DIY: Destroy it yourself...
Rafael
DIY: Destroy it yourself...
Rafael
Danke. Der Umschalter ist nicht im NAT, sondern im Netzteil NAPS. Er kann zwischen 3 Quellen umschalten. Wäre es ein passiver Umschalter, hätte es die Platine auf dem Foto nicht gebraucht. Deren Funktion würde mich interessieren.
Rafael
Nach einigen Jahren habe ich meinen Naim NAT 01 wieder ausgegraben. Mich irritiert noch immer der Anschluß an den Verstärker und deshalb meine Frage:
Der NAT 01 hat ja einen DIN- Ausgang, der direkt mit dem Verstärkereingang verbunden werden kann. Allerdings empfiehlt das Manual, diesen Ausgang zunächst mit dem Netzteil zu verbinden und von dort aus ein weiteres Kabel zum Verstärker zu legen.
Das NAPS- Netzteil verfügt über einen Umschalter, um 2 weitere Geräte damit verbinden zu können, wahrscheinlich deshalb die Empfehlung, diesen Umweg zu gehen. Allerdings ist dieser Umschalter im NAPS kein passiver Umschalter, sondern das Signal durchläuft eine evtl. unnötige Platine, deren Funktion mir nicht klar ist:
Vielleicht kann es jemand schlüssig erklären. Die bisherigen Antworten im Netz weisen nur auf das Manual hin oder enden mit dem Hinweis, es auszuprobieren...
Vielen Dank schon mal.
Rafael
Wenn ein Gebäude abbrennt und die Versicherung den Schaden begleichen soll, schickt sie vorher natürlich (meistens mehrere) Gutachter. Ist ein Kabelbrand die Ursache (gar nicht so selten) und der Gutachter findet eine nicht VDE- konforme Installation (also z. Bsp. selbstgebaute "audiophile" Netzkabel oder Stromverteiler) als Ursache, wird sie die Schadensbegleichung ablehnen. Ich weiß, wovon ich spreche.
Rafael
Manche schrecken wirklich vor nichts zurück...
Rafael
Ach komm... das war doch freundlich
Und hier zur Abwechslung mal wieder ein hübsches Verstärkerpaar im Minitürmchen
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Ist das rechts neben der Aiwa- Anlage eine Uher- Minianlage ? Danke für die Aufklärung.
Rafael
Update: Defekt war im Netzteil...läuft wieder einwandfrei.
Rafael
Hier noch ein Foto meiner 19er:
Rafael
Ich hab´s schon mal geschrieben, aber weil die Begeisterung für dieses Gerät hier so groß ist: In der ältesten Disco unserer Stadt (mittlerweile Geschichte) standen ca. 40 Jahre lang zwei 16a´s und zwei Citation 19. Und liefen problemlos, lediglich die LED- Ketten und Statusleuchten wurden mal getauscht. Ich hatte auch mal eine 16a, die ich leider verkauft habe (aber in guten Händen ist), zwei Citation 19 laufen bei mir noch zu meiner vollsten Zufriedenheit. Das war wirklich noch langlebige und sorgfältig gebaute Technik.
Rafael
Alles anzeigenNoch ein Rechenschaftsbericht von mir:
Ich nutze häufig Audio-Sachen, die viele gar nicht kennen, weil sie beispielsweise im regulären HiFi-Handel nicht erhältlich sind. Manchmal sind sie auch so preisgünstig, dass man sich fragt, wie sie so gut sein können! Das trifft z. B. auch auf die DACs zu, die ich heutzutage verwende. Es ist aber kein Abstieg.
Ein Beispiel sind meine JBL 305P II Nahfeldmonitore, die bei mir die Neumann KH 120A abgelöst haben. Ich finde die JBLs in meiner Anwendung tatsächlich klanglich besser.
https://jblpro.com/en/products/305p-mkii
Meine Frau benutzt ebenfalls solche in ihrem Raum. Sie findet sie auch sehr gut. Technisch haben sie noch ein paar Vorteile. Beispielsweise verfügen sie über eine Class-D-Verstärkung und eine Standby-Schaltung. Letztere finde ich sehr praktisch, da die Lautsprecher so den ganzen Tag durchlaufen können.
