Posts by volkmar II

    Naja, ich frage nochmal - warum fragst du etwas, was du dir regelmäßig selbst beantwortest? Die Antwort auf diese Frage steht doch für dich und manch anderen schon fest, also wozu die Frage? Was muss da "aufgearbeitet" werden?

    Ist nicht der eigentliche Wunsch eine Bestätigung der eigenen Überzeugung und idealerweise zum Schluss die unumstößliche Feststellung, dass Röhre nunmal besser klingt und dass alle anderen, die jetzt noch zweifeln dem letztendlich zustimmen - zumindest in diesem Forum/Thread?

    Aber klar sucht man auch nach bestätigung der eigenen vorlieben, mir gehts aber in erster linie um eine aufarbeitung des ganzen mythos um den "Röhrenklang", also wenn die andern das möchten kann ich gern die Moderaration bitten den Thread zu beenden.


    gruß

    volkmar

    Wie kommst´n jetzt da drauf mario?


    Das ich aus überzeugung bevorzugt Röhren einsetze heißt doch nicht das ich alles andere verdamme, jedes konzept hat seine Vor und Nachteile. Ich sehe Persöhnlich und aus praktischer Erfahrung hier halt mehr Vor als Nachteile.


    gruß

    volkmar

    Na, mit der frage bin ich ja wohl nicht allein mario.


    Im übrigen haben wir hier ein Phänomen das mir scheint mal aufgearbeitet zu werden, wäre keiner interessiert gäb´s sicherlich nicht so eine rege beteiligung.


    gruß

    volkmar

    Du meint also, im weitesten sinne natürlich, das ausgerechnet der Digitale Verstärkungsvertreter welcher am weitestem der Röhrentechnik entfernt scheint, am ehesten (im verbund mit den positiven klanglichen Class D tugenden) ähnlich einer Röhre klingt..genial:S


    Aber auch hier werden sicherlich Mess wie Schaltungstechnisch argumente gefunden werden, die das belegen :merci:



    Und im übrigen..


    Auch wenn es Röhren Verstärkungskonzepte gibt und gab welche vergleihsweise auch "richtiger"; also Kickbassmässig eher hart und kantig spielen, eines wird man Röhrenklang niemals nehmen können, das vermögen den tönen "leben" zu geben.

    Ähnlich wie bei Analogem an sich ein phänomen welches man sicher nicht allein mit Messwerten erklären kann, die stets steigende zahl an liebhabern zeugt jedenfalls davon, schliesslich wird sich niemand eine Röhre nur aus reiner nostalgie kaufen.


    gruß

    volkmar

    moin,

    Es kam dann Mitte der 80er Jahre zu einer öffentlichen "Wette" zwischen ihm und der Zeitschrift Stereophile, die von ihm verlangten den Klang eines damals sündhaft teuren Conrad-Johnson zu erreichen.Carver hat Anfang der 80er Jahre behauptet, er könne mit seinen relativ preisgünstigen Verstärkern den Klang jedes noch so teuren High-End Boliden ununterscheidbar kopieren.

    Carver hatte dazu nur 48 Stunden Zeit und mußte die nötigen Modifikationen an seinen Verstärkern in einem Hotelzimmer durchführen. An den Conrad-Johnson durfte er unter Aufsicht nur Messungen vornehmen und die Geräte nicht öffnen.
    Natürlich hat er es geschafft. Die Mannschaft von Stereophile konnte im eigenen Hörraum das Original nicht vom modifizierten Carver-Verstärker unterscheiden.
    Ingenieurskunst und Meßtechnik, das ist es worauf es wirklich ankommt. Den Klang kann man nahezu nach belieben anpassen.

    Vieleicht sollte das in diesem Thread noch explizit erwähnt werden, der Klang, den Carver mit seinem Transistorverstärker erreichen mußte, war der eines Conrad Johnson Premier Four.
    Das ist ein Röhrenverstärker.

    und? wo sind sie bitte, die transen, die wie röhren klingen? ich habe schon etliche "gute" transistorverstärker gehört, aber noch keinen, der sich wie eine (gute) röhrenkette anhörte. ich wollte immer wieder zurück zur röhre. merkwürdig. oder?


    wenn das alles so einfach wäre...

