Posts by volkmar II

    Ihr habt natürlich beide recht.


    Dieser Teil des auditiven Gedächtnisses währt zwischen 8 und 15 Sekunden.

    Warum gerade da?


    Ich vermute das Gedächtniss kann sich das Klangbild bestenfalls nur bruchteile von Sekunden in all seiner vielfalt merken, wenn überhaupt, viel zu komplex, es sei denn man konzentriert sich auf wenige oder eine ganz bestimmte sache, also ein Instrument, Stimme oder was anderes.


    gruß

    volkmar

    Das Hörergebniss deckt sich in der tonalität und stärke der unterschiede mit meinen eigenen hörtests über meine Masterbandmaschine + DAT Recorder.

    Da nehme ich zbs mit unterschiedlichen Kabeln oder Röhren/Transistorbausteinen Musik bevorzugt von Platte auf und kann die Klangunterschiede der Kabel oder Bausteine dann in aller ruhe in bruchteilen von Sekunden direkt untereinander beurteilen, brauch also nicht langwierig umzustecken.


    Meiner meinung nach klingen auch die Beispiele mit dem Röhren Pre besser, Ich kann die einzelnen Instrumente besser auseinander halten. Es klingt insgesamt etwas offener. Vor allem beim Bass werden nach meinem Empfinden die Transienten besser

    Genau deswegen bin ich auf ne Vollröhrenanlage umgestiegen :) allerdings gibts auch verdammt gute Transistor Bausteine, muss auch dazu gesagt werden.


    gruß

    volkmar

    Beim Einspielen geht es einzig darum das die Musik homogener, erwachsener und ausdrucksstärker rüberkommt.

    Und genau das passiert auch wenn es so weit ist, das ein "klein wenig" harschere, grundsätzlich hellere und auch vermeindlich detalireichere Klangbild weicht einem stimmigeren, nicht mehr ganz so nervösen Klangbild.


    Das sind so meine eigenen Eindrücke von quasi jedem noch nicht Eingespielten Kabel, Stecker, Baustein oder was auch immer, aber im grunde ist es ja egal weil der vorgang ganz von alleine und meist ohne große beachtung abläuft.


    gruß

    volkmar



    ps..verletzt oder trennt man zbs. ein Eingespieltes Kabel geht das spiel von vorne los.

    Ich habe den Thread gerade erst gefunden,

    Ich auch :)


    Hab´s mir gerade runtergeladen und angehört, hab die Auflösung noch nicht gesehen.

    Ich tippe mal im ersten teil auf A+C und bei Time die Tracks B+D auf Top Equipment, ich erahne hier mehr Ausdruckskraft und ein etwas weniger nervöses Klangbild.

    Allerdings ist es klanglich wirklich verdammt nah beieinander, ohne meine Anlage war die Entscheidungsfindung echt schwierig, aber wahrscheinlich lieg ich total daneben :P


    gruß

    volkmar

    Als kurzes beispiel mal meine u.a. im Hörtest verglichene Cat Stevens "Tea for the Tillerman" (200gr AP)


    Das Album kenne ich in und auswendig und glaubte nicht mehr an großen verbesserungen, pustekuchen, so aufgeräumt, homogen und niemals auch nur im ansatz überzogen hatte ich es noch nicht gehört.

    Auffallend auch die nun vor details sprühenden songs ähnlich der magic mat, sowie das trotzdem ruhige, in sich geschlossene Klangbild, und alles immer auf den Punkt spielend mit der nötigen schwärze und magie, das Sad Lisa um mal einen titel zu nennen kann schon richtig unter die Haut gehen, was so ein bisschen Kupferfolie ausmacht :)


    gruß

    volkmar



    ps..vielleicht hat ja jemand sowas oder ähnliches vielleicht schon mal mit nem Kupferteller gemacht, da der RB300 Arm nicht höhenverstellbar ist musste ich zwangsläufig erstmal die 0,1 mm dicke Kupferfolie ausprobieren sonst hätte ich jetzt womöglich nen massiven Kupferteller.

