert genannt und ist die Aussteuerungsgrenze entsprechend 6dBu, 0dB, 100% bzw. 1,55Volt."


    In diesem Fall ist der Bezugspegel 1,55Volt und wird als 0dB geführt.


    Die Frage nach der Einmessung besteht darin den Bezug zu ermitteln. Dezibel drückt nur ein Verhältnis zu einem bestimmten Bezugswert aus.


    10dB sind z.B. bei Spannungsverstärkung 3,16fach


    60 dB sind 1000fache Spannungsverstärkung


    Also die Angabe dB sagt nichts über den absoluten messbaren Wert aus.


    Hier gibt es das echt starke Tool dazu: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-db-volt.htm


    Da kannst Du alles berechnen:-)


    Das Buch führt auf dieser Seite auch aus, dass bei Einsatz von Tecom c4 der Wert wieder auf den genormten Bezugswert von 320nWb/m zurückgenommen wurde.


    Die Pegelherabsetzung um 4dB wird lt. dieser Buchseite im Rauschunterdrückungssystem selbst vorgenommen.


    Lass Dich nicht kirre machen und schwindlig erst recht nicht:-)))!


    Grüsse


    jokeramik


    Hallo,


    das Problem sind verschieden physikalische Gesetzmässigkeiten.


    Als erste wäre da die Spannungsteilerregel, welche offensichtlich beim Problem Audion Note S3 und AVM M3S Endstufe als erstes Auftritt. Eine geneue Berechnung spare ich mir hier.:-)


    Dann kommen die kapazitiven Belastungen bei diesem hohen Ausgangswiderstand hinzu. Unglaublich, das sich sowas heute noch verkaufen lässt, zumal da ordentlich was aufgerufen wird.


    Da liebe ich den Rundfunkstandard mit der Vorgabe möglichst niederohmig am Ausgnag zu sein. Die Module der V700er Serie des RFZ der DDR sind hier mit 15Ohm dabei.


    Das ist sehr wenig und demzufolge hat sich hiermit die gesamte Kabeldikusion erledigt:-).


    Also sollen die Hersteller ordentliche Ausgangstufen bauen und dann können viele von uns in Ruhe Musik hören:-).


    Und die Kabelindustrie geht ein und/oder kann sich anderen Dingen widmen:-)


    Grüsse


    jokeramik