Posts by Talesien

    Hallo,



    Quote

    Okay, verstehe. Ein Röhrenverstärker DARF nur betrieben werden, wenn der
    "Leistungsabnehmer" angeschlossen ist. Also in der Praxis, aus
    Sicherheitsgründen besser vor dem Abstellen der Phonokette die
    Lautstärke runter regeln und erst nach Prüfung, ob der
    Lautsprecherumschalter auf Phono steht, den Röhrenverstärker am
    Lautstärkeregler betätigen. Vertseh´ ich das so richtig?



    meines wissens nach nicht nur runter regeln sondern ausschalten, aber selbst wenn das runterregeln ausreichen sollte, irgendwann passierts das man nicht dran denkt, also mir würde das zu 100% passieren, von daher käme für mich diese Lösung nicht in frage, das wäre mir auf Dauer echt zu heikel.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Wenn Dir die Heed gefällt würde ich die an deiner Stelle behalten, Du machst Verlust beim verkaufen um dann im Prinzip das gleiche "Bauteil" in deiner Kette wieder zu ersetzen.


    Was Du beim Thema Röhrenverstärker in Verbindung mit Lautsprecherumschaltung aber beachten solltest ist das bei vielen Röhrenverstärkern der Betrieb ohne Last problematisch ist.


    Beim Thema Ohm ist ganz pauschal gesagt zuviel = ok, zuwenig = schlecht, also einen 6 Ohm Lautsprecher klemmt man an die 4 Ohm Klemmen an.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    das deutet darauf hin das es soetwas schlichtweg nicht gibt, zumal Du sicher nicht davon ausgehen kannst das Du Dir einen Vollverstärker als Röhre, inkl. Fernbedienung und zusätzlich einen Phonozweig inkl. MC für überschaubares Geld kaufen kannst und qualitativ auf annähernd gleichem Level bleibst wie mit deiner Heed Quasar.
    Wieso behälst nicht einfach den Heed und kaufst Dir eine passende Röhrenendstufe, den Heed als einzigste Quelle in den Line in und gut ist ?


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    falls der Blick ausschließlich auf neue Systeme gerichtet ist gibt es zu den schon genannten eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    bei gebrauchten bzw. NOS Systemen gibts noch einige Alternativen, von den großen ATs, zb ml-180occ über die Technics Epc 100 oder Epc 205 bis zum Sony Xl 45 gibts einiges was im Vergleich zu den bereits genannten locker mithalten kann.


    wenn man den Bereich konsequent auch auf MI Systeme erweitert landet man zwangsläufig auch bei den Deccas.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Die optische Reinigung ist bei Armin Kahn inklusive, wenn Du auf der Restaurationsseite mal runterscrollst sind etliche Geräte abgebildet, einfach mal anklicken, er beschreibt die Restauration, gibt paar Tipps und gibt auch den jeweiligen Preis an. Sehr informativ geschrieben zb der beitrag über den Pioneer SX 5580 ( ein klassischer Dachbodenfund ).


    Ich hatte meinen Pioneer damals hingebracht und wieder abgeholt, er hat eine kleine Werkstattführung gemacht und mir Geräte gezeigt an denen er gerade gearbeitet hat. Man merkt einfach das der Mann gute 40 Jahre Erfahrung hat und diese Arbeit wirklich mit Herzblut macht. Uneingeschränkt empfehlenswert !


    Er fertigt auch nach Absprache Versandkisten und schickt die leer dem Kunden zu, Gerät dann einfach einpacken und zurückschicken. Details stehen auf der HP unter Versandservice. ( auf seine Styroporschneidemaschine ist er richtig stolz :) )


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Wenn es sich bei dem Gerät um was gutes handelt solltest Du vielleicht auch die professionelle Restaurierung in betracht ziehen, Kontaktmittel sind halt immer der chemische und schnelle Weg, Schalter ausbauen, zerlegen, die Kontakte manuell und mit Ultraschall reinigen, versiegeln und wieder zusammenbauen ist eine andere Qualität.


    zb bietet http://www.good-old-hifi.de/re…erung/restaurierung.shtml soetwas an, bei meinem Pioneer hat es ca 150,-€ gekostet, so als grober Anhaltspunkt.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Wenn Du vor gebrauchten Systemen nicht zurückschreckst empfehle ich Dir ein Sony Xl 35 oder 45, die passen mit einer Comp von 15 bzw 20 sehr gut zum Tp 90 und sind mit etwas Glück für überschaubares Geld zu finden, dazu würde ich noch gleich eine Jico SAS Nadel mit einplanen und Du hast ein System was einen Vergleich mit heutigen sehr guten MM-Systemen locker standhält.


    Vor ein paar Tagen war bei Ebay ein Xl 35A in einer 24h Auktion für 123,-€ Startgebot drin, endete ohne Gebot, einen Tag später wieder 24h Auktion für 70,-€ Startgebot, wieder ohne Gebot geendet, ich hab mir den Ebayer Namen leider nicht gemerkt, vielleicht findet man die Auktion über Google. 70€ sind ein fairer Preis für das System.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Quote

    Die Sicken der TT wurden bereits vom Vorbesitzer getauscht.

