Beiträge von winvieh

    Moin,


    nochmal zum Thema Eingangskapazität. In der ursprünglichen Realisierung, also ECC83 alleine als Eingangsstufe, also ohne FET - Cascode, wirkt die Kapazität zwischen Gitter und Anode, hier lt. Datenblatt, 1.8pF. Diese wird allerdings mit der Spannungsverstärkung multipliziert. Das können dann schon mal 100pF werden. Also kann die EAR durchaus 120pF im Eingang haben.


    Wie gesagt, mir hat die Realisierung mit dem FET nicht gefallen. Ich benutze aber MC über einen SUT. Chris hat aber MM / MI eingesetzt, und da waren dann noch so 100pF zusätzlich nötig. Der Rega Dreher wird so um 150pF haben. Das sind dann schon mal so an die 300pF.


    Ich habe im Netz ein Shure V15/II gesehen, mit Kapazitäten unter 330pF gab es einen Höhenabfall, bis 470pF gab es eine leichte Höhenanhebung.


    Das passt schon.


    LG Winnie.

    Ich hatte z.B. mit einem Nagaoka oder Soundsmith zusätzlich 100pf gelötet.

    Moin Chris,


    das zeigt das es noch nicht genug war! Und das sind ja nun auch keine Exoten.

    Die gezeigte Schaltung schon.

    Moin Martin,


    das kann man sich sparen!


    Ich weis, du willst damit auf die Schaltung mit dem FET (Cascode) hinweisen. Hier wird dann noch etwas Miller - Kapazität eingespart, dafür geht der Klang m.b.M.n. etwas in die Knie. Ich hatte so ein Gerät schon mal auf dem Labortisch. Mir gefiel dieses Gerät besser.


    Wenn Christoph hier ein MM / MI betreibt, dann kann ja eine hohe Eingangskapazität eine wunderbare Resonanzüberhöhung bei rund 10KHz machen, also den vermissten Hochtonbereich, deutlich, anheben. Das geht also in die andere Richtung.


    Bei MC spielt diese Kapazität keine Rolle.


    LG Winnie.

    EAR hat an sich schon eine hohe Eingangskapazität, sowie die Frage nach dem Eingangswiderstand der Endstufe und ob die EAR ein Poti hat.

    Moin Martin,


    die EAR, hat keine unnötig hohe Eingangskapazität. Hier sind ca. 20 cm Koaxkabel im Eingang verbaut, also nur so 20pF. Vielen MM / MI's reicht das (noch nicht!).


    Der Ausgang hat kein Poti.


    Moin Chris,


    du hast ja bei deinen Lieben extra noch 100pF zugefügt. Aber dein Rega Dreher ist schon kapazitätsarm verkabelt.


    Moin Christoph,


    Hier ist was grundsätzliches faul. Was mir bei der bestückten Leiterplatte aufgefallen ist, und was ich angehen würde wäre:


    1.) die Kondensatoren in der RIAA nicht blind ändern wollen,

    2.) hier gute Bauteile nehmen, Glimmer oder Styroflex (hier auf die Spannung achten)

    3.) die beiden 0.1 (0.15)uF in gute MKP ändern

    4.) einen Bypass neben die 0.1(0.15)uF und 1uF legen

    5.) An der Kathode V2 ist ein Elko, 100uF nach Masse, dieser muss gut sein, oder einen MKP Bypass, so 1uF, bekommen und

    6.) Optional in V3 eine ECC82 rein (Kathoden - R auf 68KOhm).


    Dann geh's auch mit dem neuen Nachbarn.


    LG Winnie.

    Ich bin echt mit meinem Latein am Ende.

    Moin Christoph,


    es kann helfen, den Koppelkondensatoren, etwas zu helfen.


    Der 0.15uF von Anode V1 nach Gitter V2 und den

    1uF am Ausgang. Hier kann auch die Wahl des Kondensators viel am Klang bewirken.


    Hier wirkt ein Bypass mit 100pF Silver Mica (Glimmer) eine gute Startposition.


    Bei TubeAmpDoctor kann man welche kaufen:

    10pF, 50pF, 100pF und 300pF jeweils mehrfach bestellen.


    Die Glimmer einfach parallel löten.


    In der RIAA Entzerrung sind folgende Komponenten richtig: 750KOhm, 105pF und 300pF. Hier was ändern bringt nichts.


    Aber die Kondensatoren sollten schon gut sein. Ich habe da Glimmer drin (300pF und 100pF mit 2 mal 10pF in Serie parallel, also 105pF).


    Wie ich in deinen Bildern sehe, sind die 0.15uF bei den Kanälen unterschiedlich...


    Also ich habe an den 0.1uF und 1uF Mundorf Silver Oil drin. Kostet etwas, aber es lohnt sich.


    LG Winnie.


    TAD Silver Mica


    105p+300p

    Studiotechnik mit ihren Mu - Metall

    Moin Alex,


    mit Mu - Metall ist aber nicht der Netztrafo verpackt, sondern die Eingangsübertrager. Die sollen damit wirksam vor Fremdfeldern geschützt werden. Das ist was ganz anderes.


    Bei einem Netztrafo soll der Eisenkern das Magnetfeld mit den Spulen verheiraten. Eine Feldverbiegung aussen ist da wohl nicht sehr sinnig.

    Ich verwende selbst Stahlhauben

    Moin Martin,


    Stahl, wenn es Edelstahl ist, ist nicht magnetisch. Das ist doch der Test beim Besteck...