Ich sehe derzeit keinen Sinn darin, sie zu ersetzen – ich wüsste auch nicht, womit ich mich noch groß steigern könnte. Eine Box mit direkten Digitaleingängen, wäre vielleicht die nächste Evolutionsstufe. Aber jetzt erst einmal sehen, wie lange sie halten.
Die Neumann-Lautsprecher hatte ich zehn Jahre und davor hatte ich aktive Tannoy-Nahfeldmonitore, ich glaube, auch so ungefähr zehn Jahre.
Auch wenn mir als JBL- Vintage- Fan diese Lautsprecher nicht so wirklich gefallen (das glänzende Plastikhorn...): diese Teile sind richtig gut und gemessen an dem Aufwand viel zu günstig. Ein Kumpel von mir verwendet diese Lautsprecher in seinem Homestudio und ist total zufrieden damit und das kann ich gut verstehen.
Rafael
Ich kann Michael nur beipflichten: 310 oder 328. Dies ist die klassische Röhre im Zusammenspiel mit der 300 B. Das Triodenverstärker- Basteln habe ich aber schon lange aufgehört. Das war meine letztes 300B- Projekt:
Rafael
Kurzes Update: Mittlerweile ist am ML 1 wieder mal ein Defekt aufgetreten- starke Verzerrungen in einem Kanal. Die Ursache ist wieder in einem der wunderbar vergossenen Module zu finden. Dies ist jetzt der vierte Ausfall und ich habe keine Lust mehr, das Ding wieder zu reparieren bzw. ein Ersatzmodul zu Mondpreisen aufzutreiben.
Rafael
Ich kann Jo schon irgendwie verstehen. Wenn man authentische japanische Jazz Kissas, deren Betreiber und ihre Philosophie erleben konnte, tut man sich naturgemäß schwer, wenn solche Konzepte hipster-mäßig in Großstädten adaptiert werden und im Prinzip oft nur eine Kneipe mit Vintage- Geräten und dekorativem Vinyl bleiben.
In Musik versunkene Zuhörer, die andächtig und still stundenlang bei einem Getränk der Musik lauschen, wird man hier in solchen Lokalen kaum finden können. In unserer Stadt gibt es einen durchaus gut besuchten Jazzclub, der vor Jahren mal gut kuratierte Vinylabende veranstaltet hat. Leider waren die meisten Besucher wenig an der Musik interessiert und durch die ständigen Bestellungen, Handytelefonate und Plaudereien war es den geneigten Hörern einfach nicht möglich, sich wirklich auf die Musik zu konzentrieren.
Allerdings müssen Betreiber von Lokalen auch von ihrem Betrieb leben können. In meiner unmittelbaren Nachbarschaft sind drei Bars mit durchaus engagierten Wirten und ich weiß, wie unglaublich schwierig es geworden ist, angesichts der hohen Mieten und Personalkosten etc. davon leben zu können. Wenn kein Mindestdurchsatz von Getränken oder Speisen möglich ist (was dem Betrieb einer reinen Kissa widersprechen würde), wüsste ich nicht, wie ein wirtschaftliches Überleben mit solchen Konzepten in den teuren Großstädten möglich sein könnte.
Ich denke, daß man die beiden Konzepte -originale japanische Kissas und Musikbars- einfach nicht vergleichen kann. Froh bin ich aber um jede Initiative von Gastronomen, die sich abseits von Dönerbuden, Mitnahmepizzen und Systemgastronomie bewegt. Es ist doch allein schon positiv zu beobachten, wenn sich wieder einigermaßen vernünftige Soundanlagen abseits der üblichen Bose und Control 1- Nachbauten in den Bars finden.
Rafael
Wie bei allen Foren, die sich mit historischer Technik beschäftigen, wird es auch hier keinen Konsens geben, welcher Weg denn der "richtige" wäre. Da gibt es die Originalheimer, die solche Geräte nicht mal putzen würden, die Perfektionisten, bei denen die Geräte nach der Überarbeitung besser als neu aussehen und solche, die auch Veränderungen zulassen- da wird schon mal umlackiert, ursprünglich matte Oberflächen werden poliert etc.
Ich habe mir mit einem guten Freund vor -mittlerweile- Jahrzehnten zwei Technics SP 10 Laufwerke samt Zargen und Tonarmen aus einer geschlossenen Disco kaufen können. Die Geräte waren wirklich stark gebraucht und hatten die typischen Mängel: viele Flecken unter dem Klarlack der Laufwerke, kaum mehr lesbare Beschriftungen der Bedienelemente, Stroboskope defekt, Teller angelaufen/ verschmutzt, Zargen beschädigt und zerkratzt etc.
