Beiträge von Albus2

    Tag,


    wie liegen denn die Spezifikationen der Basisbeschaffebheiten Sollgeschwindigkeit, Gleichlauf und Rumpeln und möglicherweise zugehörige Messwerte der Geräte beieinander oder auseinander?


    Nominelle Werte des Dual 721 (Vinylengine/Library: Gleichlauf <0,03%, Rumpelgeräuschabstand >70 dB) sind durch Messungen bestätigt (dankenswerter Weise weit vorn zugänglich gemacht, STEREO-Seiten).


    Zu einem Dr. Feikert Blackbird stehen von "Connect" Messungen im Internet: Sollgeschwindigkeitsabweichung 0,25% (ohne Vorzeichen), Gleichlauf, bewertet +/-0,117%, Rumpelgeräuschabstand per Platte 72 dB, per Koppler 75 dB.


    Das ist nicht mehr als Anspruchsklasse MITTEL für beide Geräte.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    nun, unter allen je von MOGAMI angebotenen LS-Kabeln habe ich keine Auswahl getroffen, nur einst bei Bedarf unter den 2972, 2921, 3103, 3104, 2919, 2941 und 3082.

    Das Koax-artige 3082, 14 AWG/2,0 qmm, als vermeintlich "cable to meet XLR connector cable clamp" (Mogami, p. 29), schied aus, XLR, nein.


    Den Leiterquerschnitt 4 qmm hatte ich aus der Fachliteratur als Standard übernommen. Die beiden Kabel mit sechs bzw. acht Leitern erfüllen den Querschnittstandard nicht (nur 2,5 qmm).


    Seither verwende ich für Basisbreiten mit Abmessungen bis 2x3,00 m das 3103 (2x4 qmm/12 AWG). Für die größeren Fälle bis zu 2x5,50 m dann das 3104 (4x4 qmm/12 AWG, allerdings kreuzverschaltet).


    Beabsichtigt ist in jedem Fall ein Widerstand aus Hin- und Rückleiter von 0,1 Ohm maximal. Auch unter Einbezug etwaiger Bananenstecker (WBT oder so).


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    was tun..., man kann etwas proben.

    Zuerst, eine überalles-Funktionsprobe, ob noch irgendetwas herauskommt:

    --- Plattenspieler an, Teller läuft ohne Platte, Arm eingeschwenkt in Einlaufrillenposition.

    --- ART, Tasten nacheinander in Grundstellung (Hoch, 200 pF, FLAT) bringen, Gain Trim Position "0" (32 dB/40x).

    --- Verstärker AN, LINE/AUX-Input, Volume langsam auf MAXIMUM hoch drehen.

    Befundfrage: Ist ein Geräusch zu hören? Wie laut bei Vol. MAX?

    Ist nur das leise Rauschen des Verstärkers zu hören oder das deutlich laute Gemisch aus Brumm/Rauschen des Phonosignalweges mit Geräten?


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    die "Verzerrungen auf einem Kanal, rechts" - wie hören die sich denn an? Verzerrungen sind nicht gleich nur Verzerrungen, vielmehr auch Hinweise auf Ursächliches.


    Also, daher gefragt:

    Das Störgeräusch, ist es ein fortlaufendes Blubbern, ein Knistern, Knacken, ein Summen, eine Art Rauschwolke, die den unsauberen Tonanlauf einhüllt? Ist das eine schwierige Stelle, ein unharmonischer Klumpen, eine Frauenstimme vom Typ Maria Callas in Turandot, eben nämlich sehr laut auch noch dazu? Ist es eine Art Zischeltest (F, S, Sch, Z). Die strukturelle Tonhöhe des Plattenanfanges im rechten Verzerrungs-Kanal, ist der Anfang in der Tief- oder der Hochtonregion angelegt?