    So, mein DJY Plattenspieler läuft ja mit einer dünnen original Filzmatte mit der ich eigentlich nicht unzufrieden bin, weil sie gefühlt aber immer einen hauch zu dunkel und belegt spielt hab ich mal was ausprobiert.


    Zum ersten mal ganz ohne matte auf den mit Antiresonanzlack beschichteten 5 kg Teller, einmal mit der magic matt und dann mit einer 0,1 mm starken Kupferfolie, die anderen alten matten hatte ich ja schon ohne klangliche vorteile durch.


    Die meinung das der direkte kontakt Platte/Teller Dynamische vorteile bietet kann ich 100% bestätigen, auch die dünne magic matt zwischen dem Teller sorgt für tolle dynamische Klangqualitäten.

    Mit ebenso guten, fast noch besseren Klang wurde aber meine kurzerhand umgesetzte idee einer hauchdünnen Kupferfolie belohnt, das kam auch dem klangempfinden der magic matt allein am nächsten, trotzdem hatte die Kupferfolie immer wenn ich sie professorisch zwischen Platte und Teller legte zumindest im bereich der ultrafeinen Auflösung minimal die Nase vorn, was ich aber später noch probiere ich ein Sandwich unten magic matt, oben Kupferfolie.


    Es klingt aber schon so dermassen ausgewogen, ultradynamisch und vor allem mit solch einem satten, trockenen Kickbass das ich es mir kaum noch besser vorstellen kann.

    Die Folie hat auch schwächen, spielt aber ähnlich wie die magic matt einfach schlüssig auf den Punkt, meine alte Filzmatte hatte jetzt im direkten vergleich keine Chance mehr, vielleicht sollte ich noch erwähnen das meine schwarze Beschichtung des Tellers erst kurz drauf ist, deshalb auch meine neue Versuche.


    bild


    Die Kupferfolie hatte ich zunächst nur professorisch draufgemacht, wurde aber dann dermaßen positiv von den Qualitäten überrascht, das ich es kurzerhand erstmal so beliess auch wenn die Ränder noch nicht ganz sauber aussehen.

    Sogar wenn ich die alte dünne schwarze Filzmatte oder die magic drauflege ändert sich das gute Klangverhalten überraschenderweise wenig bis gar nicht, das war ohne Kupferfolie ganz anders..bleibt erstmal so :)


    gruß

    volkmar



    ps..fazit, ich vermute mal das allein die beschaffenheit der Oberflächenstruktur einer matte Einfluss auf die Klangqualität nimmt, egal was drüber ist, je glatter um so weniger difuss und detailreicher der Klang.

    Ist bei Digital nicht anders Mario, nur das da die eh noch kaum messbaren Verzerrungen oberhalb des hörbaren Frequenzgangs zirkulieren, so ähnlich hab ich´s zumindest verstanden, Wolfgang hat´s auch schön erklärt :)


    Ist schon verrückt, auf der einen seite bevorzugen vermutlich viele Analoges gerade wegen der besonderen Klirrverteilung, auf der anderen seite versuchen wir Klirr und Verzerrungen zu reduzieren.


    gruß

    volkmar

    Wobei der Lifthebel auf den Bildern schon etwas sehr gewöhnungsbedürftig aussieht fällt mir gerade auf, ist anscheinend noch keinem aufgefallen.


    Aber was bitte passiert, wenn die schnöde Schallplatte selbst schon mehr verzerrt?

    Dann macht sie das halt auf allen anderen Laufwerken bis eben auf das mit diesem besonderen Lager.

    Kann man eigentlich Verzerrungen von den Messwerten her addieren, das Tonabnehmersystem produziert sie ja wie das Arm/Tellerlager auch.


    gruß

    volkmar

    Ja der Herr Bartel, Erfinder der Klangschatulle. Die sollte man unbedingt

    gleich dazukaufen.

    Finde ich auch Problematisch, um nicht zu sagen tentiert richtung nonsens oder schlicht Blödsinn.

    Müsste man halt mal vorurteilsfrei ausprobieren, ich bin grundsätzlich offen für alles wenn es halbwegs vernünftig erscheint, wie gesagt bei dem ding schüttel ich auch erstmal den Kopf.


    gruß

    volkmar

    Doch ;)



    Dejshalb würde ich auch keine bestimmten Kabel empfehlen.

