Posts by winvieh

    Mit einem (vergleichsweise) heftigen Wechselsignal, langsam herunterdrehen (!) kann entmagentisiert werden, das aber bei mir noch ohne Erfahrung.

    Moin,


    habe ich gestern gefunden bei Don' Audio:


    Übertrager entmagnetisieren

    10.11.2010 14:43

    Audio-Übertrager sind besonder empfindlich gegenüber DC Signalen und DC Komponenten, können durch diese magnetisiert und anhaltend verzerren. Um einen Übertrager wieder entmagnetisieren zu können benötigen Sie am besten einen Signal-Generator.

    • Schließen Sie primär den Übertrager an den Generator an und lassen Sie die Sekundäre Seite offen / nicht angeschlossen.
    • Nun drehen Sie die Frequenz auf 20kHz und die Lautstärke auf +15dBu, bitte entnehmen Sie die maximal-Spannung des Übertragers, die ggf. abweichen kann -
    • Die Lautstärke sollte so gewählt werden, dass der Übertrager in sättigung gerät.
    • Nun sweepen Sie zwischen 20kHz und 20Hz mehrmals langsam hin und her.
    • Nach 15 Wiederholungen lassen Sie die Frequenz bei 20kHz auslaufen, drehen die Lautstärke leise und stoppen das Signal.
    • Ziehen Sie den Übertrager ab, der Übertrager ist nun entmagnetisiert.


    LG Winnie.

    das ist alles viel zu einfach gedacht!

    Moin Robert,


    aber irgendwo und irgendwie muss man doch anfangen.


    Ich habe Stefan auch so verstanden, das es ihm schon ganz vorne an etwas Erklärung fehlte.


    Nein, so einfach ist es wirklich nicht. Man kann einen Trafo nicht nach der Übersetzung oder dem erzeugten Abschluss aussuchen. Können schon, aber sehr weit kommen wird man damit leider nicht.


    Aber genau deshalb kann und soll man nicht die Gesetze der Elektrotechnik verleugnen. Auch jede Simulation geht von Modellen aus, die nie die ganze Wirklichkeit wiederspiegeln können.


    Aber wenn schon die fundamentalen Dinge nicht stimmen, oder verstanden werden, dann wird aus dem Rest ja auch nichts.


    LG Winnie.

    MM wird in der Regel mit 47k abgeschlossen

    Moin Stefan,


    jetzt mal ganz von vorne:


    Ein MC wird über einen Trafo an einen MM - Eingang gelegt. Dieser hat üblicherweise 47 KOhm als Eingangswiderstand.


    Der Übertrager hat eine Übersetzung, in der Regel so 1:10, kann aber auch anders sein. Jetzt werden die 47 Kohm im Quadrat der Übersetzung an den Eingang zurück gebracht.


    Also die Spannung des MC wird um die Übersetzung hochtransformiert, aber der Widerstand wird im Quadrat der Übersetzung heruntertransformiert.


    Damit werden aus den, ich sage mal 0.5 mV des MC's 5 mV am MM - Eingang, aber die 47 KOHm von dort werden um 10 * 10 kleiner am MC sichtbar, also 470 Ohm.


    Es finden also zwei Sachen statt, eine Aufwärtstransformation der Spannung des MC's und eine Abwärtstransformation des Einganswiderstands der MM - Stufe.


    LG Winnie.


    Mal für die Formelfreaks:


    P = U * I und R = U / I also wird


    P = (U * U) / R


    jetzt mal ein verlustfreier Übertrager, also Pin = Pout und einer Übersetzung von

    K = Uout / Uin:


    (Uin * Uin) / Rin = (Uout * Uout) / Rout = ((K * Uin) * (K * Uin)) / Rout und Rout = 47 KOhm


    Rin = 47 KOhm / ( K * K)



    MC-Übertrager mit dem Multimeter messen ...


    hatten wir doch hier alles schon mal in 2017 und und und.


    Kann jeder machen wie er will, manche glauben ja auch, das ein Trafo keine Einspielzeit hat / braucht.