    Bin da ganz auf hoersens seite, wo also sind sie die Transen die wie Röhren klingen?

    Andererseits gilt auch das von Michael geschriebene.


    Sollte es also gar keinen "mythos" geben?

    Ist der typische Röhrenklang also jederzeit auch mit Transen machbar?


    Ich Persöhnlich glaub jedenfalls nur das was ich selber höre oder sehe, zweifel bleiben aber schon ob man sich nicht doch täuschen könnte, jedenfalls hab ich bis jetzt damit positive Erfahrungen machen dürfen, für mich darf der "mythos" gerne bleiben;)

    gruß

    volkmar

    Na gut - aber Diamanten nutzen sich trotzdem ab!

    moin Henner,


    Ich hab auch ein ziemlich altes System welches nach wie vor (nach etwa 5000 bis x Std Laufzeit, wahrscheinlich sogar viel mehr) einwandfrei läuft.

    Wenn sich der Diamant wirklich abnutzt müsste ich das bei meinem selbst sehen können, werd mich bei gelegenheit dazu mal schlau machen so ein mikroskop zu bekommen.

    Oder wo könnte ich denn das machen lassen, also das ich es selbst mit eigenen Augen sehen kann, persöhnlich glaub ich nicht das sich ein Diamant signifikant abnutzen kann, ok, minimalst vielleicht, aber nicht so extrem bei nur wenigen 1000 Std laufzeit das es ernste Probleme gibt.


    gruß

    volkmar

    Hab doch gleich zu anfang gesagt es könnte auch der Motor ansich sein, zwar sehr unwahrscheinlich aber möglich, ein ähnliches problem hatte ich ja auch, hat denn keiner nen alten Motor einfach nur mal zum testen rumliegen, dann könnte man das auch ausschliessen.


    Es lohnt sich auf jeden fall den Dreher wieder flott zu machen, hab den gleichen und bekomme damit aktuell ein unfassbar gutes Klangbild an meiner Anlage, mein anderer kommt da mit gleichem System nicht ganz mit.


    gruß

    volkmar

    Das hat häufig damit zu tun, dass man Elementares in Bezug auf das eigene Musikhören noch nicht richtig verstanden hat bzw. nicht weiß, worauf es wirklich ankommt, um dauerhaft zufrieden zu sein.

    Klaus, du bist anscheinend (auch) der meinung das viele hier dieses "auf das was es ankommt" noch immer nicht 100% erkannt haben, stImmt´s?


    Demnach müssten die meisten trotz vielleicht fantastischer, hochkarätiger Bausteine noch immer nicht restlos zufrieden sein mit dem Klang ihrer Anlage.

    Wenn das wirklich so ist müssten viele hier zustimmen und zugeben das irgendeine kleinigkeit doch noch immer fehlt, sei es die allerletzte Auflösung oder Attacke, das immer noch fehlende bisschen "timing" oder der stets druckvolle, saubere und staubtrockene "Kickbass" bis in subsonische tiefen ohne auch nur im ansatz zu dröhnen, dazu die oft zitierte magische Stimm und Mittenwiedergabe mit magischem fluss des gesamten Klangbildes ect.

    gruß

    volkmar



    ps..und ganz nebenbei, neben dem wichtigen unerlässlichen feintuning bin ich heute immer mehr der meinung das Röhren ansich irgendeinen entscheidenden vorteil gegenüber transen haben müssen, die Qualität der LS wird dabei fast schon zur nebensache weil das timing immer irgendwie zu passen scheint..übertrieben formuliert natürlich.