    Man muss aus der Art der Verzerrung einen Zugang zur Problemlösung suchen und finden.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    zum Spalt: Die nominelle Bauhöhe des AT-VM95ML beträgt 17,2 mm (BDA). Das ist ohne Auflagekrft. Unter AK verengt sich die Höhe auf ~16,50-16,00 mm. Für den Spalt zwischen Unterkante Tonabnehmer und Oberfläche Platte verbleiben knapp 1,50-1,00 mm. Das genügt für ein intaktes Nadellager völlig. Auch bei einer stark verwellten 45er Single gibt es keinerlei Ausfallmomente. Bei einer 33er LP muss ich nicht noch einmal versuchen, der problemlose Verlauf der Wiedergabe ist Alltag (Modelle C, EN, SH).


    Freundlich

    Albus

    Tag erneut,


    ja, ja - erwünscht ist eine Aufnahme von der Seite, um eben diese Frage zu klären.


    Was die effektive Masse des SAEC-Arms angeht, dort kann man den Wert herleiten. Es kommt auf 20 gr heraus, mit AT-VM95ML. Ohne Tonabnehmer 14 gr (bei AK 2,0 gr mit Gegengewicht in Position).

    Hier: https://forums.stevehoffman.tv…tg-ii-teac-tn-3b.1150373/


    Mit den bekannten nominellen bzw. den ermittelten (14/12 µm h/v) Werten der Nadelnachgiebigkeit ist das unproblematisch. Wenn aber die Nadelaufhängung defekt/zu lose ist, dann kann das kritisch werden.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    ich meine, das Foto lässt den zu engen Spalt zwischen Platte und Unterkante des AT-VM95ML bei korrekter AK erahnen.


    Und weiter meine ich damit, dass die Nadelaufhängung insgesamt zu lose geraten ist, das System hängt durch.

    Die Nadelnachgiebigkeiten der Modelle, horizontal/vertikal (14/12 µm/mN), sind hier am Exemplar ins zu weich verfehlt.


    Einen Spanndraht haben die Moddel der Serie nicht, aber einen festen verschraubten Kunststoffbolzen, der den Nadelträger bestimmt auf dem Dämpfermaterial fixiert. Das ist hier offensichtlich nicht der Fall: die Nadelaufhängung ist defekt.

    Also, eine Reklamation ist empfohlen.


    Warum am Rand nur? Am Rand sind Welligkeiten von Platten ausgeprägter wirksam als im Innenbereich. Das System taumelt und zittert unter der welligen Anregung, und dann und wann stösst es auf der Platte auf und springt aus der Rille.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    bitte, nicht zu viel verlangen von einem Goldring G 1006. - Denn: Den Track-Nr. 12, 80 µ/15,07 cms, muss der Tonabnehmer nicht schaffen.

    Derartige Signale kommen auf Musikschallplatten nicht vor. Der internationale Aufsprechstandard für Schallplatten (Standard Record Level) ist die mindere nominelle Schnelle von bloßen 5 cms/27 µm Auslenkung horizontal.


    Genannt wird hier der Testton der Ortofon 2016 Testplatte, einwandfrei die Track-Nr. 9-11, nicht mehr aber der Track-Nr. 12. Die irritierende Nr. 12 nur mit nicht abstellbarem Verzerren des rechten Kanals.


    Der Befund ist also bei Abtasten 315 Hz Horizontal (nur Seitenschrift, L+R): Track 11 geschafft, damit 70 µ/13,19 cms. Der nachfolgende Track 12 nicht geschafft, damit 80 µ/15,07 cms. Das ist nicht zu beanstanden.


    Das Antiskating sollte so eingestellt werden, dass die Schnelle 60 µ, die Track Nr. 10, einwandfrei durchläuft. So auch die Empfehlung von Ortofon im ausführlichen Begleittext der Testplatte Nr. 0002, dies am Rande erwähnt.


    Ferner genügt eine Testerei nur mit Signalen Horizontal/Seitenschrift allein nicht. Die STEREO-Schallplatte verlangt auch die gehörige Abtastung der Tiefenschrift bis 50 µ/9,42 cms.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    ergänzend, die Miniaturmagnete bei MM-Tonabnehmern zeigen im Versuch typisch einen Radius von 15 mm, Shure-44er von 20 mm.