    Auch sollte man man Zahlen auf den Tisch tun, und sich nicht hinter Titeln verstecken.


    EIn MC macht so typisch 0.5 mV an 100 Ohm. Es wird also ein Strom von 5 uA eingespeist. Ein Multimeter kann da schon mal 1 mA anbieten. Wie viel Luft der Kern nach oben hat, und was von der Anregung durch den Gleichstron übrig bleibt, weis ich nicht. Aber das ist genau der Grund, warum ich es nicht mache.


    LG Winnie.


    P.S. Ich habe derzeit auch einen Trafo angeboten, der kam nie mit einem Multimeter in Berührung.

    Früher wurden Lautsprecher noch zu Ende entwickelt und grade bei IMF wußte man, was man tat

    Wohl wahr.


    Ist zwar eine andere Baustelle, aber ich war mal sehr befremdet, zu lesen, wie viele Sektoren bei einem CD - Player fehlerhaft gelesen werden.


    Das legt dann nahe, das sich die klanglichen Unterschiede im Bereich der Fehlerkorrektur abspielen.


    Das war zu Zeiten, als die LP Abtastung geplant und relisiert wurde ganz anders.


    Aber ich will die neue Zeit auch nicht missen.


    LG Winnie.

    Moin,


    eh ich es vergesse:


    aus den Spulenwiderständen kann man keine Rückschlüsse ziehen!


    Denn nehmen wir mal die Ausgangslage an, 2 Ohm primär und 1150 Ohm sekundär.


    Jetzt kommt es, nur wenn der gleiche Draht verwendet wurde, könnte mal vermuten (Übertrager verlustfrei) das die Übersetzung ein Wurzel aus (1150 / 2) ist, also ca. 33 fach sein könnte.


    Aber so ist das leider meist nicht. Die Kerne sind klein, der Draht reisst leicht und der Wickelraum muss optimal genutzt werden, also möglichst voll sein. Auch ist eine innen liegende Wicklung kürzer, als die aussen. Es ist nicht von einer gleichen Drahtstärke auszugehen.


    Also mehr als eine ganz grobe Abschätzung ist so unmöglich.


    Mein Lundahl 1931 hat zwei Wicklungen primär und sekundär, mit je 1.5 Ohm und 105 Ohm und hat eine Übersetzung von 8 fach, also Wurzel aus (105 / 1.5) ist aber ungefähr 8...


    Ein Lundahl 1941 hat 0.8 Ohm und 105 Ohm bei 16 fach, laut Spulenwiderstand kommt hier eine Übersetzung von 12 raus.


    LG Winnie.

    Moin,


    Ich habe an meinen Lautsprechern auch geändert. Meist war die Kombi Elko mit kleinerer Folie parallel besser als nur mit einer großen Folie.


    Der Kondensator in Serie mit dem Hochtöner, da sollte kein Elko rein, aber der parallel zum Tieftöner, da eine Kombi fein.


    Hier ist es aber schlecht gemacht, oder aber die Elko's waren früher besser.


    Tauscht man die Kombi in eine Folie um, gleicher Wert, so kann es gut sein, das das einem lauter erscheint und man einen Widerstand braucht.


    LG Winnie.

    und welcher Haufe ist es jetzt?🤷

    Ja,


    da sollte man sich jemanden suchen, der das Messen kann. Das ist ja nicht nur der Spulenwiderstand, der ist nur ein kleiner Teil.


    Selbst ist der Mann ist nicht immer das Beste.


    Also mal deutlich hier im Forum fragen: Wer kann mir einen MC - Trafo ausmessen?


    LG Winnie.

    Du kannst uns jetzt sicher mit dem passenden Datenblatt weiterhelfen.

    Moin Christian,


    ich bin kein Freund von Basteleien. Ich glaube auch nicht, daß man endgültig glücklich mit einem Mikrofonübertrgaer für sein MC - System wird.


