Posts by Albus2

    Tag,

    und Tag Remo,


    ja, wie schon eingangs ausgesagt, Beitrag Nr. 29.

    Es ist, wie es ist - nur 15 µm/mN ist dann, Tiefenresonanz 9 Hz, die Nadelnachgiebigkeit horizontal (TACET L 210 hat nur horizontal, vertikal fehlt) noch immer nicht (nur 8,9 µm/mN).


    Ja, ich verstehe, so genau ist zu genau.


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    und Tag Remo,


    eingestellt - wie?

    Durch die Wahl des Nadellagermaterials, durchschnittlich temperaturabhängig? Elastomer oder Butylkautschuk? mit mehr oder weniger Dämpfungfaktor sowie mehr oder weniger profiliert für die Einbettung des Spulenkreuzes? die Spannung des Positionsdrahtes per Schraube auf den Punkt des gewollten Elastizitätsmoduls gebracht? Und - die Einstellung kontrolliert und dokumentiert?

    Ich möchte damit sagen: ich muss nicht alles kommentieren.

    Die Sache liegt jetzt wieder bei Herrn Dusch. Na, bitte.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    gut, für einmal unterstellt, die 15 µm/mN seien gegeben, dies spielerisch aufgefasst - bei den Beobachtungsbefunden, wohlgemerkt.

    Dann müsste der Arm eine markant geringere effektive Masse aufweisen als nach den Spezifikationen, nur noch ca. 17 g statt 35 g, und für das Armlager sind grobe Instabilitäten zu unterstellen, die nur durch eine gesteigerte Auflagekraft eingedämmt werden können.


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    und Tag Remo,


    danke für die Befunde Tiefenresonanzen vertikal und horizontal sowie Sibilanten außen und innen. Ja, LP0003 mit dem Testlauf horizontal zuerst, danach vertikal.

    Dadurch ist nun die Sachlage bestimmbar geworden.


    Die nominelle Nadelnachgiebigkeit eines TSD15SFL von 15 µm/mN wird krass unterschritten. Tatsächlich liegt die Nadelnachgiebigkeit vertikal bei 6-7 µm/mN und horizontal bei 7 µm/mN +/-0,2 µm/mN. Damit ist auch die nominelle Empfehlung der Auflagekraft von 2,5 g hinfällig. Die extremen 100 µm sind somit unerreichbar.

    Konsequenz: Passend ist mechanisch für die Erzielung einer für kommerzielle Schallplatten gehörigen Abtastfähigkeit Tiefen von etwa 60 µm (300 Hz oder 315 Hz) eine Auflageraft in Höhe von ~3,0 g oder 3,5 g maximal. Das AS ist insoweit annähernd ohne Belang, ja, man kann die AK um 10% erhöhen um ganz auf das AS zu verzichten.

    Entscheidend ist in Kombination mit der Abtastfähigkeit Tiefen die Höhenabtastfähigkeit, 10 kHz typisch,auch höher bis 15 kHz, was sich erst in einem gezielten Probelauf einschätzen lässt. Auf der TACET L210 ist der Test Abtastfähigkeit nutzbar, die HiHats, das Glockenspiel, das Triangel - sollten ohne Knistern (!) wiedergegeben werden; Knistern sind Verzerrungen des Hochtonspektrums.


    Die Berechnung der realen Nadelnachgiebigkeit wie folgt:

    (1) 1000 geteilt durch die Resonanzfrequenz = Schwingungswert

    (2) Schwingungswert geteilt 6,28 = Zwischenwert

    (3) Zwischenwert x Zwischenwert = Basiswert

    (4) Basiswert geteilt durch Massetotal [träge Masse plus schwere Masse (Headshell+Tonabnehmer+Befestigungsmaterial)] = Nadelnachgiebigkeit.


    Beispielsrechnung:

    EMT 929 Massetotal 35 g unterstellt, Resonanzfrequenz 10 Hz

    (1) 1000 : 10 = 100

    (2) 100 : 6,28 = 15,923566

    (3) 15,923566 ins Quadrat = 253,55995

    (4) 253,55995 : 35 = 7,24

    Ergebnis: Die Nadelnachgiebigkeit beträgt real 7,24 µm/mN.


    So steht es also um die Elastizität des Nadellagerdämpfers des Exemplars TSD15SFL.

