Posts by Talesien

    Hallo,


    Will man wirklich ernsthaft über dieses Thema diskutieren sollte man versuchen, eigene Abneigungen auszublenden sowie diese Musik im zeitgenössischen Kontext zu sehen. Was wir heute darin sehen bzw was die Gesellschaft in unserer Zeit damit angestellt hat ( Fahrstuhlmusik, Fußgängerzonenbelustigung ) war sicherlich nicht im Sinne der Komponisten.

    Zum Ende des 19 Jhs. waren einige Regionen Europas auf der Suche nach Ihrer eigenen Kulturellen Identität bzw befürchteten den Verlust derselben, vor allem in Herrschaftsgebieten wie der KuK Monarchie, im zaristischen Grossherzogtum Finnland oder im Nachrevolutionärem Spanien. In diesem Kontext hatte die Musik von Komponisten wie Smetana, Dvorak, Sibelius, Albeniz usw. zur Zeit ihrer Entstehung eine völlig andere Bedeutung.

    Hallo,


    Das Du mit deinem Phonozweig momentan nicht zufrieden bist hat ja nicht zwangsweise mit der Art der Verstärkung ( Röhre oder Transe ) zu tun.


    Zitat aus dem Test des Perreaux 80i von Fairaudio;


    Quote

    Der ebenfalls integrierte Phono-Pre, der ausschließlich MM-Tonabnehmer unterstützt, hinterlässt bei mir dagegen einen zwiespältigen Eindruck. Dabei muss man aber wissen, dass ich dem „schwarzen Gold“ trotz aller Vorliebe für Digital- und Streamingtechnologien immer noch häufig fröne. Ich höre in dieser Disziplin also möglicherweise besonders kritisch. Und in meinen Ohren fällt der Phono-Vorverstärker gegenüber allen anderen Eingängen doch etwas ab. Er ist beileibe kein Totalausfall, tönt insgesamt zwar sauber, aber auch seltsam emotionslos. Was so gar nicht zu meinem bis dato gewonnenen Eindruck des Neuseeländers passen wollte. Fazit an dieser Stelle: Wer es mit dem Vinylgenuss ernst meint, sollte sich doch einen externen Phono-Pre gönnen.



    also Phonopre ( zb. den Slee Gold den Du ja schon kennst ) besorgt und Problem gelöst.

    Hallo,


    Dieses Forum hat ein wirklich einzigartiges Alleinstellungsmerkmal, in sogut wie allen anderen mir bekannten Foren ( egal ob Musik, HiFi oder DiY national oder international ) werden solche belanglosen Treads zu 99% einfach ignoriert, man antwortet einfach nicht drauf und 3 Tage später ist so ein Beitrag im Datennirvana verschwunden. Irgendwann wenn jemand über eine beliebige Suchmaschine eines der Stichwörter eingibt erscheint dann so ein Beitrag in der Ergebnissliste, man klickt das an, sieht das Eingangspost und 0 Antworten und das wars.

    In diesem Forum hat solch ein völlig belangloser und unwichtiger Tread nach etwas mehr als 24h über 30 Antworten die bis auf ein oder 2 Antworten genau garnix mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben. Das ist echt schlimmer als ein haufen Klatschweiber beim Dorfkaffeekränzchen.


    ps. Ja, auch mein Beitrag hat mit der Fragestellung nichts zu tun, ich find nur die Art und Weise wie manche ( viele ) hier im Forum agieren schon echt schräg ( ums mal milde auszudrücken ).

    Hallo,


    Ich kenne die Reissues nicht, hab aber die Erfahrung gemacht das bei EMI die verschiedenen Pressungen ebenfalls recht unterschiedliche Qualität haben. Das Photo vom Label der ASD 655 zeigt die jüngste Pressung die in den 80ern hergestellt wurden, das Erstlabel ist das Semi-Circle Label. Am gängigsten und von der Qualität sehr gut sind bei den späten 3stelligen und frühen bis mittleren 4stelligen ASD Nummern die Dog in Stamp Label, die erste farbige Version und die Schwarz/Weiß Versionen. Die spätere farbige Stamp Version und die letzten ( jüngsten ) Pressungen fallen Qualitätsmässig schon zurück ( vergleichbar mit den Hollandpressungen bei Decca ).


    Eine gute Übersicht über die verschiedenen Label bietet ;

    https://revolutions33.co.uk/collectors-guide/

    Hallo,


    Dein System ist höchstwahrscheinlich das IQ3, das ist ein tolles MM System das mit allen bisher hier genannten spielend mithalten kann. Genau wie Stefan würde ich Dir empfehlen erstmal verschiedene Kapazitäten und falls möglich auch Impedanzen zu probieren, die AN Komponenten und das IQ3 sind eigentlich eine sehr harmonische Kombi. Für mich klingt Deine Problematik eher wie eine Fehlanpassung zwischen System und Phonopre. Inwieweit das Mopped da Einstellmöglichkeiten bietet kann ich leider nicht sagen, da gibts aber bestimmt einige Spezies hier.

