Beiträge von Talesien

    Hallo,


    Es gibt leider nur wenige und teils widersprüchliche Informationen über das Orchester und seinen Dirigenten, vielleicht ist ja jemand hier im Forum aktiv der bei den Aufnahmen zugegen war.

    Auf Youtube habe ich ein Video des Orchesters gefunden, eine Aufnahme von 2006 des 5. Klavierkonzertes mit dem Pianisten Haiou Zhang, dort spielt das Orchester mit geschätzt ca 35 Musikern, ebenfalls eine gute Interpretation, Soundqualität ist eher schlecht.

    Sitzordnung auch hier die von Dir, Joachim, angesprochene amerikanische.

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    Hallo,


    Naja, Erwin, das es Unterschiede zwischen Kammerorchestern und Orchester wie zb. den Berliner Philharmonikern oder dem London Symphony Orchestra gibt ist Dir sicherlich bekannt. Kammerorchester haben normal ca 18-28 Musiker wogegen Symphonieorchester im Schnitt mit 60-100 Musikern auftreten.

    Die Wortwahl (kein) volles Orchester war etwas unglücklich formuliert, es ist halt ein Kammerorchester.

    Hallo,


    Es gibt eine Rezension aus der LP von 2017 über diese Einspielungen;


    »... hervorragend klingende und präzise eingespielte Aufnahmen, die gerade durch das kleine Orchester einen klaren Blick auf das Werk liefern.« (LP Magazin, 5/2017)


    Das spricht Deiner Theorie entgegen ..

    Ich meine das man das gerade bei der 5. und der 9. hört das das kein volles Orchester ist, was ja als besondere Art der Einspielung für viele auch seinen Reiz hat.

    Hallo,


    Ich kenne die Aufnahmen teilweise als SACD, wie im Werbetext zu lesen wurden diese über einen Zeitraum von gut 10 Jahren eingespielt. Grundsätzlich stehe ich aus eigener Erfahrung Einspielungen, bei denen besonders dynamische großorchestrale Musik mit Kammerorchestern dargeboten wird sehr skeptisch gegenüber ( am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist mir in der Berliner Philharmonie im Kammermusiksaal eine Aufführung von Grieg's Peer Gynt ). Ein Kammerorchester mit ca 20 Musikern ist per se garnicht in der Lage einem großes Orchester im zb Auftakt der 5. Symphonie Paroli bieten zu können, dazu fehlt es schlicht an '' Manpower''.

    Diese Beethoven Einspielungen der Kammerphilharmonie Sopot sind sehr präzise, es wird gekonnt vermieden zu durchsichtig zu klingen und der Dirigent erliegt nicht der Versuchung fehlende Dynamik durch Schnelligkeit kompensieren zu wollen. Ich glaube das diese Interpretation als Aufnahme besser klingt als Live, da wird einem die fehlende Dynamik und Kraft doch um einiges auch körperlicher bewusst.

    Aber es ist und bleibt ein Kammerorchester und es klingt anders, für die einen direkter und klarer, für andere dünn und undynamisch.

    Was den Klang angeht, der ist gut aber ich kann da nichts aufnahmetechnisch Maßstab setzendes raushören, ob das Vinyl da besser ( weil Sammleredition ?) klingt kann ich nicht beurteilen.

    Mein Fazit, kann man sich anhören, muss man aber nicht haben ..

    Hallo,


    Mach mal bitte ein Foto vom Klipsch, ich kenne auch nur die Klipsch und Zenn Systeme mit dem Contact Line Schliff, den hatten alle Klipsch / Zenn Abnehmer, unterschiedlich war nur

    das Cantilever Material, Alu, Boron, Rubin und beim höchsten Diamant.

    Hallo,


    Ich würde klar zum Kenwood raten, der Denon hat einen Dynamic Servo Tracer Tonarm, wenn da was dran kaputt geht siehts schlecht aus, Ersatzteile gibts nicht mehr und Fachleute die sowas noch reparieren können sind sehr schwer zu finden. Beim Kenwood nur drauf achten das die Headshell nicht SME kompatibel ist, es sollte unbedingt die Orginale Headshell mit bei sein. Alternativ passen auch Sony Headshells wie zb. die SH 151

    Hallo,


    Die Denons sind gute Teile, einzigste Schwachstelle ist die Geschwindigkeitsabtastung mittels magnetischer Klebestreifen in der Innenseite des Plattentellers, sind diese Streifen beschädigt kann die Drehzahl nichtmehr korrekt gehalten werden. Abhilfe schafft nur ein neuer / gebrauchter funktionierender Plattenteller ( habe noch nie etwas über einen geglückten Reparaturversuch gelesen ). Vor dem Kauf unbedingt abklären ob der Teller ok ist bzw die Drehzahl korrekt gehalten wird.

    Alternativ gibt es neben Denon und den Technics auch noch Laufwerke von Sony (zb. PS 2500, PS 4000 ) oder JVC ( zb. QL 7, QL 8 )

    Hallo,


    EoA


    da steht eigentlich alles drinnen, auf Orginalität achten bzw Rückbaubarkeit und Sickenzustand checken. Wenn man Tannoy bzw Coax mag sind das tolle Lautsprecher, die 12 zöller sind was den Leistungsbedarf angeht nicht so anspruchsvoll die die 15er, bei der Cheviot geht auch eine schöne EL 34 PP Endstufe.

    Hallo,


    Kertesz hat mit den Londoner Symphonikern ja nicht nur die Symphonien eingespielt, wer den Bezug zur südosteuropäischen / slawischen Tradition sucht hört sich besser die Symphonischen Poeme und die Overtüren an. Die Dichtungen wie das Goldene Spinnrad, der Wassergoblin oder die Hussitenovertüre bieten diesen folkloristischen Bezug und sind zudem sehr zugänglich und kurzweilig. Wie bei den Symphonien bieten die Kertesz / LSO Aufnahmen der SXL Reihe ( zb. SXL 6543 ) hervorragende Klang- und Interpretationsqualität.

    Hallo,


    Mit den 400 Ohm läuft das Hana optimal !

    Der Grace Arm hat als eff. Masse zwar 18g angegeben, im Manual des Arms wird die eff. Masse in Verbindung mit einem F8 System genannt. Auch der Bereich der Einstellung zur Auflagekraft ist mit 0-2g für Systeme wie SPUs zu gering, ich würde auch vermuten das es beim ausbalancieren von SPUs mit ca 33g Systemgewicht Probleme gibt. Obwohl der Arm eher schwer ist scheint er für eher leichte Systeme mit mittlerer Complaince und relativ geringer Auflagekraft designed zu sein.

    Passen würden gute MM Systeme der 80er Jahre wie zb. Grace F9 oder Technics EPC 205 mit einer Comp. um die 12 als auch die Sony XL 35 / 45 mit einer Comp. von 20. Aktuelle Systeme wie zb ein Dynavector 10x5 oder Sumiko Bluepoint als MC High output ebenfalls mit einer Comp. von um die 12 wären auch überlegenswert. Passen würden auch MC low output Systeme wie zb Ortofon MC20 super oder MC 30, die haben eine Comp. von ca 15, allerdings sehe ich da wieder den Phonopre als deutlich limitierendes Element ( wobei auch die vorgenannten MM und high output MCs von einem besseren Phonopre profitieren ).