Posts by Rafael

    Danke für Eure Antworten. Den Anschlußpin gibt´s ja auch für unter 10 € bei Ebay, hab auch überlegt, so eine Headshell selber zu basteln- ist ja wirklich kein besonders schwieriges Projekt. Allerdings: warum selber rumfummeln, wenn´s das perfekte Teil schon gibt- mich würde es nur ärgern, wenn die originale J- Headshell zum Preis von mehr als 300 € nicht absolut perfekt verarbeitet wäre- darum die Nachfrage. Vielleicht kann Joachim ja was zur Qualität sagen- besten Dank schon mal.


    Rafael

    Hallo zusammen,


    hat einer der Nutzer Erfahrungen mit der EMT J- Headshell ? Ich frage mich einfach, warum das Teil so teuer ist. Oder Tipps, ein SPU alternativ auf einem EMT- Arm anzudocken. Besten Dank schon mal,


    Rafael

    Guten Abend,


    ich habe viele digitale Weichen ausprobiert und war ehrlich gesagt niemals wirklich zufrieden. Wichtig ist aber, die Lautstärkeregelung erst nach den Ausgängen der Digitalweiche vorzunehmen, damit diese vollständig ausgesteuert wird- dazu gibt es hier aber genügend Beiträge. Zu Deiner Frage: Sehr empfehlen kann ich die -nur noch gebraucht, aber in der Regel sehr günstig erhältlichen- JBL/Urei 5235 oder den Vorgänger JBL 5234. Die Angaben zu den wechselbaren Platinen und deren Bestückung sind im Web zu finden. Wenn Du eine flexibel einstellbare analoge Weiche suchst, kann ich die Ashly XR 1001 empfehlen- sehr hochwertig gebaut (in China...) und sehr rauscharm. Allerdings wirst Du ohne Spektrumanalyser eine weite Reise vor Dir haben.


    Hoffe, Dir geholfen zu haben und wünsche viel Glück- die Altecs sind ja schon mal eine hervorragende Ausgangsbasis.


    Rafael

    Guten Abend,


    als alter FM- Tuner Fan habe ich natürlich auch einen KT 1100. Im Vergleich zu den ebenfalls vorhandenen Naim T 01 + NAPS, Onkyo T 9900 und K+H FM 2002 kann ich ihn nur empfehlen. Er empfängt blitzsauber und klingt wunderbar - wenn technisch in Ordnung. Vielleicht nicht so warm und angenehm wie der Naim und etwas weniger präzise als der K+H. Über die -bei gutem Willen- wahrnehmbaren Klangunterschiede würde ich mit keine grauen Haare wachsen lassen. Laß das Teil professionell überholen und Du wirst lange Freude haben. Mir gefällt übrigens das schlichte und gut gestaltete Design. Im Sinne der Nachhaltigkeit bitte reparieren- es wird ohnehin zuviel weggeschmissen.


    Schönen Abend,


    Rafael

    Die LS 3/5 zu beschreiben, erspare ich Euch: da gibt es ein eigenes Forum, durch das man sich einige Monate durcharbeiten könnte- macht lieber was Sinnvolles: Spendet an Obdachlose, betrinkt Euch.... Die Tablettes oder Supertablettes klingen nicht schlechter als die LS 3/5a. Ich halte beide für durchaus gute Lautsprecher. Aber: nicht alles ist für mich gut, nur weil ich es habe...manchmal muß man sich was kaufen, um zu sehen, wo man steht oder wo man es in seiner persönlichen Wertschätzung einordnen möchte.


    Schönen Abend wünscht:


    Rafael

    Servus,


    ich habe seit 1993 zwei SuperTablettes mit den bitumengetränkten, strohhalmbestückten Bassreflexrohren auf der Rückseite. Die Teile klingen -für meinen Geschmack jedenfalls- etwas dynamischer als die Rogers LS 3/5 a, die ich auch habe. Sehr schön bei Hörspielen, sparsam instrumentiertem Jazz oder dem üblichen HighEnd- Gedudel. Sicher ein gut abgestimmter und sorgfältig entwickelter Lautsprecher. Es gibt eine Menge Leute, denen so ein Klangbild gut gefällt und dafür habe ich vollstes Verständnis. Zu denen gehöre ich aber nicht.