    Hallo,


    1. Dynavox ist suboptimal ( das Teil ist für Low MC, das Virgo hat 0,2 mV, nur schlecht geeignet, um dem System gerecht zu werden sollte schon ein vernünftiger MC Pre oder ein Übertrager ran )

    2. das System hat eine Comp. von 15, optimal wäre ein mittelschwerer Tonarm, der Arm des CEC ist vermutlich eher zu leicht, sollte aber mit einer Headshell um 10-13g rum gut laufen.


    Hauptproblem ist der nicht passende Pre, erst wenn Du da was vernünftiges getestet hast kannst Du einen sinnvollen Vergleich ziehen.

    Hallo,


    Auch die Ungarn haben es ganz gut drauf, allerdings ist die erwähnte Living Stereo mit Reiner ( gebürtiger Ungare ) nur Durchschnitt, sowohl was den Klang als auch die Interpretation angeht. Ein ganz anderes Kaliber ist die Decca Einspielung mit Istvan Kertesz und den Wiener Philharmonikern ( SXL 2289 bzw CS 6228 ), mMn eine der besten Interpretationen der neuen Welt überhaupt.

    Hallo,


    Zu Debussy kann ich Dir Ansermet empfehlen, eine englische SXL ist nie erschienen, aber eine London CS 6024, das Cover ist Geschmackssache aber Interpretation und Klang sind sehr gut.

    Als gleichwertige Alternative ( inkl. Reissue ) gibts eine Aufnahme mit Monteux auch auf Decca ( SXL 2312 ) bzw selten als London CS 6248.

    Beide Aufnahmen beinhalten auch Ravels Rapsodie Espagnole, da gefällt mir Ansermet deutlich besser.

    Hallo,

    Bei den PUAs ist der Aufleger sehr kurz, er hat einen verlängerten Aufleger angebaut. Vielleicht noch mit kleinen Filzstreifen oder Schrumpfschlauch ausstatten damit nix kratzt.

    Hallo Frank,


    Ehrlich gesagt kann ich der 35mm Geschichte nicht viel abgewinnen, weder Everest noch Mercury haben Ihren Ruf durch 35mm Aufnahmen erworben, die erste 35mm Mercury war die SR 90245 Gabrieli und die Macht klangtechnisch überhaupt keinen Stich gegen eine frühe Mercury wie zb 90006 Prokofiev oder 90018 Chadwick, bei Everest zb sind einige der besten Aufnahmen keine 35mm, zb. die SDBR 3004 Respighi oder die 3009 Stravinsky. Die 35mm Technik ist eine Aufnahmevariante, die Techniker damals waren auch mit konventioneller Halbspur in der Lage grandiose und gleichwertige Aufnahmen zu schaffen.

    Ganz wichtig bei Everest ist es sich mit den Labels auszukennen, es gibt nur 2 Erstpressungslabel aus der Belock Phase aber insgesamt ca 8-9 Nachpressungs Label, diese sind meist von deutlich schlechterer Qualität.

    Hallo,


    Everest hat bis in die 80er Jahre Platten veröffentlicht, nur nicht unter der Regie von Harry Belock der Everest gegründet hat. Er verkaufte sein ''Hobby'' Everest 1962 an Bernard Solomon der ein Budget Label daraus machte inkl. vieler Qualitativ schlechter Reissues, Veröffentlichungen von historischen Aufnahmen und sogar Radiomitschnitten.

    Diese Aufnahme ist als Orginalpressung hervorragend, interpretatorisch finde ich sie besser als Heifetz, gleichwertig mit der Ricci / Ansermet.

    Hallo,

    Wie sollen die Vinylrillen ( ist ja so eigentlich nicht ganz richtig, beschädigt werden ja die Flanken zwischen den Rillen ) unbeschädigt bleiben wenn die Nadel da mechanisch ständig quer rüberpflügt ? Das sollte eigentlich jedem klar sein das das Vinyl dabei Schaden nimmt, ob nun Nonkonform oder nicht.

    Wenn man da was künstlerisches bei sieht und sowas zb. in eine Performance verpackt ist das durchaus ok, aber das Material dafür kannst abschreiben, sowohl den Tonabnehmer als auch die Schallplatte.

    Hallo,


    Ich habe mich bisher immer zurück gehalten was verschweißte Platten angeht wo nicht klar ist welche Pressung bzw Labelversion drinnen steckt, auch bei RCA gibts öfters spätere LSC im verschweißsten Orginalzustand, da weiß man halt nie ob es nur ein rotes RCA Label, eine White Dog oder doch eine Shaded Dog ist. Im Zweifelsfall würde ich davon ausgehen das frühe Pressungen ein Papiersiegel hatten und erst ab den späten 60ern Folie als verpackung benutzt wurde. Die Columbia Dreigroschenoper ist als Orginalpressung eine 6 Eye.