    Ein Übertrager für Mikrofone ist anders ausgelegt. Hier wird nicht bis unter 20 Hz runter benötigt. Es fehlt also an Primärinduktivität bei MC's. Oft noch viel kritischer, da die Impedanz von MC's kleiner als die von Mikrofonen ist. Also ein Doppelelend.


    Oder mal anders, für sein MC gibt man meist viel mehr als 500€ aus, für 200€ bekommt man bei Lundahl schon zwei sehr gute Übertrager (ja, mit Datenblatt). Wenn ich mal rechne, dann kostet ein Gehäuse für einen Trafo und auch die Buchsen schon fast soviel wie die Trafo's. Es ist also am falschen Ende gespart.


    Was habe ich davon, wenn ich mehr oder weniger, nach diversen Versuchen, einen preiswerten Übertrager finde, der geht?


    Ich habe diverse Fehlversuche hinter mich gebracht, und kann die Qualität meiner Lösung kaum einordnen. Das sind Zufallsegebnisse.


    Nix für mich.


    LG Winnie.

    Also mal an Alle:


    ein Gleichstrom im Übertrager macht eine Remanenz.


    Diese Remanenz reduziert die mögliche Aussteuerung und kann somit den K2 Klirrfaktor erhöhen, aber da auch ein Gleichfeld darüber anliegt, steigt die Mikrofonie, was sehr unschön ist.


    Bei Markenware ist das immer angegeben, selbst wenn man in China einkauft. Bei NoName ist es eigentlich egal, da weis man das man probieren muss.


    LG Winnie.

    Was da passiert liegt alles im akademischen Bereich.

    Moin Toni,


    ich weis nicht, woher du dein Wissen beziehst.


    Ich habe zwei Multimeter hier. Ich habe sie gegeneinander gemessen, also eis auf Ohm - Messung und das jeweils andere auf Spannungsmessung.


    Zwei Multimeter


    Aslo eins geht im Ohmbereich mit knapp 3 Volt raus, das andere mit 0.4 V.


    Klar, der Strom ist begrenzt, aber schon 1 mA dürfte ziemlich unverträglich für einen MC - Trafo sein.....


    Also, lasst euch nicht dummquatschen, besser nicht machen.


    LG Winnie.

    Moin Henner,


    was oft nicht ausfreichend beachtet wird, ist das durch die Spule erzeugte Feld.


    Hier genau geht es um die Ausrichtung, ggf. auch die Koppelung mit anderen Bauelementen in der Weiche.


    Oben links, auf deinem Bild, eine Spule mit Feld waagerecht zum Einbau,


    Oben rechts, eine Spule derern Feld senkrecht zum Einbau ist.


    Die gleiche Induktivität kann also eine andere Ausrichtung haben.


    Das wird bei einer kleinen Weiche wohl meist sehr gutartig sein, aber bei 3 Wege und 12 dB oder mehr Flankensteilheit, da koppeln die muter gegenseitig in sich rein...


    LG Winnie.

    Dann kann man damit durchaus noch was gewinnen, wenn man auf der "Senderseite" des Kabels auch noch Kapazitäten einlötet.

    Moin Andreas,


    daran gedacht habe ich das auch. Ich bin da aber eher etwas vorsichtig, denn der Einfluß des Kabels, sekundär, ist ja bei Trafo's überdeutlich...


    Dieser Trafo ist einfach so schön, da will ich nicht von weg machen.


    Ich habe gerade geschaut, ich habe noch 150 pF Glimmer da, die werde ich demnächst mal probieren. Ich muss sie ja nicht drin lassen, falls....


    Ich hatte davor an Trafo's einen Ortofon STM72, eine Denon AU 320, einen Ortofon T2000 mit spezieller Anpassung und einen Silberdraht Mu - Metall aus China am Start. Hier war der Denon ein Rückschritt, die nachfolgenden waren mit Silber gewickelt und haben mir die Richtung gezeigt. Jetzt hat mich wohl der amorphe Kern des Lundahl überzeugt.