    Die Grundman Reissues waren bei Palles gepresst, die waren in Amerika so von der Pallas Qualität überzeugt das sie hier in Deutschland pressen liessen, klanglich jedenfalls verdammt gut (so um 2012 müssten die rausgekommen sein)

    Die waren gefühlt auch besser als meine Japan die ich auch hatte, beides hab ich nach dem ich die Back to Black gehört habe verkauft, ist allerdings nur meine höchst eigene meinung.


    gruß

    volkmar



    ps..möglich allerdings das er auch bei den neuen BTB seine finger im spiel hatte, muss mir das mal näher anschaun.

    Hört sich interessant an.
    Meine Accuphase Endstufe hatte ich allerdings schon vor dem kauf der Röhrenvorstufe gegen eine Röhren Endstufe getauscht, die Accuphase musste aus klanglichen gründen gehen, was da an rein Class A oder Class D noch ginge wäre allerdings schon interessant.

    Nur da müsste ich wieder meine kleine Röhren Endstufe verkaufen, für mich ein unding da sie ja schon eindeutig besser im Klang war und auch ist, die bleibt.

    Ich denke das ist eine Kombinationssache und nicht unbedingt nötig, aber schön auch davon mal was zu lesen, ich denke auch da kommt richtig laune raus:)


    Ich erinnere mich noch gut an einen Test des großen im reinem Class A Betrieb laufenden A-560 Accuphase Vollverstärkers (oder waren´s Monoblöcke?) in der Audiophile, Joachim Pfeiffer attestierte dem Verstärker ähnlich wie bei Röhren einen ungewöhnlich satten und völlig unaufdringlichen, aber dennoch druckvollen Klang der selbst bei fast Vollanschlag niemals "wehtat", also immer angenehm und trotzdem brutal Dynamisch rüberkam wenn´s drauf ankam8)


    gruß

    volkmar

    moin Tobias,


    Wer hat die neuen den gemastert, steht hinten drauf.


    Nur weil du erwähntest diesmal im vergleich ein etwas weniger druckvolles Klangbild rauszuhören. Würde mich schon wundern sollte mofi diesmal nicht Krieg Wunderlich damit beauftragt zu haben, alles was der junge bis jetzt angepackt hat lässt die Konkurenz erblassen:)


    gruß

    volkmar

    Hallo,


    Liegt es an meinen Ohren das ich schon wieder ein neues Röhrengerät meinem an sich hervorragend klingenden Transistorbaustein den vorzug gebe?


    Konkret: Ich betrieb über die Jahre sehr viele Transistorgeräte und nun muss schon wieder eine, zugegeben günstige aber im grunde hervorragend klingende Standart Vorstufe einer neuen Röhrenvorstufe weichen, bild ich mir den besseren Klang ein, narren einem da die Ohren?


    Wie ist es also zu erklären das Röhren i.d.r. so einen auf den Punkt stimmigen Klang ausgeben, samtigere und sehr viel stimmigere mitten produzieren, vor allem die Stimmen sowie ein in sich viel geschlosseneres Klangbild ohne jegliche härten profitieren davon, es klingt einfach erwachsener, natürlicher.

    Einige verwegene meinungen sagen ja es wären nur die Verzerrungen, ist das so oder könnte es doch an was anderem liegen?
    Seit den 60ern betreiben wir doch wirklich alles um Verzerrungen jeglicher art den gar aus zu machen für besseren Klang, und nun bringen ausgerechnet die vergleichsweise höher Rauschenden und Verzerrungsträchtigeren Röhren das stimmigere Klangbild:sleeping: so ist zumindest der allgemeine tenor den auch ich zu 100% unterstreichen möchte.


    Wie ist eure meinung dazu, Quatsch oder ist tatsächlich was dran am "besser" empfundenem Röhrenklang?


    gruß

    volkmar

    morgen,


    Ich denke das ist kein Schwachsinn Michael, jedes Kabel hat eine verifizierbare Laufrichtung, egal ob bei Analogen oder Digitalen Signalen.

    Letztere kann ich allerdings nur sehr schwer detektieren, überhaupt ist es mir bei Digitalem sehr schwer möglich überhaupt Kabelklang festzustellen, ist übrigens kein dummes geschwafel von mir.