    Die Temperatur, hoch in diesen Tagen, in geschlossenen Räumen gern einmal 22-24° Celsius, muss bei der AK nicht korrigierend noch höher angesetzt werden. Die Temperatur ist im typischen Normalbereich von derartigen Lagermaterialien.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    also dann - TACET L210, der Sibilanten-Test im Abspielbereich ganz innen (LP nach DIN 57,5 mm), Radius 64-57 mm mit Beobachtungsbefund: L sauber, aber R unsauber. Die AK ist 2,5 g, das AS auf nomineller Mittenkerbe.

    Bitte, wie ist denn der Befund im Bereich außen, R 144.5-140 mm?

    Zum Skating und Skating-Kompensation, dem AS: Der Verlauf folgt der Spurwinkelkurve. Außen am höchsten (AS-Faktor 0,3 +/-0,1), im breiten mittleren Abspielbereich zwischen den Nullpunkten vermindert auf typisch 0,1, erneut zunehmend nach innen, nicht so hoch wie außen, aber 0,2 werden erreicht. - Bei Einstellung auf den mittleren Bereich, Faktor 0,10, ist die Skating-Kompensation (das AS) außen zu gering, dagegen ganz innen beim EMT mit Nullpunkt 56,9 mm etwas zu hoch.

    Eine fixe Einstellung auf einen mittleren AS-Faktor ist der mit dem AS stets einher gehende Kompromiß.


    Aber, das Skating und Anti-Skating ist hier eher nicht das Problematische. Der Suche nach der Ursächlichkeit kämen Antworten auf diese Bitten entgegen:

    1. Bestimmung der vertikalen Tiefenresonanz anhand der vorhandenen Image Hifi LP 003, mit Lage und Ausprägung (Hertz und Vibration schwach, mittel oder stark).

    2. Befunde Abtastfähigkeit und Sibilanten außen, innen, bei Erhöhung der Auflagekraft auf 3,0 g, AS auf die zugehörige Kerbe.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    wenn eine Compliance von 15 µm/mN gegeben wäre, genommen als horizontel oder vertikal, dann ergäbe sich eine Resonanzspitze bei 7 Hz, mit Anlauf bei 5 Hz und Abschwung über 8 und 9 Hz. An der TACET L210 mit der starken Modulation allemal überdeutlich.

    Das ist hier aber eben nicht der Fall, vielmehr - siehe weiter oben. Kurz: Dem Nadellager mangelt es offensichtlich an Elastizität und Dämpfungsfaktor.


    Ein Beobachtungsbefund zur Resonanzfrequenz mit Überhöhung vertikal, wichtig, steht ja noch aus.

    Die ja vorhandene image hifi LP 003 bietet auch vertikal wengistens eine grobe Orientierungsmöglichkeit an, auch das wäre schon eine Spielart von Information.


    Dann, 15 µm horizontal, könnte man durchaus auch eine Abtastfähigkeit bei 300 oder 315 Hz bis 100 µm horizontal erwarten.

    [Anmerkung: Ein Denon DL-103 kann das ja auch jederzeit, bei 11 µm/mN vertikal, 13-14 µm/mN horizontal.]


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    und danke Udo, für den freundlichen Zuspruch.


    Was nun die Modulationen der Tests auf Resonanzen vertikal und horizontal angeht, zu bemerken ist der deutliche Unterschied des Modulations Niveaus verschiedener Testplatten, hier TACET L 210 und Image Hifi image hifi LP 003 - was gelegentlich eine tatsächlich vorhandene Resonanz in bloßer Anschauung nicht erkennbar werden lässt oder zur Mißdeutung führt.

    Beispielweise - TACET L 210, Seite A, Teil 7, von allen mir bekannten Testplatten ist die Modulation des (nur) horizontalen Testsignals die mit Abstand stärkste, >20 µm. Viele Tonabnehmer reagieren hier bereits ab 5 oder 6 Hz sichtbar, zu früh, da im sanften Anschwung. Die LP 003, h/v hat einen Modulations Level <20 µm.

    Ortofons alte Testplatte No. 0002, gibt dankenswerter Weise den "Modulation Level" des Resonanztest an: vertikal 18 µm, horizontal 17 µm.


    Und ja, Udo erwähnt einen Burn-In. Bei einem harten Nadellager kann ein 30-minütiger Durchgang auf der Burn-In-Seite der Cardas Frequency Sweep and Burn-In Record nützlich sein. Nach meinen Beobachtungen gesprochen.


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    ich meine zur Sache im Moment dies-und-das, also...

    1. Der J-förmige Arm gleitet in der ausbalancierten Schwebe infolge der Asymmetrie der Belastung L, R der Lager zurück in die Ausgangs/Randposition. Ein einzustellendes Lateralbalancegewicht fehlt. Das Kopfgewicht von 17,5 g leistet dazu seinen Beitrag.