    Wenn das früher in Ordnung war und jetzt nicht mehr

    Moin Toni,


    das stimmt. Wenn das vorher damit ging, dann muss sich was verändert haben. Das mit DC auf dem Netz kann schon sein. Aber nicht spekulieren, suchen und finden.


    LG Winnie.

    Die kann man ankleben. Wenn du nicht in der Lage bist, das SICHER zu verarbeiten, dann lass es besser weg. Ein elektrischer Kurzschluss darf nicht sein.


    Frage: Wie kommt man nur auf die Idee eine Haube für einen Trafo aus magnetischem Material zu machen?


    LG Winnie.

    Wenn ich die Haube halb, also ohne jeden Kontakt draufhalte fängt es an zu brummen.

    HiYa Sven,


    die Haube muss anders. Sie nur isolieren reicht also nicht. Muss NICHT MAGNETISCH sein, also Kupfer, Pappe, Holz, was immer du hübsch hinbekommst. Wenn es kein Metall ist, würde ich es innen mit Alufolie auskleiden (keine Angst, ist nicht magnetisch).


    LG Winnie.

    Die Haube NICHT aus magnetischem Material bauen!


    Das ist eine Kurzschlusswicklung. Evtl. hilft es, dafür zu sorgen, das die Verschraubung nicht leitend ist, und eine Isolation dazwischen legen, die Wicklung also zu unterbrechen. Oder die Haube aus Kupfer machen.


    So, wie das jetzt ist, arbeitet der Trafo auf diese Wicklung, im Kurzschluss! Das treibt ihn in die Sättigung, und es brummt.


    LG Winnie.

    Poti in Mittelstellung ergibt als Ausgangswiderstand 1/4 des Potiwiderstandes.

    Moin Micha,


    KlugscheisserModus: ON


    das gilt natürlich nur bei einem Potentiometer mit linearer Kennlinie.


    Volume ist aber logarithmisch, da liegt die Mittelstellung bei ca. 10%.


    KlugscheisserModus: OFF


    Aber darum ging es ja nicht.


    LG Winnie.

    Poti in Mittelstellung ergibt als Ausgangswiderstand 1/4 des Potiwiderstandes.

    Moin Micha,


    deshalb hat ja Toni31 mit seiner Berechnung der oberen Grenzfrequenz recht, unter den gemachten Angaben sind es nicht über 30KHz sondern über 60KHz.


    Aber hier geht es um die große Verstärkung der EAR / Phonobox.


    Danke vom Winnie.

    Moin,


    um nicht noch mehr Verwirrungen zu machen, hier mal das Manual / Test der Phonobox:


    http://www.exoticaudio.dk/uplo…Fi_News_December_2019.pdf


    Dort ist die Empfindlichkeit für MM mit 48.8dB gemessen, also ein Gain von 280 - fach. Das liegt nahe bei meiner ursprünglichen Behauptung von 48dB (250 - fach).


    Um jetzt doch noch Verwirrung zu stiften, hier mal von TdP:


    https://ear-yoshino.de/phono-v…r/29-phonobox-alu-mm.html


    Dort ist die Empfindlichkeit MM mit 53dB (480 - fach) angegeben.


    So oder so, ob nun 2.2mV oder 3.6mV für 1V Ausgang nötig sind, ist das wichtig?


    Ist aber immer noch recht viel, besonders wenn man einen Vorverstärker in seiner Kette hat. Das reicht aber gut, um gleich auf die Endstufe zu gehen, falls dort ein Volume - Steller vorhanden ist.


    LG Winnie.

    iegt bei ca. 1.2 V - bezogen auf die Ausgangsspannung des TA von 0,3 mV bei 1 KHz und einer Schnelle von 5 cm/sec.

    Christian,


    du meinst sicher 3mV.


    Aber auch ein Knakser hat nicht unbedingt so viel Spitzenschnelle. Und es ist, aus meiner Sicht fraglich, ob eine Phonostufe auch ein so schlimmes Signal ausgeben könnte. Und wenn, sollte man leiser drehen.


    Wie dem auch immer, wenn der Headroom für Spitzen nicht ausreicht, können und werden sich Probleme ergeben.


    Ich merke das auch bei mir. Die Leistung meiner Endstufen ist begrenzt. Ich habe zwei Signalpfade: Analog und Digital. Wenn ich sehr laut mache, merke ich, das die gefühlte und eingestellte Lautstärke bei Analog etwas geringer ist. Ich denke, hier sind doch Spitzen vorhanden, die, wenn sie anecken, beschnitten werden, doch hörbar sind. Aber das ist dann schon extrem.


    LG Winnie.

    . Wenn die nachfolgende Stufe übersteuert wird, entstehen doch Verzerrungen

    Ja, ich noch mal.


    1. Die EAR ist pegelfest. Die verträgt einiges.

    2. Wenn die nachfolgende Stufe übersteuert, dann hat sie entweder kein Volume am Eingang oder sie ist NICHT pegelfest.


    Klar, kann das sein, sollte aber nicht.


    Es ist, wie ich bereits schrieb, so, dass bei einem Eingang von 4mV bei 52dB Verstärkung (danke für die Korrektur) hinten 400 mal mehr rauskommt, also ca. 1.4V. Das ist aus den Daten zu entnehmen.


    Wenn das dahinter NICHT vertragen wird, dann ist das schade.


    LG Winnie.