    Nicht wenige MC-Vorstufen haben 1nF im Eingang, was bei den meisten Low-Output-MCs noch keine hörbare Veränderung im Frequenzgang verursacht

    Ja, ich hatte früher mal eine Cyrus Phono Signature, da konnte man das schalten. Es war ztwar ein anderes System, aber ich erinnere mich das bis 3 nF da nichts verändert wurde.


    Wie gesagt, ohne die Kondensatoren im Eingang war an der Hörposition ein Kratzen der WLAN - Pakete hörbar. Das ist jetzt weg, oder nur beim Erhöhen der Lautstärke wieder leicht zu erahnen.


    LG Winnie.

    Moin Leute,


    ich habe ja seit einiger Zeit einen Lundahl 1931 im Einsatz. Dieser Trafo hat ein wunderschönes Klangbild, mit meinem TAS1600. Das war mal ein Versuch, aus dem ein Dauerzustand geworden ist.


    Lundahl LL1931


    Ich betreibe den mit 18 dB, was so um 4 mV an meine EAR liefert. Das Klangbild war leicht Höhenlastig. Eine zusätzliche Last am Ausgang beseitigt dies und macht den Bass straffer und voller.


    Ohne zusaätzliche Last sieht mein System rund 800 Ohm. Mit einer sekundären Last von 39 KOhm hinzu sind es so um 300 Ohm. Etwas weniger wäre auch gegangen, aber ich habe mich jetzt so entschieden.


    Was störend war, war eine hörbare Einkoppelung meines WLAN's. Also ganz leise Knacker.


    Ich habe parallel zu den Eingangsbuchsen 330 pF Glimmer eingelötet (hatte ich da). Es ist jetzt nur noch bei sehr laut gedreht und nahe am Lautsptecher zu erahnen. Diese C - Last stört auch nicht, dürfte auch ruhig etwas größer ausfallen (bis ca. 1 nF).


    Also wer auch so was hört, es ist einfach in den Griff zu bekommen.


    LG Winnie.

    Hallo Felix , kenne nur das "alte " 17D aus den ich meine 80er Jahren . Hatte davor u.A. das

    23R .

    Moin Franz,


    ich komme aus der gleichen Ecke. Ich hatte hier zuletzt das DV17D3 am Laufen und war sehr zufrieden damit.


    Da fehlt nicht, und es gibt auch nichts, was man sich wünscht. Es war am TP90 leider etwas empfindlich bei Höhenschlag, was aber in dem kürzeren Nadelträger begründet ist.


    LG Winnie.

    vernünftigen Schaltungsentwurf stört dieser Widerstand nicht

    Moin Jan,


    sicherlich.


    Hat bei meiner Endstufe nicht funktioniert. Die ist offensichtlich ganz knirsch ausgelegt. Ein Wechsel der Endröhren macht auch viel aus. Ich meine nicht Tube Rolling, wo man verschiedene Hersteller probiert, sondern nimm einfach mal eine Andere....


    Die ist dann etwas anders in der Kennline. Der BIAS ist bei mir auf automatisch (fester Kathodenwiderstand). Ein Abgleich würde bestimmt verbesseren. Aber es geht ja auch ohne, wenn man was zum Wechseln hat.


    Mir ist nur damals, in dem Test, aufgefallen, das sich diese Sicherung eben nicht wie ein Widerstand sondern eher wie ein Zenerdiode verhällt (für Wechselstrom).


    Interessanterweise sagt auch der Hersteller / Vertrieb das der Einsatz bei einem stromverbrauchendem Gerät empfohlen wird. Wenn das besser als meine Endstufe gemacht ist, dann kann das damit schon Vorteile haben.


    Umgekehrt, also wenn der Wechsel einer Sicherung so viel bringt, dann kann das doch nur bedeuten, daß da was nicht ganz richtig gemacht wurde.


    Mal ins Unreine gedacht, ich nehme ein gut geregeltes und gut gefiltertes Netzteil und ändere die Sicherung. Was darf passieren? Richtig, nichts!


    LG Winnie.