    2. Das TSD 15 SFL ist offensichtlich in der Nadelnachgiebigkeit markant härter als nach der nominellen Angabe zu erwarten (nominell 15 µm/mN). Die effektive Masse 35 g (unterstellt mit TSD) lässt einen eine Resonanzfrequenz von ~10 Hz horizontal (Tacet L210 nur horizontal vorhanden) bzw. 10-12 Hz (vertikal oder horizontal, einerlei, image hifi LP 003) nicht bei 15 µm/mN erwarten. Vielmehr ergeben rechenhafte Einschätzungen eine Compliance v/h <10 µm/mN.

    3. Die AK von 2,5 g ist unter Voraussetzung von 2. dann zu niedrig, es sollten bis an 3,0 g geprobt werden.

    4. Die ausgesprochen harte Compliance in Verbindung mit einem sehr geringen Dämpfungfaktor des Nadellagers bewirkt in der Resonanzregion nicht nur ein Vibrieren der Nadelträgereinheit, sondern macht, dass der Arm als Führungsteil mitschwingt - dazu in zeitlicher Versetzung gegenüber dem Nadelträger. Das ist der Verlust der Auflagekraft, damit der Abtastfähigkeit.

    5. Ein derartig harter TSD sollte 70 µm schaffen, in Seitenschrift, aber auch 50 µm in Tiefenschrift. 90 µm sind hier nicht zu erwarten, insoweit geht der Befund in Ordnung.

    6. Die reichlich hohe effektive Nadelmasse von ca. 1 mg wiederum verunmöglicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Abtastung von Sibilanten, insbesondere siehe den Test der L210 im Radiusbereich 144,5-140 mm und erst recht innen, R 64-57 mm. Da hilft auch der innere Nullpunkt des EMT bei 56,9 mm nicht über die enorme Masse hinweg. Die Beschleunigung ist schlicht nicht mit 1 mg zu schaffen. Auch nicht bei einer AK von 3,0 g.


    Bedarf an Befunden sei benannt:

    1. Resonanz vertikal und horizontal - zur Einschätzung der tatsächlichen Nadelnachgiebigkeit vertikal und horizontal. Zugleich die Beobachtung der Unruhen von Nadelträger und Arm, ob schwach, mittel oder stark.

    2. Abtastfähigkeit 300 Hz oder 315 Hz ebenfalls horizontal und vertikal.


    So käme man der Sachlichkeit EMT929 mit TSD15SFL auf die Schliche.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    hier ist ein Blick auf den Frq-Gang des AT VM 95E möglich, danke an Lowbeats: https://www.lowbeats.de/test-a…mm-abtaster-bis-200-euro/

    Danach ist bei einer Kapazität als Lastkapazität in der Höhe von 270 (PM 17 II) + 125 pF (SL-1710), mithin ~400 pF mit einer Auffüllung der leichten Delle 2-7 kHz zu rechnen. Zu rechnen auch unter Verwendung der dort festgestellten elektrischen Bedingungen des AT-Generators, nämlich 820 Ohm mit 540 mH (AT-Spezifikationen lauten abweichend 485 Ohm / 550 mH, kein Kommentar).

    Wenn das in der Verwendungssituation aber nicht der Fall ist, vielmehr im Normalbetrieb gar der Höhenregler aufgedreht wird - dann stimmt da etwas nicht mit der Anlage.


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    meine AT-D Universal Head Shell ist von 1979 (notiert auf der Verpackung, Preis abgerissen). "A solid block of lightweight aluminium alloy is impact-formed using a specially-designed high pressure press. (...) the finger lift is made of a fiberglass-filled polycarbonate-resin for high rigidity and strength. (...). Gold-plated connectors and standard plug-in dimensions fit the very finest tone arms and cartridges."

    Die Headshell war separat angeboten.


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    nun, erwähnt sei dann noch zum MC 25 FL, dass das Datum der BDA gilt für die "Nadelnachgiebigkeit, dynamisch lateral, 16 µm/mN". Der Wert für dynamisch vertikal fehlt. Bei Welligkeit kommt es aber auf die vertikale Nadelnachgiebigkeit und den Dämpfungsfaktor des Nadellagers an. An meinem Exemplar bestimmte ich die vertikale Nachgiebigkeit anhand zweier Testplatten als 10 µm/mN (Ortofon No. 0002, Shure TTR117), die horizontale als 14 µm/mN. Die 14 lateral passen noch gut zur Spezifikation 16 lateral. Der Dämpfungsfaktor des Nadellagers ist in beiden Abtastrichtungen gut, die Ausprägung der Resonanzvibrationen nur schwach.