Mein Freund hat seinen SP 10 in monatelanger Arbeit komplett zerlegt, alle Metallteile spiegelnd poliert, die Obsidian- Zarge perfekt überarbeitet und neu lackiert. Ich habe immer gescherzt, daß das Laufwerk jetzt aussehe wie von Burmester...meinen Plattenspieler habe ich nur gereinigt, die Strobolampe ersetzt und ansonsten so belassen. Mir hat sein restaurierter Spieler nicht gefallen und ihm mein abgerocktes Exemplar nicht.
Meinen habe ich allerdings wieder besser verkaufen können...
Rafael
Die Nadel steht auch nicht im 'Winkel'. Das ist Murks, sorry.
Unbedingt!
Bitte beachten, daß beim Gyger- Schliff des 1042 der Nadelträger keinen "Knick" hat. Dies führt häufig zu der falschen Annahme, daß die Nadel "schief" stehen würde. Das System kommt mir trotzdem etwas "tiefgelegt" vor.
Präzisionsflanke: Shibata vs Gyger – Attix Blog
Rafael
Immer, wenn hier (wie auch im silenceplease- Thread) ein aufgeräumtes und stylisches Ambiente vorgestellt wird, kommen die üblichen Reaktionen: zu wenig "Charme", ungemütlich, zu sehr gestylt etc.
Ich bin immer froh, wie auch in der Bar Neiro ein schönes Ambiente sehen zu dürfen. So etwas einzurichten, ist deutlich schwieriger, als ein Vintage- System mit Sperrmüllmöbeln in Bruchbuden aufzustellen- siehe die Dokus über die meisten Kissas....
Ich fände es total bereichernd, wenn sich solche Musik- Bars weiter etablieren und gerade jüngere Menschen sich (wieder) für solche Anlagen interessieren würden.
Wie sehr ein guter Sound Menschen immer noch faszinieren kann, durfte ich am WE wieder in einem Club erleben- da steht allerdings auch ein aufwändiges Funktion One- System...
Rafael
Liebe USM-Spezialisten, drei Fragen:
- ist es möglich, Tablare mit einer Tiefe von 395 in einem Rack mit einer Tiefe von 500 zu verwenden? Das würde hinten Platz für Kabeldurchlass schaffen
- dieselbe Frage für Seitenwände, Rückwände: können die kürzer/schmaler sein als der Rahmenaufbau?
- und ist es möglich, irgendwo die Einzelteile zu bestellen und das Ganze selbst aufzubauen?
Danke! Grüße, Jürgen
Es ist möglich, kürzere Tablare in die Rahmen zu setzen, allerdings liegen diese dann natürlich nicht mehr 4- seitig auf. Es gibt allerdings Spezialrohre, die den Einbau einer weiteren Verbindungsstange ermöglichen.
USM- Einzelteile kann man über den Fachhandel oder bei diversen Anbietern online bestellen. Allerdings wirst Du ohne das USM- Werkzeug nicht weit kommen.
Rafael
Als ich selbst mal ein größeres Seeschiff hatte, habe ich meine HiFi-Anlage an Land verkauft und stattdessen ein Alpine-Audio-System mit Kassettenspieler in meiner Kajüte und im Steuerhaus installiert.
Die wenigsten Forumsmitglieder wissen, daß es hierzu ein Video gibt:
Rafael
So gesehen, kann man auch einen ordentlich gebauten Schaltschrank aus einer Elektrowerkstatt schön finden.
Auch ein Schaltschrank kann ja schön und gut gemacht sein. Mir gefallen diese Geräte - gebaut für das Royal Opera House- außerordentlich gut. Jedenfalls besser als diese ganzen WE- Fake- Verstärker aus China. Ich kann beim besten Willen diese kindischen Amps mit den freistehenden Röhren ( Schaut her, ich habe einen RÖHRENVERSTÄRKER) einfach nicht mehr sehen, gönne aber Jedem seinen Besitzerstolz.
Rafael
Was Stefano Bertoncello immer findet...
Das sind doch mal wirklich außerordentlich gut gebaute Röhrenamps.
Rafael