    Zwei neue JICO-44er Nadeln (Typen NUDE IMPROVED) sind kräftiger, der Radius von 30 mm sticht heraus (auch die erzielbaren Ausgangsspannungen von bis zu 14,90 mV/5 cms).


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    zu den einzelnen Magneten in MCs:


    Das Magnetfeld eines gängigen MC von Audio-Technica, Denon, Ortofon, Yamaha, etc. hat einen Radius von 6 cm.


    Es gibt (mindestens) eine Ausnahme von Yamaha, das MC-1000. Der Magnet ist auch schon anschaulich deutlich größer als gängig. Und der Radius ist auch doppelt so groß, nämlich 12 cm.


    Der Nachweis der Feldgrößen ist mittels Kompass leicht vollbracht. Auch die Feldstärke ist erkennbar, die Kompassnadel wird im kräftigen Fall brüsk herumgerissen.


    Mittels Kompass lässt sich auch die Magnetismusbelastung der Stahlmaterialien einschätzen.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    aha, Tony/Lynnot! - Da bin ich ja doch kein einsamer Sonderfall mehr - das ULTRA 500 hat mir nie gefallen können. "Clean" genügt nicht.

    Mühe hatte ich mir gegeben (Yamaha PX 2, C-2a, NS-1000 und NS-1000 Monitor).


    Und in diesen Monaten, mit einem SAS/B, gefällt es mir weder klanglich noch mit den technischen Befunden aus der Machart des Nadellagers heraus. Allein: Nadelnachgiebigkeit horizontal 36 µ/mN, vertikal 14 µ/mN.

    Ich messe ja immer nach dem Hinhören und Burn-In, da ich vor einiger Zeit ein SHURE M44-7, beschädigt, dennoch als "klingt richtig gut!" einstufte. Die nachfolgenden Messungen aber waren schlimm (Kanaldifferenzen horizontal, vertikal, minimale Kanaltrennung).


    Das ULTRA 500 versagt nicht allein, bei mir fällt auch ein JVC Z-4S II mit JICO SAS/B durch. Ebenfalls die unegalen Nadelnachgiebigkeiten horizontal weich, vertikal beinahe hart. Darunter leidet die vertikale Abtastung.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    von den fünf Anspruchsklassen des Qualitätsmanagements ausgehend habe ich mir die Listung der Plattenspieler-Produkte so einfach zurechtgelegt:


    Anspruchsklassen Plattenspieler nach Rumpelgeräuschspannungsabstand, dBA:

    --- LUXUS (Fünf Sterne) >80 dBA

    Beispiel Yamaha GT-750 82 dBA

    --- HOCH (Vier Sterne) >75 dBA

    Beispiele Technics SL-1000, SL-1015, YAMAHA TT 500U 78 dBA

    --- MITTEL (Drei Sterne) >70 dBA

    Beispiele Sanyo Plus Q50 73 dBA, PIONEER PLX-1000 >70 dBA

    --- BESCHEIDEN (Zwei Sterne) >60 dBA

    Beispiel TECHNICS SL-20A 65 dBA

    --- GERING (Ein Stern) >50 dBA

    Beispiele AT-PL120, AT-LP1240


    Die Spezifikationen meinen nicht etwa den Rumpelfremdspannungsabstand. Der liegt so an die 20 dB darunter.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    bei Gelegenheit, den Verlauf des Filterprofils des WELTER-ELECTRONIC CD-HE Filters per DMM zu erkunden, war ich auf eine vergleichsweise nützliche Besonderheit des BRYMEN 869s gekommen:

    Der Messbereich "AC Voltage" reicht hoch bis 100 kHz, ich hatte nur den Bedarf bis 20 kHz (CD 20 Hz - 20 kHz). Signale per DENON Werkstatt-CD.