    Bevor Du Unmengen von €s in die Peripherie versenkst würd ich feststellen lassen ob der Sickenwechsel wirklich professionell erfolgt ist. Mit Nachgefertigten Reperatursätzen und Selbstgemacht kann das Ergebnis auch fragwürdig sein.


    Gruß,
    Uwe

    Hallo Michael,


    http://www.dienadel.de/nocache…erfuesse/index,w31417.htm


    vielleicht wäre das Clearaudio RDC Programm was für Dich,


    Beim Anschlussfeld würd ich entweder den lokalen Metallbauer bemühen, wenn der keinen fähigen Eindruck macht dann zb. http://www.schaeffer-ag.de/ , da gibts ein schönes kleines Programm, der Frontplattendesigner, da ist alles möglich, inkl Gravuren usw. Ich hab mal ganz kurz ein Anschlussfeld erstellt, 60mm x 40mm, abgerundete Kanten, Alu 4mm stark, 3 Bohrungen für 2xCinch und 1xErde und 4 Bohrungen für die Schrauben, das Anschlussfeld schwarz eloxiert, die Platte kam unter 15€ brutto. ( das auf dem Photo ist halt billig selbstgemacht, das kann man auch schön passig einfräsen )


    Die Einzelteile wie Cinchbuchsen, Erdungsklemme usw entweder beim Grossversender ( Reichelt, Conrad ) oder im speziellen Hifi-Zubehörhandel mit entsprechendem Aufschlag ( man kann auch beim Musikerzubehör mal schauen, zb. Thomann, da hab ich zb mal Amphenol Cinchstecker gekauft, 1,50€ das Stück und die sind richtig gut )


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Audio Technica gibt die Compliancewerte bei 100Hz an, normalerweise wird der Wert bei 10Hz angegeben, die compliance des At 7V liegt bei 10Hz also deutlich höher.( sollte so bei ca 13-15 rum liegen )
    Das System sollte mit dem Armgewicht eigentlich im grünen Bereich laufen, was hat denn der Resonanztest bei adjust ergeben für diese Kombi ?


    Gruß,
    Uwe

    einfach solange drücken bis der Bürstengriff auf dem Vinyl schleift, was man aber sicher auch mit Franks Bürste schafft, ist alles nur eine Frage des Drucks :whistling:


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Für 500-750€ bekommst du gute 80er Komplettdreher zb. Kenwood kd 7020, 8030, 990, Denon dp 57, 59, Sony ps-x 75, 65 usw usf, da gibts eigentlich bei jedem Hersteller aus der Zeit eine Produktlinie.
    Was ich daran nicht mag sind einerseits die meist mittelmässigen Pressspanzargen ( schön funiert oder lackiert sind sie ja ), die Elektronik ( servo-, sensorgesteuerte Tonarme usw, die Dreher sind mittlerweile um die 25-30 Jahre alt und je mehr Elektronik drin ist, umso mehr kann auch kaputt gehen ), andererseits die Tonarme, die meist eher unterer Durchschnitt sind.
    Geht man ca 10 Jahre weiter in die 70er, da sind fast alle guten Dreher noch klassisch in Laufwerk, Zarge und Tonarm unterteilt, es gab unterschiedliche Zargen ( zb. von JVC, Denon, Sony für 1 oder 2 Tonarme ),und es gab verschiedene Tonarme optional zur Auswahl.


    Hast Du Spass am experimentieren und möchtest viel ausprobieren nimm ein gutes Laufwerk ( Sony tts 2250 oder 4000, JVC tt-71, Denon dp 2000 oder 3000, die liegen bei ca 150-600€ ), bau Dir eine Zarge ( oder lass bauen ) aus Multiplex oder MDF massiv oder eine Rahmenzarge mit eingelegter schwerer Laufwerksplatte ( da kann man auch Schiefer, Kunststein, Corian / Hi-macs, Massivholz, Multiplex uvm nehmen)
    und schau nach einem guten Tonarm ( zb mittelschwer Sony pua, Stax ua, SAEC we, Excel, Denon da, Koshin Lustre, Arcos, Audiocraft/ Ultracraft uva ). Da kannst Du mit vielen Systemen, egal ob Vintage oder Neu ob MM oder MC, austesten was Dir am besten gefällt.


    Die aufgeführten Sachen sind alle halbwegs gängig und werden ab und an hier im Forum angeboten, zb die Kombi Sony ps 2250 ( ca 150-200€) mit Tonarm Stax ua 7 ( ca 350-400€ ) und Zarge ( ca 50-300€ je nach Material und Eigenanteil bzw Tischlerrechnung ) liegt gut in deinem Preisrahmen und ist klanglich meiner Meinung nach den meisten Komplettdrehern aus den 80ern deutlich überlegen. ( wenn man mit passenden, identischen Tonabnehmern vergleicht )


    Gruß,
    Uwe

    Hallo Horst,




    Ich nutze einen JVC tt-71 in Eigenbauzarge mit Sony Pua 1500S / Sony XL 45a und Denon Da-307 / Sony XL 15, das XL 15 ist am Denon nicht ganz optimal, da warte ich noch darauf das mir mal ein schönes MM System über den Weg läuft ( Grace, Technics ... ), ansonsten bin ich mit dieser Kombi sehr zufrieden.