    Angefangen hat´s bei mir mit etwa 17 Jahren und meiner allerersten ernstzunehmenden Anlage, da hab ich als noch wirklich niemand daüber berichtete oder es überhaupt bekannt wäre völlig zufällig Netzkabelklang beobachtet, eine uralte Netzleiste aus meinem Elternhaus wirkte sich da gegenüber neuen tonal sehr positiv auf den Klang aus.

    Das war so ein krasses Erlebniss das ich mich bis heute damit beschäftige.


    Und jetzt wirst du das natürlich wieder in der Luft zerreisen, nur zu8)


    gruß

    volkmar



    ps..da ich mich so gut wie gar nicht mit Digitalem beschaftige, also auch nichts zu diesen Netzwerkswitches beitragen kann war das mein letzter post dazu, wollte das mit der erwähnten Laufrichtung nur aus meiner sicht und Erfahrung ergänzen.

    Ja, unterschiedliche Meinungen kann man aushalten, technisch falsche Darstellungen

    die jedem Fachwissen widersprechen hingegen nicht.

    Auf welcher Basis bis du dir denn so sicher das zu den aktuell gängigen Elektrotechnischen Grundlagen nichts neues mehr hinzukommen kann?

    Sicher weil du vom Fach bist, hervorragende Arbeiten ablieferst und wahrscheinlich einen Meistertitel trägst und deshalb ziemlich sicher vorurteile hast weil es ja auch in der versammelten Wissenschaft eigentlich nichts grundlegend neues mehr geben darf.


    Hochmut kommt vor dem fall, auch wenn es in dem bereich zugegebenermassen und mit hoher Wahrscheinlichkeit keine wirklichen neuen Endeckungen mehr geben wird, völlig ausschliessen sollte man aber gar nichts.

    Die Weiterentwicklung der Technik geht momentan so rasent schnell das es zwangsläufig zu neuen Revolutionären Endeckungen kommen wird.

    Es sind doch erst ein paar lumpige Jahrzente nach den Enteckungen der Elektrizität vergangen, nicht mal ein Mückenschiss gemessen an der unendlichkeit unserer noch verbleibenden Zeit bis die Erde mal von der Sonne verschlungen wird, Millionen von Jahren der Weiterentwicklung stehen der Menschheit also noch bevor, und da soll gar nichts mehr kommen?


    Sorry wenn ich nochmals was dazu beigetragen habe, war ja eigentlich vom Threadstarter aus vernünftigen gründen unerwünscht.


    gruß

    volkmar

    Du setzt auf den Psychologischen Effekt, das hat nichts mit dem aussehen zu tun Klaus, an meinem Kabeltester höre ich das auch jederzeit nachvollziehbar Blind raus, das mit den Flachkabeln mal ausgenommen.


    Ich sag´s nochmal, für sich allein genommen mögen diese "angeblichen" Klangunterschiede für den ein oder anderen noch verhältnissmässig gering sein.

    Fügt man dann aber mal die unendlich vielen positiven kleinen Mosaikbausteinchen als ganzes zusammen gehts mit 7 Meilen Stiefeln auf ein wünschenswert Ideales, in sich geschlossenes Klangbild zu.


    Und dann ist es sogar fast schon egal mit welcher Komponente oder LS man hört, das Klangbild wird dann immer stimmiger und homogener und vor allem auch neutraler auf dem Punkt spielend rüberkommen.

    Vielleicht einer der gründe warum es bei manch Event zbs auch der High End mit dem oft lieblos und schnell zusammengefrikeltem Kabelwerk selbst mit dicken Strippen oft zerrissen, dünn und nervend klingt.

    Auf die meist unscheinbaren kleinen dinge im leben kommt es an, nicht auf den Chromblitzenden Bohrturm oder 100000 Euro LS ansich, das Feintuning machts.

    (nach meiner überzeugung zumindest)


    gruß

    volkmar