    Die auch vorhandenen BENNING MM 7-1 und das UNI-T UT61E taugen dafür nicht, was ich erst an den Befunden festzustellen hatte. BENNING ist brauchbar bis gerade einmal 40 - 1001 Hz, danach unbrauchbar, viel zu niedrige AC-Werte werden angezeigt (beispielsweise Sinus beim 6301 Hz als 1.793 Volt angezeigt, statt richtig 2.100 Volt).

    Das kommt davon , liest man die BDAs nicht sorgfältig. Was ich nachgeholt habe.


    Krass ist der BENNING MM 7-1 mit dem engen Messbereich "Wechselspannungsbereich AC/AC+DC" von knapp 50 Hz - 1 kHz. Das UT61E erlaubt immerhin noch 10 kHz.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    Peer, nach den Abmessungen der REGA-Gegengewichte Normal 90g, Groß 120g, sollten die beiden je auf dem JELCO-Durchmesser verwendbar sein.

    Wie folgt:


    REGA RB 300 jeweils Durchmesser

    --- Gegengewichts-Armstück 12,66 mm

    --- NORMAL Gummiringe innen 12,41 mm

    --- GROß Gummiringe innen 12,37 mm

    Mit dem JELCO-Durchmesser von 12,50 mm sollten beide GGe fest sitzen. Auf dem REGA sitzen die GGe durch die zwei Gummiringe innen sehr fest.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    mit dem 470 pF Kapazitor als RF-Filter erfüllt Yamaha mit wenig Aufwand die in der EU einzuhaltenden Vorschriften zur Radiofrequenz-Immunität (RFI) im Bereich von 80 MHz bis 1000 MHz.

    In vielen AV-Receivern der Hersteller Denon, Marantz, Onkyo, Yamaha sind 1000 pF als absolut effektiver Filter verbaut.


    Früher - waren die einschlägigen Forderungen zur Hochfrequenz-Einstreufestigkeit unter der Markierung "For FTZ only" in vielen Service Manualen berüchtigt (Fernmeldetechnisches Zentralamt der Post).

    Derartige übermässige Kapazitäten (von 1000 pF bis hoch auf 2,2 nF [2200 pF]) konnten und wurden häufig entfernt. Ohne nachteilige Effekte in der Mehrzahl der Fälle. Aber vereinzelt handelte man sich beim Rest von 100 pF Rundfunkempfang ein.


    Vorschriften zur RFI gelten weltweit, auch in den USA und Canada - und werden ebenso beachtet. Was bei vereinzelten Modellen zu interessanten Modellvarianten in Phono-Schaltkreisen führt. Der technische Aufwand macht dann den Unterschied, der zur geforderten Performace im Testfall eines US/Canada-Modell führt.


    Und Ralf, den TREBLE nutzte ich nur bei dem Tonabnehmer mit ungehörigem Anstieg im empfindlichen Hörbereich 5-8 kHz. Sonst nicht.


    Freundlich

    Albus

    Tag,


    ein interessanter Gesichtspunkt, die Klangregler als Entscheidungskriterium.


    Die Funktion mit nur BASS und TREBLE, keine MID, ist gemäß Service Manualen beim Modell 501 tatsächlich etwas aufwendiger ausgeführt als beim 500er. Noch mehr technischer Aufwand dann bei den 1000er Modellen. Und - die Klangregler beim A-S1200 habe ich kürzlich einmal bei Gelegenheit einer Phono-Wiedergabe genutzt (Ziel: TREBLE Minus). Unauffällig. Leider ohne Markierung der gefundenen Einstellung.


    Jetzt die Pointe: Wie beim Modell A-S1200 ist die Phono-Eingangskapazität beim Modell A-S501 viel zu hoch. Was bei vielen Tonabnehmern unpassend intensive Höhen ergibt.

    Schlicht: Beim A-S501 beträgt die PHONO-Eingangskapazität nominell übermässige 470 pF.

    Was die Suche und Findung eines geeigneten Tonabnehmers sehr erschwerte.

    Somit gesagt, spielt die PHONO-Funktion eines gesuchten Verstärkers eine Rolle, dann gehört der A-S501 nicht zur ersten Wahl.


    Freundlich

    Albus