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48860/




    ein mieses Bild, ich weiss <img src=" height="23" srcset="http://www.analog-forum.de/wbboard/cms/images/smilies/emojione/1f644@2x.png 2x">




    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Der Schrank wird so 48-50cm tief sein, die Schublade ca 43-45cm tief. Mit Spielraum zum Blättern sind das ca 100-120 Platten, je ca 300-350g, macht so ca 30-40kg pro Lade, das ist schon nicht wenig, übliche Schienensysteme aus dem Küchenbereich sind damit schnell überfordert. Wahrscheinlich machen gerade diese Auszüge einen Grossteil des Preises aus.
    Ich glaube das wäre sehr lustig von diesem Möbel einen chinesischen Nachbau zu testen, Schublade ausziehen, Platten einsortieren, bei ca 60 Platten knicken die Schienen ein, Platten wieder aufsammeln. ärgern 8)


    Gruß,
    Uwe

    Hallo,


    Meine Erfahrungen mit Bestellungen aus den USA sind durchweg positiv, wobei ich deutlich öfters in GB bestelle, da vor allem bei Deccas/London , Lyritas usw die Preise fast identisch sind aber die Versandkosten aus GB deutlich niedriger sind. ( Lyritas waren bzw sind in den USA ziemlich beliebt, so das das Angebot dort mindestens genauso groß ist wie in GB )
    Was ich nicht machen würde ist in den USA von Privat kaufen, ich würde schon drauf achten das der Verkäufer wirklich Ahnung von Platten hat und die Zustandsbeschreibungen auch das halten was sie versprechen, da sind die Amerikaner manchmal ziemlich großzügig ( es gibt in den USA im Gegensatz zu GB üblicherweise kein Ex, sondern nur NM und danach VG+ oder VG++ ).


    Beim Zoll gibts eigentlich nix zu beachten, das geht automatisch, entweder Du bekommst den Paketschein direkt vom Zoll ( und musst dann MwSt und Zoll je nach Überschreitung der Freigrenzen zahlen ) oder der Postbote ignoriert den Zollaufkleber und stellt das Paket direkt zu.


    Es gibt keine prinzipiellen Klangunterschiede ( ausser bei den London Richmonds die in den USA hergestellt wurden, die erreichen durch die Bank weg nicht das Pressniveau der englischen Pendants ), aber es gibt individuelle Klangunterschiede, manche klingen als Deccas besser, andere als London ( Bluebacks ) besser. Das ist dann eher eine akademische Frage, genauso wie franz. oder spanische Decca Pressungen, es kommt auf die Verfügbarkeit an, auf den Zustand der Platte usw.
    Die frühen Londons ( SXL 2xxx Serie ) lohnen meines Erachtens duraus als Alternative, was die Covergestaltung der Londons angeht ist das eine andere Sache, die sind geschmacklich teilweise jenseits von gut und böse. Entweder man akzeptiert das oder man bleibt bei Decca :)
    Bei den SXL 6xxx würde ich bis auf wenige Ausnahmen bei Decca bleiben, da das Preisniveau in GB mindestens genauso attraktiv und das Angebot sehr groß ist. ( ausser bei wirklich raren Sachen, zb die 4 Brahmssym. von Ansermet ).



    Gruß,
    Uwe

    Hallo,




    Es gibt bei den Decca Reissues 2 wesentliche Unterschiede zu den jeweiligen Orginalen, als erstes das im hingewiesenen Tread schon erwähnte fehlen des Made in England ( die Reissues sind alle im ED1 Style, also im oberen linken Labelrand mit ORGINAL RECORDING BY, nur haben die orginalen ED1 im unteren mittleren Labelrand in der 2ten Zeile dieses erwähnte Made in England )




    Orginale ED1 Deccas;




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48424/ , analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48423/






    eine orginale ED2 Version mit Made in England anstatt Orginal Recording by




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48419/






    der zweite leicht zu erkennende Unterschied ist bei den Reissues (zumindest bei allen die ich besitze) unterhalb der SXL XXXX Nummer auf dem Label eine weitere Nummer, 009 + die jeweilige XXXX Nummer, also zb. 009 2012.




    Reissues mit der gekennzeichneten Nummer;




    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48417/ , analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48418/ , analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/48416/






    um die jeweiligen orginalen ED Pressungen unterscheiden zu können ist http://www.revolutions33.co.uk/collectors_guide.htm ganz hilfreich.
    Dann bleibt mir nur noch Dir viel Glück und einen guten Preis bei den Deccas zu wünschen.




    Gruß,
    Uwe