    Am besten vor dem Kauf einige ausleihen.


    Macht sicher jeder Händler der was verkaufen möchte gern, mancher hat wie gesagt sogar einen Verleihservice wie die genannte Klang und Kunst, hier nochmal der link
    https://www.hifi-today.de/unternehmen/klang-und-kunst.html

    Im eigenen Setup kann man dann in aller ruhe reinhören und vergleichen, und falls das erhoffte Klangnirvana doch ausbleibt einfach zurückgeben.


    gruß

    volkmar

    Ich verstehe nicht dass sich hier noch jemand die Mühe macht und die Sache am laufen hält...

    Wieso, der Threadersteller sucht ein gutes Netzkabel welches sehr gut sitzt und nicht rumwackelt, klanglich sollte es eine rundum gute Performance mit warmen Klang bieten, das ist die Ausgangsfrage.

    Und da wurden ja schon einige genannt, die Diskussion um das Klangvermögen welches sie abgeben ist doch normal, tuning/klangverbesserungen im allgemeinen sind doch schon längst zur selbstverständlichkeit geworden auch wenn man das schwer oder noch gar nicht messen kann.


    gruß

    volkmar

    Hat auf Dauer doch geklungen wie eingeschlafene Füße.

    Kann passieren auf der suche nach dem ideal.

    Manche Läden bieten übrigens auch einen Verleihservice für Netzkabel im Koffer der unterschiedlichsten Hersteller in der eigenen heimischen Anlage zum Probehören an, wie zbs Klang & Kunst.. https://www.hifi-today.de/unternehmen/klang-und-kunst.html


    zitat..Klang und Kunst bietet zudem noch einen Verleihservice seiner hauseigenen Produkte, wie modifizierte Lautsprecher, Geräte, Klangboards, Kabel und Netzleisten an.

    Damit können Kunden sich in aller Ruhe mit den klanglichen Eigenschaften der Produkte vertraut machen, diese Service-Leistungen bietet er im gesamten Bundesgebiet und auch den angrenzenden Ländern, wie etwa Österreich und der Schweiz an.

    Man kommt also nicht nur als direkter Nachbar in den Genuss seiner Leistungen und seinem sehr freundlichen Wesen.


    gruß

    volkmar

    Inwieweit sich das auf die Klangqualität eines Vertikallagers auswirkt, das im Betrieb wenige Grad Bewegungswinkel hat..

    Auch das Horizontallager arbeitet ständig mit Armauslenkungen wenn zbs die Platte durch ein versetztes Mittelloch dezentriert "schlingert".


    Ich wiederhole nochmals die frage warum Touraj Moghaddam ein (angeblich) völlig geräusch und reibungsfreies Lager entwickelt wenn es klanglich nicht relevant sein soll?

    Laut dem Hörtest in Juergens verlinkter Tonarmbesprechung waren sich jedenfalls alle anwesenden einig ein aussergewöhnliches Klangbild zu vernehmen, soweit ich das auf Deutsch verstanden habe.

    Möglicherweise lag das aber auch an den anderen Inovationen, der relativ hohe Kaufpreis resultiert aber mit ziemlicher sicherheit und zum größten teil aus dem zuammenhang mit diesem Armlager könnte ich mir vorstellen.


    gruß

    volkmar

    Wie gut/schlecht, einfach/kompliziert, genau sind denn die Lager einer Schneidemaschine für das Endprodukt Schallplatte? Im Zweifel shit in/shit out, oder? …

    Interessante frage Mario.


    Ich füchte aber das wird jetzt vielleicht zu kompliziert wenn schon Armlager keinerlei Einfluss auf den Klang nehmen sollen, und trotzdem der Erbauer dieses teuren Luxusarms um den es geht ein ganz besonderes Lager in den mittelpunkt stellt und bewirbt.

    Ich frage mich wenn es nichts mit dem Klang zu tun hat wozu dann ein völlig reibungsfreies und somit wohl auch geräuschfreies Lager.. :|


    gruß

    volkmar