    Rafael

    Servus,


    das sehe ich sehr ähnlich. Mit grafischen EQ´s und Analyzern jede Aufnahme neu einzustellen, ist natürlich nicht praxisgerecht. Deshalb halte ich es auch für völlig legal, mit parametrischen EQ´s schnelle Klangveränderungen zu erzeugen- durch die Bypass- Schalter hat man ja die wunderbare Möglichkeit des schnellen Vergleichs. Und wenn es jemand mit EQ besser gefällt, ist das doch in Ordnung. Geräte wie der Avalon oder andere hochwertige Teile sind klanglich übrigens völlig in Ordnung, Brummen oder Rauschen sind jedenfalls kein Thema.


    Danke für konstruktive Beiträge,


    Rafael

    Stimmt. Darum wurde von Harman auch eine Einteilung in "unerfahrene Hörer" , "erfahrene Hörer" und "Profis" vorgenommen. Je professioneller die Hörer waren, desto eher wurde eine Annäherung an einen linearen Frequenzverlauf als "besser" empfunden. Der sehr lineare Verlauf wurde allerdings immer als nervig empfunden. Nochmal: es geht nicht um einen Loudness- "Bumm und Zisch"- Sound, sondern um eine kontrollierbare Annäherung an den persönlichen Wunschsound.


    Schönen Abend,


    Rafael

    Daß der lineare Frequenzgang nicht "gut" klingt, kann ich bestätigen. Ich bin nach zahlreichen Versuchen mit dsp´s übrigens wieder bei einem analogen EQ und gutem Analyzer gelandet. Bei meinen - unterschiedlichen- Anlagen gefällt mir eine leichte Bassanhebung und eine geringe Absenkung ab ca. 2,5 kHz, wie in der harman- Kurve dargestellt, momentan am besten. Das Maß der gewünschten Höhenabsenkung scheint abhängig von der Fähigkeit zu sein,noch Töne jenseits von 15 kHz hören zu können. Da man den EQ ja durch den Bypass- Schalter schnell aus dem Signalweg nehmen kann, sind Vergleiche ja kein Problem. Es hat übrigens bei mir noch niemanden gegeben, der das Klangbild ohne EQ besser fand. Ausprobieren lohnt

    sich auf jeden Fall, aber bitte nicht mit rauschenden Billigteilen und erst, wenn die akustische Umgebung stimmt. Ich habe selbst jahrelang meine Vorbehalte gegen EQ´s gehabt. Während in der Profiszene der Einsatz selbstverständlich ist, wurde in allen Fachzeitschriften davon abgeraten...aber das war ja auch mit den Direktantrieben so...


    Schönen Tag noch,


    Rafael

    Hallo,


    natürlich ist ein EQ (egal ob analog oder digital) keine Lösung für einen akustisch schlechten Raum oder einen fehlerhaften Lautsprecher. Vorausgesetzt, daß der Raum akustisch in Ordnung ist und Lautsprecher und Raum gut zusammenpassen, kann man mit so einem Gerät und entsprechender Meßtechnik aber erstaunliche Verbesserungen erzielen. Dabei können gezielte und nachvollziehbare Eingriffe erfolgen, was durch Kabeltausch oder ähnliches eben nicht möglich ist.


    Freundlich grüßt


    Rafael

    Hallo zusammen, ich möchte niemand in irgendeiner Weise in seiner (Ihrer - eher selten) Ausübung des Hobbys (mehr ist es nicht) eingreifen. Wenn Jemand der Meinung ist, daß die Netzleiste das wichtigste im Leben ist: von mir aus. Ich frage nur ganz bescheiden und höflich nach Grundlagen der Audiowiedergabe. So können wir den Fokus auf die relevanten Parameter der Wiedergabe legen. Muß aber nicht sein.


    Rafael

    Ich habe kein Problem damit, wenn sich weitere 2.626 Beiträge um Netzkabel etc. drehen. Schade nur, daß damit die wirklich relevanten Probleme umgangen werden. Die Anlage, die nicht eingemessen wurde und nur noch über Netzleisten oder Kabel "verbessert" werden könnte: das glaubt Ihr doch selber nicht...Nun wollen wir aber das nicht weiter vertiefen, da daraus ja ein gewisser Wirtschaftszweig entsteht: "die Lautsprecher wechseln, bis es passt" Und dann...?