    Mittlerweile - ist der Diamant aus der Kleberbefestigung herausgefallen. Nieder mit Ortofon.

    Freundlich

    Albus

    Tag,

    und Tag Ralf,

    die Irritation betrifft hier das Missverständnis aus der Tatsache zweier MA-Arme.

    1. MA 101, der längere Arm, mit effektiver Länge von 267 mm, Achsabstand von 251 mm, Überhang somit 16 mm, dazu die Kröpfung von 21°.

    Die Nullpunkte dann bei 66,2 mm/125,1 mm.

    2. MA 101 Mk II, der kürzere Arm, mit effektiver Länge von 237 mm, bei Achsabstand von 222 mm, Überhang von 15 mm bei Kröpfung 21.5°.

    Die Nullpunkte bei 61,2 mm/112,5 mm.

    Lohnend ist ein Blick in die Datenbanken der Vinylengine, Tonarme und Library mit Abteilung Micro Seiki.

    Freundlich

    Albus

    Tag,

    HS mit gegenüber dem SME-Standard tiefer liegender Befestigungsebene, Absenkung als + angechrieben in mm:

    -- Technics SL1210M5G etc +3,0 mm

    -- Audio Technica MS-9 +3,0 mm

    -- Audio Technica MS-8 +2,5 mm

    -- Yamaha HS-600S +4,5 mm

    -- AT LS13 +2.0 mm

    -- AT MG-6 +2,0 mm

    -- AT AT-D +2,0 mm

    -- AT LH 13 +1,5 mm

    -- AT MG-10 +1,0 mm

    -- HS des Denon DP-400 +2,5 mm


    Freundlich

    Albus

    Tag,

    zum Vorgängermodell des LX2-LPS gibt es zwei Messdaten:

    -- MM-Modus Eingangskapazität - ohne Load - 5 pF, mit Zubehör-Loadstecker dann 48 pF

    -- Eingangswiderstand MC - ohne Load - 100 Kiloohm (kein Mess- oder Schreibfehler)

    Mitgeteilt von einem Mitglied im Hifi-Forum.de im Thread "MF LX2-LPS Frage"

    Ferner sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, es gibt noch immer den Set Anpassstecker von DB-Systems, DBP-6 Phono Capacitor Loading Kit, zum Preise von $46.

    Freundlich

    Albus

    Tag,


    nach einer BDA bringt der Thorens TD-166 Mk II an Kabelkapazität 190 pF +/-10% mit (Quelle: Library der Vinylengine). Wie schon erwähnt, die sämtlichen MP-Serienmodelle sollten nach Herstellervorgabe mit 47 kOhm mit 150-200 pF an Lastkapazität abgeschlossen werden. So gesehen ist das nicht ganz einfach zu realisieren, die 150-200 pF. Wenn auch die MP-100, MP-150 mit 5 mV (bei Standardschnelle 5 cm/s) mit Verstärkungsfaktoren von 35,5-40 dB (60-fach bis 100-fach) tauglich sind - es bleibt die Praktikabilität einer mehr-weniger Abweichung von den Abschlusswerten.

    Freundlich

    Albus

    Tag,

    der ART DJ PRE II, ja - die Kapazitätseinstellungen 100 pF, 200 pF resultieren in 120 pF bzw. 220 pF (was als gängige Toleranz anzusehen ist). Die Verstärkung mit der Einstellbarkeit 0 +/-10 dB spannt den Bogen auf von nominell 0 dB = Verstärkung 40x = 32 dB bis +10 dB = 170x = 44,5 dB, im Minusbereich bis -10 dB = Verstärkung nur noch 10x = 20,2 dB. Der Verlauf in Stufen 0, 2, 4, 6, 8, 10 ist nicht linear. -2 ist nur noch 22x = 26,7 dB.

    Man sollte - vorteilhaft -Tonabnehmer des niederohmigen und niederinduktiven Typs verwenden (DC-Innenwiderstand <500 Ohm, <400 Ohm ist besser, Spuleninduktanz <400 mH), der Verminderung des Störgeräuschteppischs wegen, dazu sollte die Ausgangsspannung möglichst >5 mV(5 cm/s) mindestens erreichen. Im Einstellbereich 0 bis -4 hatte ich sehr gute Ergebnisse.

    Die Nagaokas sind ein wenig hochohmig und hochinduktiv (>800 Ohm, >600 mH). Lieber nicht an einen ART DJ PRE II.

    Freundlich

    Albus