    ...die "erfahrenen" Hörer haben auch die linearere Kurve bevorzugt. Nicht jedoch die "flache" Kurve. Ich hätte den thread "rhodinierte Kontakte beim Kaltgerätestecker- enorme Verbesserungen" nennen sollen: dann wären die Antworten deutlich mehr gewesen: Wichtiges von Unwichtigem zu trennen- leider verloren gegangen. Frustriert,


    Rafael

    Hallo zusammen,


    einige von Euch haben ja die Möglichkeit, den Frequenzgang ihrer Lautsprecher am Hörplatz zu messen und mittels DSP oder analogem EQ zu beeinflussen. Mich würden Eure Erfahrungen interessieren, welche Zielkurve des Frequenzgangs ihr dabei angepeilt habt. Von harman wurden hierzu umfangreiche Untersuchungen angestellt und dabei sowohl die Erfahrungen von „unerfahrenen“ Hörern bis zu Profis ausgewertet. Dabei stellte sich zusammengefasst folgender Frequenzgang dar, der von den meisten Hörern als am besten bewertet wurde: Anhebung um 9 dB bis 60 Hz, linear von 160 bis 2,5 kHz und danach ein sehr sanfter Abfall. Unter „Zielkurve Frequenzgang“ findet Ihr zahlreiche links zum Thema. Nach langer Recherche und guten Gesprächen mit professionellen Tontechnikern kann ich bisher feststellen, daß eine möglichst flache Kurve am Hörplatz eher nervig und überanalytisch klingt und die Annäherung an die geschilderte Zielkurve jedenfalls ein guter Weg ist. Ich weiß, daß der Frequenzgang nicht der alleinige Parameter für eine gute Wiedergabe ist, aber wenn der schon mal nicht stimmt, hilft auch kein rhodinierter Kaltgerätestecker…


    Liebe Grüße,


    Rafael

    Hallo zusammen,


    bei einem Livekonzert habe ich neulich eine gute Alternative zu den Steckernetzteilen gesehen, mit denen die (meist 9 V) Effektgeräte der Gitarristen versorgt werden: Palmer Batpack 8000- eine akkugespeiste, geregelte Stromversorgung zum günstigen Preis (es gibt auch andere Hersteller und verschiedene Spannungen). Das wäre doch eine prima Alternative für die unsäglichen Steckernetzteile für Plattenspieler, Phonostufen etc. und das Thema Netzqualität hätte sich erledigt...Meinungen oder Erfahrungen ?


    Schönen Sonntag,


    Rafael

    Hallo zusammen,


    ich habe mich zwischenzeitlich mit den Lacken beschäftigt. Ein sehr akzeptables, (wenngleich nicht perfektes) Ergebnis kann man mit folgender Methode erreichen: Hammerite silbergrau und dunkelgrau Hammerschlaglack (Achtung: es gibt auch Hammerite Strukturlacke) im Verhältnis ca. 80/20 mischen. Im lencoheaven- Thread wird ca. 85/15 empfohlen. Der Lack wird nach dem Trocknen heller, also eher etwas dunkler anrühren. Nicht verdünnen. Mit einem weichen Pinsel möglichst schnell und gleichmäßig auftragen. Nicht tupfen. Nach kurzer Zeit bildet sich die gewünschte Kräuselstruktur. Kleinere Schäden bis ca.10 mm Durchmesser/ Kantenlänge lassen sich so weitgehend unsichtbar beseitigen, größere Flächen werden schwieriger, weil der originale Lack eine feinkörnigere Textur hat. Ich weiß, es gibt wichtigere Themen auf der Welt, aber vielleicht hilft der Tipp ja jemandem bei einer Restauration.


    Freundliche Grüße


    Rafael

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Der lencoheaven- Thread ist wirklich hochinteressant. Die Idee, die beiden Hammerite- Lacke zu mischen (silbergrau ist zu hell und zu silbrig, dunkelgrau zu dunkel) hatte ich auch schon, passt aber m.E. nicht wirklich, da sich weder die feinteilige Textur noch der gleiche Farbton einstellen lässt. Eine Neulackierung -danke für das Angebot- möchte ich nicht machen. Ich probiere es jetzt nochmal, wenn´s nichts wird, löse ich den Bereich wieder ab und lebe mit den originalen Gebrauchsspuren. Ich frage mich immer, wie oft man die Bedienelemente gebrauchen muß, um den harten Originallack bis auf das schwarze Bakelit- Chassis abzuwetzen...


    Nochmals vielen Dank an Euch, für Tipps würde ich mich weiterhin freuen.


    Rafael

    Hallo zusammen,


    ich habe zwei EMT 930 Laufwerke, eines ist wie neu, beim anderen wurde vom Vorbesitzer an der Oberfläche ein recht unfachmännischer Überlackierungsversuch gemacht, den man so nicht lassen kann. Weiß jemand von Euch den genauen Farbton- der Ersatzlack vom EMT- Profi passt leider gar nicht, auch mit den im Baumarkt erhältlichen Hammerschlag- oder Strukturlacken kommt man nicht weiter. Danke schon mal für Euren Tipp.


    Rafael